Finanzen

Neue UN-Studie – zehn Schritte auf dem Weg zum digitalen Bezahlen

Die „Better Than Cash Alliance“ ist ein lockerer Zusammenschluss von Regierungen, Unternehmen und Organisationen unter dem Dach der Vereinten Nationen, die sich für die Verbreitung digitaler Zahlungstransaktionen anstelle von Bargeld einsetzt. Ein aktueller Bericht der Allianz zeigt konkret zehn Schritte auf, mit denen Regierungen und Unternehmen den Übergang vom Bargeld zum bargeldlosen digitalen Bezahlen forcieren können.

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Starkes Wachstum bei digitalem Zahlungsverkehr

Weltweit erhöht sich kontinuierlich das Volumen des digitalen Zahlungsverkehrs. Für das Jahr 2015 steigt voraussichtlich die Wachstumsrate erstmals auf 10 Prozent an. In Transaktionen ausgedrückt: 426,3 Milliarden. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2014 von 8,9 Prozent (387,3 Milliarden Transaktionen) wird damit übertroffen. Dies ist das Kernergebnis des World Payments Reports (WPR) 2016 von Capgemini und BNP Paribas.

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Verdienen Versicherer übermässig mit beruflicher Vorsorge?

Travail.Suisse hat sich auf der Grundlage von veröffentlichten Finma-Zahlen intensiver mit den Gewinnen der Versicherungswirtschaft befasst. Nach Ansicht der Arbeitnehmer-Interessenvertretung gingen zuletzt in der Diskussion um die Altersreform die Gewinne der Versicherungen fast unter. Die Ergebnisse der Analyse sind laut Travail.Suisse bedenklich. Die untersuchten Unternehmen hätten 2015 rund zwei Drittel ihrer Gewinne mit der beruflichen Vorsorge erwirtschaftet. Dabei handele es sich explizit um eine gesetzliche Sozialversicherung. Konkret stellt die Organisation dazu fest:

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Beim Vermögenswachstum sieht die Schweiz die Rücklichter

Wie es aussieht, gehören die "fetten" Jahre des Vermögenswachstums erst einmal der Vergangenheit an. Weltweit erzielte das Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2015 mit 4,9 Prozent eine Zuwachsrate, die nur noch knapp über der Wachstumsrate der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit lag. Dagegen war in den drei Jahren zuvor das Vermögen mit durchschnittlich 9 Prozent noch rund doppelt so schnell gewachsen.

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Ruag-Privatisierung: Taskforce-Bericht verzögert sich

Die Arbeit der vom Bundesrat eingesetzten Taskforce zu einer möglichen Privatisierung der Ruag verzögert sich. Das zeigen Recherchen der «Handelszeitung». Seit mehr als einem Jahr überprüft die Taskforce, ob der Bund noch der richtige Eigentümer für die Ruag ist. Nun werden Meetings abgesagt. Der Leiter der Taskforce hat vor 14 Tagen den Hut genommen. Der Bericht und damit der Antrag an den Gesamtbundesrat verschieben sich nach hinten.

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Bankenkrisen verhindern mit Frühwarnsystem?

Eine neue Roland Berger-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Banken ihre Kreditportfolios besser analysieren müssen. Es gäbe ein enormes Potenzial, entsprechende Ausfallrisiken mittels Frühwarnsystem zu erkennen. In der Regel laufen Bankenkrisen nach dem gleichen Schema ab: In Zeiten guter Konjunktur vergeben die Banken grosszügig Kredite. Folgt dann aber der wirtschaftliche Abschwung und Kredite geraten unter Druck, sind sie in Bezug auf Zahlungsausfälle meist nicht ausreichend abgesichert. Das passierte 2008 bei der Subprime-Krise (USA) und während der europäischen Bankenkrise 2010. In entwickelten Volkswirtschaften treibt zudem die Niedrigzinspolitik das Kreditwachstum weiter voran.

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Die US-Wirtschaft läuft – aber mit gebremstem Schaum

Diese Woche blickt die Finanzwelt wieder mit Spannung in die USA, denn am Mittwoch tritt der geldpolitische Ausschuss der Fed zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Ob es diesmal zu einer Zinserhöhung kommen wird? Viel wird schon im Vorfeld darüber spekuliert. Es gibt sowohl Argumente dafür und dagegen. In der Vielfalt amerikanischer Statistiken und Befindlichkeitsumfragen lassen sich für alle Meinungen schlagende Beweise finden. Lagen im Juli die Daten mehrheitlich noch über den Erwartungen der Ökonomen, mehrten sich in den letzten Wochen die Enttäuschungen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte. Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, analysiert die Lage:

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Crowdfunding – Projektfinanzierung digital

Crowdfunding liegt im Trend – anstatt mühsam nach Investoren für ein Projekt zu suchen, wird das Vorhaben einfach der Online-Community vorgestellt. Und wer will, kann sich daran beteiligen. Immer mehr Projekte werden mittels Crowdfunding umgesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist sicherlich der Film Stromberg. Hier konnten binnen einer Woche mehr als 3000 Unterstützer gewonnen werden, die insgesamt eine Million Euro in den Blockbuster über den Büroschreck investierten.

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Kapitalerhöhung bei bonainvest

Die zweite Kapitalerhöhung 2016 bei bonainvest Holding AG: Bei neuen und bestehenden Aktionären hat sich das Unternehmen CHF 10 Mio. frisches Kapital gesichert. Somit beläuft sich das Eigenkapital nun auf CHF 250 Mio. Zwei neue Grundstücke in Täuffelen (Kanton Bern) und Langnau am Albis (Kanton Zürich) konnten seit der letzten Kapitalerhöhung Anfang Jahr erworben werden. Der Baubeginn dieser Projekte kann aufgrund der bereits vorliegenden Baubewilligungen nächstens erfolgen. Beide Projekte beinhalten ausschliesslich Mietwohnungen nach dem bonacasa-Konzept, die bonainvest in ihr Portfolio übernehmen wird.

