Arbeitsmarkt

US-Arbeitsmarktbericht – viel beachtet, nur begrenzt aussagefähig

Am kommenden Freitag ist es wieder so weit. Nachmittags werden die neusten Arbeitsmarkt-Daten aus den USA verkündet. Wenn die Nachrichten zum US-Arbeitsmarkt-Bericht um 14.30 Uhr bei uns eintrudeln, hält die Finanzwelt erfahrungsgemäss einen kurzen Augenblick den Atem an. Erwartet werden für den September 170'000 neue Stellen. Die Prognosen der von Bloomberg befragten Ökonomen reicht von 130'000 bis 220'000. Wenn sich die tatsächlichen Zahlen ausserhalb dieser erwarteten Range bewegen, bricht an den Finanzmärkten kurz Hektik aus. Die Aktienkurse, Zinsen und auch die Wechselkurse reagieren umgehend, gelegentlich sogar heftig.

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Mehr Chancen für ältere Arbeitnehmer

Hohe Altersgutschriften, fehlende Weiterbildung, Digitalisierung im Arbeitsmarkt – die Probleme älterer Arbeitnehmender sind vielfältig. Und auch gut bekannt. Vor allem Menschen mit niedrigeren Qualifikationen haben es schwer. Daher fordert die CVP schon lange, dass man inländische Arbeitskräfte berücksichtigen soll, anstatt Personal im Ausland zu rekrutieren. Es braucht gezielte Massnahmen und Anreize, um die Arbeitsmarktfähigkeit gewisser Arbeitnehmerkategorien zu verbessern und um ihnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Die CVP ist in diesem Bereich aktiv und reicht zwei neue Vorstösse ein. Wer im Alter arbeitslos wird, hat oft grosse Schwierigkeiten eine neue Stelle zu finden. Insbesondere Menschen mit einem tiefen Bildungsstand sind stark betroffen und können sich nicht an die sich schnell verändernden Anforderungen des modernen Schweizer Arbeitsmarktes anpassen.

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Communiqué der CVP-Fraktion zur Bekämpfung von Schwarzarbeit

Am Donnerstag hat das Parlament ein weiteres Mal die Möglichkeit, eine bestehende Schlechterstellung ehrlicher Unternehmen gegenüber unehrlichen Firmen aufzuheben. Das Bundesgesetz über die Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit muss aus Sicht der CVP-Fraktion verschärft werden. Die Fraktion wird sich wie beim Entsendegesetz wieder für die ehrlichen Unternehmen stark machen.

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Managementberatung Bain mit Einstellungsrekord

Die internationale Managementberatung Bain & Company meldet für dieses Jahr einen Einstellungsrekord. Mehr als 60 berufserfahrene Beraterinnen und Berater sowie 140 Universitätsabsolventen aus Deutschland und der Schweiz verstärken die Bain-Belegschaft – und das auf allen Hierarchieebenen. Die Aufstockung des Personals ist eine Folge des hohen zweistelligen Umsatzwachstums. Längst geht es beim Recruiting nicht mehr nur um Betriebswirtschaftler, auch Naturwissenschaftler und Ingenieure sind gefragt. Sie machen bereits über ein Drittel der „Neuen“ aus.

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Monster Worldwide nimmt Stellung zum Schreiben von MediaNews Group

Die Jobbörse Monster Worldwide, Inc. hat am 13. September eine Stellungnahme veröffentlicht, die sich auf das Schreiben der MediaNews Group vom 12. September bezieht. Demnach basiere dieses Schreiben auf fehlerhaften und uninformierten Annahmen. Zudem setze es das Barangebot von Randstad weiterhin in unangemessener Weise aufs Spiel. Ein besserer Vorschlag bleibe indes aus.

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Schweizer Banken – Regulierung und Fachkräftemangel drücken

Es sind gleich mehrere Faktoren, die die Schweizer Banken vor Herausforderungen stellen: die hohe Regulierungsdichte, die wirtschaftliche Lage und die Reform der Altersvorsorge, um die wichtigsten zu nennen. Die Studie „Arbeitgeber Banken Monitor 2016“ stellt die Aufgaben aus der Sicht von Personalverantwortlichen dar. Ein weiteres Thema dabei ist auch der Fachkräftemangel. Er hat sich verschärft, obwohl die Banken bereits heute viel für die bessere Nutzung des inländischen Fachkräftepotentials tun. Arbeitgeber Banken startet gemeinsam mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz ab 2017 das Programm „Arbeitskompetenz 4.0“, mit dem gerade das Potential von älteren Mitarbeitenden gestärkt werden soll.

