Recht

Verbesserung der Betreibungsauskunft: Keine einfache und wirksame Lösung

Weil eine Betreibung grundsätzlich nur im Register desjenigen Betreibungsamtes vermerkt wird, das die Betreibung durchführt, sind Betreibungsauskünfte nur beschränkt aussagekräftig. Der Bundesrat hat diese Problematik im Auftrag des Parlaments analysiert und seinen Bericht dazu am 4. Juli 2018 verabschiedet. Auch wenn es keine einfache Lösung gibt, schlägt er doch punktuelle Verbesserungen vor: Zum einen soll die Information auf den Betreibungsauskünften verbessert werden. Zum andern ermuntert der Bundesrat die Kantone dazu, ihre Praxis zu vereinheitlichen, um die Aussagekraft der Auskünfte weiter zu erhöhen.

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Behebung der verfassungswidrigen Praxis zum Verrechnungssteuergesetz

Am 28. März 2018 hat der Bundesrat die Botschaft zu einer Änderung des Verrechnungssteuergesetzes sowie den entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Nach diesem Entwurf soll Art. 23 Abs. 2 VStG wie folgt geändert werden: "Die Verwirkung tritt nicht ein, wenn die Einkünfte oder Vermögen in der Steuererklärung fahrlässig nicht angegeben wurden und vor Ablauf der Frist für die Einsprache gegen die Veranlagung betreffend die Einkommens- und Vermögenssteuer

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Staatsanwaltschaft Kt. Zug: Strafanzeige gegen UBS wegen Geldwäscherei

Gegen die Grossbank UBS ist bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf qualifizierte Geldwäscherei, mangelnde Sorgfalt sowie wegen Verletzung der Meldepflicht bei Verdacht auf Geldwäschereihandlungen erstattet worden, wie die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Eingereicht hat die Strafanzeige die IDC-Stiftung mit Sitz in Zug.

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Sendung Kassensturz: Beschwerden gegen SRF und Radio Rumantsch abgewiesen

Anlässlich der heutigen öffentlichen Beratungen hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eine Beschwerde gegen einen kritischen Beitrag des Konsumentenmagazins "Kassensturz" von Fernsehen SRF abgewiesen. Auch Beschwerden gegen zwei Online-Artikel von SRF und gegen eine auf Radio Rumantsch ausgestrahlte rätoromanische Talksendung erachtete sie als unbegründet.

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Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) lanciert Blockchain-Taskforce

Die Bundesbehörden reagieren auf den Boom von Bitcoin und Initial Coin Offerings (ICO) mit der Gründung einer neuen sogenannten Blockchain-Taskforce. Die Arbeitsgruppe soll abklären, in welchen Bereichen für die Behörden Handlungsbedarf besteht. Federführend ist das Eidgenössische Finanzdepartement EFD, wie aus der Beantwortung einer parlamentarischen Frage von FDP-Nationalrätin Doris Fiala hervorgeht. Wer in der Taskforce Einsitz nehmen soll, will das EFD auf Anfrage der "Handelszeitung" noch nicht bekanntgeben.

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Steuerfüsse und Steuerkraft: Über 1/3 der Gemeinden passt Besteuerung an

Insgesamt 29 Luzerner Gemeinden verändern im laufenden Steuerjahr den Steuerfuss, der mittlere Steuerfuss sinkt auf 1,87 Einheiten. Die Steuerkraft der Gemeinden wächst weiter, wie LUSTAT Statistik Luzern mitteilt. 21 Gemeinden senken 2017 ihren Steuerfuss, acht erhöhen ihn. Eine ähnlich grossflächige Reduktion der Gemeindesteuerfüsse erfuhr der Kanton Luzern letztmals 2009. Erhöhungen nehmen vor allem bevölkerungsmässig kleine Gemeinden mit überdurchschnittlich hohem Steuerfuss vor.

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Der Bundesrat setzt teilrevidierte Mehrwertsteuerverordnung in Kraft

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Oktober 2017 die teilrevidierte Mehrwertsteuerverordnung verabschiedet. Sie enthält die Anpassungen an das teilrevidierte Mehrwertsteuergesetz und weitere punktuelle Änderungen. Das teilrevidierte MWST-Gesetz und die teilrevidierte MWST-Verordnung treten mit Ausnahme der Bestimmungen zum Versandhandel am 1. Januar 2018 in Kraft.

