Dr. Thomas Stucki

Verwirrende Signale an den Finanzmärkten

An den Finanzmärkten werden deutliche Signale ausgesendet. Die Meinung der Anlegerinnen und Anleger ist gemacht. Nur zeigen die Signale in unterschiedliche Richtungen. Das macht ihre Interpretation nicht einfach. Für die Obligationenmärkte ist die Rezession eine beschlossene Sache. Die Rendite der 10-jährigen Eidgenossen-Anleihe ist seit Anfang Juli von 1.40% auf 0.43% gefallen.

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Baissen sind Teil des Börsenlebens

Die meisten Aktienindizes sind seit Anfang Jahr mit rund 10% im Minus. Der Nasdaq in den USA hat fast 30% eingebüsst. Die Kurse der Aktien bekannter Firmen wie Tesla oder Amazon haben sich halbiert. Andere Titel wie Netflix oder die Kryptobörse Coinbase wurden noch ärger gerupft. Vielerorts wird das Ende der glitzernden Börsenwelt ausgerufen. Die Argumente wie die steigenden Zinsen, die ausufernde Inflation oder die hohen Rohstoffpreise sind hinlänglich bekannt. Dabei wird oft vergessen, dass Perioden mit grösseren Kursverlusten bei den Aktien immer wieder vorkommen und zum Leben als Anleger und Anlegerin dazu gehören.

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Die Finanzmärkte sind auf der Suche nach etwas Ruhe

Die Zeit für die Schreiber von Marktkommentaren war schon einfacher. Klar, es ist angenehmer, Höhenflüge an den Aktienmärkten zu erklären als schmerzhafte Kursverluste. Aber um das geht es nicht. Kursstürze, die durch aussergewöhnliche Ereignisse wie dem Ausgang der Brexit-Abstimmung oder durch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur aus- gelöst werden, tun den Anlegerinnen und Anlegern weh, sind aber nachvollziehbar.

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Der Höhenflug des US-Dollars hat seine Grenzen

Der US-Dollar hat in den letzten Wochen einen wahren Höhenflug hingelegt. Ende März kostete ein Dollar noch 0.92 Franken, aktuell sind es 0.99 Franken. Die Parität, die letztmals 2019 bestand, ist nicht mehr weit entfernt. Handelsgewichtet hat der Greenback seit Jahresbeginn 13% zugelegt. Was bei einer entsprechenden Frankenaufwertung für die Schweizer Wirtschaft eine harte Belastung wäre, ist für die US-Wirtschaft kein Thema. Dafür ist der Anteil des Aussenhandels in den USA im Vergleich zur Binnenwirtschaft zu gering. Zudem werden die amerikanischen Exporte und Importe grösstenteils in US-Dollar abgewickelt.

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Rezession oder keine Rezession?

Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland werden auch die Konjunktur in den westlichen Ländern negativ beeinflussen. Das ist unbestritten. Bei der Frage, ob sie gar eine Rezession auslösen, scheiden sich dagegen die Geister. Anhaltspunkte in die eine oder andere Richtung gibt es bisher nur wenige, was der Spekulation über die Folgen der aktuellen und der möglicherweise noch folgenden Sanktionen einen breiten Raum gibt.

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Wie kann ich mich vor der Inflation schützen?

Die Inflationsraten sind im März weiter gestiegen. Während die Inflation in der Schweiz mit 2.4% noch überschaubar ist, ist sie in Deutschland mit 7.3% auf ein Niveau gestiegen, das spürbar schmerzt. Wenn die Rohstoffpreise nicht kontinuierlich weiter steigen, wird der Inflationsdruck mit der Zeit nachlassen. Bis die Inflationsraten aber wieder auf tiefe Niveaus sinken, wird es eine Weile dauern. Deshalb stellt sich immer stärker die Frage, ob und wie ich mich vor dem Kaufkraftverlust meines Vermögens schützen kann.

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Wie hoch steigen die Zinsen?

Nach der Bank of England hat auch die Fed an der Zinsschraube gedreht und die Leitzinsen erhöht. In den USA werden in den nächsten Monaten weitere Zinserhöhungen folgen. Fed-Präsident Powell hat angekündigt, dass die Fed angesichts der hohen Inflation und der tiefen Arbeitslosenrate nicht zögern wird, die Zinsen rasch zu erhöhen, wenn sich die Inflationserwartungen stark nach oben bewegen würden.

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Die Angst vor Unbekanntem bewegt die Märkte

Im März 2020 haben sich auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle in der Schweiz an einem Tag 12 von 100'000 Personen angesteckt. Der Swiss Performance Index hat als Reaktion auf die erste Welle 25% an Wert verloren. Im November 2020 während der zweiten Welle waren es 90 von 100'000. Der SPI verlor 7%, wobei das mehr mit den Präsidentschaftswahlen in den USA als mit Corona zu tun hatte. Aktuell liegt die Ansteckungsrate bei 250 von 100’000 und steigt weiter stark an. Der SPI verlor nach dem Auftauchen von Omikron kurzfristig 3% und liegt heute höher als damals. Sind die Anlegerinnen und Anleger herzlos oder handeln sie rational?

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