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Mehr Geld für Bildung, Forschung und Innovation

Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 ist der Nationalrat dem Ständerat gefolgt: Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt dies mit Befriedigung zur Kenntnis. Somit werden dem BFI-Bereich für die nächsten Jahre 395 Millionen Franken mehr zugesprochen, als der Bundesrat in seiner Botschaft verlangt hat.

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Japan fordert 105 Millionen Euro von Apple

Nachdem Apple von der EU wegen gezielter Steuervorteile in Irland zur Kasse gebeten wurde (wir berichteten), nehmen nun auch japanische Steuerfahnder das Unternehmen ins Visier. Lokalen Medienberichten zufolge soll das Finanzministerium eine Steuernachzahlung von umgerechnet rund 105 Mio. Euro von Apple verlangt haben. Grund: Eine japanische iTunes-Tochterfirma soll Gewinne zu niedrig ausgewiesen haben. Der Betrag soll bereits beglichen worden sein.

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Wissenswertes rund ums Erbe

Haben Sie sich schon mal mit der Frage beschäftigt, wer später einmal in den Genuss Ihrer Ersparnisse kommen soll? Nicht selten kommt es nach einem Todesfall zu Erbstreitigkeiten, vor allem wenn kein Testament existiert, welches die Wünsche des Verstorbenen klar und unangreifbar festhält. In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zur gesetzlichen Erbfolge, zu den unterschiedlichen Arten von Testamenten, zum Pflichtteil und Vermächtnis, zum Erbrecht und zur Erbschaftsteuer und zur Abfassung eines Testaments.

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Akku-Panne - Samsung 11 Mrd. Euro weniger wert

Für Samsung wächst sich die Affäre um explodierende Akkus beim neuen Smartphone Galaxy Note 7 zu einem echten Problem aus. Neben dem gewaltigen Image-Schaden macht sich das technische Problem auch massiv bei den Aktienkursen bemerkbar. Die Papiere des südkoreanischen Unternehmens haben am Montag den grössten Tagesverlust seit vier Jahren erlebt - der Kurs brach um über sieben Prozent ein. Dabei wechselten mehr als doppelt so viele Samsung-Titel ihren Besitzer wie sonst üblich. Der Börsenwert Samsungs reduzierte sich dadurch um umgerechnet 10.8 Mrd. Euro.

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Monster Worldwide nimmt Stellung zum Schreiben von MediaNews Group

Die Jobbörse Monster Worldwide, Inc. hat am 13. September eine Stellungnahme veröffentlicht, die sich auf das Schreiben der MediaNews Group vom 12. September bezieht. Demnach basiere dieses Schreiben auf fehlerhaften und uninformierten Annahmen. Zudem setze es das Barangebot von Randstad weiterhin in unangemessener Weise aufs Spiel. Ein besserer Vorschlag bleibe indes aus.

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PostFinance senkt EFT/POS-Gebühren für Kundensegmente

PostFinance und der Preisüberwacher haben sich einvernehmlich geeinigt: Die Finanzdienstleisterin senkt per 1. Januar 2017 für bestimmte Geschäftskundensegmente die Transaktionsgebühren für bargeldloses Bezahlen an Verkaufspunkten (EFT/POS). Die Erträge von PostFinance aus den EFT/POS-Transaktionen vermindern sich somit in den Jahren 2017 und 2018 um je rund 4 Millionen Franken. Die PostFinance Card ist die beliebteste Debitkarte der Schweiz. Kundinnen und Kunden von PostFinance können damit schweizweit an über 140‘000 Terminals bargeldlos bezahlen. Pro Jahr wickelt die Finanzdienstleisterin rund 200 Millionen EFT/POS-Transaktionen ab. Dafür verrechnet sie den Händlern eine Gebühr. Nach einvernehmlichen Verhandlungen mit dem Preisüberwacher senkt PostFinance per 1. Januar 2017 die EFT/POS-Gebühren für bestimmte Kundensegmente.

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Gewinnstarke Lebensversicherer – zu Lasten der Versicherten?

Travail.Suisse als Interessenvertretung der Schweizer Arbeitnehmer macht auf den auch in diesem Jahr starken Erfolg der Lebensversicherer aufmerksam – und kritisieren diesen nachhaltig. Komme was wolle, Frankenstärke hin, Zinsbaisse her, die Gewinne der Versicherer seien so sicher wie das Amen in der Kirche. Die gewinnorientierten Lebensversicherungsgesellschaften hätten mit der zweiten Säule Hunderte Millionen Franken Gewinn gemacht. Geschuldet sei dies einer unfairen Gesetzgebung, welche es den Versicherern erlaube, einen Grossteil der Überschüsse, die den Arbeitnehmern zustehen, für sich zu behalten. Weiter meint Travail.Suisse:

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Tradico AG erhält eine Grossinvestition

Die Tradico AG, der erste reine Online-Finetrader für den gewerblichen Bereich in ganz Europa, erhält eine Investition im Millionenbereich. So erwarben Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Earlybird Venture Capital eine Beteiligung an der Tradico AG. Weitere Anteile sicherte sich Speedinvest. Insgesamt summiert sich das Investment auf 2,5 Millionen EUR.

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