Schweizer Unis sollen arbeitsmarktrelevanter werden

04.04.2015 |  Von  |  News  | 
Schweizer Unis sollen arbeitsmarktrelevanter werden
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Jammern auf hohem Niveau ist es für die einen. Die anderen fordern grundlegende Veränderungen, um Studienabsolventen fitter für den Arbeitsmarkt zu machen. Tatsache ist: Die Hochschulbildung in der Schweiz ist in den letzten Wochen aus verschiedenen Richtungen unter Beschuss geraten. Die Economiesuisse fordert als Dachverband der Schweizer Wirtschaft grundlegende Änderungen an den Universitäten.

Den Anstoss zur Bildungskritik gab Mitte März die SVP auf recht rüde Art und Weise. Die fast 45.000 Studierenden in sozial- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen sind SVP-Chef Toni Brunner und seinem Fraktionschef Adrian Amstutz ein Dorn im Auge. Gegenüber der Tageszeitung „Blick“ liess Amstutz verlauten, dass seine Partei die Zahl der Sozial- und Geisteswissenschaftler in der Eidgenossenschaft so schnell wie möglich um die Hälfte reduzieren möchte. Brunner forderte in einem Interview mit der „Handelszeitung“ einen politischen Numerus Clausus für Psychologen, Politologen und andere Studienfächer, die seiner Ansicht nach lediglich „Schmetterlingszähler“ produzieren.

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Frischer Wind bei Mercedes-Benz

03.04.2015 |  Von  |  News  | 
Frischer Wind bei Mercedes-Benz
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Eine Frischzellenkur geht schon seit ein paar Jahren durch die Modellreihen von Mercedes-Benz. Durch weitere Neuentwicklungen soll diese nun erfolgreich fortgeführt werden. Abseits der Limousinen bringt Mercedes neue Modelle auf den Markt, die in ihrer Klasse wohl wieder den Grossteil der Konkurrenz in den Schatten stellen werden.

Die bisherige M-Klasse, einer der Marktführer im Segment Luxus-SUV, wird durch den GLE ersetzt, dessen Coupé-Version bereits auf dem Genfer Autosalon 2015 vorgestellt wurde. Als Neuheit ist noch vor 2020 ein Pick-up der Marke geplant. Und das legendäre Arbeitstier für alle Lebenslagen, der Unimog, kommt nicht nur mit neuer Technik und veränderter Optik, sondern erfüllt jetzt auch die Abgasnorm Euro 6.

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Aus für den Internet Explorer

03.04.2015 |  Von  |  News  | 
Aus für den Internet Explorer
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Das blaue „e“ ist sicher den meisten von uns wohlbekannt. Rund zwei Jahrzehnte lang hat der Internet Explorer unzählige Menschen mit dem Internet verbunden, aber mindestens ebenso viele zur Verzweiflung getrieben. Er wurde gehasst, zur Hölle gewünscht und verspottet. Nun hat sich Microsoft – endlich! – entschlossen, mit der Windows-Version 10 einen Nachfolger für den Browser-Dino bereitzustellen.

Kennt eigentlich noch jemand Netscape? Otto Normaluser wahrscheinlich nicht. Dabei war der Netscape Navigator Anfang der 1990er Jahre das dominante Werkzeug auf dem Markt, um im Internet zu surfen. Noch 1997 kam der Browser auf etwa 72 Prozent Marktanteile, Microsofts IE dagegen gerade mal auf 18 Prozent. Da hatte Bill Gates dem Konkurrenten aber schon den Kampf angesagt. Mit viel Geld in der Hinterhand und dem meistverbreiteten Betriebssystem auf dem internationalen Markt zog Microsoft im Jahr 1995 in den Browserkrieg. Die erste Version wurde allerdings exklusiv für Windows 95 geschaffen und musste noch extra bezahlt werden. Zur Windows-Grundausstattung gehörte erst der IE 2.0.

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Die ägyptische Regierung plant eine neue Hauptstadt

02.04.2015 |  Von  |  News  | 
Die ägyptische Regierung plant eine neue Hauptstadt
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Das Land Ägypten hat nach den tiefgreifenden politischen Veränderungen in den letzten vier Jahren eine schwere Wirtschaftskrise durchlebt. Vor allem die Einnahmen im Segment Tourismus sind stark gesunken, weil das Land vielen Feriengästen als zu gefährlich galt.

Es mehren sich neuerdings aber die Anzeichen, dass der Tiefpunkt durchschritten ist und das Wachstum sich langsam wieder beschleunigt. Experten rechnen mit Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von knapp vier Prozent in 2015 und in 2016.

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Der b24-Wochenrückblick: Vertrauen in die Schweizer Wirtschaftskraft

01.04.2015 |  Von  |  News  | 
Der b24-Wochenrückblick: Vertrauen in die Schweizer Wirtschaftskraft
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Befürchtungen, dass die Schweizer Wirtschaft aufgrund des starken Frankens schrumpfen könnte, sind bis auf weiteres offenbar vom Tisch. Nach der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat nun auch die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich eine aktuelle Konjunkturprognose abgegeben. Statt des ursprünglich angenommenen negativen Trends erwarten die Wirtschaftsforscher für das Gesamtjahr 2015 nun einen leichten Zuwachs.

