Im Namen einer Vielzahl von europäischen Klägern wurde bei einem spezialisierten britischen Wettbewerbsgericht eine Sammelklage gegen Visa und Mastercard eingereicht. Die Kläger fordern Schadensersatz für unrechtmässige Gebühren.
Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen ist immer ein heikles Thema, da kann eine Abgangsentschädigung zumindest ein schönes Trostpflaster sein. In der Schweiz ist gemäss Obligationenrecht Art. 339b eine Abgangsentschädigung zwingend, wenn das Arbeitsverhältnis eines mindestens 50 Jahre alten Arbeitnehmers nach 20 oder mehr Dienstjahren beendet wird. Die Höhe der Entschädigung kann durch schriftliche Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag bestimmt werden, muss aber mindestens zwei Monatslöhne betragen. Ansonsten ist sie vom Richter nach seinem Ermessen festzusetzen, darf aber den Betrag von acht Monatslöhnen nicht überschreiten. Zu unterscheiden von diesen Entschädigungen gemäss Obligationenrecht sind Abfindungen, welche im Rahmen von Sozialplänen ausbezahlt werden. Seit dem 1. Januar 2014 sind Firmen mit mehr als 250 Angestellten verpflichtet, bei einer Massenentlassung einen Sozialplan zu erstellen. Als Massenentlassung gilt, wenn Firmen beabsichtigen, innert 30 Tagen mindestens 30 Arbeitnehmer aus wirtschaftlichen Gründen zu entlassen.
2021 untersuchte die Suva über 2800 Verdachtsfälle und konnte durch die Missbrauchsbekämpfung rund 21 Mio. Franken einsparen. Dieser Betrag kommt den Versicherten der Suva in Form von tieferen Prämien zugute. Konkursdelikte haben in den letzten Jahren zugenommen. Dies führt zu Prämienverlusten und schädigt die ehrlichen Kunden und den Werkplatz Schweiz. Deshalb geht die Suva mit diversen Massnahmen aktiv gegen Versicherungsmissbrauch vor. Neu wurde zusammen mit zwei Verbänden Initiativen gegen Schwarzarbeit und Prämienbetrug lanciert.
Das Internet bietet mit Blick auf Marketing Strategien viel Raum für kreative Ansätze. Gerade auf Social Media Plattformen lässt sich so einiges realisieren, was offline niemals denkbar wäre. Allerdings gibt es auch hier gewisse Spielregeln. Spätestens seit der jüngsten Revision des Urheberrechts ist jedem klar, dass Gesetze auch im Netz ihre Gültigkeit haben. Eine Reihe von Reformen verpflichtet nun Personen, die Online Marketing als Werbestrategie verwenden, zur genauen Prüfung der Rechtslage. Das wirkt sich insbesondere auf Marketing Strategien aus, die Social Media Plattformen zur Vermarktung nutzen. Publikationsfehler und Rechtsverstösse können hier schnell teuer werden. Aus diesem Grund, an dieser Stelle ein paar wichtige Informationen über rechtliche Gefahren des Social-Media-Marketings.
In den letzten Tagen sind im Kanton Zug Firmen durch Betrüger kontaktiert worden. Vermeintliche Angestellte baten per E-Mail darum, ihre Lohnauszahlung auf ein Konto im Ausland zu überweisen. Die Polizei warnt und ruft zu besonderer Vorsicht auf.
Seit Dezember 2019 sind bei der Kantonspolizei Wallis mehrere Anzeigen wegen Kapitalanlagebetrugs im Internet eingegangen. Die Deliktssumme der gemeldeten Fälle liegt im sechsstelligen Bereich.
Hat sich ein Paar zur Hochzeit entschlossen, muss nicht nur die Art der Trauung, die Kleidung und die Erstellung der Gästeliste geklärt werden. Manche Paare überlegen dazu, vielleicht ganz unromantisch, ob ein Ehevertrag sinnvoll ist. Dieses Thema ist für einige Beziehungen zwar eine Probe, regelt allerdings im Vorfeld was im Fall einer Trennung gelten soll.
