ZKB: Reorganisation des Anlagegeschäfts

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Rahmen der umfassenden Umstrukturierungsmassnahmen des Anlagengeschäftes hat sich die Züricher Kantonalbank (ZKB) Anfang September von ihrer Tochterfirma Adamant getrennt. Übernommen wird das Unternehmen, das sich auf Fonds im Gesundheitsgeschäft spezialisiert hat, nun von der Bellevue Group AG. Diese Finanzgruppe ist schwergewichtig vertreten im Asset Management und Investment Banking; die Geschäftstätigkeit umfasst das Research Schweizer Aktien, Brokerage, Aktivitäten rund um Corporate Finance sowie vor allem die Vermögensberatung und -verwaltung für institutionelle Kunden. Unter dem Dach der Aktiengesellschaft befinden sich die Bellevue Asset Management AG und die Bank am Bellevue, die als 1993 gegründetes spezielles Brokerhaus auf dem Markt in der Schweiz agiert.

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Justizministerium will Frauenquote in der Schweiz durchsetzen

Wieder einmal die Frauenquote: Diesmal wagt Justizministerin Simonetta Sommaruga den Vorstoss und möchte für die Vorstände börsennotierter Unternehmen eine Quote von 30 % durchdrücken. Widerstand gegen diese Pläne gibt es vor allem aus der Wirtschaft selbst: Beispiele aus anderen Ländern, wie etwa aus einigen Städten Norwegens, hätten gezeigt, dass die "Holzhammer-Methode", nach welcher Frauen einfach in die entsprechenden Stellen "gezwungen" werden sollen, langfristig nicht funktioniere.

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Die Zukunft im Blick: Schweiz investiert massiv in Bildung

Die ehemals entscheidenden Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit sind schon lange eher in den Hintergrund getreten. Die Faktoren Energie und vor allem Wissen respektive Bildung haben demgegenüber inzwischen entscheidende Bedeutung in der Geschäftswelt erlangt. Die Schweiz hat hier ohne Frage die Zeichen der Zeit erkannt. Gerade im Bereich Wissen hat sich die Alpenrepublik mittlerweile einen hervorragenden Ruf erworben. In der Anfang September erschienenen OECD-Studie "Education at a Glance 2014" wird der Schweiz denn auch bescheinigt, dass sie vergleichsweise überdurchschnittliche Investitionen im Hinblick auf die öffentliche Bildung tätigt. Zudem wird lobend erwähnt, dass an den eidgenössischen Universitäten ein hoher Anteil an Studierenden aus anderen Ländern immatrikuliert sind, was der Schweizer Wirtschaft im Hinblick auf den prognostizierten Fachkräftemangel langfristig zugutekommen könnte.

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Die Probleme der Swisscom

Der Swisscom geht es schlecht – oder zumindest nicht so gut, wie es früher einmal der Fall war. Eine Neustrukturierung des Unternehmens soll dabei helfen, die wegbrechenden Absatzmärkte zu kompensieren. Dabei ist die Swisscom nicht das einzige grosse Telekommunikationsunternehmen, welches im Zeitalter des Internets und der Smartphones unter schwindenden Gewinnen ächzt. Ob sich das Unternehmen langfristig wirklich in Gefahr befindet und wie die Führung dagegen vorgehen will, zeigt dieser kurze Bericht.

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Baubranche: Düstere Wolken am Horizont

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der schweizerische Baumeisterverband sieht dunkle Wolken am Horizont für das eidgenössische Baugewerbe aufziehen. Diese Prognose verwundert eigentlich angesichts der Tatsache, dass es der hiesigen Baubranche doch gut geht. Schliesslich reissen die Erfolgsmeldungen nicht ab: Gut gefüllte Auftragsbücher, mehr Beschäftigte und auch mehr Umsatz. Die erste Jahreshälfte 2014 kann diesbezüglich als ein erfolgreicher Zeitabschnitt für das Schweizer Baugewerbe gewertet werden. Auch im Hinblick auf das Gesamtjahr wird gemeinhin ein deutliches Plus erwartet. Sorgen bereitet aber die mittel- bis langfristige Zukunft, teilte der Baumeisterverband jetzt mit. Hier sei die Entwicklung bzw. die langfristige Perspektive doch von einigen Unsicherheiten geprägt.

