Was ist eigentlich Fatca?

07.07.2014 |  Von  |  Finanzen, Steuern  | 
Was ist eigentlich Fatca?
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Am 1. Juli 2014 trat das Fatca-Regime in Kraft. Für die Umsetzung des Monsterprogramms haben die Schweizer Banken bereits die geschätzte Summe von 300 Millionen Franken aufgewendet. Für den Start des Programms sind sie jetzt startklar. Alternativen zur Beteiligung haben die Institute nicht.

Hinter Fatca verbirgt sich der „Foreign Account Tax Compliance Act“. Das neue Gesetz verfolgt das Ziel, ausländische Finanzdienstleister, die Zugang zum US-amerikanischen Finanzmarkt haben wollen, bei ihren steuerlichen Meldepflichten US-amerikanischen Finanzintermediären gleichzustellen. Im Klartext: Mit Fatca wenden die Vereinigten Staaten US-amerikanisches Recht exterritorial auf ausländische Unternehmen an. Internationale Banken, Investment- und Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter, Treuhänder und Versicherer sind verpflichtet, die Daten von US-Kunden sowie US-dominierten ausländischen Rechtsträgern automatisch an die Steuerbehörde der USA (IRS) zu melden.

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Welche Chancen und Gefahren sehen Verbraucher und Produzenten mit Blick auf die neuen Zollbestimmungen?

14.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Steuern  | 
Welche Chancen und Gefahren sehen Verbraucher und Produzenten mit Blick auf die neuen Zollbestimmungen?
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Es ist keine Neuigkeit, dass Schweizer ihre Einkäufe bevorzugt jenseits der eigenen Ländergrenzen tätigen. Der Einkaufstourismus läuft schon seit Jahren sehr gut. Ab Juli sollen nun neue Zollregelungen den Warenimport spürbar erleichtern; so verspricht es jedenfalls der Gesetzgeber, aber stimmt das wirklich?

Mehrwertsteuer und Zollabgaben werden zukünftig als zwei getrennte Positionen behandelt. Hierdurch soll ein grösseres Mass an Transparenz erreicht werden – ein Verfahren, dessen Vorteile sich zumindest auf absehbare Zeit in erster Linie den Zöllnern erschliessen wird. Die Grundsatzregel lautet, dass alle Waren, die in die Schweiz eingeführt werden, zu deklarieren sind. Jeder Schweizer hat bei der Einreise anzugeben, ob er die Freigrenze in Höhe von 300 Schweizer Franken überschreitet. Im positiven Fall hat er die Mehrwertsteuer auf den Gesamtbetrag der eingeführten Waren nachzuzahlen. Das Meldeverfahren an sich wird insofern vereinfacht, als dass es möglich sein soll, die Anmeldung per Smartphone, also auf elektronischem Weg, vorzunehmen.

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Digitales Fahrtenbuch: ein Schritt zur schlanken Reisekostenabrechnung

Digitales Fahrtenbuch: ein Schritt zur schlanken Reisekostenabrechnung
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Das Führen eines Fahrtenbuchs ist in den seltensten Fällen eine freiwillige Angelegenheit. Gewerbetreibende, Dienstreisende oder Berufskraftfahrer sind häufig aus steuerlichen Gründen und unternehmensspezifischen Abrechnungsprozessen dazu verpflichtet genau Buch über die geleisteten Fahrten zu führen. Dabei kostet das Befüllen des Fahrtenbuchs in der Regel viel Zeit und Ihr Unternehmen viel Geld.

Aus diesem Grund haben es sich zahlreiche Anbieter zum Ziel gemacht mit digitalen Angeboten den Prozess der Fahrtenerfassung bis hin zur Abrechnung zu unterstützen.

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Staatsaufsicht und Aufsicht gegenüber dem Staat

23.04.2014 |  Von  |  Allgemein, Steuern  | 
Staatsaufsicht und Aufsicht gegenüber dem Staat
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Wir haben das Gefühl, in einer freiheitlichen Ordnung zu leben. Die Zunahme der wirtschaftlichen Intensität hat aber zu einer sehr starken Regulierung des Lebens geführt. Es gibt keine Sekunde, bei der wir nicht der staatlichen Aufsicht begegnen.

Die Staatsaufsicht
Als beispielhafte unvollständige Aufzählung sind folgende Bereiche reguliert:

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Die Mehrwertsteuer in der Schweiz

18.04.2014 |  Von  |  Steuern  | 
Die Mehrwertsteuer in der Schweiz
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Am 1. Januar 1995 löste die Mehrwertsteuer, die in der Schweiz als indirekte Steuer vom Bund erhoben wird, die bis dahin geltende Warenumsatzsteuer ab. Tatsächlich hat es der zwischen Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Liechtenstein eingebettete Alpenstaat geschafft, die Mehrwertsteuersätze auf einem niedrigen Niveau zu halten. In anderen europäischen Staaten ist dies nicht unbedingt gelungen.

