Der ägyptische Milliardär Samih Sawiris investiert in das deutsche Touristikunternehmen FTI. Damit will er den Umsatz seiner eigenen Ferienresorts steigern. Betroffen sind auch Schweizer Hotels.
Mit wie viel Sawiris einsteigen wird, ist bisher noch unklar. Im Gespräch sind 25 bis 35 Prozent. Der superreiche Ägypter verwirklicht derzeit im Skiort Andermatt mit seiner Entwicklungsfirma Orascom Development Holding (ODH) das grösste Tourismusprojekt der Schweiz.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Microsoft und Amazon, zwei Schwergewichte der IT-Branche, melden stagnierende Gewinne oder gar Rückgänge. Aber geht es den beiden Unternehmen tatsächlich schlecht – oder steckt dahinter einfaches Kalkül? Sehen wir uns die Situation in einem Artikel an, der zeigt, dass Umsatz um jeden Preis nicht immer die einzige Lösung ist.Expansion als oberste Priorität
Amazon und sein Chef Jeff Bezos hielten schon immer einen sehr klaren Kurs, wenn es um Gewinne geht: Geld hat an sich doch gar keinen Wert, wozu also grosse Mengen davon anhäufen? Aus diesem Grund fährt das Unternehmen seit seiner Gründung im letzten Jahrtausend einen strammen Expansionskurs, von welchem Bezos offenbar auch nicht abrücken möchte. Im ersten Quartal resultierte daraus ein deutliches Plus im Umsatz, ohne dass davon jedoch ein grosser Gewinn übrigblieb.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die digital vernetzte Brille Google Glass ist für viele Technik-Freaks die nächste grosse Sache. In Sachen mobile Online-Geräte scheint sie für eine neue Ära zu stehen, in der Mensch und Maschine immer organischer verzahnt sind. Eine "Brille", die (auf Wunsch umgebungs- und kontextrelevante) Daten in Text und Bild auf einen virtuelles Display unmittelbar vor die Augen projiziert und sprachsensibel gesteuert wird: Was kann da noch schiefgehen? Muss diese Erfindung nicht zwangsläufig die gesamte Industrie verändern – und dann noch gesteuert von einem der momentan global erfolgreichsten Informations- und Big-Data-Unternehmen?
Momentan schaut es eher nach dem Gegenteil aus. Für viele ist Google Glass genau wie die Google-Drohnen der Inbegriff einer schönen neuen Welt, die Menschen endgültig zu autistischen,von Maschinen gesteuerten Cyborgs macht. Umfragen haben ergeben, dass Amerikaner durchschnittlich ziemlich entschieden anti Google Glass eingestellt sind: Sie misstrauen der Technologie und ihren Möglichkeiten.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Rennen zwischen dem deutschen Siemens-Konzern und seinem amerikanischen Konkurrenten General Electric um das französische Vorzeigeunternehmen Alstom scheint so gut wie gelaufen zu sein. Nachdem die französische Regierung letzte Woche noch heftige Kritik an Alstoms Vorgehensweise geübt hatte und Siemens mit im Boot haben wollte, scheint sie sich jetzt gegen die Deutschen entschieden zu haben.
Zumindest könnte man den letzten Schachzug von Industrieminister Arnaud Montebourg dahingehend deuten. Die Regierung in Paris will dem bisherigen Angebot von General Electric nicht zustimmen, sondern fordert Nachbesserungen ein. In einem Brief an General Electrics Chef Jeff Immelt machte Montebourg klar, um was es geht: Dass GE nur die Energie-, nicht aber die Bahnsparte von Alstom übernehmen will, passt der Regierung nicht ins Konzept.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Fusionswelle in der Pharmaindustrie geht in eine weitere Runde. Der deutsche Bayer-Konzern kauft die Sparte für rezeptfreie Medikamente des US-Pharmariesen Merck & Co. Als Kaufpreis wurde ein Betrag von 14,2 Milliarden Dollar (rund 10,4 Milliarden Euro) genannt.
Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits von beiden Parteien unterzeichnet. Spekulationen über das Geschäft gab es schon seit mehreren Wochen. Damit tätigt Bayer den zweitgrössten Zukauf in seiner Firmengeschichte. Teurer war bisher nur die Übernahme des Berliner Konkurrenten Schering im Jahr 2006 mit etwa 17 Milliarden Euro.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Lecker geht anders! Die Fast Food Welt ist seit mehr als einer Woche um eine schlechte Nachricht reicher. Aber das ist eigentlich noch beschönigend ausgedrückt. In Wirklichkeit geht es um einen handfesten Skandal, von dem sich das Unternehmen Burger King so schnell wohl nicht erholen dürfte, wenn es nach Verbraucherschützern geht.
Ein Team des deutschen Fernsehsenders RTL hatte in der letzten Woche Hygiene- und Arbeitsbedingungen bei einer Reihe von Filialen entdeckt, die den Kunden den Appetit auf Hamburger nehmen könnte.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Es wird doch ein wenig teurer innerhalb der EU: Die ursprünglich für 2015 geplante, aber dann verworfene Finanztransaktionssteuer wird nun wahrscheinlich im Jahr 2016 kommen - so lautet jedenfalls der Plan in bislang zehn EU-Ländern. Dabei überrascht kaum, dass auch dieses Vorhaben erneut auf Widerstand stösst.Die Abgaben für Transaktionen kommen
Deutschland und neun weitere Mitgliedsländer der EU (darunter die Nachbarländer Österreich, Frankreich und Belgien sowie Estland, Italien, Portugal, Spanien und die Slowakei sowie Griechenland) wollen die Finanztransaktionssteuer für Europa - wenngleich zunächst nur in kleinem Massstab. Dabei sollen die geplanten Abgaben auch nur zaghaft eingesetzt werden: Beim Handel mit Aktien und besonderen Derivaten sollen die Händler in etwa 18 Monaten zur Kasse gebeten werden. Falls das "Pilotprojekt" funktioniert, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Finanztransaktionssteuer auch in zahlreichen anderen Ländern von Europa (und auch ausserhalb der EU) zum Einsatz kommt.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Debatte um den Mindestlohn reisst nicht ab. Gegner und Befürworter fahren weiterhin ihre Argumente wie schwere Geschütze auf, und sie werden es bis zum Tag der Abstimmung im Mai tun - wenn nicht sogar darüber hinaus. Die einen fürchten den Zusammenbruch der Schweizer Wirtschaft, die anderen fordern eine gerechte Entlohnung für die arbeitende Bevölkerung und sehen im Mindestlohn den richtigen Ansatz für einen erforderlichen Strukturwandel in schwächelnden Bereichen. Viele Gegner auf der Arbeitgeberseite pochen vor allem darauf, dass die "bewährte Sozialpartnerschaft" durch den Mindestlohn in Höhe von 22 Franken untergraben bzw. zu Grunde gerichtet würde.
Dem widerspricht Daniel Oesch, seines Zeichens Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lausanne, in einem ausführlichen Aufsatz energisch. Oder, um genau zu sein: Er widerspricht nicht, er erklärt die viel beschworene, starke Sozialpartnerschaft zu einem Mythos, der mit der Realität im Lande nichts zu tun habe, sondern allenfalls die halbe Wirklichkeit abbilde.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dass es mit Frankreichs Wirtschaft seit Jahren nicht zum Besten steht, dürfte allgemein bekannt sein. Vor allem die grossen Konzerne, die "nationalen Champions", mussten zuletzt arg Federn lassen. Bei Peugeot beispielsweise ist ein neuer Grossaktionär aus China eingestiegen, dessen Ziele bisher unklar sind.