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Made in Switzerland: ABB erhält Grossaufträge

[vc_row][vc_column][vc_column_text]"Made in Switzerland" steht international hoch im Kurs. Eidgenössische Produkte werden im Ausland zwar auch nahezu prinzipiell mit höheren Preisen in Verbindung gebracht, aber auch mit bester Qualität. Garniert wird das schweizerische Image mit dem Ruf, höchste Ingenieurskunst zu generieren. Ein neuer Mega-Auftrag für den Schweizer Technologiekonzern ABB ist das jüngste Beispiel für eine international stets wohlklingende Herkunftsbezeichnung "Made in Switzerland". 800 Millionen Dollar lässt sich der Energieversorger Scottish Hydro Electric (SHE) Transmission den Bau einer Seekabelverbindung kosten, für den das Unternehmen ABB den Zuschlag erhalten hat. Dabei handelt es sich in der Tat um einen Auftrag der Superlative, wie der Energietechnik- und Automationskonzern ABB Anfang September bekannt gab.

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Nicht immer ist der Lohn entscheidend ...

Es geht ums Geld. Der neue Job soll einen guten Lohn einbringen. Jedenfalls ist dies das Ergebnis einer Befragung von Arbeitssuchenden in der Schweiz, die von Axa Investment Managers durchgeführt wurde. Zumindest für 57 % der Schweizer, die sich auf Jobsuche befinden, geniesst die Höhe des Einkommens Priorität bei der Auswahl. Gerade einmal 12 % sehen demgegenüber das Gehalt eher als zweitrangiges Kriterium bei der Arbeitssuche an. Zudem belegen die Ergebnisse, dass die Fokussierung auf die Altersvorsorge einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

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Ohne Wert und ohne Sinn – der aktuelle Niedrigzins

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wer Kapital verleiht oder Geld anlegt, erhält dafür aktuell einen historisch niedrigen Zins. Abgesehen davon, dass dieser Umstand für viele Kreditgeber und Sparer ein grosses Ärgernis darstellt, ist er ein kleines Kuriosum: Er führt nämlich sowohl den Begriff des Zinses als auch dessen ursprüngliche Funktion völlig ad absurdum ... Geht man davon aus, dass Nachwuchs häufig mit der Endung "-chen" versehen wird, müssten die Erträge, die verliehenes oder angelegtes Geld aus sich selbst heraus produziert, "Geldchen" heissen. Dieser Diminutiv wäre – in Summe betrachtet – sogar korrekt, denn grosse Beträge lassen sich auf diese Weise schon länger nicht mehr erzielen. Weil das Finanzgeschäft jedoch ein knallhartes Business ist, bedienen Banker sich stattdessen weiterhin des schon seit Jahrhunderten gebräuchlichen Begriffes "Zins".

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Fünf Kriterien für den perfekten Stellvertreter

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn Sie in einem Unternehmen eine Position als Führungskraft haben oder im Team arbeiten, stellt sich früher oder später die Frage nach Ihrem Stellvertreter. Um für diese Entlastung entsprechende Argumente bei Ihrem Vorgesetzten vorbringen zu können und die richtige Person für diese Position zu finden, sollten Sie im Vorfeld einiges bedenken. Welche Gründe sprechen für einen Stellvertreter? Überlegen Sie, warum Sie einen Stellvertreter benötigen. Gründe dafür können sein, dass Sie oft und lange auf Geschäftsreisen sind oder aber dass sich Ihre Abteilung vergrössert hat. Vielleicht sind aber auch Ihre Aufgaben und damit Ihre Verantwortung gewachsen und Sie brauchen Entlastung. Möglicherweise sind Sie damit beauftragt worden, neue Teams aufzubauen oder eine neue Führungsaufgabe zu übernehmen. Dies sind nur einige der Gründe, warum es an der Zeit sein kann, dass Sie sich um einen Stellvertreter kümmern.

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So vermeiden Sie Produktivitätseinbrüche

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Glücklicherweise setzt sich mittlerweile auch in den traditionsreichsten Unternehmen der Gedanke durch, dass es nicht die Stechuhr und die Zahl der abgesessenen Arbeitsstunden sind, die die Produktivität bestimmen. Vielmehr hängt es von der inneren und äusseren Motivation und Identifikation des Einzelnen mit den Unternehmenszielen und Werten ab, welche Leistungen erbracht werden. Die Arbeitspsychologie hat erkannt, dass Mitarbeiter und Management dann am erfolgreichsten sind, wenn sie innerhalb ihres Unternehmens Unterstützung erfahren, ihre Arbeit materiell wie immateriell angemessen honoriert wird, sie für ihr Aufgabenfeld geeignet sind und ihre Kompetenzen ganzheitlich einbringen können, Auszeiten und Turboengagement unternehmensintern ausgeglichen sind und eine harmonische Work-Life-Balance vom Unternehmen möglich gemacht und pro-aktiv gefördert wird.