Schweiz punktet mit niedrigen Mehrwertsteuersätzen

Die Schweiz zählt zu den am dichtesten besiedelten Ländern in Europa. Trotz seiner zentralen Lage und seiner wirtschaftlichen Stärke ist die Schweiz nicht Mitglied in der Europäischen Union (EU). Diese neutrale Haltung geht zurück auf das Jahr 1815, in dem sich die Schweiz für eine aussenpolitische Neutralität entschied. Der breit angelegte Industriesektor, der Dienstleistungsbereich einschliesslich des Tourismus sowie landwirtschaftliche Betriebe haben die Schweiz zu einem der wohlhabendsten Nationen weltweit gemacht. Diesem Umstand ist es unter anderem zu verdanken, dass die Mehrwertsteuersätze zu den niedrigsten in Europa zählen.

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Zollfreilager in der Schweiz – ein Hort für illegale Machenschaften?

18.04.2014 |  Von  |  Finanzen, Steuern  | 
Zollfreilager in der Schweiz – ein Hort für illegale Machenschaften?
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Zollfreilager können in der Schweiz auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis heute haben sie eine Pionierrolle inne, auch wenn weltweit immer mehr dieser Flächen entstehen, so zuletzt in Singapur und in naher Zukunft in Luxemburg und Peking. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Kundschaft stetig wächst. Dazu zählen Galerien, Auktionshäuser, reiche Privatleute, Investmentfonds und Spediteure, die ihre Luxusgüter langfristig und sicher aufbewahren wollen.

Moderne Zollfreilager haben mit alten Lagerhallen nichts mehr gemein. Sie werden permanent bewacht und bieten zusätzliche Dienstleistungen wie etwa die Authentifizierung oder Restauration von Kunstwerken, eine sachgerechte Lagerung kostbarer Weine und Spezialtransporte an. Ausserdem lagern hinter ihren Türen Antiquitäten, Juwelen, Oldtimer, Edelmetalle, Münzen und Luxusuhren. Auch der eigentliche Zweck, kurzfristig und ohne Kosten Waren einzulagern, bevor sie weiterverkauft werden, ist kaum noch gegeben.

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Internationales Sozialversicherungsrecht

09.04.2014 |  Von  |  Finanzen, Steuern  | 
Internationales Sozialversicherungsrecht
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Im Jahre 1948 wurde die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eingeführt, die den Existenzbedarf bei Wegfall des Erwerbseinkommens in Folge von Alter oder Tod des Versorgers oder der Versorgerin decken soll.  Dazumal mit einem Beitragssatz von je 2 % für Arbeitgeber und Arbeitnehmer und als einziger Sozialabzug vom Lohn.

Das heutige Sozialversicherungssystem ist komplex und stetig am Wachsen. Lange Zeit stand das schweizerische Sozialversicherungsrecht als isoliertes System alleine da, internationale Doppelbelastungen gab es kaum. Mit den bilateralen Verträgen hat sich das geändert.

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Sind Ihre Rechnungen MWST-konform?

Sind Ihre Rechnungen MWST-konform?
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Bei der Buchführung für unsere Kunden fällt uns immer wieder auf, dass Rechnungen geschrieben werden, die bezüglich der MWST-Konformität gewisse Mängel aufweisen. Noch viel häufiger finden wir nicht konforme Lieferantenrechnungen, die ungeprüft bezahlt werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne darlegen, welche Elemente eine Rechnung aufweisen muss, damit der Leistungsempfänger, sofern er dazu berechtigt ist, den Vorsteuerabzug geltend machen kann.

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Die Schweiz: Ein steuergünstiger Wohn- und Firmenstandort

08.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Steuern  | 
Die Schweiz: Ein steuergünstiger Wohn- und Firmenstandort
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Nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen bieten sich in der Schweiz nahezu optimale Rahmenbedingungen, um sich dort niederzulassen. Nicht allein, dass die Schweiz über eine ganz aussergewöhnlich gut ausgebaute Infrastruktur verfügt, auch die Steuerlasten, die Privatpersonen und Unternehmen zu bewältigen haben, sind sehr gering und dadurch äusserst lukrativ.

Zudem ist die Gesetzgebung der Eidgenossen erheblich unternehmerfreundlicher und weit liberaler als in den restlichen Staaten Europas. Auch die politischen Verhältnisse in der Schweiz beinhalten für Unternehmer keine unkalkulierbaren Risiken, und die Banken sind weiterhin darauf bedacht, durch Diskretion und Wahrung des Bankgeheimnisses ihre Kunden zu schützen.

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Internationales Steuerrecht – eine Auslegeordnung

Internationales Steuerrecht – eine Auslegeordnung
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Seit längerer Zeit wird die Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, welche in der Schweiz vorgenommen wird, vom Ausland kritisiert und im Zuge der Steuerabkommen aktuell vermehrt in den Medien darüber berichtet. Es zeigt sich immer mehr, dass diese Unterscheidung, die in ausländischen Rechtssystemen nicht existiert, im Ausland nicht verstanden wird.

Aus diesem Anlass möchten wir an dieser Stelle kurz das Schweizer System im Bezug auf Steuerhinterziehung und Steuerbetrug erläutern.

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