Studien

Schweizer Hoteliers blicken optimistisch in die Zukunft trotz Herausforderungen

Bereits bei der letzten Befragung der Schweizer Beherbergungsbetriebe im Jahr 2022 zeichnete sich ab, dass die Branche auf einem guten Weg ist. Die verstärkte Reiseaktivität nach der Corona-Pandemie, auch "Revenge-Reisen" genannt, trieben sowohl die Belegungsrate als auch die Zimmerpreise in die Höhe, und Schweizer Hotelbesitzer fanden sich in einem vielversprechenden Geschäftsklima wieder. Im Jahr 2024 bleibt die Stimmung positiv, der Optimismus für die Zukunft ist grösser denn je und die Investitionsbereitschaft sucht in Europa ihresgleichen. 7 von 10 Schweizer Hotelbesitzern bezeichnen ihre jüngste Geschäftsentwicklung als gut oder sehr gut. Sie liegen damit um 6 Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt. Es ist möglicherweise auf den einzigartigen Vorteil der Schweiz zurückzuführen, sowohl als Winter- wie auch Sommerreiseziel profitieren zu können, sodass nur 1 % der 200 befragten Hoteliers in der Schweiz die letzten sechs Monate als ungünstig empfanden, im Gegensatz zu den 6 % in ganz Europa.

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Leicht getrübte Stimmung bei Nidwaldner Unternehmen trotz stabiler Lage

Die Ergebnisse des neusten Wirtschaftsbarometers zeigen, dass die Erholungsphase nach der Covid-19 Pandemie definitiv zu Ende ist. Zum zweiten Mal in Folge resultiert aus der Befragung, dass die Stimmung bei den Unternehmerinnen und Unternehmern etwas weniger positiv ausfällt. Insgesamt präsentiert sich die Situation aber weiterhin gut und stabil. Bei der halbjährlich durchgeführten Umfrage der Volkswirtschaftsdirektion Nidwalden haben 48 Prozent der Unternehmen ihre Aussichten für die nächsten 12 Monate mit "gut" und weitere 46 Prozent mit "befriedigend" beurteilt. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Aussichten als "schlecht" einschätzen, ist mit 6 Prozent nach wie vor tief. Allerdings präsentierte sich das Stimmungsbild bei den letzten vier Umfragen im (Sommer 2023 bis Winter 23/24) insgesamt und über alle Branchen hinweg betrachtet noch etwas positiver.

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Potenzial optimal ausschöpfen: Erkenntnisse aus der Hirnforschung

Kinder, die sehr früh schon lesen und rechnen können, Erwachsene, die ohne Vokabeltraining in kürzester Zeit eine Fremdsprache lernen und Techniken, mit denen jeder 100 Mal schneller lesen kann als bislang: Die beiden promovierten Autoren Dr. Jörg Deike und Prof. Dr. Rainer Knöller zeigen in ihrem neuen Buch „CHEFTRAINER BEWUSSTSEIN – Wann Denken sinnvoll ist“, wie jeder Mensch durch die richtige Nutzung des Zusammenspiels von Bewusstsein und Unterbewusstsein in nur vier Wochen sein Leben verändern kann. Wer eine Sprache erlernen möchte, muss nur fleissig genug Vokabeln pauken. Was die Allermeisten auch heute noch ohne es zu hinterfragen unterschreiben würden, ist nach neustem Stand der Forschung schlichtweg falsch. Man könnte beinahe sagen: Das Gegenteil ist der Fall. Denn durch das bewusste Auswendiglernen von Vokabeln hindern wir sogar unser Unterbewusstsein daran, die neue Sprache effizienter, einfacher und vor allem erheblich schneller zu lernen. „Babys haben auch kein Vokabelheft – sie lernen unbewusst. Oder die Dänen – warum verstehen viele von ihnen so gut Deutsch? Weil sie jahrelang die Sportsendungen im deutschen Fernsehen schauen und dabei ebenfalls unbewusst Deutsch lernen“, erklärt Dr. Jörg Deike, Forscher, Patent-Anwender Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim.

