83 Prozent der befragten Unternehmen einer weltweiten Studie berichten, dass Künstliche Intelligenz (KI) neue Aufgaben und damit Jobs in ihren Organisationen geschaffen hat. Damit wirkt die Studie der Befürchtung entgegen, dass Künstliche Intelligenz kurzfristig zu einem massiven Stellenabbau führen wird.
Was bestimmt den Karriereerfolg? Diese Frage beschäftigt die Karriereforschung, Berufs- und Laufbahnberatung, Organisationen sowie Privatpersonen seit Jahrzehnten. Berner Forschende der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie haben mit Hilfe eines neuen Fragebogens herausgefunden, welche Ressourcen für eine erfolgreiche Laufbahn wichtig sind.
Welche sind die bekanntesten Cross-Channel-Händler? Wieviel geben wir monatlich online und offline aus? Wie wichtig sind verschiedene Kontaktpunkte für die Kaufentscheidung? Diese und viele andere Fragen haben Prof. Dr. Thomas Rudolph und sein Team am Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) untersucht. Über 2‘900 Konsumentinnen und Konsumenten in der DACH-Region wurden dazu befragt. Fazit: Trotz sinkender Detailhandelsumsätze im stationären Handel können Online-Shops stationäre Läden nicht ersetzen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finden, dass sie zu wenig Einfluss haben, wenn in ihrem Land politische Entscheidungen getroffen werden. Das zeigt eine Studie von Sage, dem Markt- und Technologieführers für Cloud-basierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme, welche im Vorfeld des diesjährigen Weltwirtschaftsforums von Davos durchgeführt wurde. Nur 33 Prozent der 5500 befragten Unternehmen aus 19 Ländern fühlen sich durch die Politik bei Entscheidungen genügend vertreten. Sage hat deshalb das „Forum for Business Builders“ lanciert.
Welche Jobs werden am häufigsten ausgeschrieben und welche am häufigsten geklickt? Klicken sich Jobsuchende tatsächlich während der Arbeitszeit durch neue Angebote? Haben Männer Vorteile bei der Jobsuche? Die „JobCloud Market Insights“, eine Studie von JobCloud – in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), kennt die Antworten. Zum ersten Mal gibt JobCloud, das führende digitale Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt, zu dem u.a. jobs.ch und jobup.ch gehören, Einblick in ihren umfangreichen Datenschatz, um daraus die Verhaltensweisen von Jobsuchenden und Recruitern aufzuzeigen.
Zum vierten Mal in Folge belegt die Schweiz im Ranking des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) 2017 den ersten Platz. In der Rangliste der attraktivsten Städte der Welt nimmt Zürich den zweiten Rang ein. Berechnet wurde der Index über den weltweiten Wettbewerb um Talente von der renommierten französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit den Partnern The Adecco Group und dem Human Capital Leadership Institute of Singapore.
Neuer Präsident in den USA, Wahlen in Frankreich und Deutschland, Terroranschläge in Europa, der Brexit - die Unsicherheiten bleiben auch 2017 hoch. Mehr noch als politische Risiken fürchten die Unternehmen allerdings einen Betriebsunterbruch, der sie die gesamte Existenz kosten kann. Das geht aus dem aktuellen Allianz Risk Barometer 2017 hervor, für den der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) weltweit mehr als 1'200 Risikomanager und Versicherungsexperten aus 55 Ländern befragte.
Rohstoffeinkäufer geben mehr Geld aus als notwendig. Das zeigt die diesjährige Rohstoffstudie der auf Einkauf und Supply Chain Management spezialisierten Unternehmensberatung INVERTO. Das hohe Einsparpotential des niedrigen Rohölpreises wurde nur von wenigen Unternehmen vollständig ausgenutzt. 34 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Vorteile des niedrigen Rohölpreises nicht genutzt zu haben, obwohl fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer (62 Prozent) davon ausgehen, dass der Preis bald wieder steigen wird. Ein Grund dafür sind fehlende Kenntnisse über den Einfluss des Ölpreises auf die Gesamtkosten. Das gilt insbesondere für Branchen mit einem hohen Energiebedarf, etwa bei der Verarbeitung von Aluminium.
556 zahlungsunfähige Unternehmen im Kanton Zürich, eine Zunahme um drei Prozent: Damit haben sich die Konkurse in Zürich gleich entwickelt wie in der ganzen Schweiz. Insgesamt wurde über 3‘390 Firmen ein Konkursverfahren wegen Insolvenz eröffnet. Besonders stark stieg die Anzahl der Firmenpleiten in der italienisch- und in der französischsprachigen Schweiz sowie in der Ostschweiz.
Wissenschaftler der Universitäten Trier, Wuppertal, Utrecht und Nijmegen kamen in Tests mit Unternehmensgründern zu interessanten Ergebnissen. Demnach sind Gründer beharrlich und objektiv, aktiv, innovativ und experimentierfreudig. Zudem lassen sich Gründer nicht von schlechten Erfahrungen abschrecken und sammeln viele Informationen. Dank dieser Eigenschaften ist auch ihr Lernverhalten ein anderes als bei Vergleichspersonen. Sie lernen länger und unvoreingenommener.