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Enics in Turgi – kein Ende des Stellenabbaus?

Enics ist ein international tätiges Schweizer Unternehmen im Bereich Electronics Manufacturing Services. Der Standort Turgi ist von Stellenabbau betroffen, seit 2008 sinkt die Zahl der Mitarbeiterstetig. Darauf macht Angestellte Schweiz als Sozialpartner aufmerksam. Seien es 2008 noch 293 Mitarbeiter gewesen, könnten es bald nur noch 130 sein. Nach Kurzarbeit 2013, einem Stellenabbau 2014 und der Anwendung des GAV-Krisenartikels 2015 sollten jetzt erneut 40 Arbeitsplätze gestrichen werden. Betroffen seien diesmal Angestellte in den Bereichen Administration, Technik und Support.

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Neue Plattform der drei wichtigsten Angestellten-Verbände

Die drei Angestelltenverbände - Kaufmännischer Verband Schweiz, Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO - bündeln ihre Kräfte. «Künftig werden wir uns verstärkt im Rahmen einer politischen Plattform für eine konstruktive und kompromissfähige Angestelltenpolitik engagieren», sagen die drei Verbandspräsidenten Daniel Jositsch (Kaufmännischer Verband), Thomas Feierabend (Angestellte Schweiz) und Thomas Weibel (SKO).

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Nicht gemacht für das Leben als Multiverwaltungsrat

Die Niederlassung in Singapur ist Walter Berchtolds erste Aufgabe als neuer Chef der Falcon Private Bank. Noch nicht formell im Amt, reist der frühere Top-Manager der Credit Suisse dieser Tage nach Asien, um sich ein Bild vom Zustand der Niederlassung zu machen, wie die «Handelszeitung» berichtet. Diese ist wegen ihrer Rolle im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB blockiert. Der Ausgang ist unklar. Alles sei möglich in Singapur, sagen Bank-Insider.

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Unia verurteilt Stellenabbau bei Roche

Das weltgrösste Biotechunternehmen Roche hat eine Massenentlassung am Standort Basel angekündigt. Die Gewerkschaft Unia akzeptiert diesen Stellenabbau nicht und fordert ein Konsultationsverfahren, das es ermöglicht, echte Alternativen vorzuschlagen.   Die Roche hat das Personal am Donnerstagnachmittag darüber informiert, dass eine Massenentlassung in grossem Stil am Standort Basel stattfinden soll. Die Unia akzeptiert diese Massenentlassung nicht, zumal Roche im ersten Halbjahr den Gewinn um 4% auf 5,4 Milliarden Franken steigern konnte.

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Koch-Lehrmeister des Jahres 2016 kommt aus Illnau

Die Entscheidung in der Kategorie Koch ist gefallen: René Kaufmann, der Gastgeber des Restaurants Rössli in Illnau, wurde ausgezeichnet als "Zukunftsträger 2016 - Lehrmeister des Jahres.“ Die Jury begründet ihre Wahl so: "Die Lernenden von René Kaufmann können eine Ausbildung geniessen, die ihn zum würdigen Zukunftsträger macht. Sie sind vom ersten Tag an Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen, sich in verschiedenen Projekten beweisen und dafür Anerkennung bekommen können". Am Montag, den 19. September, werden die mit 10'000 CHF dotierten Preise im Zürcher Theaterclub verliehen. Der Lernende Luca Mühlethaler hat René Kaufmann für den Preis vorgeschlagen. "Er ist der beste Lehrmeister, den man sich wünschen kann", sagt er. So beschreibt er die Qualitäten seines Lehrmeisters: "Er ist geduldig und engagiert, geht auf die Lernenden ein und gibt seine Begeisterung für den Kochberuf weiter."

