07 Juli 2016

Cyber Attacken – so funktionieren sie

Die Analyse und Abwehr von Cyber-Attacken ist ein Geschäftsfeld, das angesichts stark zunehmender digitaler Angriffe zunehmend wichtiger wird. Die Angriffsmethoden werden dabei immer ausgeklügelter, herkömmliche Abwehrmethoden haben sich vielfach als unzulänglich erwiesen. Die Analyse von Angriffsmustern zielgerichteter Attacken zeigt nach Auffassung des Spezialisten CyberArk, welche neuen Lösungen benötigt werden. Experten der CyberArk Research Labs in Newton bei Boston (Massachusetts) haben zahlreiche Cyber-Angriffe detailliert analysiert. Bei den untersuchten Sicherheitsvorfällen hat sich ein typisches Angriffsszenario in vier Schritten herauskristallisiert.

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Strumpfproduzent Fogal – ein Sanierungsfall

Der Strumfproduzent Fogal steckt tief in den roten Zahlen. Das zeigen die Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres, die dem Handelsblatt vorliegen. Danach musste der Hersteller von Strumpfwaren einen Verlust von mehr als 4 Millionen Franken verbuchen. Der Schuldenberg des Unternehmens ist auf über 55 Millionen Franken angewachsen. Die neue Chefin und Miteigentümerin Renate Millauer versucht jetzt gegenzusteuern: „Wir müssen die Firma von A bis Z sanieren“, sagt Millauer. „Das wird vor allem über Kostensenkungen funktionieren.“

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Coop und Bindella Gruppe – keine Kooperation

Aus der Zusammenarbeit zwischen Coop und der Bindella-Gruppe wird wohl nichts. Der marktführende Detailhändler und die grösste familiengeführte Gastrogruppe der Schweiz wollten ursprünglich eine gemeinsame Restaurant-Kette gründen. Gedacht war an ein Angebot im Italianità-Stil - eine Mischung aus Trattoria und Pizzeria mit Take-Away und SB-Zone. Im Herbst sollte es losgehen. Laut Handelszeitung waren 25 bis 35 Restaurants landesweit geplant. Doch es kam anders. Die Verhandlungen wurden schon im Frühsommer abrupt abgebrochen.

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UBS mit neuer Europabank

UBS Europe SE – so heisst die neue europäische Vermögensbank, mit der die UBS im Herbst starten will. Das berichtet die Handelszeitung. Die neue Tochter soll die zahlreichen verstreuten Vermögenseinheiten der Schweizer Grossbank in der EU unter einem Dach bündeln. Die bisher selbständigen Einheiten sollen „voraussichtlich im vierten Quartal“ zur neuen UBS Europe SE verschmolzen werden. Das ergibt sich zumindest aus den Geschäftsberichten einzelner Länder-Töchter. Das Ziel der neuen Vermögensbank mit Sitz in Frankfurt ist eine Banklizenz für das gesamte UBS Wealth Management auf dem alten Kontinent. Sie würde die bisherigen Einzelzulassungen in den Zielmärkten der Europäischen Union ersetzen - und wäre erst noch günstiger: UBS-Vermögenschef Jürg Zeltner rechnet mit Einsparungen von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr.

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Credit Suisse: Geldabheben per App

Geldabheben per App – das macht jetzt die Credit Suisse möglich. Ab sofort gibt es bei dem Geldhaus Bankomat-Bezüge ohne Kontokarte. Das bestätigt ein Sprecher gegenüber der Handelszeitung. Bei der Handy-App kann der Kunde selbst festlegen, wie viel Geld er haben möchte. Um die Transaktion auszulösen, muss nur ein optischer QR-Code am Bankomaten eingelesen werden. Den erhält der App-Nutzer automatisch. Das Ganze funktioniert vollkommen kontaktlos – nur das Geld muss noch aus dem Schlitz entnommen werden. 330 von 560 Geldautomaten seien bereits mit solchen Scannern ausgerüstet, erklärt Produktmanager Andrea Jägli. Konkurrentin UBS hat derzeit keine entsprechenden Pläne, wie ein Firmensprecher auf Anfrage sagt.

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Stimmungslage in der Schweizer ICT-Branche

Der Swico ist der Interessenverband für die digitale Wirtschaft in der Schweiz. Oft wird für die Branche auch die Kurzbezeichnung ICT (= Information and Communications Technology) verwandt. Einen verhalten optimistischen Stimmungsbericht für seine Mitglieder hat der Swico jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Schweizer ICT-Branche blickt im 3. Quartal 2016 überwiegend positiv gestimmt in die Zukunft. Der Swico ICT Index ist leicht gefallen von 110.6 Punkten auf 109.3 Punkte, liegt aber weiterhin deutlich über der 100-Punkte-Marke. Positiv prägend für die Index-Entwicklung sind besonders die Segmente IT-Technology, IT-Services und Consulting gewesen. Alle drei gehen für das 3. Quartal 2016 von einem Wachstum aus.

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Swisscom-Privatisierung – erst einmal verschoben?

Die Landesregierung will offenbar die Swisscom erst einmal nicht privatisieren. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Amann ist vorletzte Woche im Bundesrat mit dem Vorschlag gescheitert, in der neuen Wachstumsprognose 2016 – 2019 eine Überprüfung der Eigentümerstruktur bei staatsnahen Betrieben festzuschreiben. Das haben zumindest dem Bundesrat nahestehende Kreise der Handelszeitung berichtet. Schneider-Ammann hatte eine Empfehlung von OECD-Chefökonomin Catherine L. Mann aufgenommen, welche die Privatisierung der Swisscom als eine „nötige Dynamisierung der Gesamtwirtschaft“ sieht. Unterstützung erhielt die Amerikanerin Mann von Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch. Sie kündigte Anfang des Jahres an, man wolle im Wachstumsbericht die Frage stellen, ob die Kontrolle des Bundes über die Swisscom und weitere Betriebe noch zeitgemäss sei.

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Passwörter: Biometrische Daten für mehr Sicherheit

Jeder kennt das Problem mit Passwörtern oder Benutzernamen im Internet und bei Social Media. Sie werden mehr als lästiges Übel denn als Sicherheitsgewinn angesehen. Die Folge ist: Sehr viele User greifen zu leicht erschliessbaren Kennwörtern wie dem eigenen Geburtsdatum, dem eigenen Namen oder dem Namen des Haustiers. IT-Experten ist das ein Dorn im Auge. Sie setzen auf biometrische Technologie. Klassische Passwörter seien durch die Leichtsinnigkeit vieler User im Web längst zu unsicher, so die Meinung der grossen Mehrheit der IT-Fachleute. Sie würden deshalb in Kürze von biometrischer Technologie abgelöst. Dies ergibt eine aktuelle US-Studie des Unternehmens TeleSign. Drei von vier Befragten nehmen an, dass spätestens bis zum Jahre 2025 Kennwörter & Co. komplett gegen neuere Technologien ausgetauscht sein werden.

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