Technologie

Beautytrends heute: Von geospezifischen Produkten zu Refill-Stationen

Beautytrends entstehen heute weniger durch eine einzelne Farbe oder einen kurzlebigen Look als durch neue Systeme. Pflege soll auf Klima, Jahreszeit und aktuellen Hautzustand reagieren, digitale Analysen versprechen genauere Empfehlungen, und wiederverwendbare Verpackungen sollen den Materialverbrauch senken. Aus dem früheren Schlagwort „geospezifisch“ wird damit eine breitere Idee: Kosmetik passt sich konkreten Bedingungen an, statt für jeden Ort und jede Person dasselbe zu versprechen. Gleichzeitig verlässt Refill die reine Öko-Nische. Nachfüllkartuschen, Beutel, Mehrwegflakons und Stationen im Handel werden sichtbarer. Doch weder ein Ortslabel noch eine nachfüllbare Hülle garantieren automatisch bessere Pflege oder eine günstigere Umweltbilanz. Entscheidend sind nachvollziehbare Formulierungen, hygienische Abläufe, tatsächlich wiederverwendete Behälter und ein Preis, der die Rückkehr zum System attraktiv macht.

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Zurich Blue: Forscher entwickeln Nanofarbstoff für medizinische Bildgebung

Für die medizinische Bildgebung sind innovative Kontrastmittel gefragt. Der Materialforscher Robert Nissler hat daher einen ultrahellen Nano-Nahinfrarotfarbstoff entwickelt, der hochaufgelöste Bilder von Gehirnstrukturen liefern soll. Im antiken Ägypten schätzte man den Vorläufer des kupferhaltigen „Zurich Blue“ bereits wegen seiner strahlend blauen Farbe. Will man Krankheiten erkennen und medizinische Behandlungen überwachen, kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz. Hierzu müssen innovative Kontrastmittel mit den Neuerungen der radiologischen Möglichkeiten mithalten. Ein Team um Robert Nissler und Inge Herrmann vom „Nanomaterials in Health“-Labor der Empa in St. Gallen, der ETH Zürich, der Universitätsklinik Balgrist und der Universität Zürich hat daher einen Nanofarbstoff entwickelt, der hochaufgelöste Bilder von Gehirnstrukturen ermöglicht.

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ETH Zürich entwickelt Diabetes-Implantat: Strom soll überschüssigen Blutzucker abbauen

Forscher der ETH Zürich haben ein elektronisches Implantat entwickelt, das den Blutzucker bei Typ-2-Diabetes senken soll. Anders als herkömmliche Medikamente nutzt das System elektrische Energie, um überschüssigen Zucker im Körper umzuwandeln. Erste Versuche im Labor und an Mäusen verliefen erfolgreich. Ob die neue Technik auch beim Menschen sicher und wirksam ist, muss allerdings erst untersucht werden. Hinter der Entwicklung steht ein Forschungsteam um ETH-Professor Martin Fussenegger. Das Implantat enthält einen winzigen elektrischen Katalysator, der Glukose – also Traubenzucker – in Glukonat umwandelt. Diese Substanz kann über den Urin ausgeschieden werden. Auf diese Weise soll ein Teil des überschüssigen Zuckers aus dem Stoffwechsel entfernt werden, anstatt im Körper gespeichert zu werden.

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Kundenbeziehungen digital vernetzen: So greifen CRM, Service und Vertrieb ineinander

Technologische Vernetzung kann Kundenbeziehungen stabiler, persönlicher und effizienter machen. Entscheidend ist jedoch nicht die Zahl der eingesetzten Systeme, sondern ihr Zusammenspiel: Informationen müssen verlässlich fliessen, Zuständigkeiten klar bleiben und jeder Kontakt an den bisherigen Verlauf anknüpfen. CRM, E-Mail, Shop, Telefonie, Servicetickets und Analysewerkzeuge bilden heute häufig eine gemeinsame Infrastruktur. Richtig gestaltet unterstützt sie Mitarbeitende, erkennt wiederkehrende Bedürfnisse und verhindert Brüche zwischen Vertrieb, Marketing und Kundendienst. Ohne Datenqualität, Datenschutz und klare Prozesse erzeugt dieselbe Technik dagegen neue Reibung.

