Steuern

Kritik an USR-III-Kampagne: Führung war nicht vorhanden

Nach der verlorenen Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform (USR) III wird Kritik an der Führung der Pro-Kampagne laut. In einem Interview mit der "Handelszeitung" sagt Markus Ritter, Präsident des Bauernverbands, nicht einmal ihm als Co-Präsident der Kampagne sei klar gewesen, wer diese eigentlich führe. Operativ sei dies Sache von Gewerbeverband und FDP gewesen. "Aber unklar war, wer strategisch die Fäden in den Händen hält", sagt der CVP-Nationalrat. Die regionalen Handels- und Gewerbeverbände seien viel zu spät einbezogen worden. Bis Anfang Januar sei in den Regionen "kaum jemand informiert" gewesen. Daher sei man auf argumentative Angriffe des gegnerischen Lagers zu schlecht vorbereitet gewesen. Zudem habe das "Herzblut" gefehlt, moniert Ritter. In der ersten Januarwoche seien die Verantwortlichen alle in den Ferien oder nicht erreichbar gewesen. "Das hat mich verwundert."

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Ohne Rechtssicherheit keine Investitionen: Ja zur Steuerreform

ICC Switzerland unterstützt die Unternehmenssteuerreform III. Sie schafft ein international akzeptiertes Steuersystem und bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gerade für mobile Geschäftsbereiche internationaler Konzerne. Die Vorlage ist ausgewogen und bringt Rechtssicherheit. Und ohne die vorgesehenen neuen Instrumente verliert die Schweiz gegenüber wichtigen Konkurrenten an Boden. Die Internationale Handelskammer ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft. Sie setzt sich seit bald hundert Jahren für Handel und Investitionen ein. Dazu gehört auch ein attraktives Steuersystem. Aus diesem Grund sieht ICC Switzerland als Schweizerisches Nationalkomitee von ICC die Abstimmung vom 12. Februar als zentrale Weichenstellung für den Unternehmens- und Investitionsstandort Schweiz.

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Unternehmenssteuerreform III – Standortattraktivität steigern, KMU stärken

Noch im 19. Jahrhundert war die Schweiz das Armenhaus Europas. Im Gegensatz zu anderen Ländern verfügen wir über keine Rohstoffe, die wir aus der Umwelt gewinnen können. Den Wohlstand, den sich unser Land über Generationen erarbeitet hat, ist kein Geschenk des Himmels. Er ist entstanden durch Innovationen, mutige Unternehmer und vor allem gute staatliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt insbesondere ein attraktives Steuerklima, welches international konkurrenzfähig ist. Teil dieser Attraktivität ist ein Steuersystem, das Holding- und Statusfirmen bis anhin in der Schweiz speziell besteuert hat.

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2016 war ein gutes Jahr für Jungunternehmer – wird 2017 noch besser dank Steuerreform III?

Die Schweiz bleibt für Firmengründer attraktiv. Nach der Flaute 2015 hat die Zahl der ins Handelsregister neu eingetragenen Unternehmen 2016 wieder angezogen. Vor allem die Genferseeregion entwickelte sich erneut dynamisch. Dies zeigt die jüngste Erhebung, der auf Online-Firmengründungen spezialisierten STARTUPS.CH. Und für 2017 ist gar mit einem Boom zu rechnen - sofern das Stimmvolk am 12. Februar ja zur Steuerreform III sagt.

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Schweizer Pensionskassen und die deutsche Finanzverwaltung: Änderung im Überblick

Im Jahr 2015 hat das oberste deutsche Finanzgericht (Bundesfinanzhof, BFH) die steuerlichen Behandlungen von Schweizer Pensionskassen und eine fast 10 Jahre lange Praxis der deutschen Finanzverwaltung auf den Kopf gestellt. Die Änderung wirkt sich sowohl für Beiträge in als auch für Leistungen aus einer Schweizer Pensionskasse aus. Hier folgt ein kurzer Überblick.

