Finanzen

Social Media beeinflussen Aktienwert

Bei der Entwicklung der Börsenkurse geht es zu einem grossen Teil um Psychologie. Das ist allgemein bekannt. Neu dürfte dagegen sein, dass auch soziale Medien dabei eine wichtige Rolle spielen können. Forscher der Carey Business School an der John Hopkins University in Baltimore haben das in einer Studie näher untersucht. Sie erkannten dabei eine starke Übereinstimmung zwischen der Stimmung, die in Tweets zu bestimmten Aktien verbreitet wird, und deren kurzfristiger Performance. Die Wissenschaftler untersuchten tagesbezogen den Zusammenhang zwischen tweetartigen Posts auf der Finanz-Mikroblogging-Plattform StockTwits und der zeitnahen Entwicklung entsprechender Aktienkurse. Jim Kyung-Soo Liew und sein Forscherteam erhielten zu diesem Zweck Zugang zu allen StockTwit-Posts derjenigen 15 Unternehmen, deren Aktien zwischen Januar 2012 und Oktober 2015 die meisten Tweets für sich verbuchen konnten. Dazu zählten Global Player wie Apple, Facebook, Netflix, Yahoo, Amazon, Google oder Disney.

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Vermögensverwalter setzen zunehmend auf Automatisierung

Die Digitalisierung zieht sich durch alle Branchen. Robo-Advisors ersetzen oftmals menschliche Arbeit. Auch in der Vermögensverwaltung vollzieht sich ein Umbruch: Die Firma Syntel Inc., ein weltweiter Anbieter für Knowledge Process Services, IT- und digitale Modernisierungsdienstleistungen, rät der Branche, dem Trend im Finanzdienstleistungssektor zu folgen und Automationsstrategien einzuführen. Am 1. August 2016 schafft die schweizerische Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA Technologieneutralität, indem sie zulässt, Vermögensverwaltungsverträge künftig digital und nicht mehr ausschliesslich schriftlich zu vereinbaren. Diese Neuregulierung folgt dem Aufkommen von Robo-Advisors, welche eine Finanzberatung basierend auf Prozessen anstatt menschlichem Zutun ermöglichen und damit die Dienstleistung einer breiteren Kundenbasis zugänglich macht.

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Schweizer Käse: gemischte Exportbilanz

Die Bilanz des Schweizer Käse-Exports im ersten Halbjahr 2016 fällt gemischt aus. In den ersten sechs Monaten wurden absolut 31‘957 Tonnen Schweizer Käse exportiert. In Relation zum gleichen Zeitraum im Vorjahr bedeutet das eine Abnahme von 190 Tonnen oder einen Rückgang von 0.6%. Mit durchschnittlich 8.35 CHF/kg konnte der Exportpreis gehalten werden. Dies ist erfreulich, denn die Konkurrenzsituation im Hauptabsatzmarkt EU ist angespannt und der unverändert starke Schweizer Franken wirkt tendenziell als Handicap. Nach einem besorgniserregenden Start ins neue Exportjahr (-11.5% im Januar und -9.4% im Februar) konnte die Negativspirale in Europa allerdings dank erheblicher Marketinganstrengungen aller Branchenakteure abgebremst werden. Im ersten Halbjahr betrug der Erlös für die Schweizer Käsebranche (Milchbauern, Käser, Affineure, Handel) insgesamt 267 Millionen Schweizer Franken. Dies entspricht einer Abnahme von 0.8% im Vergleich zur Vorjahresperiode.

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Korruption in Malaysia – Klage gegen Goldman Sachs

Gegen die Investmentbank Goldman Sachs wurde vor einem New Yorker Gericht Klage eingereicht. Klägerin ist die Private-Equity-Firma Primus Pacific Partners. Sie wirft Goldman Sachs vor, in unangemessener Weise mit dem umstrittenen Premierminister von Malaysia, Najib Razak, in Verbindung zu stehen. Bereits 2010 soll Goldman Sachs daher mindestens ein konkretes Geschäft zum Nachteil eines Kunden beeinflusst haben. Die Klage bezieht sich dabei vor allem auf den Verkauf der malaysischen Bank EON Capital an die Hong Leong Bank, an der auch der malaysische Premierminister finanziell beteiligt ist.

