Finanzen

Eine faire Zukunft gestalten: Farmy lanciert Crowdinvesting-Kampagne

Die Geschichte von Farmy geht ins nächste Kapitel: Das Zürcher Start-Up lanciert eine Crowdinvesting-Kampagne und lässt so bestehende und zukünftige Kund/innen sowie Landwirt/innen und Produzent/innen am Erfolg von Farmy teilhaben. Als Tobias Schubert und Roman Hartmann 2014 Farmy gründeten, hatten sie eine klare Vision: Farmy soll ein schweizweiter Marktplatz für Bauern, Bäuerinnen und Lebensmittelproduzent/innen, Schweizer Love Brands und traditionelles Handwerk werden. Ein Hofladen im Internet, der frische Lebensmittel mit transparenter Herkunft verkauft. Damit trafen sie den Nerv der Zeit. Farmy ist heute das drittgrösste eFood-Unternehmen der Schweiz, kann auf eine breite Basis an Stammkund/innen zählen, und bietet diesen ein umfassendes Produktsortiment von mehr als 1’200 authentischen Produzent/innen an, die höchsten Ansprüchen an Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit gerecht werden.

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Bundesrat passt die Massnahmen zur finanziellen Stabilisierung der SBB an

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Oktober 2022 Massnahmen zur Stabilisierung der finanziellen Situation der SBB festgelegt. Die am 17. Dezember 2021 vorgestellten Massnahmen werden beibehalten und punktuell angepasst. Mit der Gesetzesvorlage, die vor dem Jahresende in die Vernehmlassung geschickt wird, soll auch die Motion 22.3008 umgesetzt werden.

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Google-Suchvolumen für "Bitcoin" auf 12-Monats-Tief

Die grosse Masse interessiert sich aktuell wenig für Kryptowährungen wie den Bitcoin (BTC). Das weltweite Google-Suchvolumen für den Begriff „Bitcoin“ befindet sich bei einer Datenauswertung der letzten 365 Tage gegenwärtig auf dem absoluten Tiefpunkt. Doch eine Gruppe scheint das Asset alles andere als abgeschrieben zu haben, im Gegenteil: die der Anlageprofis. Das Stimmungsbild bei den Privatanlegern ist nicht einheitlich. Manche Umfragedaten deuten durchaus auch daraufhin, dass Kryptowährungen nach wie vor hoch in der Gunst stehen. Allerdings zeigt sich auch gegenteiliges. Standen einer Erhebung von „Bankrate“ zufolge im Jahr 2021 noch 35 Prozent der US-Amerikaner Krypto-Investments offen gegenüber, ist der Wert auf nunmehr 21 Prozent gesunken.

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Cornèr Bank bietet Produkte in Filialen der Post an

Ab dem 18. Oktober 2022 starten die Post und die Schweizer Bankengruppe Cornèr Bank eine neue Partnerschaft. Kundinnen und Kunden können in schweizweit 154 Filialen der Post Cornèrcard Prepaidkarten kaufen und aufladen. Und ab Mitte November ist der Vertrieb von Kreditkarten in 20 Filialen der Post geplant. Zudem leiten die Mitarbeitenden dieser Filialen die Kontaktdaten von Kundinnen und Kunden, die an Sparlösungen oder Online-Trading interessiert sind, an die Cornèr Bank oder Cornèrtrader weiter. Die Post konsolidiert damit die Umsetzung der Strategie „Post von morgen“, indem sie ihre Filialen weiter zu eigentlichen regionalen Dienstleistungszentren umgestaltet.

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Die SNB lässt sich alle Optionen offen

Die SNB hat bei ihren Devisentransaktionen im zweiten Quartal netto 5 Millionen Franken gekauft. Das war den Finanzinformationssystemen und den Finanzmedien eine Schlagzeile wert. Der Betrag ist angesichts des Berges an Devisenreserven, den die SNB in den letzten Jahren angehäuft hat, nicht einmal der oft zitierte Tropfen auf dem heissen Stein. Zudem können die Käufe das Resultat kommerzieller Transaktionen der SNB sein und mit den Devisenreserven gar nichts zu tun haben. Wichtiger ist das Signal, das die SNB aussendet und das Thomas Jordan anlässlich der geldpolitischen Lagebeurteilung im September bestätigt hat: Die SNB hält sich im Devisenmarkt alle Optionen offen und hat kein Interesse an einem schwachen Franken.

