Energieversorgung

Wertberichtigung beim Pumpspeicherwerk Limmern

Axpo wird im aktuellen Geschäftsjahr 2025/16 Wertberichtigungen auf Produktionsanlagen und Rückstellungen für Energiebezugsverträge vornehmen müssen. Schuld daran sind die im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 % gesunkenen europäischen Grosshandelspreise für Strom, was eine länger als erwartet andauernde Tiefpreisphase vermuten lässt. Von den Anpassungen, die den Konzern etwa mit 1,4 Mia. CHF belasten werden, ist auch das neue Pumpspeicherwerk (PSW) Limmern nicht ausgenommen. Die Überprüfung der Werthaltigkeit hat ergeben, dass das Werk um 540 Mio. CHF wertberichtigt werden muss.

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Renmatix - Cellulosezucker als Alternative zu Erdöl

Renmatix ist ein führendes Unternehmen bei der Erzeugung von kostengünstigem Cellulosezucker. Dafür wurde ein eigenes Verfahren, das sogenannte Plantrose-Verfahren entwickelt, für das Renmatix Lizenzen vergibt. Cellulosezucker ist ein wichtiger Ausgangsstoff für Alternativen zu Erdöl aus nachwachsenden Rohstoffen. Die in der Technik steckenden Potentiale werden auch von anderen erkannt. Renmatix gab jetzt den Einstieg von Investoren unter Führung von Microsoft-Gründer Bill Gates in Höhe von 14 Mio. US-Dollar bekannt.

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BKW Energie – erfolgreiche Bilanz des 1. Halbjahres

Die BKW ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Schweizer Wurzeln und Sitz in Bern. Das Versorgungsunternehmen legte jetzt eine erfolgreiche Halbjahresbilanz vor und sieht sich weiter auf Erfolgskurs. Die Gesamtleistung konnte in den ersten sechs Monaten um 7 Prozent auf 1.373 Mrd. CHF gesteigert werden. Der EBIT wurde auf vergleichbarer Basis zur Vorjahresperiode um 24 Prozent auf 171 Mio. CHF erhöht. Der ausgewiesene Reingewinn nahm leicht auf 124 Mio. CHF zu.

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CKW – gute Tarifentwicklung für Strom-Bezieher

Erfreuliche Nachricht für die Geschäftskunden der CKW - Centralschweizerische Kraftwerke AG: Im nächsten Jahr können sie im Schnitt von 5 Prozent günstigeren Energiepreisen profitieren. Wenn Mehrjahresverträge bestehen, sind sogar Einsparungen bis zu 20 Prozent möglich. Die Tarifsenkungen für Geschäftskunden richtet sich an Unternehmen mit einem Jahresbezug von mehr als 100‘000 kWh/Jahr. Die Preise für Privat- und Gewerbekunden bleiben demgegenüber stabil. Wer die Option Online nutzt, kann aber auch hier seine Stromkosten leicht senken.

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Synthetische Biologie: Uni Bern entwickelt chemischen Schalter

Die synthetische Biologie gehört zu den aufstrebenden und sich dynamisch entwickelnden Forschungsgebieten im Ingenieurwesen. Es ist ein stark interdisziplinäres Forschungsfeld, das Biologie, Chemie und Physik mit Ingenieurwissenschaften verbindet. Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts „Molecular Systems Engineering“ haben Berner Forscher einen chemischen Schalter in eine molekulare „Nanomaschine“ eingebaut. Damit können u.a. synthetische Zellen mit Energie versorgt werden. Ziel der synthetischen Biologie ist es, sogenannte molekulare Fabriken und synthetische Zellen mit neuen Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, die im Gesundheitswesen, in der Industrie oder in der biologischen und medizinischen Forschung eingesetzt werden sollen. Solche künstlichen Systeme im Nanometerbereich werden zusammengesetzt, indem bereits existierende oder synthetische „Bausteine“ – zum Beispiel Proteine – kombiniert werden.

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Neue Solaranlage für Schulhaus in Schüpfheim

Nachdem das erste Projekt in Willisau erfolgreich läuft, wird die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) eine weitere öffentliche Solaranlage in Betrieb nehmen. Die Anlage soll auf dem Dach des Schulhauses Moosmättili in Schüpfheim (Entlebuch) installiert werden. Das Interesse der Bevölkerung an Anteilen war sehr gross. Dementsprechend waren die mehr als 400 Viertelpanels in kürzester Zeit ausverkauft. Voraussichtlich ab dem 9. August wird die 28 kWp-Anlage installiert. Kurz darauf sollte sie bereits Solarstrom ins Netz einspeisen. CKW vergütet den rund hundert Personen, die sich einen Anteil sicherten, pro Viertelpanel mindestens 50 kWh Solarstrom pro Jahr, und zwar über die gesamte Lebensdauer der Anlage, also zwanzig Jahre lang.