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Schweizer Unternehmen: Viele zahlen spät

Nach einer neuen Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B hat sich die Zahlungsmoral Schweizer Unternehmen etwas verbessert. 54 Prozent der Firmen im B2B-Bereich bezahlten 2015 ihre Rechnungen pünktlich – 2.3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei gibt es allerdings deutliche Branchen-Unterschiede. Eine besonders schlechte Zahlungsmoral haben Hersteller von Präzisionsinstrumenten und Uhren, hier werden 63.6 Prozent der Rechnungen verspätet beglichen. Bei der Chemie und Pharma beträgt der Anteil 62.5 Prozent. Auch das Baugewerbe (62.1 Prozent) und das Gastgewerbe (61.3 Prozent) lassen sich viel Zeit zum Begleichen ihrer Rechnungen.

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Apple – gutes Ergebnis im 3. Geschäftsjahres-Quartal

Apple ist mit seinen Geschäftsergebnissen im dritten Quartal 2016 trotz rückläufiger Entwicklung zufrieden. Wegen des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres endete das dritte Quartal für Apple bereits am 25. Juni 2016. Auf diesen Stichtag bezogen liegen jetzt Zahlen vor. Danach erzielte Apple in denen drei Monaten davor einen Umsatz von 42.4 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 7.8 Milliarden US-Dollar bzw. 1.42 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im gleichen Vorjahresquartal war ein Umsatz von 49.6 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 10.7 Milliarden US-Dollar bzw. 1.85 US-Dollar pro verwässerter Aktie erreicht worden. Die Bruttogewinnspanne lag bei 38 Prozent, verglichen mit 39.7 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug 63 Prozent.

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Drohender Negativzins für Bankkunden in Grossbritannien

Mit der Einführung von Negativzinsen für Endkunden droht in Grossbritannien ein Tabubruch. Denn sollte die britische Zentralbank Bank of England ihren Zinssatz unter Null senken, könnten die Royal Bank of Scotland (RBS) und ihre Tochter NatWest Kunden nachziehen und ebenfalls Zinsen für ihre Einlagen berechnen. Darüber wurden 1,3 Mio. Kunden durch die wichtige Bankengruppe per Brief informiert, wie britische Medien berichten.

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Finanzielle Unterstützung der Zürcher Lehrbetriebe

Zur Entlastung der Lehrbetriebe hat der Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich im letzten Jahr 16,8 Millionen Franken ausgezahlt. Letztes Jahr haben über 11‘000 Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen rund 16,8 Millionen Franken in den Zürcher Berufsbildungsfonds (BBF) einbezahlt. Dank dieser Fondsgelder konnten umgekehrt mehr als 10‘000 Lehrbetriebe und weitere Institutionen finanziell unterstützt werden. Wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist, hatte die Entlastung der Lehrbetriebe oberste Priorität.

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Cornèr Bank – Nummer 1 in finanzieller Solidität

Im Hinblick auf die finanzielle Solidität ist die Cornèr-Bank die Nummer 1 in der Schweiz – und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Das zeigen die aktuellen Statistiken der Fachzeitschrift „The Banker“ (Ausgabe Juli 2016). Die renommierte englische Fachzeitschrift wird von der Financial Time herausgegeben. In der jüngsten Ausgabe wird bestätigt, dass die hohe finanzielle Solidität auf die umsichtige Geschäftsführung der Cornèr-Bank sowie die seit jeher angewandte Strategie einer hohen Eigenkapitalausstattung zurückzuführen ist.

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Der UBS droht in Frankreich Ungemach

Die UBS liegt mit der französischen Justiz im Streit. Es geht um Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Geldwäsche und illegale Kundenanwerbung. Alles Punkte, die nicht gut fürs Image sind. Doch die Chancen für einen Vergleich stehen schlecht. Damit würde die UBS nämlich in den USA in Schwierigkeiten geraten. Noch bis zum 4. August kann die Grossbank zum 126-seitigen Bericht des französischen Untersuchungsrichters Guillaume Daïeff Stellung beziehen. Das berichtet aktuell die Handelszeitung. Danach kann Richter Daïeff das Anklagedokument an das zuständige Gericht überweisen. Dass sich UBS und französische Justiz bis dahin aussergerichtlich einigen, gilt allerdings fast als ausgeschlossen