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Der Aufstieg von AENO auf dem schweizerischen Haushaltsgerätemarkt

AENO ist innerhalb weniger Jahre von einer jungen Eigenmarke des Distributors ASBIS zu einem sichtbaren Anbieter vernetzter Haushaltsgeräte geworden. In der Schweiz ist die Marke inzwischen bei mehreren grossen Online- und Elektronikhändlern präsent und deckt weit mehr als einzelne Nischenprodukte ab. Der Begriff „Aufstieg“ braucht dennoch eine sachliche Einordnung. Öffentlich zugängliche Marktanteile oder Schweizer Umsatzzahlen von AENO liegen nicht vor. Belegen lassen sich dagegen die wachsende Sortimentsbreite, die Verfügbarkeit im Schweizer Handel und eine klare Positionierung zwischen erschwinglicher Technik, App-Steuerung und auffälligem Produktdesign.

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Bitkom-Umfrage: 58 Prozent der Lehrkräfte nutzen KI für schulische Zwecke

Eine schlechte Note im Test oder für den Aufsatz – womöglich vergeben von KI statt vom Lehrer? Jede fünfte Lehrkraft (20 Prozent) nutzt KI zur Kontrolle von Aufgaben und Prüfungen. 7 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer haben KI nach eigenen Angaben für die Benotung genutzt, ohne das Ergebnis zu überprüfen. Insgesamt nutzen 58 Prozent der Lehrkräfte Künstliche Intelligenz für schulische Zwecke. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 501 Lehrerinnen und Lehrern der Sekundarstufen I und II in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Nicht nur Lehrkräfte, auch Schülerinnen und Schüler greifen in der Schule auf KI zurück – und das stellt Lehrkräfte vor Herausforderungen: 70 Prozent sagen, die KI-Nutzung durch Schülerinnen und Schüler lasse sich kaum kontrollieren. Und so gibt rund jede achte Lehrkraft (12 Prozent) an, den Einsatz von KI sogar bewusst auch in Prüfungssituationen zu erlauben. Wichtig ist Lehrkräften grundsätzlich Transparenz: 92 Prozent sind der Meinung, Schülerinnen und Schüler sollten kennzeichnen müssen, wenn sie KI für schulische Aufgaben genutzt haben.

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Megatrend Individualisierung: In Zukunft mehr massgeschneiderte Angebote

Individualisierung verändert Märkte, weil Menschen Angebote zunehmend nach ihrer Lebenssituation, ihren Werten und ihrem gewünschten Aufwand beurteilen. Gefragt sind nicht einfach mehr Varianten, sondern Lösungen, die sich passend anfühlen und trotzdem verständlich bleiben. Für Unternehmen entsteht daraus eine doppelte Aufgabe. Produkte, Services und Kommunikation müssen flexibler werden, während Komplexität, Kosten und Datenschutz beherrschbar bleiben. Erfolgreiche Personalisierung verbindet deshalb genaue Kundenkenntnis mit modularen Leistungen und einer klaren Auswahlarchitektur.

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Investieren in Kryptowährungen: So klappt’s – aktuell erklärt

Kryptowährungen können hohe Kurschancen bieten, bringen aber aussergewöhnlich starke Schwankungen, technische Risiken und mögliche Totalverluste mit sich. Ein kontrollierter Einstieg beginnt deshalb nicht mit der Suche nach dem nächsten Kurssprung, sondern mit einer klaren Verlustgrenze, einem überprüften Anbieter, einer passenden Verwahrung und einer lückenlosen Dokumentation aller Transaktionen. Für Schweizer Privatanleger hat sich der Zugang zu Bitcoin, Ether und weiteren digitalen Vermögenswerten verbreitert. Gleichzeitig warnt die FINMA weiterhin vor Risiken bei Handel, Transfer und Verwahrung. Auch ein beaufsichtigtes Finanzinstitut macht eine Kryptowährung nicht wertstabil. Regulierung kann bestimmte Anbieter- und Prozessrisiken begrenzen, schützt aber nicht vor Kursverlusten, Fehlüberweisungen oder einem wirtschaftlich gescheiterten Kryptoprojekt.

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Kryptowährungen: Was sind die Vor- und Nachteile der digitalen Währungen?

Kryptowährungen versprechen direkte digitale Transaktionen, neue Finanzanwendungen und eine Alternative zu zentral verwalteten Zahlungssystemen. Gleichzeitig bringen Bitcoin, Ether, Stablecoins und kleinere Token erhebliche Kurs-, Verwahrungs-, Betrugs- und Rechtsrisiken mit sich, die sich deutlich von den Risiken eines gewöhnlichen Bankkontos unterscheiden. Eine sachliche Bewertung beginnt deshalb weder bei den grössten Kursgewinnen noch bei den spektakulärsten Zusammenbrüchen. Entscheidend sind die technische Konstruktion, der konkrete Verwendungszweck, die Kontrolle über die Zugangsschlüssel und die Frage, welche Gegenpartei trotz vermeintlicher Dezentralisierung weiterhin benötigt wird.

