Finanzen

No-Billag-Initiative erhitzt die Gemüter

Es ist gerade einmal Anfang Dezember. Erst im März werden wir darüber abstimmen, ob die Radio- und TV-Gebühren beerdigt und der SRG der Geldhahn zugedreht wird. Dennoch herrscht seit Wochen mediale Alarmstimmung: Aus einer anfangs belächelten Idee ist ein Schreckgespenst geworden, das plötzlich die öffentlich-rechtlichen Medien und damit verbunden auch die demokratische Stabilität der Schweiz bedroht. Eine Annahme der No-Billag-Initiative könnte gemäss Medienwoche sogar ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz darstellen.

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Zurich Schweiz für Lohngleichheit bei Frauen und Männern ausgezeichnet

Die Stiftung EDGE* zeichnet Zurich Schweiz als erstes SMI- und erstes Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit dem"Move"-Label für die Gleichstellung von Mann und Frau aus. Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern gehört in der Schweiz zu den am häufigsten diskutierten gesellschaftspolitischen Themen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Lohngleichheit. Vergleicht man den Durchschnittslohn von Männern und Frauen für gleichwertige Arbeit in der Schweizer Privatwirtschaft, so verdienen Frauen nach wie vor 19,5 Prozent weniger als Männer – so die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik.

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So viele Roulettespiele werden pro Jahr in der Schweiz verkauft

Längst ist das grosse wirtschaftliche Potenzial bekannt, welches das Glücksspiel in sich trägt. Auch in der Schweiz gibt es nach wie vor einige Zugpferde der Branche, die als Cash Cows für einen wesentlichen Teil der Umsätze in der Verantwortung stehen. Besonders das Roulettespiele hat in den vergangenen Jahren weiter an Popularität gewonnen und gilt gemeinhin als echter Klassiker. Doch wie viel Roulettespiele werden pro Jahr in der Schweiz verkauft und wie steht es um die damit in Verbindung stehenden Umsätze?

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CVP plant Volksinitiative zur Einführung einer Kostenbremse im Gesundheitswesen

Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen belastet die Prämienzahler und insbesondere den Mittelstand zunehmend. Die CVP weist seit Jahren auf diesen Missstand hin und setzt sich für eine finanzielle Entlastung der Bevölkerung ein. Für die CVP ist es umso unverständlicher, dass der Ständerat heute ihre Motion zur Eindämmung der Gesundheitskosten ablehnte. Die CVP plant daher eine Volksinitiative zur Einführung einer Kostenbremse im Gesundheitswesen.

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PostFinance verwendet als erstes Schweizer Finanzinstitut einen Chatbot

Als erstes Schweizer Finanzinstitut setzt PostFinance auf ihrer Website einen digitalen Assistenten ein. Der Chatbot ist rund um die Uhr verfügbar und beantwortet den Kundinnen und Kunden die am häufigsten gestellten Fragen automatisch. Entwickelt hat ihn der IT-Dienstleister ELCA. Der digitale Assistent ist erfolgreich gestartet und geniesst eine hohe Kundenakzeptanz.

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Nigerisches Unternehmen knüpft Social-Media-Aktivitäten an Bonität

Die südafrikanische Geschäftsbank Barclays Africa Group testet in Zusammenarbeit mit dem nigerischen Start-up Social Lender, wie gut sich die Kreditwürdigkeit von Klienten über deren Accounts in sozialen Netzwerken errechnen lässt. Dabei ist vor allem relevant, mit wem die User befreundet sind. Die Methode hat laut Branchenexperten vielversprechendes Potenzial.

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Victoria Beckham verbessert Position durch Investition von NEO Investment Partners

Victoria Beckham Limited, die globale Luxus-Modemarke, kündigt eine Investition von NEO Investment Partners, eine private Investmentgesellschaft mit Spezialisierung auf Luxusmarken, für den Erwerb neuer Anteile an VBL an. Durch diese Partnerschaft kann die Marke Victoria Beckham ihre digitale sowie physische Einzelhandelspräsenz verbessern, Wachstum in Kernkategorien fördern sowie neue Kategorien und Kollaborationen starten. Das Unternehmen wird im Frühjahr 2018 in seine neuen Geschäftsräume in West-London umziehen.