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Studie zur "Arbeitswelt der Zukunft"

Die „Arbeitswelt 4.0“: Viele lässt sie kalt, obwohl nahezu jeder Berufstätige davon betroffen ist. Nach einer internationalen Studie verfolgt nur die Hälfte der Arbeitnehmer die aktuellen Entwicklungen oder erwartet durch die Digitalisierung eine Verbesserung des eigenen Arbeitsplatzes. Die Studie wurde von der Unternehmensberatung ROC durchgeführt. Dazu hat sie mehr als 2500 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Grossbritannien befragt (davon mehr als 1500 aus der DACH-Region). Begeisterung sieht anders aus: Die Wirtschaft befindet sich mitten in der vierten industriellen Revolution, aber das kümmert gerade einmal jeden zweiten Arbeitnehmer in der DACH-Region. Wie die ROC-Studie zeigt, verfolgen nur 49 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die aktuellen Entwicklungen in Sachen "Arbeitswelt 4.0" aufmerksam, in Österreich sind es 53 Prozent der Beschäftigten und in der Schweiz immerhin 54 Prozent.

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Die SkiArena Andermatt-Sedrun wächst

Schritt für Schritt geht der Bau der Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun voran: Drei weitere Bahnen sowie der erste Abschnitt der Pisten und Beschneiungsanlagen wurden heute vom BAV bewilligt. Entscheidende Bedeutung kommt dabei der Bewilligung der neuen Gondelbahn Andermatt – Nätschen – Gütsch zu. Generell machen die Arbeiten zur Erneuerung und Modernisierung des Skigebiets in diesem Sommer grosse Fortschritte. Das Projekt der Skigebietsverbindung zwischen Andermatt und Sedrun nimmt einen weiteren grossen Schritt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat der Andermatt-Sedrun Sport AG die Baugenehmigung für die Gondelbahn und die nächsten beiden Sesselbahnen erteilt. Ebenfalls eingegangen ist die Bewilligung für die 1. Etappe der neuen Pisten und Beschneiungsanlagen sowie der Infrastrukturversorgung.

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Travail.Suisse fordert ein Prozent mehr

Travail.Suisse sieht die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz für 2016 optimistisch. In einigen Branchen seien die Folgen des überbewerteten Frankens zwar noch spürbar, doch es zeichne sich für dieses Jahr ein solides Wirtschaftswachstum ab. Dies sei nicht zuletzt dem Einsatz und der Flexibilität der Arbeitnehmer zu verdanken. Spürbare Lohnerhöhungen und eine Steigerung der Kaufkraft der Arbeitnehmer seien nötig und auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Damit werde der private Konsum als Konjunkturstütze stimuliert. Travail.Suisse – als unabhängiger Dachverband der Arbeitnehmer - und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel&Gastro Union fordern deshalb im Lohnherbst 2016 Lohnerhöhungen in der Grössenordnung von einem Prozent. Travail.Suisse argumentiert dabei wie folgt:

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Personaldienstleister Randstad übernimmt Monster

Randstad Holding und Monster Worldwide gehen zusammen. Damit verbindet sich einer der führenden Personaldienstleister mit einer der grössten Job-Suchmaschinen weltweit. Randstad wird dabei Monster Worldwide übernehmen. Die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung zur Übernahme wurde am Dienstag bekanntgegeben. Gemäss den Bedingungen wird Randstad 3.40 US-Dollar pro Aktie in bar oder einen Gesamtkaufpreis von rund 429 Millionen US-Dollar zahlen. Randstad beabsichtigt unter Nutzung von Monsters vielfältigen Vertriebskanälen das weltweit umfassendste Portfolio von HR-Services auszubauen. Monster wird auch weiterhin als separate und unabhängige Einheit unter dem Namen Monster am Markt aktiv sein.

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Das erwarten Millenials vom Arbeitsplatz der Zukunft

Welche Kriterien sind den Millennials fürs Arbeiten in der Zukunft wichtig – angesichts von Megatrends wie zunehmender Individualisierung und Urbanisierung? Dazu hat Matrix42, einer der Top-Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement, gemeinsam mit Studenten der Hochschule Fresenius eine Umfrage unter 19- bis 28-Jährigen durchgeführt. Dabei äusserten die Befragten unter anderem den Wunsch nach klaren Strukturen am Arbeitsplatz und einer Ausstattung mit modernsten Geräten und neuester Software. Zudem erwarten sie, dass ihnen ihre Arbeitsstelle Raum für individuelle Entfaltung gibt. Von Work-Life-Blending, also dem nahtlosen Übergehen von Arbeit und Privatleben, und Feedback am Arbeitsplatz halten sie jedoch weniger. Befragt wurden 380 Studenten unterschiedlicher Fakultäten.

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