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Anzeige wegen Steuerbetrug gegen Bündner Immobilieninvestor Remo Stoffel

Das kantonale Steueramt hat vor wenigen Tagen eine Anzeige wegen Steuerbetrugs gegen den Bündner Immobilieninvestor Remo Stoffel eingereicht. „Die Anzeige ist bei der Oberstaatsanwaltschaft eingegangen, das Verfahren wegen Steuerbetrugs wird durch die Staatsanwaltschaft III geführt“, sagt Medienbeauftragte Corinne Bouvard in der neuesten Ausgabe der „Handelszeitung“. Die Zürcher Staatsanwaltschaft III ist auf komplexe Wirtschaftsdelikte spezialisiert und hat grosse Fälle wie das Swissair-Grounding oder die Erb-Pleite bearbeitet.

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Liechtenstein will Abgeltungssteuer mit der Schweiz

Das Fürstentum Liechtenstein lehnt den automatischen Informationsaustausch (AIA) mit der Schweiz ab und schlägt als Alternative eine Abgeltungssteuer vor. Dies schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. "Wir möchten mit der Schweiz eine Lösung prüfen, die den steuerlichen Bedürfnissen der beiden Partnerstaaten einfacher und direkter Rechnung trägt", sagt Katja Gey, Chefin der Liechtensteiner Stabsstelle für internationale Finanzplatzfragen.

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Verfassungswidriges Kreisschreiben Nr. 40 (Teil II) – doppelte Doppelbesteuerung

Über die verfassungswidrige Praxis zum Verrechnungssteuergesetz haben wir bereits berichtet. Im November 2015 wurde vom Autor ein Artikel in „Finanz- und Rechnungswesen“, einem Fachmagazin des WEKA-Verlages, publiziert mit dem Titel „Verfassungswidriges Kreisschreiben Nr. 40 - Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer“. Die Reaktionen haben gezeigt, dass das Problem gross ist und etwa 50 – 100 Millionen Franken an Steuern pro Jahr so verfassungswidrig einkassiert werden.

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Die Preisträger für internationales Steuerrecht 2015

Bloomberg BNA hat am 06. Oktober 2016 die Preisträger für internationales Steuerrecht bekanntgegeben. Die Präsentation hat am Montag, den 26. September im Rahmen des Firmenempfangs auf dem Kongress der International Fiscal Association (IFA) in Madrid stattgefunden. Ausgezeichnet wurde Jacques Malherbe von Liederkerke Wolters Waelbroeck Kirkpatrick mit dem Leonard L. Silverstein-Preis für besondere Verdienste in internationalem Steuerrecht 2015.

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Städteverband zur Unternehmenssteuerreform III

Der Vorstand des Schweizerischen Städteverbandes sieht die Regelungen der Unternehmenssteuerreform III (USR III) für seine Mitglieder kritisch. Die Anliegen der Städte und Gemeinden seien vom Bundesparlament nicht ausreichend berücksichtigt worden. Dennoch wurde im Hinblick auf eine wahrscheinliche Volksabstimmung die Stimmfreigabe beschlossen, da die Mitglieder des Städteverbandes sehr unterschiedlich betroffen seien. Ausserdem fordert der Vorstand die Kantone auf, bei der Umsetzung der Steuerreform den Interessen der Städte und Gemeinden Rechnung zu tragen.

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Immobilien: Eigentümern drohen höhere Steuern

In mehreren Schweizer Kantonen sind Änderungen bei der Berechnung der Liegenschafts-Besteuerung vorgesehen. Sie werden bereits in der Steuerperiode 2016 wirksam. Es geht dabei vor allem um die Anpassung der Eigenmietwerte an die Marktentwicklung. In der Tendenz führ dies zu einer höheren Steuerbelastung. Betroffen sind selbst genutzte Immobilien. Nachfolgend wird ein Überblick über die Neuerungen in den Kantonen Basel-Stadt, Baselland und Aargau gegeben.

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Schweizer Steuerlandschaft vor dem Umbruch

Der BAK Taxation Index misst anhand der effektiven Steuerbelastung die Standortattraktivität von insgesamt 15 teilnehmenden Schweizer Kantonen im Vergleich zu ihren wichtigsten internationalen Konkurrenten. Der aktuelle Index-Wert weist dabei eine im Vergleich zu 2015 kaum veränderte Steuersituation auf. Die Experten vom BAK Basel warnen aber davor, dies als Zeichen anhaltender Stabilität misszuverstehen. Mit der geplanten Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III (USR III) 2018/2019 werde die Steuerlandschaft bei der Unternehmensbesteuerung grundlegend verändert. Die angespannte Finanzsituation in einigen Kantonen könnte darüber hinaus zu höheren Steuern führen.