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Juli 2024: Starkes Wachstum bei Firmengründungen

Trotz eines leichten Rückgangs bei den Firmengründungen im Vergleich zum Vormonat zeigt der Juli 2024 einen beeindruckenden Jahresanstieg gegenüber dem Vorjahr. Firmenschliessungen und -mutationen verzeichneten ebenfalls deutliche Zuwächse. Im Juli 2024 wurden 4‘548 neue Firmen gegründet, was einen leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Dennoch verzeichnete die Zahl der Neueintragungen im Vergleich zum Vorjahr einen beeindruckenden Anstieg von 6,5 %. Dieser positive Trend unterstreicht die anhaltende Dynamik und das Vertrauen der Unternehmer in den Markt.

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Goldnachfrage steigt weltweit: Privatkundenbereich zeigt hohe Dynamik

Der weltweite Bedarf an Gold nimmt zu. Laut dem aktuellen Bericht des World Gold Council (WGC) ist die Nachfrage im zweiten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent gestiegen auf 1'258 Tonnen. Gegenüber dem 1. Quartal 2024 ist die weltweite Nachfrage um 6,3 Prozent gestiegen. Ins Gewicht fällt der Zuwachs auf dem Freiverkehrsmarkt (Over-The-Counter). Mit 329 Tonnen verzeichnet dieser Bereich die Höchste Nachfrage seit 4 Jahren. Laut dem Schweizer Goldhändler philoro halten sich Kauf und Verkauf von Gold über einen überraschend langen Zeitraum die Waage. Ein allmählicher Trend zu einem Käufermarkt ist erkennbar.

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Versicherer erwarten 2024 steigende Prämien trotz höherem Kostendruck

Eine aktuelle Horváth-Befragung von Vorstands- und Geschäftsführungsmitgliedern grosser Versicherungsunternehmen zeigt: Trotz weitgehend gesättigtem Markt und intensivem Verdrängungswettbewerb rechnen Assekuranzen in der DACH-Region in diesem Jahr mit einem gestiegenen Prämienwachstum. So erwarten die Befragten ein Wachstum von 4,5 Prozent bei den Prämien – im Vergleich zum Vorjahr eine erneute Steigerung (2023: +3,9 Prozent). Die Entwicklung wird vor allem getrieben durch die Schaden- und Unfallversicherung sowie die Krankenversicherung – die Lebensversicherung stagniert. Über alle Versicherungssparten hinweg sehen die Assekuranzen den Weg zum Wachstum vor allem in Prämienerhöhungen (55 Prozent) und weniger durch ein größeres Volumen von Neuvertragsabschlüssen (45 Prozent). Das sind Ergebnisse der Studie „Assekuranzen 2024“ der Managementberatung Horváth.

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Schweizer Unternehmen planen internationales Wachstum

Schweizer Unternehmen planen in den kommenden Jahren international zu wachsen. Mindestens 20 Prozent an Personal soll an in- und ausländischen Standorten aufgebaut werden. Dabei fokussieren sich die Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und auf Kostenoptimierung – aktuell wichtigstes strategisches Managementthema. Die Stärkung der Resilienz durch Verbesserung der Ertrags- und Kostenstrukturen ist für die Schweizer Wirtschaft von noch grösserer Bedeutung als für Unternehmen in anderen europäischen Ländern. Dahinter folgen Cyber Security und die digitale Transformation als strategische Topthemen. Nachhaltigkeit verliert an Priorität. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Horváth-Studie unter 100 ausgewählten Schweizer Unternehmen aus neun Branchen. Themen, die auf die Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz abstellen, von Schweizer Unternehmen höher priorisiert, sagt David Statna, Geschäftsführer der Managementberatung Horváth in der Schweiz. Ein Grund dafür ist das hohe Kostenniveau im Heimatmarkt, das Schweizer Unternehmen veranlasst, vermehrt im Ausland zu wachsen und dort Personal aufzubauen. Zwar findet der Mitarbeiteraufbau gemäss der Interviews in den meisten Schweizer Unternehmen nach wie vor im Heimatmarkt statt. Doch planen die Unternehmen auch in allen weiteren Regionen ein Personalwachstum von mindestens 20 Prozent.