Die SNB hat in ihrem Geschäftsbericht 2014 Zahlen vorgelegt, die belegen, dass die Kosten für die Erhaltung des Mindestwechselkurses zuletzt in keiner vertretbaren Relation zu dessen Nutzen für die Schweizer Wirtschaft standen. Finanz-Experten und kommerzielle Anleger rechnen damit, dass der schwache Euro nicht zum Dauerzustand wird. Die Schweizer Uhrenindustrie präsentierte sich auf der Baselworld investitionsfreudig und trotz des Franken-Hochs verhalten optimistisch. Auch bei den Inflationsprognosen könnte es in absehbarer Zeit Veränderungen geben: Der Konflikt im Jemen treibt den Ölpreis in die Höhe.

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LO & LEDUC und CARROUSEL spielen am Tag der Milch gross auf

30.03.2015 |  Von  |  News  | 
LO & LEDUC und CARROUSEL spielen am Tag der Milch gross auf
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Auch die beiden populären Schweizer Bands feiern am 18. April in St. Gallen die Milch.

Die beiden Berner Star-Rapper LO & LEDUC und die Westschweizer Durchstarter CARROUSEL spielen am 18. April gross auf – ab 13.00 Uhr vor der Tonhalle in St. Gallen. Swissmilk feiert mit den beiden Acts die Milch so sprachübergreifend wie noch nie. Unmittelbar vor den Konzerten küren Schwingerkönig Nöldi Forrer und Swissmilk die drei kreativsten Schulklassen der Schweiz. Das Online-Voting des beliebten Plakatwettbewerbs startet morgen auf swissmilk.ch.

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Junckers Investitionsprogramm – realistisch oder Blase?

27.03.2015 |  Von  |  News  | 
Junckers Investitionsprogramm – realistisch oder Blase?
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Die Europäische Zentralbank EZB hat Anfang März mit ihrem angekündigten Anleihe-Aufkaufprogramm begonnen. Es soll noch mehr Geld in die Wirtschaft im Euro-Raum spülen, um Kreditvergaben zu erleichtern und Investitionen möglich zu machen. Fast zeitgleich haben die EU-Staaten den Weg für die Wachstumsinitiative von EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker freigemacht. Es soll in den nächsten Jahren für zusätzliche Investitionen in Höhe von 315 Mrd. Euro in Europa sorgen.

Die Initiative ist ein Prestige-Projekt des neuen EU-Kommissionspräsidenten, das dieser bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Herbst letzten Jahres in Gang gesetzt hatte. Zu diesem Zweck wird ein spezieller „Europäischer Fonds für Strategische Investitionen“ – kurz EFSI – eingerichtet, der quasi als Initialzündung für das geplante Investitionsvolumen dienen soll.

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Der b24-Wochenrückblick – SNB-Geldpolitik als das zentrale Thema

24.03.2015 |  Von  |  News  | 
Der b24-Wochenrückblick – SNB-Geldpolitik als das zentrale Thema
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Das zentrale Wirtschaftsthema der vergangenen Woche war die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Am vergangenen Donnerstag hat SNB-Präsident Thomas Jordan zum ersten Mal seit der Aufgabe des Mindestwechselkurses einen Medientermin absolviert und die Geldpolitik seines Hauses dabei noch einmal bekräftigt.

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Uber gerichtlich aus Deutschland verbannt

21.03.2015 |  Von  |  News  | 
Uber gerichtlich aus Deutschland verbannt
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Deutschland ist für Uber kein gutes Pflaster. Die Firma darf über ihren Dienst Uber Pop keine Fahrten mehr vermitteln, entschied Mitte März das Landgericht Frankfurt. Als problematisch sah das Gericht dann, dass Uber Fahrer vermittelte, die über keine behördliche Genehmigung verfügen. Geklagt hatte der deutsche Taxiverbund. Nach dem Urteilsspruch liess Uber durch einen Sprecher verlauten, dass man sich vorbehalte, in eine mögliche Berufung zu gehen.

Ein Justizsprecher erklärte, das Urteil habe eine grundsätzliche Bedeutung, denn zum ersten Mal habe das Taxigewerbe in seiner Gesamtheit gegen den amerikanischen Dienstleister geklagt. Bisher ist Uber in den Grossstädten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf aktiv und hat in allen Städten mit Gerichten und Behörden zu kämpfen.

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B24 Wochenrückblick – wirtschaftliche Folgen der Franken-Stärke und die Gefahr des „Graccidents“

16.03.2015 |  Von  |  News  | 
B24 Wochenrückblick – wirtschaftliche Folgen der Franken-Stärke und die Gefahr des „Graccidents“
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Das beherrschende Wirtschaftsthema in der Schweiz war auch in der vergangenen Woche der starke Franken, der inzwischen auch im Bundesrat ein Thema ist. Am vergangenen Freitag beschäftigten sich die Parlamentarier mit insgesamt sieben dringlichen Interpellationen verschiedener Parteien zu diesem Thema. 

In der Wirtschaft und seitens der Wirtschaftsforscher spielen Rezessionsbefürchtungen aufgrund der Franken-Stärke derzeit nur eine marginale Rolle. Als Gegengewicht erhält die Schweizer Wirtschaft derzeit positive Impulse durch den ebenfalls starken US-Dollar.

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