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Run auf das letzte Stündchen: Post zieht positive Bilanz zur Umstellung auf QR-Rechnung

Die bunten Einzahlungsscheine sind Geschichte. Nun gelten nur noch die Einzahlungsscheine mit QR-Rechnung. Die Post zieht ein positives Fazit nach den ersten zwei Tagen. Die Kundinnen und Kunden stellten den Post-Mitarbeitenden noch etliche Fragen zur neuen Rechnung und noch immer kommen Kunden mit alten Einzahlungsscheinen an den Schalter. Da mehr Mitarbeitende als üblich an den Schaltern standen, kam es aber nur punktuell zu längeren Wartezeiten. Ab vergangenem Samstag können keine Einzahlungen mehr mit den farbigen Einzahlungsscheinen gemacht werden – auch an den Postschaltern nicht. Die definitive Umstellung auf die QR-Rechnung in den Filialen der Post ist am Wochenende sehr gut verlaufen. Die erste Bilanz ist positiv. Die Stimmung in unseren Filialen war bemerkenswert „unaufgeregt“.

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Abgangsentschädigungen und Steuern in der Schweiz

Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen ist immer ein heikles Thema, da kann eine Abgangsentschädigung zumindest ein schönes Trostpflaster sein. In der Schweiz ist gemäss Obligationenrecht Art. 339b eine Abgangsentschädigung zwingend, wenn das Arbeitsverhältnis eines mindestens 50 Jahre alten Arbeitnehmers nach 20 oder mehr Dienstjahren beendet wird. Die Höhe der Entschädigung kann durch schriftliche Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag bestimmt werden, muss aber mindestens zwei Monatslöhne betragen. Ansonsten ist sie vom Richter nach seinem Ermessen festzusetzen, darf aber den Betrag von acht Monatslöhnen nicht überschreiten. Zu unterscheiden von diesen Entschädigungen gemäss Obligationenrecht sind Abfindungen, welche im Rahmen von Sozialplänen ausbezahlt werden. Seit dem 1. Januar 2014 sind Firmen mit mehr als 250 Angestellten verpflichtet, bei einer Massenentlassung einen Sozialplan zu erstellen. Als Massenentlassung gilt, wenn Firmen beabsichtigen, innert 30 Tagen mindestens 30 Arbeitnehmer aus wirtschaftlichen Gründen zu entlassen.

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Unabhängigkeit von China vorantreiben

Konzentration auf Innovationen und Know-how aus Deutschland legen Laut einer Studie der Außenwirtschaftsförderungsagentur des Bundes GTAI (German Trade and Invest) hat der Exportanteil der deutschen Wirtschaft seit 2000 um 0,7 Prozent eingebüßt. Besonders betroffen ist der deutsche Maschinenbau, der seine Weltmarktführerschaft bereits 2020 an China abtreten musste. Dieser Abstand wird sich weiter vergrößern, glaubt die GTAI.

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Migros Bank erhöht die Zinsen auf Spar-, Anlagespar- und Vorsorgekonten

Per 1. November 2022 erhöht die Migros Bank die Zinsen ihrer Spar-, Anlagespar- und Vorsorgekonten. Zudem führt sie per 5. Oktober wieder Kassenobligationen ein. Bei diesen Massnahmen strebt die Migros Bank besonders attraktive Konditionen für Vorsorgekonten und kurz laufenden Kassenobligationen an. Die Nationalbank hob am 22. September 2022 ihre Leitzinsen erstmals seit 2015 wieder in den positiven Bereich. "Wir wollen diese Änderung des Zinsumfelds nutzen, um das Sparen wieder attraktiver zu machen", erklärt Manuel Kunzelmann, CEO der Migros Bank. "In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie heute macht es mehr denn je Sinn, eine ‹eiserne Reserve› für unvorhergesehene grössere Ausgaben sicher und schnell verfügbar auf einem Konto zu halten."