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Google Ranking mit KI-Tools: Chancen, Risiken und klare Qualitätsregeln

KI-Tools verändern die Produktion von Webinhalten grundlegend. Sie beschleunigen Recherche, Strukturierung, Textentwürfe und Auswertungen, garantieren aber weder eine gute Position bei Google noch führen sie automatisch zu einem Rankingverlust. Entscheidend bleibt, ob eine Seite eine Suchanfrage zuverlässig, eigenständig und besser als austauschbare Konkurrenzinhalte beantwortet. Für Unternehmen entsteht damit eine doppelte Aufgabe: KI soll Arbeitsabläufe effizienter machen, während redaktionelle Qualität, fachliche Verantwortung und technische Auffindbarkeit gesichert bleiben. Wer bloss die Zahl publizierter Seiten erhöht, vergrössert vor allem das Risiko dünner Inhalte. Wer KI dagegen als Werkzeug in einem kontrollierten Prozess einsetzt, kann Themen präziser bearbeiten und bestehende SEO-Arbeit sinnvoll stärken.

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Technologieaktien verlieren 637,3 Milliarden Dollar: Adobe führt die grössten Verluste an

Seit Jahren gehören Technologieunternehmen zu den erfolgreichsten Geldbringern an der Wall Street, doch die Entwicklung des Sektors war alles andere als einheitlich. Während Tech-Giganten die Weltwirtschaft weiterhin prägen, haben mehrere grosse börsenkotierte Unternehmen seit 2021 erhebliche Einbussen bei ihrem Marktwert erlitten. Weitere Details liefert ein aktueller Bericht, der die Veränderungen der Marktkapitalisierung der 1'000 grössten börsenkotierten Unternehmen der Welt über fünf Jahre verfolgt. Das Team von BestBrokers analysierte die Veränderungen der Marktkapitalisierung bei den 1'000 grössten börsenkotierten Unternehmen der Welt zwischen dem 13. August 2021 und dem 25. September 2026. Nach dem Ausschluss von Unternehmen, die von bedeutenden Umstrukturierungen und anderen Veränderungen betroffen waren, welche die Vergleiche verzerren könnten, identifizierte das Team Unternehmen, die in diesen fünf Jahren an Marktwert verloren hatten, und gruppierte ihre Verluste nach Branchen.

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35 Jahre Volkswagen Konzern: Škoda zeigt neue E-Modelle und Sondereditionen in Zürich

Škoda blickt auf ein besonderes Jahr zurück. 35 Jahre nach dem Beitritt zum Volkswagen Konzern präsentiert sich die tschechische Traditionsmarke mit der breitesten Modellpalette ihrer Geschichte. Von kompakten Stadtfahrzeugen über vielseitige Familienautos bis hin zu grosszügigen SUVs bietet Škoda heute eine breite Auswahl an Modellen und Antriebsvarianten. Mit den neuen vollelektrischen Modellen Epiq und Peaq verdoppelt Škoda Auto zudem sein Elektroportfolio. Seit dem Eintritt in den Volkswagen Konzern im Jahr 1991 hat sich Škoda von einem regionalen Hersteller zu einer global erfolgreichen Automobilmarke entwickelt. Die jährlichen Auslieferungen haben sich in diesem Zeitraum mehr als versechsfacht und erreichten 2025 über 1,04 Millionen Fahrzeuge. Damit stieg Škoda zur drittbestverkauften Automarke Europas auf.

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Zukunftstag im Alpbachtal: Marke, KI im Gästezimmer und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Am 23. Oktober fand der 4. Alpbachtal Tourismus Zukunftstag im Congress Centrum Alpbach statt. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Marke, konkrete Projekte im Lebensraum und künstliche Intelligenz im Gästezimmer. Höhepunkt des Abends war der Vortrag des Neurowissenschaftlers und Bestsellerautors Dr. Henning Beck über die Entstehung neuer Ideen. Berge, Familienangebote, gutes Essen und Natur. Das können viele Destinationen. Das Alpbachtal zeigt künftig noch klarer, was die Region unverwechselbar macht. Am Freitagabend stellte Geschäftsführer Wolfgang Kostenzer die Weiterentwicklung der Marke vor. Die zehn Orte rücken dabei als eine Destination zusammen.