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artax Fide Consult: Die Unsitte nicht unterzeichneter Urteile

Für Richter muss es etwas Grauenvolles sein, ihre eigenen Urteile zu unterzeichnen. In vielen Kantonen und Gerichten ist die Unsitte verbreitet, Urteile nicht oder durch den Gerichtsschreiber unterzeichnen zu lassen. Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung wird damit nicht sichergestellt, dass dessen Inhalt dem Willen des Gesamtgerichtes entspricht (6B_1231/2015 (31.05.2016), 1B_608/2011, 9C_511/2014, BGE 131 V 483).

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Ein Business-Domizil in der Schweiz eröffnet viele Möglichkeiten für ihre Firma

Die Schweiz steht seit langem für stabile wirtschaftliche und politische Verhältnisse. Mitten in Europa gelegen, ist die Schweiz dennoch unabhängig und nicht an die Gesetzgebung der Europäischen Union und die Vorgaben der Europäischen Zentralbank gebunden. Dennoch bestehen zahlreiche bilaterale Verträge mit europäischen und internationalen Staaten, so dass der freie Austausch von Waren und Gütern, Dienstleistungen und Kapital ebenso freizügig ist wie der Personenverkehr etwa bei EU-Bürgern.

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Neues MWST-Gesetz ab 2018 - Gehören auch Sie zu den Steuerpflichtigen?

Auf den 1. Januar 2018 tritt die Teilrevision des MWST-Gesetzes in Kraft. Während viele der vorgenommenen Anpassungen punktuell sind und sich wohl nur auf vereinzelte Steuerpflichtige auswirken, gilt das für ausländische Unternehmen nicht: Hier gibt es einige grundsätzliche Änderungen, und es ist damit zu rechnen, dass rund 30'000 ausländische Firmen neu in der Schweiz MWST-pflichtig werden. Damit Sie abschätzen können, ob in Ihrem Unternehmen Handlungsbedarf besteht, stellen wir hier die wesentlichsten Punkte zusammen.

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Weltweites Lieferembargo: Swatch verliert vor dem Berner Handelsgericht

Im Streit um einen weltweiten Lieferstopp muss Swatch vor dem Berner Handelsgericht eine Niederlage einstecken. Das schreibt die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe. Als Sieger geht die britische Grosshandelsfirma Cousins vom Feld. Swatch hat im Januar 2015 ein Lieferembargo für Wiederverkäufer eingeführt. Seither liefert der Uhrenkonzern keine Uhren oder Ersatzteile mehr an unabhängige Händler oder Reparaturfirmen. Der britische 40-Mann-Betrieb Cousins will das Embargo juristisch durchbrechen.

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Kryptowährungen: Welche Potentiale haben sie?

Derzeit sind weltweit über 160 offizielle Währungen im Umlauf, aber nur der US-Dollar und der Euro gelten als internationale Leitwährungen. In den meisten Ländern obliegt das Notenmonopol bei der Nationalbank oder Staatsbank, welche unabhängig sein soll. In manchen Staaten ist die Unabhängigkeit arg gebeutelt und die Nationalbank steht im Dienste der Regierung. Hier steht die Inflation zuoberst auf der Wunschliste, um damit die Staatsschulden abzubauen. Eine Inflation von 5% reduziert die Staatsschulden in 13 Jahren um die Hälfte!

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Umsetzung der Rentenreform: Helvetia-Chef Gmür kritisiert SVP und FDP

Helvetia-Chef Philipp Gmür kritisiert die vom Parlament beschlossene Altersreform. Die Versicherungsbranche sei "im Regen stehen gelassen" worden, sagt er in einem Interview mit der "Handelszeitung". Insgesamt herrsche bei ihm eine "relative Unzufriedenheit". Zwar sei erfreulich, dass das Rentenalter für Frauen auf 65 angeglichen und dass der Umwandlungssatz auf 6,0 Prozent gesenkt werde. Hingegen sei es unschön, dass die Einbussen bei den Pensionen in der AHV kompensiert werden und nicht in der zweiten Säule.

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Ohne Rechtssicherheit keine Investitionen: Ja zur Steuerreform

ICC Switzerland unterstützt die Unternehmenssteuerreform III. Sie schafft ein international akzeptiertes Steuersystem und bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gerade für mobile Geschäftsbereiche internationaler Konzerne. Die Vorlage ist ausgewogen und bringt Rechtssicherheit. Und ohne die vorgesehenen neuen Instrumente verliert die Schweiz gegenüber wichtigen Konkurrenten an Boden. Die Internationale Handelskammer ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft. Sie setzt sich seit bald hundert Jahren für Handel und Investitionen ein. Dazu gehört auch ein attraktives Steuersystem. Aus diesem Grund sieht ICC Switzerland als Schweizerisches Nationalkomitee von ICC die Abstimmung vom 12. Februar als zentrale Weichenstellung für den Unternehmens- und Investitionsstandort Schweiz.

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