Finanzen

KMU-Exporte im 3. Quartal: China macht Hoffnung

Der Schweizer Mittelstand sieht grosse Potentiale im chinesischen Markt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE), an der rund 200 kleine und mittlere Schweizer Export-Firmen teilgenommen haben. China-Exporte dürften in den kommenden fünf Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Credit Suisse sieht für Schweizer KMU gute Absatzchancen. Besonders aktiv sind Firmen aus der Maschinen-, Metall- und Elektro-Industrie. Wachstum und Währung in China dürften sich in den nächsten sechs Monaten weiter positiv für den Export entwickeln. Die Exportstimmung ist so gut wie nicht mehr seit der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze im Januar 2015.

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Frankenschock gemeistert: Jetzt droht perfide Kehrseite

Die Schweizer Exportwirtschaft hat den Frankenschock hervorragend gemeistert. So konnte die Schweiz im Jahr 2015 den bisher höchsten Überschuss im Aussenhandel erzielen. Das zeigt, wie konkurrenzfähig unsere Wirtschaft auf den globalen Märkten ist. Dieser Erfolg hat allerdings eine Kehrseite: Die Überschüsse bedeuten, dass ständig noch mehr Devisen in unser Land fliessen, was den Aufwertungsdruck beim Franken zusätzlich verstärkt. Je besser unsere Wirtschaft also gegen den harten Franken ankämpft, desto mehr wird sie in Form einer weiteren Aufwertung dafür bestraft.

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Trotz Brexit - Londoner verzweifeln bei Traumhaus-Suche

Bis dato galten Immobilien in London fast als unerschwinglich. Kein Wunder, dass der Durchschnitts-Londoner grosse Probleme hat, sein Traumhaus zu finden. Oft muss man sich mit dem Zweit- oder Drittbesten begnügen. Ob der Brexit daran etwas ändert? Zumindest kurzfristig sieht es nicht so aus. Die Chance, jetzt schneller zum Traumhaus zu kommen, ist wohl erst einmal nicht grösser geworden. Mehr als die Hälfte der Londoner Immobilieneigner hat das Eigentum, in dem sie für den Rest ihres Lebens wohnen wollen, noch nicht entdeckt. Ein Fünftel der Befragten glaubt auch gar nicht mehr daran, jemals das Traumhaus oder die Traumwohnung zu finden. Das hat eine Umfrage der Bank First Direct ergeben.

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Strumpfproduzent Fogal – ein Sanierungsfall

Der Strumfproduzent Fogal steckt tief in den roten Zahlen. Das zeigen die Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres, die dem Handelsblatt vorliegen. Danach musste der Hersteller von Strumpfwaren einen Verlust von mehr als 4 Millionen Franken verbuchen. Der Schuldenberg des Unternehmens ist auf über 55 Millionen Franken angewachsen. Die neue Chefin und Miteigentümerin Renate Millauer versucht jetzt gegenzusteuern: „Wir müssen die Firma von A bis Z sanieren“, sagt Millauer. „Das wird vor allem über Kostensenkungen funktionieren.“

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Personenfreizügigkeit – Licht und Schatten

Das SECO zeichnet in seinem aktuell veröffentlichten 12. Observatoriumsbericht ein gemischtes Bild der Personenfreizügigkeit für die Schweiz. Positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung und für die finanzielle Stabilität der Sozialwerke werden ebenso gewürdigt wie negative Effekte auf den Arbeitsmarkt. Travail.Suisse, der unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmer, betont, dass der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen zentrales Ziel sein müsse, um die Personenfreizügigkeit auch in Zukunft zu erhalten.

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Zürcher Bankmitarbeiter: Digitalisierung als Chance

„Robo-Advisors“ und „Fintech-Lösungen“ – das sind zwei Schlagworte, die Zürcher Bankangestellte nicht als Bedrohung für ihren Arbeitsplatz empfinden. Ganz im Gegenteil – sie sehen den technologischen Fortschritt im Finanzsektor als Chance. Dagegen machen die zunehmende Regulierung und das Standort-Marketing des Finanzplatzes Sorgen. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Zürcher Bankenverbands (ZBV) in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Finanzportal finews.ch.   Die Erhebung ging der Frage nach, wie die derzeitige Befindlichkeit unter dem Zürcher Bankpersonal ist. Trotz Digitalisierung und laufender Sparrunden bei vielen Instituten haben drei Viertel der Befragten keine Angst, in den nächsten zwölf Monaten den Job zu verlieren. Damit offenbart sich eine überraschend positive Einschätzung der aktuellen Situation. Die mit Abstand grössten Wachstumsfelder sehen die Bankangestellten nach wie vor im Kerngeschäft Private Banking (23,5 Prozent) sowie im Fintech-Bereich (23,4 Prozent).

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Frühsommerapéro bei Arbeitgeber Banken

Arbeitgeber Banken ist die Interessenvertretung der Schweizer Kreditwirtschaft im Zusammenhang mit Arbeitgeber-Fragen. Die Vereinigung hatte aktuell zum ersten Frühsommerapéro im Zürcher Hotel Baur au Lac geladen. Gekommen waren namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder konnte dabei mit prononcierten Positionen überzeugen. In der anschliessenden Diskussion ging es um den Brexit und seine Folgen. Es herrschte Einigkeit, dass für die Unternehmen in der Schweiz möglichst rasch Planungs- und Rechtssicherheit geschaffen werden muss.