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Steuerreform gut für die Schweiz und ihre Wirtschaft

Die Unternehmenssteuerreform III stellt einen zäh ausgehandelten Kompromiss dar, mit dem das wichtige Ziel der steuerlichen Attraktivität des Standorts Schweiz erreicht werden kann. Vor diesem Hintergrund wäre ein Referendum gegen die vom Parlament verabschiedete Vorlage unverständlich. Sollte die Reform scheitern, wären Zehntausende Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Milliardenhöhe gefährdet.   Die eidgenössischen Räte haben in der Schlussabstimmung einer breit abgestützten Lösung zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) deutlich zugestimmt. economiesuisse, der Dachverband der Schweizer Wirtschaft, unterstützt das Beratungsergebnis, auch wenn dieses nicht in allen Punkten vollumfänglich den Positionen der Wirtschaft entspricht. Die Reform stellt die Rechtssicherheit im Bereich der Unternehmensbesteuerung wieder her. Damit ist sie im Interesse der Schweiz und ihrer Wirtschaft.

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Überschuldeten Personen aus der Sackgasse helfen

76 Prozent der Haushalte, die sich 2015 in einer Schuldenberatungsstelle beraten liessen, sind durch Steuerschulden belastet. Bei ihnen werden durch die jährlichen Steuerrechnungen automatisch jedes Jahr neue Schulden akkumuliert. So kommt eine Spirale in Gang, aus der es kein Entrinnen gibt. Caritas Schweiz fordert daher vom Nationalrat ein Ja zur parlamentarischen Initiative von Roger Golay (MCG/GE) für eine Unpfändbarkeit der laufenden Steuern.

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MWST: Der Leistungsort spielt eine wichtige Rolle

Wer sich bereits mit der MWST befasst hat, weiss, dass die MWST ein komplexes Thema ist. Vor allem die Frage, ob mit oder ohne MWST zu fakturieren ist, kann Schwierigkeiten bereiten. Dabei spielt neben anderen Fragen der Ort der Leistung eine zentrale Rolle. Leider führen die hier geltenden Regeln der MWST oft zu Ergebnissen, die den gesunden Menschenverstand nicht widerspiegeln. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen den Überblick verschaffen.

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BVG: Steuerersparnis durch Bezug von Kapitalleistungen

Wer in der Schweiz in Rente gehen will, kann das angesparte Alterskapital in der 2. Säule in Renten- oder Kapitalform beziehen. Der Bezug von Vorsorgeguthaben in Kapitalform unterliegt dabei einer separaten steuerlichen Behandlung. Bei der Direkten Bundessteuer werden Kapitalbezüge zu einem Fünftel des regulären Einkommens­steuersatzes (sog. „Rentensatz“) besteuert. Die Kantone erheben infolge ihrer Steuerhoheit eigene Tarife, was aufgrund des Steuerwettbewerbs beträchtliche Einsparungs­möglichkeiten bietet. Die optimale  und nachhaltige Ausnutzung der steuerlichen Vorteile verlangt jedoch eine präzise Vorsorge- und Finanzplanung.

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Steuerlast sinkt: Mehr Freude bei Steuererklärung

Wir nehmen oft an, dass die Steuerlast immer weiter zunimmt. Allerdings ist dem nicht so. Ein Grossteil der Schweizer hat allen Grund die Steuererklärung in Zukunft erfreut auszufüllen. Denn in den vergangen zehn Jahren ist die Steuerlast kräftig gesunken. Dieses Resultat widerspricht dem landläufigen Klischee, wonach wir dem Fiskus ständig mehr Geld abliefern müssen. In Zug, Genf, den beiden Basler Kantonen sowie Obwalden ist sie um eindrückliche 20 bis 40 Prozent zurückgegangen.

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