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Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen. Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Weitere Öffnung des Strommarktes verschoben

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE hat die Absicht des Bundesrates, die vollständige Öffnung des Strommarktes zu verschieben, zur Kenntnis genommen. Der Schritt ist nachvollziehbar und kommt nicht überraschend. Denn Bundesrätin Doris Leuthard hatte bereits Anfang Jahr am Schweizerischen Stromkongress in Bern durchblicken lassen, im Moment bestehe keine Notwendigkeit, den zweiten Schritt der Marktöffnung zu forcieren - nicht zuletzt auch aufgrund des blockierten bilateralen Stromabkommens mit der EU.

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Importverbot für schmutzigen Strom aus Deutschland

Die Deutschschweizer Bevölkerung fordert, dass der Bund einen Verkauf schweizerischer Wasserkraftwerke ins Ausland verhindern soll – obwohl sie die Schuld, dass es den Schweizer Stromkonzernen schlecht geht, zu einem beträchtlichen Teil bei deren Management sieht. Ausserdem soll die Regierung in Bern den Import von schmutzigem Strom aus deutschen Braunkohlekraftwerken verbieten. Eine staatliche Auffanggesellschaft für AKW lehnen die Befragten hingegen ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Zürcher Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Marketagent.com Schweiz AG.

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Sonnenenergie lädt Wärmeboiler: EKZ starten Pilotprojekt

Die zunehmende Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz ist ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die ETH Zürich und Landis+Gyr gehen diese Herausforderung in einem neuen Pilotprojekt gemeinsam an. In Rickenbach-Sulz erproben sie, wie man Solarenergie in Wärmeboilern speichern kann. Die unregelmässig produzierte Solarenergie stellt das Stromnetz vor Herausforderungen. Speichermöglichkeiten in einem intelligenten Stromnetz sind deshalb ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Sonnenenergie sollte vorwiegend dort, wo sie lokal produziert wird, verbraucht respektive gespeichert werden – zum Beispiel in Wärmepumpen, Ladestationen von Elektroautos, Batterien oder Wärmeboilern.

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WEF-Studie: Schwellenländer müssen mehr in Energie investieren

Die Schwellenländer mit schnell wachsenden Volkswirtschaften müssen ihre Energieinvestitionen in den nächsten 25 Jahren verdoppeln, sonst können sie ihren Energiehunger nicht stillen. Nach Berechnungen der internationalen Managementberatung Bain & Company und dem Weltwirtschaftsforum (WEF) werden diese Investitionen das Doppelte derjenigen in den OECD-Staaten erreichen.

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Bestseller für Baukompetenz: Schweizer Energiefachbuch 2016

Was zeichnet zukunftsfähige Gebäudekomplexe aus? Womit meistert die Bauwirtschaft den steigenden Termin-, Qualitäts- und Kostendruck? Wie wird die Architektur noch umweltgerechter? Diese und viele weitere Fragen behandeln die Autoren im Schweizer Energiefachbuch 2016. Der jährliche Bestseller für Baukompetenz erscheint bereits zum 33. Mal. Dennoch gibt es eine Premiere zu feiern – mit der ersten Ausgabe, die auch als App publiziert wird.

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Es geht langsam voran mit der Windenergie

Für die Erzeugung von Strom gibt es viele Alternativen: Um Atommeiler oder Kohlekraftwerke vom Netz nehmen zu können, könnten sie zum Beispiel durch Solaranlagen oder Windräder ersetzt werden. Windkraftanlagen verwenden keine fossilen Brennstoffe, sondern setzen den Wind in Bewegung und elektrische Energie um. Allerdings ist auch bei diesem System der Energieerzeugung fraglich, ob die Bauten eine positive Energiebilanz haben, welche ökologischen Probleme sich stellen und ob sie von den Menschen angenommen werden. Die Gruppierung von mehreren Windrädern zu einem Windpark gilt als sinnvoll. Der Standort spielt dabei eine herausragende Rolle. Denn bei grossem Windaufkommen über das ganze Jahr kann eine beträchtliche Energiemenge produziert werden. Wenn der erzeugte Strom nicht in das nationale Stromnetz eingespeist werden soll, sondern nur der Versorgung einer Gemeinde oder eines Haushalts dient, reicht meist auch ein einzelnes Windrad, das es in unterschiedlichen Grössen gibt. Dann müssen nur noch die Genehmigungen eingeholt werden, die Finanzierung muss stehen und ein windiger Standort gefunden werden, auf dem ein sicheres Fundament gebaut werden kann – und die Stromernte kann beginnen.

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