Finanzen

US-Konjunktur – Schwächezeichen mehren sich

Noch zum Jahreswechsel galt die US-Wirtschaft als Hoffnungsträger für die globale Konjunktur. Während China weiter mit sinkenden Wachstumsraten zu kämpfen hatte, dümpelte die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum dahin. Einzig in den USA schien die Konjunktur Fahrt aufzunehmen. Heute, wenige Monate später, hat sich das Bild stark gewandelt. Nach dem Start des Anleihe-Aufkaufprogramms der EZB gibt es erstmals seit längerer Zeit positive Wirtschaftsnachrichten aus dem Euro-Raum. Dafür häufen sich Negativ-Meldungen aus den Vereinigten Staaten. Dies ist umso beunruhigender, da hiervon auch wichtige Impulse für die Weltwirtschaft ausgehen.

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Die BIZ – die mächtigste unbekannte Bank in der Schweiz

Mit dem Kürzel BIZ können nur wenige Eingeweihte etwas anfangen, und auch mit der vollständigen Namensbezeichnung des diskreten Instituts wissen in der Regel nur Experten Konkretes zu verbinden. Dabei handelt es sich bei der "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" – so die Auflösung des Kürzels BIZ – um die älteste internationale Finanzeinrichtung der Welt. Am 27. Februar 1930 – also ziemlich genau vor 85 Jahren – wurde die BIZ aus der Taufe gehoben. Der Gründungsort war ein ehemaliges Hotel am Basler Hauptbahnhof. Dort ist die Bank auch heute noch angesiedelt.

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Droht ein neuer Finanz-Crash durch Investmentfonds?

Die Finanzkrise der Jahre 2007/2008 ist noch längst nicht vergessen. Seit dem globalen Börsenbeben nach dem Kollaps von Lehman Brothers & Co. beobachten die internationalen Finanzinstitutionen intensiv das Geschehen auf den Finanzmärkten und versuchen, drohende Gefahren frühzeitig zu erkennen. Jüngst erregte der Internationale Währungsfonds (IWF) Aufsehen mit dem Hinweis auf mögliche Risiken durch Investmentfonds.

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Invest 2015 - Trends von der Leitmesse für Finanzen und Geldanlage

Die grösste deutschsprachige Messe für Finanzen und Geldanlage öffnete am 17. und 18. April bereits zum 16. Mal ihre Pforten. Die Leitmesse Invest zog wie in den vergangenen Jahren zahlreiche Investoren, Vermögensverwalter, Bankberater, Privatanleger und Dienstleister aus der Finanzwelt ins süddeutsche Stuttgart. Die rund 200 Aussteller sorgten für ein abwechslungsreiches und spannendes Angebot. Unter ihnen waren neben Anlageberatern, Brokern und Finanzdienstleistern auch Vertreter von Aktiengesellschaften, Rechtsberatungen, Softwareanbietern und Wirtschaftsverbänden.

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Die Grundlagen des Value Investings

Value Investing ist simpel ... aber nicht einfach. Dieses Zitat stammt vom allseits bekannten Investor Warren Buffett und bringt das Dilemma auf den Punkt: Das Grundprinzip des Value Investings ist nicht kompliziert oder schwer zu verstehen, aber es in der Praxis anzuwenden dagegen schon. Denn sie prallen auf das menschliche Verhalten und das ist (leider) völlig anders konditioniert, als es für langfristig orientierte Anleger gut ist. Und Value Investing ist nichts anderes als langfristige Investitionen in beständige, ertragsstarke Unternehmen, die zu einem attraktiven Aktienkurs zu kaufen sind.

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Betreibungsregisterauszug Kanton Basel Stadt: 130 Millionen Schulden

Unser Schuldbetreibungsrecht erlaubt jeder Person, jede Person zu betreiben. Oftmals wird die Betreibung angedroht, um Rechtsvorteile zu erlangen. Tatsächlich sind die rechtlichen Wirkungen minimal. Die einzige juristische Wirkung liegt in der Unterbrechung der Verjährung.  Abwehren kann man die Betreibung nicht, sie ärgert den Betriebenen höchstens und für den Betreibenden hat sie nur Kosten zur Folge. Man kann also abgesehen von der Verjährungsunterbrechung von diesem Instrument absehen.

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Warum es bei der Auswahl von Dividenden-Aktien auf den richtigen Zeitpunkt ankommt

Wer sich mit Finanzen und seinem privaten Vermögensaufbau beschäftigt, hört immer wieder den Rat: "Investiere als langfristiger Anleger antizyklisch". Was so einfach klingt, kann in der Praxis oft nur schlecht umgesetzt werden. Denn im Grunde weiss man nie wirklich, wann genau ein guter Zeitpunkt ist, um das Gegenteil von dem zu machen, was die Masse macht.  Im späteren Verlauf und mit Rückblick auf markante Marktphasen hört man oft Kommentare wie: „Da hätte man kaufen / verkaufen müssen“ oder „…wenn ich das gewusst hätte“. Klar, im Nachhinein ist man immer schlauer. Wenn es nur immer so einfach wäre, dann würde das in der Praxis vielleicht so aussehen:

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Sind Banken noch zeitgemäss?

