Finanzen

Weltgrösste Bank plant Filiale in Zürich

Die Industrial and Commercial Bank of China wird Mitte Jahr eine Niederlassung in Zürich eröffnen. Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe unter Berufung auf Insider. Seit Monaten laufen offenbar die Vorbereitungen bei der weltgrössten Bank. Die ICBC hat eigens ein „Preparatory Team for Zurich Branch“ eingesetzt, das zwischen China und der Limmatstadt pendelt. Gemäss einer mit dem Dossier vertrauten Person soll der Verwaltungsrat der ICBC noch diesen Monat in Peking den finalen Entscheid über die Zürich-Filiale fällen.

Weiterlesen

Fintechs auf dem Vormarsch: Sind die Banken noch im Spiel?

In der Schweiz sind in den letzten Jahren einige Online-Finanzdienstleister in den Markt eingetreten. Diese können dank verschlankter Online-Prozesse oft weitaus kundenfreundlichere und günstigere Dienstleistungen anbieten. Nun will der Bund die Regulierungen zum Markteintritt solcher Fintechs anpassen. Andy Siemers, Mitgründer des Online-Crowdlenders LEND, zu den Chancen dieser Anpassungen für Fintechs und den Folgen für die Banken.

Weiterlesen

Grundpfandgesichert – die neue Form des Online-Kredits

Peer-to-Peer-Kreditvermittler gibt es in der Schweiz mittlerweile einige. Sie bieten Investoren die Möglichkeit, in Kreditprojekte zu investieren, und können – dank verschlankter Online-Prozesse – für Gläubiger und Schuldner oft attraktivere Konditionen als die Banken anbieten. Die kürzlich gelaunchte Plattform Hyposcout bietet nun eine neue Form von Online-Kredit an – der wesentlich sicherer ist als die üblichen Blankokredite. Jean-Pierre Pfenninger, CEO des Peer-to-Peer-Kreditvermittlers Hyposcout, über den grundpfandgesicherten Kredit.

Weiterlesen

„Future of Finance Summit 2017“ – Zukunftstrends der Finanzierung

„Future of Finance Summit 2017“ – so heisst eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, die im kommenden Jahr in London stattfinden wird. Die Konferenz behandelt aktuelle Entwicklungen und Trends in der Finanzwirtschaft und ist für alle interessant, die sich mit der Praxis der Unternehmensfinanzierung befassen. Neben Beiträgen von hochkarätigen Rednern werden bei dem „Summit“ auch Fallstudien von namhaften Unternehmen wie Schlumberger, Vodafone, BP, SplashDamage und Bayer präsentiert. Sie bilden die Grundlage, um innovative, zukunftsweisende Strategien und Vorgehensweisen bei der Unternehmensfinanzierung zu diskutieren.

Weiterlesen

Europäische Banken vor schweren Zeiten

Schwache Weltwirtschaft, Digitalisierung und zunehmende Regulierung - diese drei Faktoren setzen Finanzinstitute global unter Druck. Eine Bedrohung von 50 % der Margen bedeutet für die europäischen Institute einen erheblichen Anpassungsbedarf. In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent.

Weiterlesen

So wird das Anlagejahr 2017: Fünf Thesen der St. Galler Kantonalbank

Das Jahr neigt sich unaufhaltsam dem Ende entgegen und daher ist es ein guter Zeitpunkt, schon einmal einen Blick auf 2017 zu werfen. Brexit, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, der Putsch-Versuch in der Türkei, Syrien-Konflikt – 2016 hielt wieder viele Überraschungen bereit, die auch im nächsten Jahr Folgen zeigen werden. Die Anlage- und Investment-Experten der St. Galler Kantonalbank wagen bereits heute ein paar Vorhersagen und geben Tipps, worauf sich Anleger 2017 einstellen sollten. Wir geben hier ihre Analyse und Empfehlungen - in leicht gekürzter Form – wieder:

Weiterlesen

Konstante Steuerbelastung der Schweizer Steuerpflichtigen

Die Steuerbelastung blieb im Vergleich zum letzten Referenzjahr in zwei Dritteln der Schweizer Kantone gleich. Die Gemeinden und Kantone schöpfen etwas über ein Viertel ihres Ressourcenpotenzials durch Steuern aus. Dass sich an den kantonalen Unterschieden wenig verändert hat, geht aus dem von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) berechneten Steuerausschöpfungsindex 2017 hervor, der das Ausmass der durchschnittlichen Belastung des Steuerpflichtigen durch Steuern der Kantone und Gemeinden aufzeigt. Im Schweizer Durchschnitt schöpfen die Kantone und Gemeinden 25,4 % ihres Ressourcenpotenzials durch Fiskalabgaben aus. Dieser Durchschnitt berechnet sich aus der Summe der kantonalen und kommunalen Fiskalabgaben, dividiert durch das gesamte Ressourcenpotenzial der Schweiz. Das Ressourcenpotenzial widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.

Weiterlesen

EZB-Niedrigzinspolitik zeigt erste Wirkung

Schon seit Längerem hält die Europäische Zentralbank die Zinsen künstlich niedrig, um die lahmende Konjunktur im Euro-Raum anzukurbeln. Bisher zeigte diese Politik nur wenig Erfolg. Trotz Zinsen nahe Null kam die Kreditvergabe der Banken nicht richtig in Schwung. Das könnte sich vielleicht jetzt ändern. Anfang der Woche bekanntgegebene Zahlen zeigen, dass das Kreditgeschäft im Euroraum zugelegt hat. Im Oktober dieses Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahr im Euro-Gebiet 2.1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen vergeben. Das ist der höchste Anstieg seit Mitte 2011.