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Krise der Eurozone: Comeback des Euro ist gefährdet

Der Euro hat in diesem Jahr ein starkes Comeback gezeigt. Vor drei Jahren wurde er von den Finanzmärkten noch dem Untergang geweiht. Griechenland stand vor dem Konkurs, das gleiche galt für die italienischen Banken. Im Internet wurden Wetten entgegengenommen, wann der Euro auseinanderbricht. Viele Analysten versuchten, sich bei ihrer Prognose für den Euro nach unten zu übertrumpfen. Das Durchbrechen der Parität zum Dollar war bei ihnen nicht eine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“. Ende 2017 sieht die Welt für den Euro anders aus. Griechenland hält sich mit Geld der anderen Euroländer über Wasser. Die italienischen Banken haben einen neuen Anstrich erhalten, der die Probleme der notleidenden Kredite übertüncht.

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airberlin-Insolvenz wird sichtbar - Fluggastzahlen in Tegel sinken deutlich

Mit einem Minus von 11,9 Prozent bei den Fluggastzahlen im Vergleich zum Oktober 2016 sind die Passagierzahlen am Flughafen Berlin-Tegel deutlich zurückgegangen. Trotz leichtem Wachstum in Schönefeld (+ 3,3 Prozent) sank die Passagierzahl an beiden Berliner Flughäfen insgesamt um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit wirkt sich die airberlin-Krise im letzten operativen Monat der Airline sichtbar auf die Berliner Flughäfen aus. Seit Jahresbeginn liegen die Passagierzahlen aber weiterhin im Plus und sind insgesamt um 4,4 Prozent gestiegen.

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Grosser Säule-3a-Anlageproduktvergleich: Nur zwei Anbieter „sehr gut“

In der zweimal jährlich exklusiv für die „Handelszeitung“ durchgeführten Auswertungen zu den besten 3a-Anlageprodukten von der Hochschule für Wirtschaft Freiburg schwingen die IST Investmentstiftung und Swiss Life obenaus. Lediglich diese beiden Anbieter wurden mit „sehr gut“ benotet. Auf Produktebene schaffen es zusätzlich die Credit Suisse, GAM, Swisscanto, Axa Winterthur und Pictet in die Ränge. Insgesamt wurden mehr als neunzig Produkte im Detail analysiert.

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Ex-Raiffeisen-Chef hält Put-Optionen auf Raiffeisen-Tochter

Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat Put-Optionen auf die Raiffeisen-Tochter Investnet, die es ihm erlauben, seinen 15-Prozent-Anteil am KMU-Finanzierer in zweieinhalb Jahren wieder an die Genossenschaftsbank zu verkaufen. Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe. Der künftige Verkaufspreis der Investnet-Anteile bemisst sich an einer Bewertungsmethodik, die festgelegt wurde, als Vincenz noch als Raiffeisen-Chef amtete. Der Sachverhalt stellt einen weiteren möglichen Interessenkonflikt in Vincenz' Investnet-Investment dar, das die Finma derzeit im Rahmen eines Enforcement-Verfahrens gegen den Ex-Chef und die Raiffeisen untersucht. Aus dem Umfeld des Bündner Bankers ist zu hören, dass Vincenz an dieser „Formel“ nicht „aktiv und direkt“ mitgewirkt habe. Vielmehr soll die Bewertungsfrage zwischen Finanzexperten der Raiffeisen Bank und den beiden Investnet-Gründern geklärt worden sein.

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Kapitalmarktausblick 2018: Endet die trügerische Ruhe?

