Arbeitgeber

Erreichbar bis zum Umfallen: Warum Stress im Job die Wirtschaft ausbremst

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nach Feierabend und im Urlaub abschalten? In der Schweiz ist jeder zweite Arbeitnehmer auf Dauerempfang. Repräsentative Umfragen bestätigen: 43 Prozent der Befragten arbeiten für Chefs, die das erwarten. Drei Viertel beantworten E-Mails und über 40 Prozent führen geschäftliche Telefonate. Machen sie es gern? Nein, die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmer lehnt es ab, ständig erreichbar zu sein. Der Ferienreport 2014 des Schweizer Reiseexperten Kuoni ist eindeutig: Insgesamt möchten 93 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer auch am Strand nicht auf SMS, E-Mail, Smartphone und Tablet verzichten, aber - so eine durch comparis.ch beauftragte Umfrage des Link-Instituts - 53 Prozent schalten diese im Urlaub regelmässig ab. Jeder Achtzehnte telefoniert regelmässig mit Chef und Kollegen.

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SVP-Initiative gegen Masseneinwanderung: Ein Anti-Job-Programm für Schweizer?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Debatte um Masseneinwanderung in die Schweiz wurde in den vergangenen Monaten recht emotional geführt. Im Kern ging es bei dem Urnengang um eine "kulturelle" Entscheidung, konkrete wirtschaftliche Erwägungen dürften bei den Befürwortern der SVP-Initiative mehrheitlich nicht den Ausschlag gegeben haben. Bereits sehr kurze Zeit nach dem Urnengang am 9. Februar 2013 ist absehbar, dass das Abstimmungsergebnis den Wirtschaftsstandort Schweiz nachhaltig verändern und auch Schweizer ihre Arbeitsplätze kosten könnte. Die "NZZ am Sonntag" publizierte am vergangenen Wochenende einen eher düsteren Wochenrückblick: Ein internationaler Konzern setzt die Entscheidung aus, im Kanton Zug ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zu errichten. Kantonsvertreter befürchten, dass weitere Unternehmen vergleichbar bedauerliche Schritte unternehmen werden.

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Ständige Erreichbarkeit - die Crux der Schweizer Arbeitswelt?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Smartphones stehen exemplarisch für das Prinzip der ständigen Erreichbarkeit. Berufliche E-Mails checken kurz vor Mitternacht oder im Urlaub - alles kein Problem. Zumindest für die Unternehmen nicht, immer mehr Mitarbeiter bringt der Einsatz rund um die Uhr allerdings an ihre Grenzen. Deutsche Konzerne, beispielsweise die Automobilhersteller VW oder kürzlich BMW, wollen die Erreichbarkeit ihrer Angestellten administrativ beschränken. Schweizer Firmenlenker meinen, dass ein solcher Schritt nicht funktioniert. ABB-Chef Ulrich Spiesshofer liess wissen, dass die digitale Erreichbarkeit der Mitarbeiter für ein international tätiges Unternehmen unabdingbar ist.

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Green your office: Wie Sie Ihren Büroalltag nachhaltiger gestalten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sie müssen kein Social Entrepreneur sein, um durch eine paar simple Veränderungen mit Ihrer Unternehmensführung Gutes für die Umwelt zu tun. "Green Office" ist das entsprechende Stichwort. Selten ist es mit nennenswerten Mehrausgaben verbunden, Büro und Logistik nachhaltiger zu gestalten - und in vielen Fällen sparen Sie dadurch langfristiger mehr, als Sie sich vielleicht vorstellen können. Und nicht nur das: Für immer mehr potenzielle Neukunden und Geschäftspartner ist ein transparent praktiziertes Nachhaltigkeitsbewusstsein ein Mitentscheidungsgrund für die Zusammenarbeit.

