Caroline Hilb Paraskevopoulos

Zweites Börsenhalbjahr: Worauf wir achten

Die Ausgangslage an den internationalen Börsen hat sich im ersten Semester 2022 stark verändert. Anlegerinnen und Anleger müssen die sich wandelnden Rahmenbedingen im Auge behalten. Im Fokus stehen die Auswirkungen der Geldpolitik sowie die Entwicklung der Energiepreise und wie sich dies auf die Konjunkturentwicklung auswirkt. Wir erwarten, dass die restriktivere Geldpolitik keine Überraschungen mehr bieten wird, der negative Einfluss der hohen Energiepreise andauert und sich die Konjunktur spürbar abkühlen wird.

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Inflation: Von der Bildfläche verschwunden – nicht an Relevanz eingebüsst

US-Notenbankpräsident Jerome Powell sprach wegen der Corona-Pandemie virtuell zu Notenbankern und Interessierten aus aller Welt, die sich sonst Jahr für Jahr in Jackson Hole treffen. Dabei sagte er, dass die Fed in Sachen Inflation eine neue Strategie verfolgen werde. Seine etwas kryptisch anmutenden Aussagen sind insbesondere im aktuellen Umfeld von ultra-expansiver Geldpolitik und sinkender Inflation höchst interessant.

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132 Infektionen in Italien - Führt der Coronavirus zu steigenden Zinsen?

Übers Wochenende wurden 132 Infektionen in Italien bekannt. Daraufhin wurden öffentliche Veranstaltungen wie der Karneval in Venedig abgesagt und ebenfalls Quarantänemassnahmen verhängt. Droht eine Pandemie sowie eine Rezession oder handelt es sich um bei den negativen Auswirkungen des Coronavirus um einen temporären Schock? Die Aktienmärkte haben bisher im Gegensatz zum Ölpreis, der sank, oder den „sicheren Häfen“, die gesucht waren, kaum reagiert.

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Handelsstreit zwischen China und USA: Raus aus den Aktien?

Werden die USA und China schon bald ein sogenanntes „Phase-1“- Abkommen unterschreiben? Diese Frage bewegt die Märkte stärker  als alles andere. Natürlich sind alle Marktteilnehmer an News über den Verhandlungsfortgang interessiert und hängen an den Lippen der involvierten Personen. Verstärkt wird dieser Effekt zusätzlich durch eine Art „Dropping- Kommunikation“. Weil stets nur kleine Informationsbrocken von einzelnen Delegierten an die Öffentlichkeit gelangen, ist der emotionale Gehalt dieser Nachrichten hoch und entsprechend stark „drücken“ sie die Marktstimmung in die eine oder andere Richtung.

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Handelsstreit zwischen USA und China: Einigung auf „Phase 1“-Abkommen

Die USA und China haben sich auf ein „Phase 1“-Abkommen oder einfacher gesagt einen ersten Tauschhandel geeinigt. China ist offenbar gewillt, zusätzliche landwirtschaftliche US-Erzeugnisse zu kaufen und die USA setzen die Zollerhöhung von 25% auf 30% aus. Schriftlich oder offiziell erklärt wurde nichts, vor allem die chinesische Delegation hielt sich zurück.

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Geldpolitik der SNB: Der Frankenkurs ist von zentraler Bedeutung

Der Wechselkurs des Frankens lenkt die Geschicke der hiesigen Wirtschaftsakteure. Um die Schweizer Wirtschaft zu unterstützen, musste die SNB im Zuge der Eurokrise der Aufwertung des Frankens entgegentreten. Sie hat damit der Exportwirtschaft unter die Arme gegriffen. Aber nicht nur. Mit einem stabilen Franken kann die SNB verhindern, dass die Inflation über billige Importgüter in negatives Territorium rutscht.

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Muss die Geldpolitik reformiert werden?

Die aktuelle Geldpolitik mit extrem tiefen oder sogar Negativzinsen wird immer mehr in Frage gestellt. Einige Ökonomen kommen zum Schluss, dass sich die ultraexpansive Geldpolitik der Notenbanken totgelaufen hat. Angesichts der bereits extrem tiefen Zinsen ist der Stimulus durch eine weitere Zinssenkung in der Realwirtschaft bereits sehr klein und auch an den Finanzmärkten schwächer als noch in den Blütezeiten von QE 2011 und 2013. Aber ist die Geldpolitik wirklich machtlos geworden, wie kritische Stimmen monieren, oder sind die Erwartungen einfach zu hoch?

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