Der Zementkonzern Lafarge fusioniert mit dem Schweizer Konkurrenzunternehmen Holcim und wird in die Schweiz abwandern. Die Publicis Gruppe, die weltweit zu den Top 3 der grössten Werbedienstleister gehört, geht mit dem amerikanischen Konkurrenten Omnicom zusammen. Das neue Unternehmen will sich in den Niederlanden ansiedeln und in Grossbritannien Steuern zahlen.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Entscheidung des Bundesrates von Ende März ist eindeutig: Es wird wegen der Ukraine-Krise vorerst keine expliziten und singulären Sanktionen der Schweiz gegen Russland geben. Das Land grenzt sich damit von den getroffenen Massnahmen der EU und der Vereinigten Staaten ab und beschreitet eigene Wege.
Allerdings hat der Bundesrat in seinem Communiqué auch klargestellt, dass die Regierung alles tun werde, um eine Umgehung der Sanktionen durch einzelne russische Staatsbürger oder Unternehmen via Schweizer Staatsgebiet zu verhindern. Ausserdem seien alle Einschränkungen, die die EU im Rahmen des Schengener Abkommens beschlossen hat, auch in der Schweiz anzuwenden. Dieses Abkommen hat die Schweiz bekanntlich mit unterschrieben. Ebenso behalte man sich je nach der weiteren Entwicklung der Lage vor, die bisher von USA und EU verhängten Strafmassnahmen gegen Russland ganz oder teilweise anzuwenden.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Russland ist durchaus dafür bekannt, die Preise für seine Gaslieferungen immer mal wieder als politisches Druckmittel einzusetzen. Die Tarife für moskaufreundliche Abnehmer sind wesentlich günstiger als für russlandkritische Staaten. In der derzeitigen Ukraine-Krise wird dies besonders deutlich. Anfang April erhöhte der Lieferant Gazprom den Preis für 1'000 Kubikmeter um 44 Prozent auf 385,50 US-Dollar.
Als Begründung führte der russische Energieriese an, die Ukraine habe die Rechnungen für das Jahr 2013 nicht vollständig beglichen, sondern rund 1,7 Milliarden US-Dollar Schulden angehäuft. Der bisherige Rabatt könne somit nicht mehr gewährt werden. Man darf dieser Aussage durchaus skeptisch gegenüber stehen, denn angekündigt hatte Russland die Erhöhung bereits kurz nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Fachkräftemangel einmal ganz anders: Laut einer kürzlich erschienenen Stellenanzeige in der Reformierten Presse sucht die Bürgergemeinde Solothurn zum 1. Juli 2014 eine "idealistisch gesinnte, kirchennahe Person". Sie soll viel Freude am Umgang mit Menschen haben, offen und kommunikativ sein.
Geboten wird ein Einkommen von 1'000 Schweizer Franken sowie eine freie Unterkunft. Die Ausschreibung könnte auf einen Public Relations Posten oder ähnliches passen, wenn da nicht die eindeutige Stellenbezeichnung wäre: Gesucht wird nämlich eine Einsiedlerin oder ein Einsiedler.
Das Wettkaufen der grossen Internetunternehmen geht weiter. Nun hat auch der amerikanische Cloud-Anbieter Dropbox zugeschlagen. Für einen vermutlich zweistelligen Millionenbetrag wird die junge deutsche Firma Loom Teil von Dropbox.
Dabei hatte Dropbox erst vergangene Woche eine neue Foto-Synchronisations-App namens "Carousel" vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war Loom allerdings schon gekauft.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn bei einem der wirklich grossen Unternehmen auf dieser Welt das Personalkarussell gedreht wird, sind die Auswirkungen meist weit über die eigentliche Branche des Konzerns spürbar - so auch bei Microsoft. Was der neue CEO Satya Nadella anders machen will und was er bereits anders gemacht hat, ist angesichts der sonst eher traditionellen Ausrichtung des Unternehmens bemerkenswert. Wer darf als nächstes gehen?