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Vorfahrt für Intensivkooperationen: Hochschul-Sponsoring im Kanton Luzern

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nie wurden talentierten Köpfen so intensive Avancen gemacht: Schweizer Unternehmen gehen durch Universitäten und Fachhochschulen initiierte Kooperationen und Partnerschaften ein - und sponsern eine breite Palette, von gezielter Begabtenförderung über Finanzspritzen für individuelle Studierende bis zum Sponsoring kompletter Jahrgänge. Ein Beispiel ist das Grossunternehmen Emmi, das mit der Fakultät für Wirtschaft an der Hochschule Luzern (HSLU) einen Jahrgangs-Sponsoring-Vertrag besiegelte. Emmi, das sich seinen Studierenden in den kommenden drei Jahren umfassend vorstellt, hofft, auf diese Weise passende Mitarbeiter wie qualifizierte Wirtschaftsinformatiker zu rekrutieren. Bis zu 25’000 Franken jährlich lässt sich das Unternehmen diesen Exklusivkontakt kosten.

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Preisgestaltung für Existenzgründer 2: Der Produktionsbetrieb

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nachdem wir uns im ersten Teil der Reihe Preisgestaltung für Existenzgründer dem Handel gewidmet haben, schauen wir jetzt in den weitaus komplexeren Bereich der Produktionsbetriebe. Hier sind bei der Preisgestaltung vom Existenzgründer nicht wesentlich andere, aber weitaus detailliertere Betrachtungen bezüglich der Preise für produzierte Wirtschaftsgüter anzustellen. Produktionsbetriebe sind aufwändige Komplexe In der Regel besteht ein Produktionsbetrieb aus mehreren Abteilungen von der Produktion über das Lager bis hin zur Verwaltung. Massgeblich wichtig für die Produktion selbst sind die Produktionsarbeiter, Produktionsanlagen und eventuell notwendige Bereiche der Zuarbeit. Dazu gesellen sich Abteilungen für die Produktentwicklung, das Marketing, den Versand und die Verwaltung. Hier entstehen Kosten, die letztlich neben den reinen Materialkosten mit in die Preisgestaltung einbezogen werden müssen.

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Löhne und Gehälter sinnvoll ausgestalten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Allmählich schiessen sich die Bevölkerung, Gewerkschaften und Unternehmen auf die im Mai stattfindende Volksabstimmung zum Mindestlohn von 22 Franken ein. Zunehmend hörbarer und auch sichtbarer rühren Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen die Werbetrommel, während die Wirtschaft oftmals den warnenden Zeigefinger hebt. Dabei geht es nicht wirklich um die Zahl 22, sondern vielmehr darum, wie Löhne und Gehälter sinnvoll auszugestalten sind. Angesichts dieser Diskussion lohnt es, den Sinn von Arbeit und den Wert von Geld noch einmal neu zu hinterfragen.

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Die eigene Arbeitsweise reflektieren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Unternehmer und Führungskräfte sind oftmals mit Personalverantwortung ausgestattet. Das bringt es mit sich, dass hier auch die Arbeitsweise der im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer bewertet wird - nicht nur dann, wenn Arbeitszeugnisse abverlangt werden. Fast täglich gehört die Bewertung von Leistungen und Verhalten der Arbeitnehmer mit in den Verantwortungsbereich von Führungskräften. Was ist aber mit der Reflexion der eigenen Arbeitsweise? Hier tun sich viele Führungskräfte, Manager und Einzelkämpfer eher schwer. Vielleicht auch, weil in vielen Unternehmen eine solche Eigenreflexion oftmals gar nicht gefragt ist.