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Travelport-Bericht 2024: Herausforderungen und Chancen im modernen Reisevertrieb

Travelport, ein globales Technologieunternehmen, das Reisebuchungen für Hunderttausende von Reiseanbietern weltweit ermöglicht, hat heute seinen Bericht zum Stand des modernen Vertriebs 2024 veröffentlicht. Der Bericht von 2024 kombiniert internationale, unabhängige Studien, branchenübergreifende Vergleiche und Verbraucherinformationen und kommt zu dem Schluss, dass die Suche und Buchung von Reisen direkt bei Reiseanbietern zeitaufwändiger und komplizierter denn je geworden ist. „Reiseanbieter bevorzugen zwar den direkten Kontakt mit dem Verbraucher, allerdings ist die schiere Menge an Optionen für Reisende überwältigend, wodurch sie weniger Vertrauen in ihre Buchungsentscheidungen haben“, sagt Jen Catto, Chief Marketing Officer bei Travelport. „Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten Reisenden nach der Buchung einer Reise nicht begeistert, sondern verunsichert sind und sich fragen, ob sie das beste Angebot bekommen haben. Für die Reisebranche bedeutet das einen steigenden Bedarf und eine Chance für Reisebüros. Ihre Expertise beim Vergleichen von Reisen hilft den Verbrauchern die Option zu buchen, die für sie am besten ist und die auf ihren persönlichen Präferenzen beruht.“

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Naturereignisse verursachen 2023 Gebäudeschäden von 342 Millionen Franken

Die Jahresschadensumme von Gebäudeschäden durch Naturereignisse übertraf 2023 mit 342 Millionen Franken den Mittelwert der zehn Vorjahre um 27 Prozent. Sie ist volatil und nimmt im Gegensatz zu Feuerschäden im langjährigen Mittel leicht zu. Die Gründe sind vielfältig. Unbestritten ist der Einfluss des Klimawandels, der zu häufigeren Wetterextremen führt. Die Kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) verstärken laufend die Prävention.

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Weniger Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen

Dank der innovationsfreundlichen Ausgestaltung des Schweizer Steuersystems ist die Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen tiefer als im Schweizer Mittel. Bei einer durchschnittlichen Forschungsintensität reduziert sich die effektive Steuerbelastung im Schweizer Schnitt von 13.5 auf 12.1 Prozent, bei einer sehr hohen Forschungsintensität auf 9.0 Prozent. Besonders Hochsteuerkantone können ihre Standortattraktivität für forschungsintensive Unternehmen durch die umfassende Nutzung der international konformen FuE-Instrumente deutlich verbessern. Die für innovationsintensive Unternehmen steuerlich attraktivsten Kantone liegen in der Zentral- und Ostschweiz.

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Goldschmuck in der Schweiz: Besitz, Verkauf und Markttrends

Der Besitz von Goldschmuck ist bei Schweizerinnen und Schweizern weit verbreitet. 66 Prozent der Bevölkerung besitzt Schmuckstücke aus dem gelben Edelmetall. Der Gesamtwert auf Basis von Selbstschätzungen der einzelnen Studienteilnehmenden beträgt hochgerechnet auf die erwachsene Bevölkerung 17,182 Mrd. Franken. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der Universität St. Gallen (HSG) im Auftrag des Edelmetallhändlers philoro. Laut der Studie hat eine knappe Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer (52%) in der Vergangenheit schon mindestens einmal Goldschmuck verkauft. Unter den Gründen für den Verkauf steht „schnelles Geld“ an erster Stelle. Die Studienautoren gehen davon aus, dass der Altgold-Verkauf aufgrund der gegenwärtigen wahrgenommenen Inflation besonders beliebt sei.

