Online-Finanzhandel: Briten wollen den Schweizer Markt erobern

09.10.2014 |  Von  |  Finanzen  | 

Die Briten wildern seit Anfang Oktober in eidgenössischen Pfründen, im Bereich der Online-Finanzhandels-Dienstleistungen. Mit visionären Zielen und markigen Worten hat die britische Onlinebank IG in Genf eine für die Schweiz konzeptionierte Banking-Plattform eröffnet. Damit geht die britische Onlinebank in direkte Konkurrenz mit verschiedenen Schweizer Finanzdienstleistern, die in diesem Sektor bereits tätig sind.

Als grösster Konkurrent gilt hierzulande das Unternehmen Swissquote. Die Briten haben bereits angekündigt, dass sie sich mit ihren Finanzdienstleistungsangeboten zeitnah auf dem Schweizer Markt etablieren möchten. Und nicht nur das. Die IG-Verantwortlichen machten schon im Vorfeld deutlich, dass sie auch nicht vor Zukäufen zurückschrecken würden, da dies innerhalb der eigens vorgegebenen Wachstumsstrategie positive Impulse und Effekte freisetzen würde.

Weiterlesen

Europavergleich: Keiner verdient so viel wie Schweizer Spitzenmanager

01.10.2014 |  Von  |  Finanzen  | 

Soll sich ein Arbeitnehmer, Selbstständiger, Freiberufler oder Kleinunternehmer jetzt freuen über die wirtschaftliche Strahlkraft eidgenössischer Konzerne? Oder darf er eher verbittert sein angesichts der horrenden Gehälter, die in den Chefetagen gezahlt werden? Salomonisch bleibt hier nur zu sagen, dass sich diese Fragen jeder Schweizer selbst beantworten sollte.

Fakt ist jedenfalls, dass laut dem Beratungsunternehmen Towers Watson Schweizer Spitzenmanager im Europavergleich im Hinblick auf ihre Gehälter deutlich an der Spitze liegen: 8,8 Millionen Franken strichen die Bosse der acht grössten und zudem börsennotierten Firmen im Schnitt alleine im Jahr 2013 ein. Auf den Plätzen folgen Grossbritannien (7,5 Mio. Franken), Spanien (7,5), die Benelux-Staaten (7,1) und Deutschland (7).

Weiterlesen

Gehälter – von Geringverdienern und Grosseinkommen

28.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 

Zwar ist die Initiative zum Mindestlohn Geschichte, die Thematik an sich aber immer noch aktuell. Die Schweiz ist durch ein auffälliges Lohngefälle geprägt. Die Schere zwischen den Löhnen von durchschnittlichen Kleinverdienern und Menschen mit hohem Einkommen vergrössert sich zusehends. Was zwischen den beiden Extremen liegt, ist fraglich.

Dass häufig lediglich Nominallöhne zur Berechnung der Lohnentwicklung herangezogen werden, ist in diesem Fall bemerkenswert. Unter anderem werden inflationsbereinigte Zahlen auf diese Weise in der Statistik unzureichend beachtet. Gehört man eher zum einkommensschwachen Teil der Lohnskala, wird die Situation so noch verschärft.

Weiterlesen

Forderungsbeitreibung – was Gläubigern zu raten ist

26.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Geht es um Inkasso, sehen viele Schuldner rot. Schuld daran ist meist nicht nur das Unvermögen, offene Schulden in einem Ritt zu begleichen, sondern oftmals auch das unglaublich dreiste Auftreten der Inkasso-Firmen. Neben einer grossen Masse absolut seriöser Dienstleister für die Forderungseintreibung fallen hier immer wieder auch die schwarzen Schafe der Inkasso-Branche auf. Unternehmen wie Intrum Justitia fügen dem Ruf einer ganzen Branche erheblichen Schaden zu.

Dieser Schaden bleibt jedoch nicht nur bei den zugelassenen Geldeintreibern selbst hängen. Auch die beauftragenden Unternehmen setzen sich dem Ruf der unseriösen Geldbeitreibung aus, wenn sie windige Inkasso-Dienstleister mit dem Eintreiben offener Forderungen beauftragen. Besonders dann, wenn ein Unternehmen auch über sein Produkt- oder Leistungsportfolio hinaus einen guten Ruf zu verteidigen hat, ist die Wahl der richtigen Inkasso-Firmen für die öffentliche Wahrnehmung ausserordentlich wichtig.

Weiterlesen

Willkommen: Neue Millionäre braucht die Welt …

23.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 

Das Wirtschaftskarussell dreht sich immer schneller und intensiver: Das globale Business generiert weltweit jeden Tag 130 neue Millionäre. Dabei häufen die Reichen dieser Welt immer grössere Vermögen an; fast jeden zweiten Tag kann die Welt einen frisch gebackenen Milliardär begrüssen. Gerade in der Schweiz gibt es auffallend viele neue Superreiche. Ein Land holt allerdings mit Riesenschritten auf.