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Zuwanderungs-Beschränkung: Schweizer Personalberatungen äussern sich besorgt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schweiz gilt vielen als ebenso weltoffen wie wirtschaftlich erfolgreich - entsprechend attraktiv war sie bisher für hochqualifizierte Einwanderer aus den Nachbarländern. Der Erfolg der SVP-Initiative besitzt das Potential, diese - von den Unternehmen ausdrücklich gewünschte - Arbeitsmigration zu stoppen und vor allem das obere Segment des Schweizer Arbeitsmarktes von wichtigen Ressourcen abzuschneiden. So zumindest äussern sich führende Schweizer Personalberatungen. Nach der Annahme der SVP-Masseneinwanderungsinitiative durch die Schweizer Bürger könnte sich für ausländische Arbeitskräfte, aber auch für die Schweiz einiges verändern. Auch aus der EU kommen hierzu eindeutige politische Signale. Vor diesem Hintergrund schauen die Personalberatungen derzeit eher düster in die Zukunft.

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IT-Beschaffung: Outsourcing-Probleme beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Beschaffung von IT-Experten durch verschiedene Schweizer Bundesämter steht schon länger in der öffentlichen Kritik. Interne Ressourcen sind bei den Ämtern nur in sehr begrenztem Mass vorhanden. Die Lösung besteht meist darin, IT-Projekte outzusourcen. Schwierigkeiten ergeben sich dabei von mehreren Seiten: Die IT-Branche moniert, dass die Ausschreibungsunterlagen oft so kompliziert sind, dass sie Firmen, die sich als externe Dienstleister bewerben wollen, vor erhebliche Probleme stellen. Oft enthielten sie zudem - unter anderem aufgrund eines profunden Wissensmangels - unflexible technische Vorgaben statt benutzer- und prozessorientierten Anforderungen, die den Entwicklern einen gewissen Spielraum liessen. Der Branchenverband Swico kritisiert zudem, dass der Bund die externen IT-Personalressourcen zum Teil ohne bestehende Projektspezifikationen "auf Vorrat" kaufe, woraus sich Nachteile für kleine und mittlere Unternehmen ergeben, da letztere meist auf höhere Stundensätze angewiesen seien. Die parlamentarische Gruppe "ePower", die sich als politische Interessenvertretung der IT-Branche profiliert, will die Problematik nun im Bundesrat zur Sprache bringen.

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Nachhaltig prosperieren: Wie sich Familienunternehmen zukunftsfit machen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]2,1 Prozent Wachstum: Die Jahresprognose der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich für 2014 stimmt die Mehrheit der Familienunternehmer weiter optimistisch. Auch in Deutschland ergab im Dezember eine Umfrage unter 461 Familienbetrieben, dass 63 Prozent für das kommende Jahr mit wachsendem operativen Geschäft rechnen. Was macht moderne Familienunternehmen fit für die Zukunft? Zwar kritisiert Lutz Goebel, Präsident von Die Familienunternehmer, die Energiewende sowie Rückschritte bei arbeitsrechtlicher Flexibilisierung und mahnt, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nicht durch die Verteuerung der Faktoren Energie und Arbeit zu gefährden. Trotzdem blicken deutsche Familienunternehmen auf erfolgreiche Jahre zurück: Drei Viertel der befragten 461 Firmen steigerten ihre Umsätze bzw. Anlage- und Umlaufvermögen von 2008 bis 2013 teils erheblich und stellten im gleichen Zeitraum 63 % neue Mitarbeiter ein.

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Wann Mitarbeiter stolz auf ihr Unternehmen sind

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Mitarbeiter sind das wichtigste Unterpfand eines Unternehmens. Die geballte Kraft an Wissen, Können und Erfahrung bietet sowohl in erfolgreichen als auch in schwierigen Zeiten die wichtigste Ressource im Unternehmen, die es sinnvoll zu nutzen gilt. Dabei hat sich erwiesen, dass die Identifikation der Beschäftigten mit ihrem Betrieb eine Anlage ist, die sich durchweg positiv nicht nur auf das Betriebsklima, sondern vor allem auch auf die Ergebnisse auswirkt. Wie eine hohe persönliche Identifikation mit dem Unternehmen zu erreichen ist, zeigt dieser Beitrag in einem kurzen Abriss auf. Was Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv macht Es sind nicht nur die Löhne und Gehälter, die die Zufriedenheit mit dem Unternehmen und der Arbeit an sich bestimmen. Darüber hinaus ist es vor allem der Stolz auf die Leistungen der Firma, die jeden Beschäftigten fest an den Betrieb binden. Je höher der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens im positiven Sinne ist, desto eher präsentieren sich auch die Beschäftigten gern als Teil dieses Unterfangens. Anders ist das, wenn eine Firma einen eher schlechten Ruf geniesst oder ständig vor dem wirtschaftlichen Aus steht. Dann sind auch die Mitarbeiter verunsichert und outen sich weniger gern als Teil dieses Unternehmens.