Eine von Influencern mit Unterstützung der britischen Regierung gestartete Kampagne soll Online-Piraterie bekämpfen und legale Quellen für mediale Inhalte bewerben. Der erfolgreiche YouTuber Caspar Lee repräsentiert die Aktion "Get It Right From A Genuine Site" und ruft seine mehr als 2,9 Mio. Instagram-Follower zur Unterstützung von kreativen Produzenten auf.
Der Kosmetik-Konzern L'Oreal muss dem US-Start-up Olaplex nach einer Klage 91 Mio. Dollar (etwa 81 Mio. Euro) zahlen. Eine US-Jury hat das Unternehmen der Patentverletzung und des Vertragsbruchs für schuldig befunden. L'Oreal soll eine von Olaplex entwickelte Methode, die Haare bei der Bleichung schützt, ohne Erlaubnis kopiert haben."Wir sind unglaublich stolz, dass die Rechte von Olaplex nach einem langen und harten Kampf erfolgreich verteidigt wurden", sagt Joe Paunovich, der Anwalt von Olaplex.
Nach dem Austritt von Salzwasser am 13. Juni 2017 aus einem stillgelegten Bohrloch der Schweizer Salinen AG im Gebiet Sulz oberhalb von Muttenz, hat die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft am 14. Juni 2017 ein Strafverfahren gegen Verantwortliche der Schweizer Salinen AG wegen Widerhandlung gegen das Umweltschutz- und das Gewässerschutzgesetz eröffnet. Dieses wurde nun in Anwendung von Art. 319 Abs. 1 lit. b StPO eingestellt.
Der Preisüberwacher hat sich mit der SBB auf ein umfangreiches Massnahmenpaket zu Gunsten ihrer Kundschaft geeinigt. Die vereinbarten Massnahmen gemäss gemeinsamer Erklärung lassen die Fernverkehrsreisenden am guten Ergebnis 2018 teilhaben. Von den Gutschriften und Vergünstigungen werden alle Kundengruppen profitieren.
In den letzten Wochen hat die Kantonspolizei eine Zunahme der Fälle von betrügerischen Onlineshops festgestellt. Das Online-Shopping ist allgegenwärtig.
Enkeltrickbetrüger haben am Mittwoch bei einer Frau in Kreuzlingen Geld und Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Franken erbeutet. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Im Kanton Solothurn bezahlte eine unbekannte Täterschaft in mehreren Verkaufsgeschäften im Raum Olten Waren mit einem falschen 50-Euroschein. Zudem ist im Raum Solothurn eine gefälschter 200er-Note (CHF) aufgetaucht. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und warnt gleichzeitig vor Trickdieben.
Betrüger kontaktierten vergangenen Montag telefonisch einen 58-jährigen Mann aus dem Oberthurgau und erbeuteten mit der "Microsoft-Masche" 24'000 Franken. Die unbekannte Täterschaft kontaktierte den Mann telefonisch und gab sich als Microsoft-Mitarbeiter aus.
In den letzten Wochen hat die Kantonspolizei Graubünden mehrere Meldungen über Schadsoftware erhalten. Die Betrüger versuchen Computer damit zu verschlüsseln und anschliessend Gelbeträge zu fordern.
Vom Immaterialgüterrecht umfasst werden das Patentrecht (PatG), das Urheberrecht (URG), das Designrecht (DesG) und das Markenrecht (MSchG). Immaterialgüter sind charakteristischerweise rein geistige und frei von Ort und Zeit existierende Objekte. Anders als körperliche Gegenstände sind sie nicht greifbar und deshalb besonders verletzlich und schutzbedürftig.
Die Genossenschaftsbank hat als Privatklägerin die Rechtsanwaltskanzlei Prager Dreifuss im Strafverfahren gegen ihren Ex-Chef Pierin Vincenz mandatiert, wie die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Raiffeisen-Sprecherin Cécile Bachmann bestätigt dies: "Wir arbeiten im Strafverfahren gegen Pierin Vincenz mit der Kanzlei Prager Dreifuss zusammen."