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Schönheit zahlt sich aus: Wie Attraktivität die Chancen von Startup-Gründerinnen auf Investitionen erhöht

Die Welt der Startup-Investoren ist nach wie vor männlich dominiert. Wie bisherige Forschung gezeigt hat, führt dies zur Benachteiligung von weiblichen Startup-Unternehmerinnen bei der Kapitalbeschaffung. Eine Studie des HSG Health Span Lab in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universitäten Zürich und Notre Dame zeigt auf, dass dabei auch die Attraktivität von Gründerinnen eine wichtige Rolle spielt. Weibliche Unternehmerinnen stehen bei der Beschaffung von Risiko-Kapital vor grösseren Herausforderungen als ihre männlichen Konkurrenten. Wie verschiedene Studien gezeigt haben, sind sie nämlich mit bewussten oder unbewussten Vorurteilen der zumeist männlichen Investoren konfrontiert.

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Globaler Innovationsindex 2019: Die Schweiz ist das innovativste Land der Welt

Die Schweiz ist das weltweit innovativste Land, gefolgt von Schweden, den Vereinigten Staaten von Amerika, den Niederlanden und Grossbritannien, gemäss der Ausgabe 2019 des Globalen Innovationsindex (GII), der ausserdem Indien, Südafrika, Chile und Singapur als regionale Führer identifiziert; China, Vietnam und Ruanda führen ihre Einkommensgruppen an. Der GII, inzwischen in seiner zwölften Ausgabe, ist ein globaler Massstab, der politischen Entscheidungsträgern dabei hilft, besser zu verstehen, wie sie innovative Tätigkeiten, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung wesentlich vorantreiben, fördern und messen können.

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Studie: Altersvorsorge in der Schweiz fehlt es an Nachhaltigkeit

Im Vergleich der Altersvorsorgesysteme in 30 ausgesuchten Ländern ist die Schweiz vom 6. auf den 8. Platz gefallen. Spitzenreiter bleibt Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Australien. Die Schlusslichter des Rankings sind Indien, Japan und Argentinien. Das ist das Ergebnis des "Melbourne Mercer Global Pension Index 2017" (MMGPI), der vom Beratungsunternehmen Mercer bereits zum neunten Mal in Kooperation mit dem Australian Centre for Financial Studies erstellt wurde.

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DXC Technology-Studie: 2/3 bemängeln digitale Innovation in der Schweiz

74 Prozent der Führungskräfte in der Schweiz glauben, dass die Beschleunigung von Innovationen einer der wichtigsten Vorteile ist, den die Digitalisierung ihres Unternehmens innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre leisten kann. Aktuell bewerten jedoch zwei Drittel der Schweizer Manager die Innovationsreife ihres Unternehmens bei digitalen Projekten nur als mittelmässig oder sogar schwächer. Das sind Ergebnisse der Studie "Digitale Agenda 2020", die vom weltweit führenden unabhängigen end-to-end IT-Dienstleister DXC Technology (NYSE: DXC) über ein Marktforschungsinstitut durchgeführt wurde.

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Salärumfrage: Löhne von Ingenieuren und Architekten sinken leicht

Gemäss der aktuellen Salärerhebung von Swiss Engineering beträgt das durchschnittliche Einkommen der Ingenieure und Architekten 112'000 Franken pro Jahr. Die Ergebnisse der Salärumfrage zeigen, dass die Löhne der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie der Architektinnen und Architekten stagnieren. Die 4'858 Teilnehmenden der Salärerhebung von Swiss Engineering verdienen mit 112'000 Franken im Mittel sogar etwas weniger als im Vorjahr (113'000 Franken).

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Mobiles Arbeiten: Trotz Mehrarbeit hohe Arbeitszufriedenheit

Arbeiten ausserhalb des Betriebs mit PC, Laptop oder Smartphone führt einer Studie zufolge zu Mehrarbeit, kann aber dennoch zufrieden machen. Wissenschaftler am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln haben herausgefunden, dass sogenannte mobile Computerarbeiter in Deutschland am häufigsten Arbeitstage von mehr als zehn Stunden haben. Die Arbeitszufriedenheit dieser Menschen ist trotzdem hoch.

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