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Senioren im Unternehmen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nicht nur der demografische Wandel in der Altersstruktur der Gesellschaft, sondern auch die höhere Lebenserwartung und eine gesündere Lebensweise sind Gründe dafür, dass die Zahl der älteren Arbeitnehmer in vielen Unternehmen überproportional wächst. Dazu kommt ein ständig steigender Mangel an jungen, gut ausgebildeten Fachkräften, der auch durch die recht hohe Zuwanderungsquote in der Schweiz nicht aufgefangen werden kann. Ältere Arbeitnehmer sind da nicht nur ein Gewinn an Erfahrungen und Wissen im Unternehmen, sie bedürfen zugleich einer besonderen Wertschätzung ihrer Fähigkeiten und ihres Einsatzes, teilweise weit über das Erreichen der Pensionsgrenze hinaus.

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Publireportagen

Mindestlohn - eine Rechnung, die aufgeht

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Mai wird es wieder einmal spannend. Dann nämlich entscheidet das Schweizer Wahlvolk darüber, ob ein Mindestlohn von 22 Franken die Stunde obligat wird. Während die einen noch feilschen und andere schon frohlocken, schauen wir hinter die Kulissen einer Mindestlohnregelung, die auch nach der Verabschiedung immer noch drei Jahre Zeit zur Umsetzung bekommt. Was ist die Produktivkraft Mensch wert?

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Karriere-Sabotage: So können Sie sich dagegen wehren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In einem anderen Blogbeitrag ging es darum, wie distanzierte Kollegen zu Partnern werden können. Allerdings ist es essenziell, Distanziertheit von dem Versuch zu unterscheiden, Ihre Position im Unternehmen und Ihre Karriereentwicklung aktiv zu sabotieren - aus welchen Gründen auch immer. Wenn Sie das definitive Gefühl haben, dass eines Ihrer Teammitglieder oder auch ein Vorgesetzter auf dieses Ziel aus ist, müssen Sie zunächst an Ihr eigenes Wohl denken und drastischere Massnahmen ergreifen, bevor Sie sich um das generelle Arbeitsklima sorgen. Wir haben Ihnen einige Strategien zusammengestellt, wie Sie mit dieser Situation am geschicktesten umgehen können.

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Gruppenintelligenz in Unternehmen gezielt nutzen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In der Tierwelt heisst es Schwarmintelligenz, bei Menschen nennen wir es lieber Gruppenintelligenz. Gemeint ist letztlich dasselbe, natürlich immer mit unterschiedlichen Wirkungen auf eine fest umrissene oder offen gehaltene Gruppe von Individuen. So nutzen Zugvögel beispielsweise die Schwarmintelligenz, um sicher an das weit entfernte Ziel ihrer Reise zu kommen. Immer wieder andere Leittiere übernehmen abwechselnd die Führung des Schwarms und garantieren so das zügige und sichere Erreichen des Ziels. Bei Fischen wird die Schwarmintelligenz beispielsweise dafür eingesetzt, um bei drohender Gefahr durch Fressfeinde eine geschlossene Gruppe zu bilden, die durchaus auch als wesentlich grösser erscheinen kann als der Jäger selbst. Damit wird nicht nur der einzelne Fisch im Schwarm, sondern oftmals auch die ganze Gruppe geschützt. Auch in Unternehmen lässt sich die Gruppenintelligenz zum einen zum Erreichen gesteckter Ziele, zum anderen aber auch in krisenhaft gefährdenden Situationen sinnvoll einsetzen.