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Warum Sie gar nicht selbstsicher genug auftreten können

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gibt wenig so Irritierendes wie Menschen, die vor Selbstsicherheit nur so zu strotzen scheinen. Nichts und niemand bringt sie aus der Fassung. Nicht selten ertappt man sich dabei, dieses Verhalten als Arroganz und Narzissmus zu brandmarken, häufig aus Unsicherheit, manchmal auch aus purem Neid auf die scheinbare Unangreifbarkeit des anderen. Das Problem ist nur, ganz egal, als wie wenig authentisch und wie aufgesetzt man diese Selbstpräsentation kleinreden möchte, eines lässt sich nicht wegdiskutieren: Sie funktioniert. Selbstsichere Bewerber werden bei Einstellungen bevorzugt, sie gewinnen häufiger Aufträge, sind die besseren Vertriebler, machen schneller Karriere und verdienen im Schnitt überdurchschnittlich gut.

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Ohne Einbussen kürzer treten

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Für viele, besonders ältere Arbeitnehmer in den unterschiedlichsten Positionen stellt sich die Frage, ob ein Kürzertreten im beruflichen Engagement auch bei zumindest gleichbleibenden Bezügen möglich und sinnvoll ist. Auch Selbstständige stehen aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder vor der Frage, inwieweit das unternehmerische Engagement begrenzt werden kann, ohne Einbussen befürchten zu müssen. Die Gründe für ein Kürzertreten im beruflichen Umfeld sind sehr vielschichtig. Oftmals sind es plötzlich akut auftretende Erkrankungen, manchmal ist es der Wunsch nach mehr Zeit für die Familie und immer wieder auch die Frage danach, was im Leben ausser Arbeit noch zählt. Letztlich ist es aber egal, was zu den Abstrichen am Arbeitseinsatz führt. Auch hier zählen am Ende nur die Ergebnisse.

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Die Hemmschuhe für das Wirtschaftswachstum

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die Wirtschaftslage der Schweiz als äusserst entspannt anzusehen. Nicht umsonst schauen viele Nachbarn mit einer gewissen Portion Neid auf die Eidgenossen. Bestätigen konnte die Schweiz die ausgesprochen gute Rolle der eigenen Wirtschaft unlängst durch den ersten Platz – bereits zum sechsten Mal in Folge – beim jährlich aufgestellten Wettbewerbsindex des Weltwirtschaftsforums (WEF). Trotzdem werden die kritischen Stimmen in der Schweiz immer lauter. Die Arbeitslosenquote ist auf 3 % hochgerückt, die Jugendarbeitslosigkeit ist zudem inzwischen auch in der Schweiz angekommen, Nullwachstum, im Jurabogen zeigt die eidgenössische Wirtschaft Abnutzungserscheinungen und die Konjunktur lahmt im Verhältnis zu früheren Zeiten. Es scheint so, als wenn zukünftig grosse Probleme auf die Schweizer Wirtschaft zukommen. Daniel Kalt, der Chefökonom der schweizerischen Grossbank UBS AG, sieht das allerdings differenzierter.

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Politische Krise zwingt russische Wirtschaft in die Knie

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es ist noch nicht sicher, ob sich die Machtprobe mit dem Westen im Ukraine-Konflikt für Russland politisch auszahlen wird. Wirtschaftlich rutscht das Riesenreich in eine tiefe Krise – und diese könnte noch verschlimmert werden, sollte die EU tatsächlich weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängen. Die russische Zentralbank musste deshalb jüngst sogar einen Schritt gehen, der gegen die Massnahmen gerichtet ist, welche der Rest der Erde in diesen Monaten für angemessen hält. Russland hat mit einer starken Inflation zu kämpfen. Durch die geopolitischen Spannungen haben die Investoren das Vertrauen in das Land und seine Währung verloren. Güter aus dem Ausland werden immer teurer, wodurch die Preise explodieren. Die Zentralbank schraubte den Leitzins deshalb um 50 Basispunkte auf 8 % in die Höhe. In den letzten fünf Monaten hatte es bereits zwei weitere, zum Teil deutliche Erhöhungen gegeben. Als Vergleich: Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Leitzins für den Euroraum wegen der anhaltenden Deflationsgefahr in Südeuropa vor Kurzem auf 0,15 % nach unten gedrückt. Russland und Europa trennen im Moment nicht nur politische Einstellungen.

