08 Juli 2016

GastroSuisse lehnt "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus" ab

GastroSuisse sagt klar nein zu "Grüne Wirtschaft" und "AHVplus". Beide Volksinitiativen seien überambitioniert und hätten enorme Umweltauflagen zur Folge. Die daraus resultierende Explosion der Kosten würde zu einer weiteren Schwächung des Gastgewerbes im Wettbewerb führen, auch über die Grenzen hinaus. „AHVplus“ sei zudem unsozial, da es die Personalkosten in die Höhe treiben und letzten Endes Arbeitsplätze gefährden würde.

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RoboGlove – „Power-Handschuh“ in schwedischer Lizenz

RoboGlove heisst ein innovativer Roboterhandschuh, der in den USA gemeinsam von General Motors und der NASA für den Einsatz in der Internationalen Raumstation entwickelt worden ist. Jetzt hat das schwedische Medtech-Unternehmen Bioservo Technologies eine Lizenzvereinbarung mit General Motors für den RoboGlove abgeschlossen. Der Abschluss zielt auf weitere Anwendungen im Gesundheitswesen, im verarbeitenden Gewerbe und anderen Einsatzfeldern. Der RoboGlove verfügt über hochmoderne Sensoren sowie über Stell- und Spannglieder, die mit den Nerven, Muskeln und Sehnen einer menschlichen Hand vergleichbar sind. Eine Designanforderung für den Handschuh war das Handling von Werkzeugen, die eigentlich für Menschen konzipiert sind. Die Entwickler erreichten bei der Roboterhand eine herausragende Fingerfertigkeit. Diese Technologie wurde auf den RoboGlove übertragen.

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Kanton Bern: Gute Arbeitsmarktsituation im Juni

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kanton Bern war im Juni erfreulich. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 672 auf 14‘087 Personen. Die Arbeitslosenquote ging damit von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Sie bewegt sich damit auf einem stabil niedrigen Niveau. Der geringfügige Rückgang ist vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen. Wie bereits in den Vormonaten ist die Abnahme im Juni wesentlich durch die zu dieser Jahreszeit übliche Verringerung der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (-201) und im Baugewerbe (-140) bedingt. Erfreulicherweise wiesen jedoch auch fast alle übrigen Branchen einen Rückgang auf. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,8 Prozent.

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Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen. Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Alpiq: Erfolgreicher Verkauf der AVAG-Beteiligung

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf seiner Beteiligung an dem Entsorgungs-, Recycling- und Energieunternehmen AVAG erfolgreich abgeschlossen. Am 7. Juli war der „Deal“ perfekt. Käufer ist ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, den Städtischen Betrieben Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland. Die Alpiq will mit dem Erlös von 312 Millionen Franken ihre Bilanz verbessern und die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Alpiq setzt mit dem Verkauf den Umbau der Gruppe konsequent fort. Oberste Priorität hat dabei die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios für neue Investoren (bis zu 49 Prozent) reduziert Alpiq ihre Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen und verringert die Nettoverschuldung.

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Adoptionsurlaub – ein wichtiger Schritt voran

Die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats behandelt aktuell das Thema „Adoptionsurlaub“. Dies geht auf eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Marco Romano (CVP/TI) in der letzten Legislaturperiode zurück. Ziel ist eine Gesetzesvorlage, welche 12 Wochen Adoptionsurlaub – frei aufteilbar unter beiden Elternteilen – vorsieht. Der Adoptionsurlaub betrifft nur einige Dutzend Fälle pro Jahr und verursacht daher nur wenig Kosten. Travail.Suisse unterstützt die Einführung, weil damit eine familienpolitische Lücke geschlossen wird.

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Apple Pay – jetzt auch in der Schweiz

Seit dem 7. Juli steht Apple Pay auch in der Schweiz zur Verfügung. Es ist das mittlerweile siebte Land, in dem der Bezahldienst genutzt werden kann. Apple hatte seine Neuentwicklung erstmals im September 2014 vorgestellt. Seither erlebt das Zahlen per Smartphone & Co einen Siegeszug. Über die NFC-Schnittstelle von iPhones, iPads und der Apple Watch lässt sich der Bezahldienst bereits jetzt an rund 100'000 Stellen in der Schweiz einsetzen – allerdings sind erst drei Kartenanbieter mit von der Partie. „Apple Pay wird den Markt in der Schweiz bald dominieren. Bis Ende Jahr dürften Coop und Migros ebenfalls Transaktionen erlauben. Während die Schweizer Banken und die Postfinance mit Twint (Zusammenschluss von Twint und Paymit) noch den Start im Herbst vorbereiten, ist Apple Pay ab sofort verfügbar. Die hohe iPhone Dichte in der Schweiz wird massgeblich zum Erfolg von Apple Pay beitragen.“, so Jean-Claude Frick, Digital-Experte von comparis.ch.

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