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Digitales Recruiting: Unternehmen sind in der Netzwelt angekommen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Aktives Employer Branding ist für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen bereits heute unverzichtbar. Im "Kampf um die Talente" wird sich diese Anforderung an einen wirkungsvollen Unternehmensauftritt in Zukunft nochmals stark verschärfen. Arbeitsmarkt-Experten prognostizieren, dass der Mangel an Fach- und Führungskräften künftig dazu führen wird, dass sich die Firmen bei geeigneten Kandidaten für eine offene Position bewerben müssen - heute noch geltende Arbeitgeber-Bewerber-Relationen werden damit der Tendenz nach in ihr Gegenteil verkehrt. Eine aktuelle Studie weist nach, dass die Unternehmen diesen Trend begriffen haben und mit ihren Recruiting-Strategien darauf reagieren, jedoch nach wie vor einiges an Potenzial verschenken. Die Präsenz im Social-Media-Bereich, die eigene Karriere-Webseite und oft auch ein Karriereblog gehören heute zwar zum Standard; Bewerber, die mobil nach einer Stelle suchen, können dabei jedoch meist nur sehr wenig Komfort erwarten. Die Unternehmensberatung NetFederation untersucht seit 2003, wie sich die Internetauftritte von Firmen verändern. Für die Studie hat sie die Karriere-Webseiten der 100 grössten deutschen Arbeitgeber ausgewertet. Zu den insgesamt 90 analysierten Kriterien gehörten unter anderem die gezielte Ansprache verschiedener Bewerbergruppen, die generelle Übersichtlichkeit der Seiten sowie Möglichkeiten zur Direktbewerbung. Deutlich wurde, dass die meisten Unternehmen wissen, dass sie die passenden Bewerber am wahrscheinlichsten im Internet erreichen und Ressourcen in die Optimierung ihrer karriereorientierten Internetpräsenzen investieren. Zum Teil bleiben die kommunizierten Informationen jedoch unkonkret und an der Oberfläche.

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Kündigungen: Managerinnen werden häufiger gefeuert als ihre männlichen Kollegen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Gleichstellung - oder Diskriminierung - in der Arbeitswelt können viele unterschiedliche Gesichter haben. Wir sind gewohnt, sie anhand von Diversitätsfaktoren wie ethnische Herkunft, Alter und eben Geschlecht zu messen. In der Debatte um die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsplatz spielt aus dieser Perspektive meist Willkür - im Sinne der "gläsernen Decke" für den Aufstieg in die Chefetage, männlich geprägter Netzwerke oder das generelle Misstrauen gegenüber Frauen in Führungspositionen - eine zentrale Rolle. Die israelische Soziologie-Professorin Alexandra Kalev forscht an der Uni Tel-Aviv zu Organisationsstrukturen und Diversity-Konzepten. Im Rahmen einer Langzeit-Studie hat sie jetzt einen neuen Diskriminierungsfaktor identifiziert: Von Massenentlassungen sind weibliche Führungskräfte aus systemischen Gründen überproportional betroffen. Die komplette Studie ist im Februar 2014 im Fachjournal "American Sociological Review" erschienen. Für die Erhebung hat die Wissenschaftlerin über einen Zeitraum von über 20 Jahren die Geschlechterverteilung in 800 US-amerikanischen Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern untersucht. Die Daten geben unter anderem Aufschluss darüber, welche Rolle Frauen und Männer in den verschiedenen Berufsgruppen in Unternehmen spielen. In den USA ist die behördliche Registrierung der Geschlechterverteilung für Unternehmen ab 100 Mitarbeitern gesetzlich vorgeschrieben.

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