Erst im Februar wurde Nadella zum CEO des wohl wichtigsten Software-Unternehmens ernannt, doch in dieser kurzen Zeit mussten bereits zahlreiche (ehemalige) Top-Manager ihren Hut nehmen. Beispielsweise Tony Bates, der zuvor Skype geleitet hatte (welches inzwischen ebenfalls Microsoft gehört). Er war für Geschäftsentwicklung und technisches Marketing bei Microsoft verantwortlich, bevor er jetzt den Konzern verliess, um "nach neuen Herausforderungen Ausschau zu halten". Begleitet wird Bates von Tami Reller, welche für Öffentlichkeitsarbeit bei Microsoft tätig war. Reller wird allerdings nicht sofort ersetzt, denn vorher darf sie noch den neuen PR-Chef, Chris Capossela, in die Arbeit einweihen - für zwei Manager mit derselben Funktion hat Nadella allerdings keinen Platz mehr im Unternehmen gesehen.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie wir in früheren Artikeln bereits festgestellt haben, wird der eventuell kommende Mindestlohn wahrscheinlich drastische Auswirkungen auf Unternehmen in der ganzen Schweiz haben – wie zum Beispiel zahlreiche Gastronomiebetriebe. Ob es zum "Beizensterben" kommen wird und wie der Mindestlohn Restaurants, Hotels und vergleichbare Industriezweige treffen könnte, zeigt der Artikel.Verwaiste Hotels in der Schweiz
Wer in von Touristen gerne besuchten Gebieten Urlaub macht, wird normalerweise auf eine Vielzahl von Restaurants und ähnlichen Gastro-Betrieben stossen. Keine Ausnahme stellt Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden dar: Restaurants und Cafés reihen sich wie an einer Perlenkette, man könnte also fast meinen, es handele sich um den Traum eines ausländischen Urlaubers in der Schweiz. Leider trügt der Schein aber auch hier.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Schweiz geht es wirtschaftlich derzeit ausgezeichnet. Die Folgen der Finanzkrise sind weitestgehend überwunden, die Konjunktur befindet sich seit längerer Zeit im Aufwind. Auch der Schweizer Arbeitsmarkt bietet grösstenteils ein positives Bild. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) legte jetzt aktuelle Zahlen vor.
Zwar korrigierte sie ihre Prognose für die Schweizer Wirtschaft im Vergleich zum Jahreswechsel leicht nach unten. Trotzdem gibt ihr Ausblick für das laufende Jahr sowie für 2015 sehr viel Grund für Optimismus.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Support für das beliebte und in vielen Unternehmen bewährte Betriebssystem Windows XP läuft am 8. April 2014 aus. Damit endet die Ära eines für seine Zeit vielgenutzten Betriebssystems. Zum gleichen Termin kommt das Windows 8.1 Update auf den Markt, nachdem bereits im Oktober des vergangenen Jahres das 8.1er Upgrade vorgestellt wurde.
Bislang ist Windows 8 und sein Upgrade mit der touchscreenbasierten und mit Widgets aufgefrischten Benutzeroberfläche nur dort wirklich angekommen, wo auch Monitore mit Touchscreenfunktion eingesetzt werden. Das beschränkte sich eher auf den Privatnutzer, da im gewerblichen Umfeld doch die herkömmlichen Eingabegeräte wie Tastatur und Maus eher eingesetzt werden. Hier haben Windows 8 und die Version Windows 8.1 jedoch einige Schwachpunkte aufzuweisen.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Zukunft des Detailhandels ist ein Dauerthema. Worin besteht ein zeitgemässes Store-Konzept, das angesichts der wachsenden Online-Konkurrenz für Kunden attraktiv ist? Was erwarten heutige - in der Regel gut informierte, "mündige" und anspruchsvolle - Kunden vom stationären Handel? Wie sieht echte Kundenorientierung heute aus und wie gestaltet sie sich in der Praxis?
Die Swisscom hat sich vor diesem Hintergrund für ein neues Store-Konzept entschieden, bei dem individuelle Beratung und Infotainment im Fokus stehen.