Während Nordamerika und Europa schon traditionell eine Vormachtstellung im Hinblick auf die angehäuften Privatvermögen geniessen, hat sich jetzt die Region Asien-Ozeanien in den Vordergrund „verdient“. Innerhalb kürzester Zeit sind dort die Vermögen deutlich um 18 % auf insgesamt 14.200 Milliarden Dollar gewachsen. Setzt sich diese Entwicklung fort, gehen Experten davon aus, dass der Spitzenreiter Nordamerika bereits 2015 bei den Vermögen von der Region Asien-Ozeanien überholt wird.

Weiterlesen

Share Deal oder Asset Deal – Unternehmenskauf in der Schweiz

23.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Unternehmensverkäufe sind vor allem in kleinen, mittelständischen und familiengeführten Unternehmen ein Thema. Insbesondere dann, wenn es an Nachkommen oder einem geeigneten Nachfolger fehlt, ist es sinnvoll, über einen Verkauf nachzudenken.

Das Ziel, das Unternehmen zu verkaufen, kann über einen Share Deal oder Asset Deal erreicht werden, zwei Varianten des Unternehmenskaufs, die in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht unterschiedlich ausgestaltet sind.

Weiterlesen

Finanzplätze: London läuft Zürich, Genf & Co. den Rang ab

22.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Klischees gibt es viele. Sie werden auch immer wieder gerne bemüht. Wenn die Schweiz im Ausland zur Sprache kommt, kann quasi darauf gewettet werden, dass die Begriffe Berge und vor allem Käse mit der Alpenrepublik assoziiert werden. Es überrascht auch nicht wirklich, dass als drittes Klischee unweigerlich die Schweizer Banken auftauchen. Schliesslich ist der Finanzsektor tatsächlich für die Schweiz nicht nur ein Aushängeschild, sondern auch von herausragender Bedeutung für die eidgenössische Wertschöpfung.

Ende 2012 arbeiteten bereits rund 215’000 Vollzeitbeschäftigte in Banken, Versicherungsunternehmen und anderweitigen Finanzinstitutionen. Als die wichtigsten Finanzplätze in der Schweiz gelten Zürich und Genf; im Laufe der Zeit haben nunmehr auch Basel und Tessin an Bedeutung gewonnen. Eigentlich beste Voraussetzungen für Finanzdienstleister. Doch: Die Realität sieht anders aus. Gerade die Schweizer Jungfirmen, die in der Finanzbranche tätig sind, haben einen neuen Ort der Begierde entdeckt: London.

Weiterlesen

Power Pricing – wie Preisdifferenzierung Ihr Geschäft ankurbeln kann

17.09.2014 |  Von  |  Finanzen, Produkte  | 
Wenn Ihr Unternehmen mit Einsatzbussen zu kämpfen hat, ist es keine Lösung, sich mit der seit Jahren andauernden Finanzkrise herauszureden. Versuchen Sie stattdessen doch einmal, durch eine entsprechende Preispolitik Ihre Umsätze wieder auf Kurs zu bringen.

Preis ist nicht gleich Wert

Wenn Sie sich beim Preis für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung weitgehend nach der Branche richten, schwimmen Sie einfach im Mainstream mit. Doch wie soll der Kunde dann genau auf Sie bzw. Ihr Unternehmen stossen? Einer der grössten Fehler, der in Managementkreisen häufig vorkommt, ist der Irrglaube, dass Preis und Wert eines Produktes für den Kunden identisch sind. Denn ob dieser im Endeffekt Ihr Angebot wahrnimmt und kauft, hängt in erster Linie vom Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Anders ausgedrückt geht es bei einem Vertragsabschluss zwischen dem Kunden und Ihrem Unternehmen vor allem um die Kosten-Nutzen-Relation.

Weiterlesen

Nicht immer ist der Lohn entscheidend …

15.09.2014 |  Von  |  Finanzen  | 

Es geht ums Geld. Der neue Job soll einen guten Lohn einbringen. Jedenfalls ist dies das Ergebnis einer Befragung von Arbeitssuchenden in der Schweiz, die von Axa Investment Managers durchgeführt wurde. Zumindest für 57 % der Schweizer, die sich auf Jobsuche befinden, geniesst die Höhe des Einkommens Priorität bei der Auswahl.

Gerade einmal 12 % sehen demgegenüber das Gehalt eher als zweitrangiges Kriterium bei der Arbeitssuche an. Zudem belegen die Ergebnisse, dass die Fokussierung auf die Altersvorsorge einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Weiterlesen

Warum Sie gar nicht selbstsicher genug auftreten können

14.09.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation  | 
Es gibt wenig so Irritierendes wie Menschen, die vor Selbstsicherheit nur so zu strotzen scheinen. Nichts und niemand bringt sie aus der Fassung. Nicht selten ertappt man sich dabei, dieses Verhalten als Arroganz und Narzissmus zu brandmarken, häufig aus Unsicherheit, manchmal auch aus purem Neid auf die scheinbare Unangreifbarkeit des anderen.

Das Problem ist nur, ganz egal, als wie wenig authentisch und wie aufgesetzt man diese Selbstpräsentation kleinreden möchte, eines lässt sich nicht wegdiskutieren: Sie funktioniert. Selbstsichere Bewerber werden bei Einstellungen bevorzugt, sie gewinnen häufiger Aufträge, sind die besseren Vertriebler, machen schneller Karriere und verdienen im Schnitt überdurchschnittlich gut.

Weiterlesen