Forrester Consulting führte eine globale Auftragsstudie durch, die nun vorgestellt wurde. Die Frage, wie digitale und mobile Kanäle das Ausgaben- und Reisemanagement aufgrund neuer Herausforderungen für Finanzverwalter beeinträchtigen, wurde dabei untersucht. Das SAP-Unternehmen Concur hatte die Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse bieten Einblicke in die Schritte von Finanzverwaltern, mit denen sie diese Herausforderungen bewältigen und Ausgaben effizienter und wirksamer zu managen.
Im Sommer 2016 wurden 500 Unternehmensentscheider in der Schweiz, Österreich und Deutschland im Rahmen der CSC-Studie „Digitale Agenda 2020“ zum Thema digitale Revolution befragt (zweite Auflage). Die Studie hat dabei ergeben, dass 90 Prozent der Unternehmen in den genannten Ländern davon ausgehen, dass die Wettbewerbslage im Zuge der Digitalisierung 2020 grundlegend anders ist als heute.
Eigentlich sollen Schönheit und Körperformen ja keine Rolle bei Jobchancen spielen – doch die Realität sieht anders aus. Gerade das Gewicht kann entscheidend bei der Jobsuche sein. Und Frauen werden dabei kritischer beäugt als Männer. Das zeigt eine neue Studie von Forschern der Universitäten Strathclyde, St. Andrews und Toronto. Dabei wagten sie ein Experiment: Sie verwendeten Fotos von jeweils vier Frauen und Männern - einmal im Original und einmal durch Bildbearbeitung mit mehr Rundungen versehen.
Eine aktuelle Mercer-Studie befasst sich mit dem Einfluss von Führung auf den Erfolg von Unternehmen. Dass zwischen beiden Faktoren ein Zusammenhang besteht, ist allgemein bekannt – doch wie genau die Wirkungen sind und wie Führung auch kontraproduktiv wirken kann, dagegen weniger. Die Untersuchung der Unternehmensberatung Mercer versucht, dies näher zu beleuchten. Dazu wurden 100 Führungskräfte, HR-Top Manager und Experten aus den Bereichen Führungskräfte- oder Organisationsentwicklung in Unternehmen befragt. Die Ergebnisse finden sich in der Studie „Lohnt sich Führung?“
Die berufliche Vorsorge (BV) ist eine wesentliche Säule der Alterssicherung in der Schweiz. Trotzdem gibt es nicht wenige, die das nicht besonders interessiert. Auch das Wissen um die komplexe Thematik weist Lücken auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Hochschule Luzern. Die Forscher haben dabei mehr als 730 Personen befragt. Sie sehen dringenden Handlungsbedarf, die festgestellten Wissensdefizite zu schliessen. Sonst könne es zu Entscheidungen und Abstimmungs-Verhalten kommen, das kontraproduktiv sei.
„Spendenkeiler“ – so werden Personen genannt, die mit aggressiven Methoden Spendensammeln betreiben. Oft trifft man sie in Einkaufsstrassen, wo sie manchen Passanten nerven, aber auch an der Haustür sind sie „auf Tour“. Im Gegensatz zu ehrenamtlichen Freiwilligen werden Spendenkeiler für ihr Tun bezahlt, je mehr Spendenerfolg, umso mehr profitieren sie selbst. Charity-Organisationen bedienen sich zunehmend dieser Form der Finanzierung. Eine fragwürdige Massnahme, denn das professionelle Spendensammeln zahlt sich wohl weniger aus als erhofft. Spendenwerber, die finanzielle Anreize bekommen, sind vielfach weniger überzeugend als echte Freiwillige. Das hat eine in „Psychological Science“ vorab online veröffentlichte Studie der New York University ergeben. Wer Provision fürs Fundraising bekommt, wirkt demnach nicht „echt“.
Loyalität ist wichtig für die Sozialpartnerschaft. Einer repräsentativen Befragung der Demoscope zufolge, die sie im Auftrag der Angestellten Schweiz umgesetzt hat, schätzen 1001 Befragte der Schweizer Wohnbevölkerung den Anteil der loyalen Arbeitnehmenden auf 65% und denjenigen der loyalen Arbeitgeber auf 59%. Das Interessante dabei ist, dass sich die Arbeitnehmer als solidarischer gegenüber ihrem Arbeitgeber verstehen als umgekehrt. Dabei ist die Loyalität gegenüber der Firma weniger ausgeprägt, je jünger die Beschäftigten sind. Ausserdem verstehen sich die Geringverdienenden als loyaler als die Beschäftigten mit einem höheren Einkommen. Das alles sind die Kernaussagen der Befragung.
Telekommunikations-Unternehmen in Westeuropa und Nordamerika stehen nach Überzeugung der Managementberatung Bain & Company vor einem Strategiewechsel. In Zukunft wird das B2B-Geschäft wieder stärker im Vordergrund stehen, das Privatkunden-Segment verliert an Bedeutung. Der Grund dafür ist einfach. Das B2C-Geschäft legt bis 2018 nur noch langsam um 0.6 Prozent zu. Der B2B-Markt wächst mit 2.6 Prozent dagegen deutlich stärker. Hier bestehen also offenbar noch wesentlich mehr Potentiale.