Run auf das letzte Stündchen: Post zieht positive Bilanz zur Umstellung auf QR-Rechnung

Die bunten Einzahlungsscheine sind Geschichte. Nun gelten nur noch die Einzahlungsscheine mit QR-Rechnung. Die Post zieht ein positives Fazit nach den ersten zwei Tagen. Die Kundinnen und Kunden stellten den Post-Mitarbeitenden noch etliche Fragen zur neuen Rechnung und noch immer kommen Kunden mit alten Einzahlungsscheinen an den Schalter. Da mehr Mitarbeitende als üblich an den Schaltern standen, kam es aber nur punktuell zu längeren Wartezeiten.

Ab vergangenem Samstag können keine Einzahlungen mehr mit den farbigen Einzahlungsscheinen gemacht werden – auch an den Postschaltern nicht. Die definitive Umstellung auf die QR-Rechnung in den Filialen der Post ist am Wochenende sehr gut verlaufen. Die erste Bilanz ist positiv. Die Stimmung in unseren Filialen war bemerkenswert „unaufgeregt“.

Mehr Mitarbeitende am Schalter

Die Post hatte im Vorfeld mit Informationsflyern die Kundinnen und Kunden auf die letzten Stunden der bunten Einzahlungsscheine aufmerksam gemacht. Zusätzlich standen am Samstag mehr Mitarbeitende an den Schaltern als üblich. Sie hatten so mehr Zeit, um die Kundinnen und Kunden zu den neuen Rechnungen zu informieren und zu beraten, ohne dass es zu viel längeren Wartezeiten kam. Die Massnahmen haben gewirkt. Nur ganz vereinzelt mussten die Kunden in den Filialen etwas länger warten.
Am Samstag und gestern Sonntag wurde insgesamt 183 000-mal am Schalter eine Rechnung bezahlt. Für Kundinnen und Kunden, die am Samstag und Sonntag noch mit alten Einzahlungsscheinen am Schalter erschienen, haben die Mitarbeitenden der Postfilialen insgesamt 646 vorgefertigte Schreiben abgegeben, die sie den Rechnungsstellern schicken können – mit der Bitte, ihnen eine QR-Rechnung zu schicken. 140 Schreiben für Rechnungssteller gab die Post jenen Kundinnen und Kunden ab, die mit einer fehlerhaften QR-Rechnung an den Schalter kamen. Insgesamt mussten wir nur wenige Kundinnen und Kunden unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken, was uns sehr freut.

Wir sind optimistisch, dass dieser Anteil in den nächsten Tagen und Wochen weiter abnimmt. Wir werden die Kundinnen und Kunden für das Thema QR-Rechnungen weiter sensibilisieren, sie begleiten und unterstützen – auch in den kommenden Tagen mit etwas mehr Personal als üblich.

Run auf den letzten Tag

Am Freitag, 30. September, dem letzten Tag vor der Umstellung, verzeichneten wir gesamthaft rund 390 000 Einzahlungen an den Schaltern (QR und alte Einzahlungsscheine) – fast 50 000 mehr als erwartet. 9.5 Prozent davon noch mit alten Einzahlungsscheinen. Wir vermuten, dass unseren Kundinnen und Kunden dank der breiten Berichterstattung in den Medien bewusst war, dass das letzte Stündchen der bunten Einzahlungsscheine geschlagen hatte. Sie kamen grad noch rechtzeitig, um ihre Zahlungen reibungslos auszuführen – quasi „auf den letzten Drücker“.

 

Quelle: Die Schweizerische Post
Artikelbild: Symbolbild © cosmic_pony – shutterstock.com

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