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Mittos WhatsApp-Business-Integration für Oracle-Benutzer

Mitto verbindet Oracle Responsys mit WhatsApp Business und erweitert damit die digitale Kundenkommunikation um einen stark genutzten mobilen Kanal. Unternehmen können ausgewählte Transaktions- und Marketingnachrichten aus bestehenden Responsys-Prozessen versenden, müssen dabei jedoch Einwilligungen, Vorlagen, Zuständigkeiten und Datenschutz sauber organisieren. Die Integration richtet sich konkret an Benutzer von Oracle Responsys und nicht pauschal an sämtliche Oracle-Anwendungen. Ihr Nutzen entsteht vor allem dort, wo bereits strukturierte Kundendaten, Kampagnenabläufe und eindeutig definierte Kommunikationsanlässe vorhanden sind.

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Energiekrise erklärt: Was Unternehmen heute tatsächlich einplanen müssen

Der Begriff „Energiekrise“ klingt nach Blackout, Produktionsstopp und staatlichen Eingriffen. Im Betriebsalltag bezeichnet er heute jedoch meist ein Bündel unterschiedlicher Risiken: schwankende Preise, unsichere Beschaffung, mögliche Versorgungsengpässe, technische Abhängigkeiten und langfristigen Investitionsdruck. Wer diese Ebenen trennt, kann nüchtern handeln, statt auf jedes Warnsignal mit Krisenmodus zu reagieren. Für Schweizer Unternehmen ist die aktuelle Einordnung besonders wichtig. Die Stromversorgung ist nach der jüngsten Lagebeurteilung der Eidgenössischen Elektrizitätskommission vom 13. Oktober 2026 gewährleistet; das verbleibende Risiko einer physischen Mangellage wird als gering beurteilt. Preisvolatilität, die Wiederbefüllung europäischer Gasspeicher und witterungsabhängige Wasserreserven bleiben dennoch Faktoren, die Budgets und Betriebsplanung beeinflussen.

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Unternehmenszukunft sichern: Strategie, Liquidität und Risiken im Griff

Unternehmerische Zukunftssicherung entsteht nicht durch eine einzelne grosse Entscheidung. Sie wächst aus klaren Prioritäten, finanzieller Beweglichkeit, belastbaren Abläufen und einer Führung, die Veränderungen früh erkennt. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen entscheidet die Verbindung dieser Elemente darüber, ob neue Chancen genutzt und unerwartete Belastungen aufgefangen werden können. Marktverschiebungen, Fachkräftemangel, technologische Sprünge und Cyberrisiken wirken oft gleichzeitig. Ein wirksames Vorsorgesystem ordnet diese Einflüsse, macht Abhängigkeiten sichtbar und übersetzt Erkenntnisse in konkrete Aufgaben. So wird Zukunftsfähigkeit vom abstrakten Wunsch zu einem festen Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

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Das Zusammenspiel von Technologie und Kreativität in der Start-up-Welt

Start-ups entstehen selten aus Technologie allein. Erst wenn technisches Können auf eine eigenständige Idee, ein relevantes Problem und ein überzeugendes Nutzungserlebnis trifft, entwickelt sich aus einer Möglichkeit ein tragfähiges Angebot. Kreativität gibt der Technik Richtung, während Technologie Ideen schneller prüfbar und skalierbar macht. Dieses Zusammenspiel prägt Produktentwicklung, Geschäftsmodell, Markenauftritt und Teamkultur. Es verlangt weder grenzenlose Experimentierfreude noch blinde Effizienz, sondern einen Arbeitsprozess, der ungewöhnliche Ansätze zulässt und sie konsequent an realen Bedürfnissen misst.

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Empa: Chalkogenid-Perovskite zeigen neues Potenzial für Solarzellen

Chalkogenide sind vielseitige Werkstoffe, die für Solarzellen, Fotodetektoren und weitere Anwendungen in den Bereichen Energieumwandlung und Licht rege erforscht werden. Empa-Forschende aus dem Labor „Transport at Nanoscale Interfaces“ haben die Lichtausbeute von Chalkogenid-Perovskiten erstmals experimentell bestimmt und festgestellt, dass diese Materialien wesentlich effizienter leuchten als bislang angenommen. Ausserdem erforschen sie vielversprechende supraleitende und Quanten-Eigenschaften in einer nadelähnlichen Form des Materials, die bisher als unerwünschtes Nebenprodukt galt. Eine typische Solarzelle besteht aus kristallinem Silizium und wandelt rund 20 Prozent des einfallenden Sonnenlichts in elektrische Energie um. Dies ist die gängigste Möglichkeit, eine Solarzelle herzustellen – aber nicht die einzige. Andere Materialien ermöglichen beispielsweise leichte und flexible Zellen, brauchen weniger Energie bei der Herstellung oder steigern den Wirkungsgrad.

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