Spätestens seit der Finanzkrise wird die Rolle der Banken in der globalen Wirtschaft kritisch hinterfragt. Es sind jedoch nicht so sehr gewagte Spekulationen, Manipulations-Vorwürfe oder Skandale, die den Bankensektor gefährden, es gibt vielmehr einige grundlegende Trends, die deren Geschäftsmodell auf Dauer in Frage stellen.  Werden Banken in Zukunft noch benötigt? Diese Frage gewinnt eine zunehmende Brisanz und trifft Institute rund um den Globus. Besonders filialisierte Banken, die das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft betreiben, könnten das Nachsehen haben - auch in der Schweiz.

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Liquiditätssicherung: überlebenswichtig für jede Firma

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 14.000 Konkursverfahren eröffnet. Gläubigern entsteht dadurch ein wirtschaftlicher Schaden von rund zwei Milliarden Franken, zahlreiche wirtschaftliche Existenzen werden vernichtet. Eine der wesentlichen Auslöser für einen Konkurs ist fehlende Zahlungsfähigkeit oder Illiquidität. Gerade junge Unternehmen und Firmen, die stark wachsen, haben oft Probleme mit der Liquidität. Häufig genug fehlt ein ausreichender Überblick über die zu erwartenden Zahlungsein- und -ausgänge, das Liquiditätsmanagement ist unzureichend. Mancher Konkurs liesse sich mit guter Planung, der richtigen Finanzierung und rechtzeitiger Gegensteuerung vermeiden.

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Frontier Markets - Investment mit besonderen Chancen und Risiken

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Fast jeder kennt heute den Begriff „Schwellenländer“ oder das englische Pendant „Emerging Markets“. In der Regel werden damit die grossen Volkswirtschaften rund um den Globus bezeichnet, die an der Schwelle zum Industrieland stehen. Weniger bekannt ist jedoch die Bezeichnung „Frontier Markets“ oder „Grenzmärkte“. Worum es dabei geht und wie ein Investment in solchen Märkten zu beurteilen ist, erfahren Sie hier. Wenn von Schwellenländern die Rede, versteht man darunter im Allgemeinen die sogenannten BRICS-Staaten. BRICS steht dabei für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Sie repräsentieren etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung und fast ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung. Inzwischen wird auch anderen Ländern der Status eines Emerging Markets zuerkannt - Mexiko, Indonesien, der Iran, die Türkei und manchmal auch Saudi Arabien zählen dazu. Der Grund für diese Zusammenfassung ist einfach: Emerging Markets wiesen in der Vergangenheit ein besonders dynamisches Wirtschaftswachstum auf und boten aufgrund ihrer grossen und immer noch zunehmenden Bevölkerung auch für die Zukunft glänzende Wachstumsaussichten.

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Hacker greifen das mTAN-Verfahren an – Ist Onlinebanking noch sicher?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Viren und Trojaner setzen Computernutzern ganz schön zu. Je nachdem, welche Schadsoftware man sich eingefangen hat, ist der Rechner noch funktionsfähig oder aber vollständig ausgeschaltet. Zu den besorgniserregendsten Momenten, in denen der Rechner die Meldung „Virenbefall“ geben kann, zählt das Onlinebanking. Hierbei werden die Log-in-Daten des Nutzers und die TAN-Nummern, mit denen man Transaktionen bestätigt, über das Internet verschickt. Es liegt auf der Hand, dass der unbefugte Zugriff auf die Daten durch Hacker dem Nutzer grossen Schaden zufügen kann. Im schlimmsten Fall können sich die Eindringlinge quasi per Knopfdruck des Bankkontos bemächtigen. Per Überweisung transferieren die Hacker Geld auf ein Fremdkonto, dessen Besitzer nicht – zumindest nicht auf den ersten Blick – ausfindig gemacht werden kann. Insbesondere in letzter Zeit haben Hacker bereits mehrfach erfolgreich das mTAN-Verfahren angegriffen. Onlinebanking-Kunden im deutschsprachigen Raum sind verunsichert.

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Welche Folgen hat das Franken-Hoch?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ökonomen rechnen inzwischen nicht mehr mit einer Rezession wegen des starken Franken – trotzdem bleibt die Währungsbelastung für die Schweizer Wirtschaft hoch. Der Züricher Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner betrachtet die Aufwertung des Franken als ein langfristiges Phänomen, das sich in der Schweizer Wirtschaft seit über 100 Jahren auswirkt. Am vergangenen Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihenkaufprogramm gestartet, was – durch die europäischen Notenbanker durchaus intendiert – eine weitere Schwächung des Euro zur Folge hatte. Der Euro-Wechselkurs zum Franken ist im Lauf der Woche von 1.10 auf 1.05 CHF gefallen. Auch der US-Dollar und der Euro haben mit einem Wechselkurs von knapp 1,05 USD pro Euro derzeit nahezu Parität erreicht. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar – die Exportwirtschaft der Euro-Zone dürfte davon in hohem Masse profitieren.

