Finanzen

US-Botschafterin beschwert sich in einem Brief über Schweizer Banken

US-Botschafterin Suzan LeVine beklagt, dass Schweizer Banken US-Bürger hierzulande - obwohl langjährige Kunden - vor die Türe gesetzt hätten. „Viele US-Bürger haben mir gegenüber ihre Sorgen ausgedrückt, dass ihnen der Zugang zu Bankdienstleistungen in der Schweiz fehle“, schreibt LeVine in einem Brief, welcher der „Handelszeitung“ vorliegt. Das Schreiben ging an zahlreiche Finanzinstitute, darunter Retailer wie die Migros Bank und mindestens ein Geldhaus, das noch auf eine Steuerbusse aus Washington wartet.

Weiterlesen

EZB-Anleihekäufe: Kommt bald das Tapering?

Im kommenden März soll das Anleihe-Aufkaufprogramm der EZB auslaufen. Derzeit erwirbt die Zentralbank im Rahmen des Programms jeden Monat Papiere im Wert von 80 Mrd. Euro vom Markt. Obwohl es bis zum März noch einige Monate hin sind, stellen sich viele Marktakteure schon heute die Frage, wie es weitergeht. Wird das Programm verlängert? Wird es langsam reduziert oder gar gestoppt? Das Stichwort „Tapering“ geistert an den Finanzmärkten herum. Damit wird eine allmähliche Reduktion expansiver Geldpolitik bezeichnet. Dazu im Folgenden Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank.

Weiterlesen

Wohin gehen die Zinsen für Festhypotheken?

Der Abwärtstrend der Zinsen für Festhypotheken scheint noch nicht zum Stillstand zu kommen. Zwar haben sie im dritten Quartal einen historischen Tiefststand erreicht. Zeigte sich im Sommer eine Abschwächung des Abwärtstrends, hat er sich jetzt doch nicht unbedingt fortgesetzt. Die Zinsen für Festhypotheken sind im dritten Quartal 2016 erneut leicht gesunken. Im Vergleich zum Vorquartal werden zehnjährige Laufzeiten zu 0,06 Prozentpunkten weniger verzinst, also nur noch zu 1,45 Prozent. Entsprechend hat die Nachfrage nach langen Laufzeiten weiter zugelegt. Kurze und mittlere Laufzeiten sind hingegen bei Festhypotheken immer weniger gefragt. Dies geht aus dem aktuellen Hypotheken-Barometer von comparis.ch hervor.

Weiterlesen

UBS-Quartalsergebnis im Audio-Webcast

Die Präsentation des Ergebnisses für das dritte Quartal 2016 erfolgt am Freitag, 28. Oktober 2016, durch Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Kirt Gardner, Group Chief Financial Officer, Martin Osinga, Global Head of Investor Relations ad interim, und Hubertus Kuelps, Group Head of Communications & Branding. Die Präsentation und die Fragerunde für Analysten werden via Audio-Webcast mit synchronisierter Folienpräsentation (ohne Publikum vor Ort) übertragen. Die Präsentation und Analystenfragerunde können auch via Telefonkonferenz mitverfolgt werden (siehe Details weiter unten).

Weiterlesen

Luzerner Gemeinden freuen sich über Hoch bei den Finanzen

Für die Luzerner Gemeinden war das Rechnungsjahr erfreulich. Viele Gemeinden erzielten hohe Ertragsüberschüsse. Zudem haben sich die Finanzkennzahlen verbessert. Es wurde kräftig investiert, trotzdem sank die Verschuldung im kantonsweiten Mittel auf einen neuen Tiefstwert. Dies teilt LUSTAT Statistik Luzern mit. Die Finanzkennzahlen der Luzerner Gemeinden haben sich 2015 weiter verbessert: Die Nettoschuld pro Kopf sank im Kantonsmittel auf einen neuen Tiefststand und der Selbstfinanzierungsanteil erreichte mit 12,3 Prozent einen ausserordentlich hohen Wert im langjährigen Vergleich. Die Kennzahlen zu Zins- und Kapitaldienst verharrten auf tiefem Niveau.