Die Weltwirtschaft sollte im Jahr 2018 anhaltend solide wachsen und die US-Geldpolitik sich allmählich normalisieren. Damit rechnen die Kapitalmarktexperten der Deutschen Bank in ihrem heute in Frankfurt veröffentlichten "Kapitalmarktausblick 2018". Sie weisen allerdings auch auf mögliche ökonomische Gefahren hin, vor allem auf eine zu schnell steigende Inflation. "Wenn der Preisdruck stärker als erwartet zunehmen sollte, könnten sich die Notenbanken zu einem aggressiveren Ausstieg aus ihrer nach wie vor expansiven Geldpolitik gedrängt fühlen - mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung weltweit", sagte Stefan Schneider, Chefökonom für Deutschland bei Deutsche Bank Research.

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UnionPay präsentiert innovative E-Payment-Technologien

UnionPay hat auf dem Singapore FinTech Festival (SFF) 2017 vom 13. bis 17. November seine Vision für die Zukunft des elektronischen Zahlungsverkehrs vorgestellt. Dazu zählen u. a. UnionPays Produkte FacePay - eine neue Gesichtserkennungstechnologie, mit der Nutzer für Einkäufe bezahlen können, indem sie ein Foto ihres Gesichts machen; Sound Code - eine neue Technologie, die Daten in Ultraschallwellen kodiert, um interaktive Zahlungen für Benutzer zu ermöglichen; Virtual Reality - eine neue Anwendung, mit der Einzelhändler vor Umsetzung die Ladenausstattung und die Integration neuer Zahlungstechnologien visualisieren können; und ein verbessertes Risk Management System - das Kartenausgebern und Acquirern dabei hilft, Verbraucherdaten zu verifizieren und die Bewertung der Kreditwürdigkeit in Echtzeit vorzunehmen, um das Risiko von Kartenbetrug zu steueren. Diese Technologien werden in Real-Life-Szenarien in Partnerschaft mit asiatischen Marken getestet und bieten Besuchern einen Blick in die Zukunft von E-Payments.

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Politische Instabilität in Saudi-Arabien macht Schweizer Banken nervös

Die politischen Wirren in Saudi-Arabien sorgen für Nervosität am Schweizer Finanzplatz, der mit rund 200 Milliarden Dollar an saudischen Offshore-Vermögen besonders exponiert ist. Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe. Was rechtens sei und was als korrupt gelte, könne sich in Saudi-Arabien derzeit ständig ändern, sagt der Compliance-Anwalt Michael Kunz: „Regimewechsel sind für die Banken schlicht nicht zu managen.“ Stets stünden die Institute im Rechtsrisiko, weil sie gemäss Geldwäscherei-Normen „die Verantwortung für die aktuelle Situation“ trügen.

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Kanton Luzern: Vernehmlassung zur Steuergesetz-Änderung wird eröffnet

Der Regierungsrat hat das Finanzdepartement ermächtigt, zu einer Änderung des Steuergesetzes eine Vernehmlassung durchzuführen. Hauptbestandteil der Vorlage ist die nach dem Scheitern der Unternehmenssteuerreform III neu aufgelegte Steuergesetzrevision 2017 des Bundes im Bereich der Dividendenbesteuerung. Die Besteuerung von Erträgen aus massgeblichen Beteiligungen des Privatvermögens soll im Kanton Luzern bereits ab 2019 mit 70 Prozent erfolgen.

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Kanton Bern: Steuervorlage 17 des Bundes grundsätzlich ausgewogen

Der Regierungsrat stimmt der Steuervorlage 17 des Bundes (SV17) im Grundsatz zu. Er beantragt jedoch, dass der Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer von heute 17 Prozent auf 21,2 Prozent (statt 20,5 Prozent) erhöht wird. Dies entspricht dem Satz, der bei der Unternehmenssteuerreform III (USR III) vorgesehen war. Die Massnahmen der SV17 werden dem Kanton sowohl Mehr- als auch Mindereinnahmen bringen, wobei die Mehreinnahmen die Mindereinnahmen übersteigen. Diese Mehreinnahmen leisten einen Beitrag an die geplanten Gewinnsteuersenkungen der kantonalen „Steuerstrategie 2019–2022“.

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