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Interventionen der SNB unbedenklich

Über die aufgeblähte Bilanz der Schweizerischen Nationalbank sagt Paul Donovan, zukünftiger Chefökonom der UBS: „Man muss sich deswegen keine Sorgen machen.“ Aufgrund der Euro-Käufe der SNB hat sich deren Grösse in den letzten Jahren auf über 100 Prozent des BIP versechsfacht. Nach Angaben Donovans handelt es sich bei den Milliarden in den Büchern des ANB aber hauptsächlich um totes Geld, das „keine Jagd auf Konsumgüter oder Wertpapiere macht“, wie er im Gespräch mit der „Handelszeitung“ sagt. „Das ist, wie wenn jemand Woche für Woche eine Schubkarre voller Banknoten unter der Bahnhofstrasse verbuddeln würde.“

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Publireportagen

Zu viel Politik in der Geldpolitik

Generalsekretär der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)Peter Dittus warnt, dass die Politik zu viel Einflussnahme auf die Notenbanken habe. Nach der Finanzkrise - und im Rahmen der Nullzinspolitik - sei den Zentralbanken eine stärkere fiskalische Aufgabe „in die Schuhe geschoben“ worden, sagt er im Interview mit der „Handelszeitung“.

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100 Millionen Franken für Geheimarmee P-26

Nach Angaben der „Handelszeitung“ haben die illegale Geheimtruppe P-26 und der private Geheimdienst P-27 in den zehn Jahren ihres Bestehens den Steuerzahler insgesamt rund 100 Millionen Franken gekostet. Die Untergrundarmee war Anfang der 1980er-Jahre mit einem Jahresbudget von 1,4 Millionen Franken gestartet. Bis zu deren Auflösung Ende 1990 wuchs es auf 10,7 Millionen Franken an.

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Die Exportrisikogarantie – kompakt erklärt

In diesem Bericht sollen die Grundlagen der Exportrisikogarantien des Bundes vorgestellt werden. Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV versichert Exportgeschäfte von Schweizer Unternehmen gegen wirtschaftliche und politische Risiken. Diese Versicherung ist eine Institution des Bundes und bietet Versicherungen und Garantien für den gesamten Ablauf eines Exportgeschäftes an. Die Versicherungen, welche angeboten werden, decken verschiedene Risiken ab. Dabei kann eine Fabrikationsrisikoversicherung angeboten werden, eine Lieferantenkreditversicherung, eine Käuferkreditversicherung, eine Refinanzierungsgarantie oder eine Akkreditivbestätigungsversicherung. Die Palette der Angebote ist sehr gross.

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Einigung auf neues Lohnsystem

Ein zweijähriger Konflikt ist zu Ende. Nach langwierigen Verhandlungen einigten sich die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und die Gewerkschaften auf ein neues Lohnsystem. Es soll alle Mitarbeiter gleich behandeln und ihnen Entwicklungsperspektiven eröffnen. An den Gesprächen mit der SOB haben die Sozialpartner SEV, VSLF und transfair teilgenommen. Während die Detailanpassungen des Gesamtarbeitsvertrages bereits im letzten Herbst beschlossen werden konnten, war zunächst in Bezug auf die Einführung des neuen Lohnsystems keine Einigung erzielbar gewesen. Nun ist auch dieser strittige Punkt der Lohnentwicklung bereinigt und eine einvernehmliche Lösung gefunden worden.

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Graubündner Kantonalbank – substanzstark und sicher

Die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) stellt der Graubündner Kantonalbank einmal mehr ein gutes Zeugnis aus. Zum zweiten Mal nach 2010 haben die EY-Experten einen Risiko- und Haftungsbericht zu dem Institut erstellt. Der Bericht war von der Kantonsregierung im Hinblick auf die bestehende Staatsgarantie angefordert worden. Die Prüfungsgesellschaft gelangt in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, „dass das Eintreten eines Haftungsfalles unter den getroffenen Annahmen als sehr unwahrscheinlich eingestuft werden darf“. Die Regierung und die GKB-Leitung nehmen diese Beurteilung sehr erfreut zur Kenntnis.

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