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WEF-Ranking: Erneut Bestnote für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In den Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit der verschiedenen Staaten erhält die Schweiz traditionell sehr gute Noten. Die aktuellste Bewertung stammt vom World Economic Forum (WEF): Die Schweiz führt dieses Ranking nun seit sechs Jahren in Folge an. Die Organisation warnt jedoch davor, dass sich dies durch den Fachkräftemangel künftig ändern könnte. Wie bereits in den vergangenen Jahren profitierte die Schweiz in der WEF-Bewertung von ihrer Innovationsfähigkeit, der Transparenz ihrer Institutionen sowie der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor. Der Wettbewerbsbericht des WEF bescheinigt den Eidgenossen ausserdem eine gut ausgebaute Wirtschaft, ein exzellentes Bildungssystem und einen effizienten Arbeitsmarkt als weitere ökonomische Erfolgsfaktoren.

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Managementlehrgang für Kinder – Übertreibung oder Notwendigkeit?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Manager im Kindesalter? Abteilungsleiter, die gerade ihren Windeln entstiegen sind? Was ein wenig nach dem Drehbuch einer Komödie klingt, könnte tatsächlich bald Realität werden – und zwar direkt vor unseren Haustüren in der Kulturhauptstadt Basel. Dort nämlich fand im vergangenen August das Junior Leadership Camp statt. Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Anlaufstelle für Kinder, die dort innerhalb von zwei Wochen die Basics des Management-Alltags vermittelt bekommen haben – aber bringt das tatsächlich etwas oder handelt es sich dabei nur um einen weiteren Versuch von überambitionierten Eltern, ihre Kinder zu "Karrieremonstern" zu erziehen?

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General Electric und Alstom: Perspektivisch drei Joint Ventures

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Tauziehen um das französische Unternehmen Alstom hat Monate gedauert. Gewonnen hat den Bieterwettstreit schliesslich der US-amerikanische Konzern General Electric (GE), der die Energiesparte von Alstom übernimmt – die Amerikaner haben sich gegen eine Allianz aus Siemens und Mitsubishi durchgesetzt. Den Ausschlag hat am Ende wohl gegeben, dass der französische Staat sich durch die GE-Option eine wichtige Rolle bei Alstom sichern konnte. In den nächsten 20 Monaten kann er 20 % der Alstom-Anteile erwerben. Bis dahin leiht ihm der bisherige Alstom-Grossaktionär Bouygues sein 20-%-Aktien-Paket und sichert Paris damit sein Stimmrecht sowie einen Sitz im Alstom-Verwaltungsrat.

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Mit digitaler Transformation zu einem modernen Führungsmodell

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Jedes Zeitalter folgt seinen eigenen Gesetzen. Jede Epoche ist durch Innovationen gekennzeichnet. Und durch stets neu definierte Führungsmodelle. Gerade im 21. Jahrhundert ist dabei ein kontinuierlicher Wandel des Führungsstils unabdingbar. Es gilt, sich schnellstmöglich an die sich rasend schnell verändernden Gegebenheiten anzupassen. Klassische Führungskonzepte, wie wir sie noch aus den Lehr- und Schulbüchern kennen, wirken heutzutage reichlich angestaubt, regelrecht antiquiert. In der jetzigen Zeit, mit einer sogenannten Frühform der digitalen oder postindustriellen Gesellschaft, kommen Führungskräfte mit einem reinen autoritären oder auch kooperativen Führungsstil nicht mehr weit. Kaum ein Mitarbeiter lässt sich so noch motivieren, geschweige denn beeindrucken. Stattdessen muss eine Führungskraft nunmehr genügend Flexibilität aufweisen, um die eigene Organisation zeitnah in der Form zu verändern, dass die mitunter rasanten Entwicklungssprünge von einer Agilität ausstrahlenden Einheit explizit antizipiert werden können.

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