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„Grand Challenge“ – UBS-Gewinner stehen fest

Die Sieger des „Grand Challenge“-Wettbewerbs der UBS stehen fest. Gekürt werden mit dem Wettbewerb innovative Finanzlösungen, die nachhaltige Entwicklung fördern. Der Wettbewerb wurde nach einer entsprechenden Aufforderung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ins Leben gerufen: die Privatwirtschaft solle einen Beitrag dazu leisten, um die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. Sie wurden 2015 auf einem UN-Gipfel von 193 Ländern verabschiedet.

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Mehr Firmenpleiten in der Schweiz

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben die Firmeninsolvenzen in der Schweiz wieder zugenommen. 1‘933 Firmenpleiten gab es von Januar bis Mai 2016 - das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B. Diese Entwicklung bedeutet eine Zunahme um sechs Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Studie im Überblick: Besonders negativ fällt die französischsprachige Schweiz auf, wo die Unternehmenskonkurse um ganze 23 Prozent angestiegen sind.

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UBS-Tochter in London auf dem Prüfstand

Banken, die am Finanzplatz London vertreten sind, müssen sich nach der Brexit-Entscheidung neu aufstellen. Das gilt auch für die UBS, die ihre Investmentbank in der britischen Hauptstadt wohl umorganisieren muss. Die UBS Limited unter Chef Andrea Orcel ist nämlich bisher nicht nur in Grossbritannien präsent, sondern auch in anderen EU-Ländern wie Deutschland, Polen oder den Niederlanden. Diese nicht-britischen Zweigstellen der UBS-Investment-Tochter stehen nach Angaben der Handelszeitung zur Disposition, wenn das Vereinigte Königreich den Zugang zum EU-Finanzmarkt ganz oder teilweise verlieren sollte.

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Brexit – Freizügigkeit für Briten verteidigen

Der „Brexit“ könnte auch Folgen für die Schweiz haben, obwohl sie selbst nicht EU-Mitglied ist. Das ergibt sich unter Umständen aus den bestehenden bilateralen Vereinbarungen mit der EU. Vor diesem Hintergrund fordert der Basler Wirtschaftsprofessor und Europa-Kenner Rolf Weder in einem Gespräch mit der Handelszeitung ein Signal von der Schweiz an Grossbritannien, dass die Personenfreizügigkeit für britische Staatsbürger aufrechterhalten bleibe. Die von der Schweiz geschlossenen Vereinbarungen mit der EU dürften Regelungen mit Drittstaaten nicht einschränken.

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Brexit und die Credit Suisse Universalbank

Der geplante EU-Austritt Grossbritanniens wird sich auf den Finanzplatz Schweiz auswirken – und zwar durchaus positiv. Davon ist Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, überzeugt. Der Schweizer Finanzplatz, so Rohner im Interview mit der Handelszeitung, könne von seinem Ruf als „sicherer Hafen“ profitieren. Der Brexit würde der Schweizer Universalbank auf mittlere Sicht helfen. An den Plänen für einen Börsengang der Einheit Credit Suisse Schweiz AG im kommenden Jahr hält Rohner vor diesem Hintergrund fest.

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Schweizer unterschätzen Lohn-Einbussen durch Krankheit

Laut einer Umfrage von Zurich haben 40 Prozent der Personen in der Schweiz schon einmal wegen Krankheit oder Unfall einen Teil des Einkommens verloren. Bei jedem fünften von ihnen dauert die Einbusse ein Jahr oder länger. Dabei wissen viele nicht, dass die Einbusse bei Krankheit viel höher als nach einem Unfall ist. Viele Menschen in der Schweiz sind schlecht gerüstet für eine Einbusse beim Einkommen wegen Krankheit oder Unfall. Jede vierte Person verfügt nicht über genug Ersparnisse, um während eines einzigen Monats einen Ausfall des Einkommens auszugleichen.

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Brexit-Folgen: Schweizer Franken bleibt unter 1.08

Der Brexit bestimmt weiter die Entwicklung der Finanzmärkte. Es wird sicher Monate dauern, bevor die Unsicherheit weicht und wieder Normalwerte erreicht werden. In Japan konnten sich der Nikkei und Topix teilweise von dem massiven Abverkauf am Freitag erholen. Der Topix stieg um 1,77% und der Nikkei erholte sich 2,39%. Die Aktien des chinesischen Festlandes machten die Verluste der letzten Woche teilweise wieder gut, was vermuten lässt, dass der Markt - zu einem gewissen Mass - auf das Brexit-Referendum überreagiert hat.

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Brexit: Unruhe an den Finanzmärkten

Mit dem Brexit haben die Finanzmärkte nicht gerechnet – sie hat der britische Entscheid definitiv überrascht. Die Quotenmacher, die weitgehend davon ausgegangen waren, dass das Referendum zu Gunsten des Verbleibs in der EU ausfallen würde, haben ihre Quoten geändert, sobald die ersten Ergebnisse vorlagen. Die Folgen dieses historischen Ereignisses sind noch zu bewerten, vor allem für das Vereinigte Königreich. Grossbritannien hat weitgehend dafür gestimmt, aus der Europäischen Union auszutreten, wobei in Schottland 62% dafür stimmten, in der EU zu verbleiben.

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Brexit: Risiken für die Schweizer Wirtschaft

Die Briten haben für einen Austritt aus der EU gestimmt. Welche Verwerfungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dies mit sich bringt, ist noch nicht vollständig abzuschätzen. Fest steht jedoch, dass die Folgen des Brexit nicht spurlos an der Schweiz vorrübergehen werden. Kurzfristig ist von einer Verschlechterung der Wachstumsaussichten auszugehen. Aber auch langfristig wird die Schweiz aufgrund eines strukturell geschwächten Europas betroffen sein.

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