Weiterlesen

Geringer Anstieg des Produzenten- und Importpreisindex im September

99,7 Punkte (Basis Dezember 2015 = 100) sind der Stand, den der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im September 2016 erreichte. Das sind 0,3 Prozent mehr als im Vormonat. Vor allem die höheren Preise für Mineralölprodukte sind dafür verantwortlich. Aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) geht weiterhin hervor, dass das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten im Vergleich zum September 2015 um 0,1 Prozent zurückging.

Weiterlesen

Milliardäre sind etwas ärmer geworden

„Are billionaires feeling the pressure?“ lautet der Titel des aktuellen Billionaires Reports (www.ubs.com/billionaires), der von UBS Group AG und PwC in regelmässígem Turnus herausgegeben wird. Der Bericht befasst sich mit der Situation und den Herausforderungen, denen sich Milliardäre gegenübersehen – es handelt sich um echte „Luxus-Probleme“. Der jetzt vorgelegte Report analysiert die Vermögensbildung bei Milliardären im Jahr 2015. Der Anstieg des Gesamtvermögens hat sich 2015 nicht fortgesetzt, vielmehr sank es um USD 300 Milliarden auf USD 5.1 Billionen. Der Bericht zeigt ausserdem auf, dass in diesem exklusiven Club in den nächsten 20 Jahren Vermögen in Höhe von USD 2.1 Billionen übertragen werden.

Weiterlesen

Bei Samsung brennt nicht nur der Akku

Katerstimmung bei Samsung. In der Bilanz zeigt sich deutlich die Brandspur des explodierenden Galaxy Note 7. Beim operativen Gewinn von Juli bis September wird ein Fehlbetrag von knapp 2,1 Mrd. Euro erwartet. Mit einem Umsatzrückgang ist zu rechnen, und um 30 Prozent wird das Ergebnis binnen Jahresfrist einbrechen. Keine guten Signale für Investoren.

Weiterlesen

Missbrauch des Konkursrechts soll erschwert werden

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, eine Botschaft auszuarbeiten. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Vernehmlassung soll der Missbrauch des Konkursrechts durch punktuelle Anpassungen im Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) erschwert werden. Der auf die Motion Hess (11.3925) zurückzuführende Vorentwurf will primär faktische und rechtliche Hürden beseitigen, auf die geschädigte Gläubiger bei der Rechtsdurchsetzung gegen den Schuldner treffen. Damit soll der Missbrauch des Konkursrechts unterbunden werden, ohne die unternehmerische Initiative zu erschweren oder das unternehmerische Scheitern zu kriminalisieren.

Weiterlesen

Negativzinsen: Weiteres Hypothekarwachstum mit Pfandbriefen

Die Schweizer Banken glauben noch nicht an ein Ende des Immobilien- und Hypothekarwachstums. Über ihre Pfandbriefbanken wollen sie auch in Zukunft im grossen Stil Kapital für die Refinanzierung von Hypotheken aufnehmen können, wie die „Handelszeitung“ berichtet. So hat die Pfandbriefzentrale der Kantonalbanken vor kurzem eine Kapitalerhöhung im Umfang von 600 Millionen Franken durchgeführt, wie Handelsregisterauszüge belegen. Dies erlaube, rund 24 Milliarden Franken am Markt aufzunehmen und den Banken als Darlehen zur Verfügung zu stellen, rechnet ein Vertreter der Pfandbriefzentrale vor. Auch die Pfandbriefbank der privaten Hypothekarinstitute hat vor kurzem ihr Aktienkapital erhöht.

Weiterlesen

H.-W. Sinn: EZB-Massnahme fördert Nachfrage nach 1000-Franken-Noten

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn rechnet damit, dass die grossen Schweizer Banknoten zunehmend ins Visier von Sparern und Investoren kommen, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) den 500-Euro-Schein wie angekündigt abschaffen wird. „Die Nachfrage nach der 1000-Franken-Note wird steigen“, sagt Hans-Werner Sinn im Interview mit der „Handelszeitung“. Auch könnte der Franken aufwerten, sollte die Schweizer Notenbank die zusätzliche Nachfrage nach den grossen Frankenscheinen nicht durch ein Mehrangebot befriedigen, ist Sinn überzeugt.