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Ab Anfang Oktober zieht Migros Bank in sieben Postfilialen ein

Die Schweizerische Post wandelt ihre Filialen mehr und mehr in Dienstleistungszentren um. Ab Anfang Oktober zieht die Migros Bank in sieben Postfilialen in der Deutsch- und Westschweiz ein, wo sie künftig mit eigenen Beratungsboxen präsent sein wird. In weiteren 26 Filialen vermitteln Post-Mitarbeitende interessierten Kundinnen und Kunden einen Beratungstermin mit der Migros Bank. Wenn das Serviceangebot auf Nachfrage stösst, werden die Post und die Migros Bank die Anzahl Standorte in den Folgejahren ausbauen. Die Filialen der Post etablieren sich mehr und mehr als Dienstleistungszentren: Ab Oktober 2022 zieht die Migros Bank in ausgewählte Filialen in der Deutsch- und Westschweiz ein. Einerseits wird die Migros Bank in den Filialen Köniz, Thun, Dietikon, Meilen, Landquart, Lausanne St-François sowie Genève Mont-Blanc in Beratungsboxen mit eigenen Mitarbeitenden Finanzberatungen anbieten. Andererseits vermitteln Postmitarbeitende in 26 Filialen interessierten Kundinnen und Kunden einen Beratungstermin mit der Migros Bank. Wenn das Serviceangebot in diesen 33 Postfilialen auf Nachfrage stösst, werden die Post und die Migros Bank die Anzahl Standorte in den Folgejahren ausbauen.

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Unwissenheit als Vermögensrisiko: Schweizer weisen erhebliche Lücken in der Financial Literacy auf

Im Vergleich zu den deutschsprachigen Nachbarländern zeichnet sich die Schweiz durch eine niedrige Inflationsrate und eine hohe Sparquote aus. Geht es um die gezielte Kapitalanlage oder das Wissen darum, hat die Schweiz laut der Studie „Educational Banking – Mit Finanzbildung gegen die Inflation?“ von Zühlke jedoch keineswegs die Nase vorn. So erklären – ähnlich wie in Deutschland und Österreich – 52 Prozent der befragten Bankkundinnen und Kunden im Alter von 18 bis 60 Jahren, dass sie die meisten Geldanlageprodukte nicht verstehen. Bei der systematischen Vermögensbildung wäre Nachsitzen ebenfalls gefragt. So gibt zwar mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie grundsätzlich einen Teil ihres Geldes risikoreich anlegen wollen. Jedoch besitzen nur 20 Prozent der Befragten Aktien. Bei Fonds/ETFs sind es sogar nur 15 Prozent. Ein grosser Teil des Geldes hingegen liegt auf Spar- und Girokonten. Vergleichsweise hoch ist mit 17 Prozent der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer, die Kryptowährungen im Depot haben.

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Innovative Finanzbildung für die Schweiz: SmartPurse lanciert App

SmartPurse lanciert im Rahmen ihrer Finanzbildungsplattform die SmartPurse-App. Hier haben Nutzer:innen die Möglichkeit ihr Finanzwissen dank innovativen Lernmethoden in interaktiven zwei- bis siebenminütigen Lektionen effizient zu verbessern und erhalten nützliche Tipps rund um Lohnverhandlungen, Finanzplanung, Altersvorsorge oder Investitionen. SmartPurse bietet dank der neuen SmartPurse-App unabhängiges, gender-smartes und von führenden Expert:innen erstelltes Finanzwissen. Zudem geniessen Nutzer:innen den Austausch mit vertrauenswürdigen Berater:innen in Gesprächen und Workshops und erlangen so einen Boost für ihr Money Mindset. Die SmartPurse-App ist ab jetzt im App Store erhältlich.

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Prämienverluste durch betrügerische Firmen

2021 untersuchte die Suva über 2800 Verdachtsfälle und konnte durch die Missbrauchsbekämpfung rund 21 Mio. Franken einsparen. Dieser Betrag kommt den Versicherten der Suva in Form von tieferen Prämien zugute. Konkursdelikte haben in den letzten Jahren zugenommen. Dies führt zu Prämienverlusten und schädigt die ehrlichen Kunden und den Werkplatz Schweiz. Deshalb geht die Suva mit diversen Massnahmen aktiv gegen Versicherungsmissbrauch vor. Neu wurde zusammen mit zwei Verbänden Initiativen gegen Schwarzarbeit und Prämienbetrug lanciert.

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Die Zinsen suchen die Orientierung

Die Obligationenhändler haben keine einfache Aufgabe. Im Juni stieg der Zins für Franken-Obligationen mit einer Laufzeit zwischen 5 und 10 Jahren innert zwei Wochen von 0.60% auf 1.60%. Die Fed hatte ihren Leitzins um 0.75% angehoben und die SNB erhöhte überraschend ihrerseits den Leitzins um 0.50%. Der Himmel schien die Grenze für die Zinsen zu sein.

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