Weiterlesen

Hochschule Luzern: Viele Firmen kennen ihre Risikobereitschaft nicht

Die meisten Schweizer Unternehmen sehen zwar die Bedeutung des Risikomanagements und treffen entsprechende Massnahmen. Über die eigene Risikobereitschaft – oder umgangssprachlich ausgedrückt: den Risikoappetit – herrscht jedoch oft Unklarheit. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule Luzern und von SwissERM. Ein effektives Risikomanagement kann Unternehmen dabei unterstützen, mögliche erfolgskritische Szenarien rechtzeitig zu antizipieren und sich darauf vorzubereiten. Doch inwieweit identifizieren, steuern und überwachen Schweizer Unternehmen ihre Risiken tatsächlich? Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, haben das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern und die Swiss Enterprise Risk Management Association (SwissERM) die Studie „Enterprise Risk Management 2016“ durchgeführt.

Weiterlesen

MCH Messe Schweiz: Volle Steuerpflicht ab 2021

Die MCH Messe Schweiz (Basel) AG wird ab 2021 voll steuerpflichtig. Dies teilt das zur MCH Group AG gehörende Unternehmen aktuell mit. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt habe entschieden, die bestehrende teilweise Steuerbefreiung zum Jahresende 2020 aufzuheben. Auch die teilweise steuerbefreite Messetätigkeit in Basel werde ab 2021 der Steuerpflicht unterstellt. Der Zeitpunkt der Praxisänderung sei abgestimmt auf die Rückzahlung der baselstädtischen Darlehen für den Neubau der Messe Basel, welche die Messegesellschaft bis 2020 zu leisten habe.

Weiterlesen

Publireportagen

Eidgenössische Steuerverwaltung – Grafiken zur Steuerbelastung

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) beschreitet neue Wege bei der Darstellung und Präsentation ihrer statistischen Daten. Erstmals wurden auf der Webseite der Steuerverwaltung grafische Darstellungen zur Entwicklung der Steuerbelastung in den Gemeinden zwischen 2011 und 2015 aufgeschaltet. In zahlreichen Schweizer Karten sind die jeweiligen Entwicklungen dargestellt. Die Gemeinden erscheinen danach unterschiedlich eingefärbt, je nachdem, ob die Steuerbelastung gestiegen, gleich geblieben oder gesunken ist. Die grafische Aufbereitung bietet einen vertieften Einblick in die Entwicklung der Gesamtsteuerbelastung aller Gemeinden der Schweiz nach verschiedenen Einkommensklassen und Zivilstandstypen.

Weiterlesen

Basel IV – Banken drohen Kapitallücken von über 320 Mrd. CHF

Unter dem Schlagwort „Basel IV“ laufen bereits seit einiger Zeit Bemühungen, auf internationaler Ebene die Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung der Banken weiter zu verschärfen. Damit will man einer erneuten Gefährdung der Institute, wie zuletzt in der Finanzkrise, vorbeugen. Welche Auswirkungen die geplanten „Basel IV“-Vorgaben auf die Kapitalausstattung und die Normenerfüllung der Banken haben, damit befasst sich die aktuelle PwC-Studie „Fourth time around? European banks confront Basel IV“. Die WP- und Beratungsgesellschaft PwC hat dabei insgesamt 103 Banken untersucht.

Weiterlesen

Neuer Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer

Künftig soll die Verrechnungssteuer auch dann zurückerstattet werden, wenn nachträglich in der Steuererklärung versehentlich nicht deklarierte Einkünfte gemeldet werden. Allerdings ist dies nur noch bei nicht rechtskräftigen Veranlagungen möglich. In seiner Sitzung vom 23. November hat der Bundesrat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, die Ausarbeitung einer entsprechenden Vernehmlassungsvorlage zur Änderung des Verrechnungssteuergesetztes fertigzustellen. Der Bundesrat nimmt damit das Anliegen einer Motion von Nationalrätin Daniela Schneeberger (16.3797) auf. Die Motion fordert, dass der Anspruch auf die Rückerstattung der Verrechnungssteuer auch dann bestehen bleibt, wenn in der Schweiz wohnhafte natürliche Personen ihre Vermögenswerte versehentlich oder fahrlässig nicht oder falsch deklarieren. Da der Motionstext aber nicht präzisiert, dass dies nur bei noch nicht rechtskräftigen Veranlagungen gelten soll, lehnt der Bundesrat die Motion ab. Gleichzeitig beauftragt er das EFD, bis Juni 2017 eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten, die dem Anliegen entspricht.

Weiterlesen

Banque CIC baut Corporate-Finance-Sparte auf

Die Basler Banque CIC, die zur französischen Crédit-Mutuel-Gruppe gehört, bietet neu auch Corporate-Finance-Services an, wie die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Der Fokus liegt auf den Bereichen Fusionen und Übernahmen, strukturierten Finanzierungen sowie ausserbörslichem Eigenkapitel. Die neue Sparte wird von Maurice Pierazzi geleitet, der langjährige Erfahrung im Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäft hat.

Weiterlesen

Empfehlungen