Weiterlesen

Negativzins: ZKB-Chef Scholl warnt vor Befeuerung des Schattenbankings

ZKB-Chef Martin Scholl warnt vor den Nebenwirkungen der Negativzins-Politik. „Die Massnahme befeuert den Trend zum Schattenbanking“, sagt er in einem Interview mit der „Handelszeitung“. Ein Indiz dafür sieht er in der Tatsache, dass Pensionskassen vermehrt Hypothekarkredite verleihen. „Diese Praktiken ausserhalb der streng regulierten Bankenbranche geben mir zu denken“, so Scholl. Ferner habe die Zinspolitik zu einer Inflation der Vermögenswerte geführt. Bewährte Investment-Grundsätze würden zugunsten „minimaler Renditechancen“ aufgegeben.

Weiterlesen

Automatisierte Standortgutachten: Kooperation DJI und Datumate

DJI und Datumate bieten eine Lösung für die automatisierte Vermessung, Kartierung von Infrastrukturen und Inspektionen an. Das Paket besteht aus Drohne, Software und App. Standortgutachten sollen sich damit vollständig automatisieren und beschleunigen lassen. Die Lösung ist auf professionelle Vermessungsarbeiten für Standortgutachten von DJI-Datumate zugeschnitten. Sie vereinfacht die Vermessungs- und Kartierungsprozesse, während sie gleichzeitig eine hervorragende Präzision bewahrt. Das in Shenzhen ansässige Unternehmen DJI ist Weltmarktführer im Bereich der Luftbildfotografie. Datumate aus Israel ist ein führendes Unternehmen im Bereich automatisierte "Field-to-Plan"-Vermessungslösungen.

Weiterlesen

Publireportagen

Breed Reply: IoT-Portfolio wächst weiter

Breed Reply, Replys IoT-Investor, der Start-ups im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) finanziert und fördert, gibt bekannt, dass vier weitere Vereinbarungen mit Callsign, Iotic Labs, Razorsecure und Senseye unterzeichnet wurden. Damit besteht das Portfolio aus insgesamt fünfzehn Unternehmen. "Wir freuen uns, das Wachstum und die weitere Diversifizierung unseres IoT-Portfolios bekanntzugeben", so Emanuele Angelidis, CEO von Breed Reply.

Weiterlesen

Kampf gegen unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern

Der Bundesrat hat den Bericht „Unlautere und unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern“ gutgeheissen. Der Bericht gibt eine Gesamtschau über Massnahmen zur Bekämpfung derartiger Finanzflüsse. Der Bundesrat ist sich der mit diesem Thema verbundenen Herausforderungen bewusst und weiterhin gewillt, Lösungen auf internationaler Ebene aktiv mitzugestalten. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat die beiden Postulate von Nationalrätin Maja Ingold vom 26. September 2013 (13.3848) und Ständerätin Liliane Maury Pasquier vom 23. September 2015 (15.3920) zur Problematik von illicit financial flows (IFF) aus Entwicklungsländern.

Weiterlesen

Magere Zinsen in der 2. Säule: Hat berufliche Sorge noch Sinn?

Das Kapital der Berufstätigen wird Jahr für Jahr schlechter verzinst. Für das Jahr 2017 ist ein Zinssatz von nur noch 1,0 Prozent zu erwarten. Angesichts der mageren Verzinsung werden in jüngster Zeit sogar Stimmen laut, die Sinn und Zweck der zweiten Säule generell infrage stellen. Es liegt nun an den Pensionskassen, das Gegenteil zu beweisen. Die  autonomen Pensionskassen bringen alle nötigen Voraussetzungen mit, um in Aktien zu investieren. Sie sollten diese Chance auch wirklich nutzen.

Weiterlesen

Zwei Schweizer und die Weltfinanz

Das Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure der G20 und die darauf folgende gemeinsamen Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe in Washington, D.C., vom 7. bis 9. Oktober 2016 haben zwei Schweizer Teilnehmer. Bundesrat Ueli Maurer als Schweizer Delegationsleiter und Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, sind nach Washington gereist.

Weiterlesen

Empfehlungen