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Aktienanlage wissenschaftlich - so funktioniert’s!

Angesichts von Zinsen nahe oder bei null Prozent sind Anlagealternativen zum herkömmlichen Sparkonto, Fest- oder Tagesgeld gefragt. Immer wieder wird dabei auf Aktien als rentable Möglichkeit hingewiesen. Doch viele konservative Sparer scheuen das Risiko von Kursschwankungen und möglichen Verlusten. Viele Ängste in diesem Zusammenhang sind allerdings unbegründet, wenn Sie an der Börse nicht auf Spekulation, sondern auf langfristigen Vermögensaufbau setzen.

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Elektronisches Geld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel!

Nicht nur für grosse Anschaffungen, sondern auch für Kleinigkeiten wie Zeitungen, Lebensmittel und im Restaurant benutzt man die EC- oder Kreditkarte, die jede Bank im Angebot hat. Auch im Urlaub in der Schweiz oder im Ausland sind diese Plastikkarten sehr praktisch, wenn man nicht so viel Geldscheine mit sich herumtragen will, eine Hotelbuchung absichern oder ein Auto mieten möchte. Aber im Gegensatz zu richtigen Geldscheinen und Münzen sind diese Karten kein gesetzliches Zahlungsmittel. Auf ihnen befinden sich nur digitale Informationen, mit denen sich der Käufer ausweist und die nachträgliche Bezahlung des Produkts oder der Dienstleistung von der herausgebenden Stelle garantiert wird.

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Das Gespenst der Deflation – Einbildung oder Wirklichkeit?

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Deflation. Es ist die Furcht vor den Folgen sinkender Preise, die viele Ökonomen derzeit umtreibt und die Europäische Zentralbank EZB dazu bewegt, ab sofort mit Anleihekäufen zusätzliches Geld auf den Markt zu werfen. Was steht aber wirklich hinter dem Phänomen Deflation und befinden wir uns tatsächlich in einer solchen Situation? Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Bringt das Quantitative Easing den Aufschwung in der Euro-Zone?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Europäische Zentralbank (EZB) lockert ihre Geldpolitik immer weiter. Im Januar 2015 entschieden die europäischen Notenbanker, mit dem Quantitative Easing – einem gigantischen Anleihenkaufprogramm im Gesamtumfang von 1.140 Milliarden Euro – zu beginnen. Anfang Februar folgte eine weitere Absenkung der Zinsen. Fraglich ist allerdings, ob die Wirtschaft in der Euro-Zone von diesem Massnahmenpaket wirklich profitiert. EZB-Präsident Mario Draghi begründet beide Schritte mit der Deflationsgefahr in der Euro-Zone. De facto hat die Deflation bereits begonnen. Im Dezember zeigte die Inflation im Euro-Raum mit – 0,2 Prozent erstmals einen negativen Wert, im Januar hat sich dieser Trend auf – 0,6 Prozent gesteigert. Das von der EZB definierte Inflationsziel liegt bei knapp zwei Prozent. Bereits jetzt schwächelt die Konjunktur in fast allen Euro-Staaten, Italien befindet sich in einer offenen Rezession. Eine anhaltende Deflation würde – wie das Beispiel Japan in der Vergangenheit gezeigt hat – auf unabsehbare Zeit zur wirtschaftlichen Lähmung führen.

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Wie Unternehmen auf den starken Franken reagieren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Aufhebung des Mindestwechselkurses des Franken gegenüber dem Euro sorgt für Turbulenzen an den Märkten und in der Schweizer Wirtschaft. Vor allem die Exportwirtschaft und die Tourismusbranche befürchten einen Einbruch. Kurz nach der Freigabe des Wechselkurses hat das Staatssekretariat für Wirtschaft akzeptiert, dass Kurzarbeit wieder mit der Stärke des Frankens begründet werden kann. Die Kurse von Franken und Euro stehen derzeit nahezu paritätisch. Welche Folgen sich für die Wirtschaft langfristig aus dem Wegfall des Mindestwechselkurses ergeben, ist derzeit nicht absehbar. Die Wirtschaftswissenschaftler Jan-Egbert Sturm und Alexander Radtke von der Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich (KOF) prognostizierten in einem Artikel für die „NZZ“ als mögliche Zukunftsszenarien die Selbstregulation des Marktes oder eine interne Abwertung der Schweizer Währung. Einige Unternehmen sehen die neue Situation jedoch als Chance, durch Produktivitätssteigerungen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

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