Vermögensverteilung unter der Lupe: Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“

04.06.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Vermögensverteilung unter der Lupe: Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“
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Sie haben vielleicht schon davon gehört: Thomas Pikettys Thesen aus seinem Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ sind unter Ökonomen derzeit in aller Munde – obwohl das Werk eigentlich keine Neuigkeiten verbreitet, über welche wir nicht schon längst Bescheid wüssten.

Dennoch muss Pikettys Buch etwas aufzeigen, das auch fachfremde Menschen aufhorchen lässt. Wie sonst wäre es zu erklären, dass eine etwa 1000 Seiten starke Fachpublikation in den Bestseller-Listen dieser Welt auftaucht? Sehen wir uns also etwas genauer an, was Piketty über Unternehmen, Wohlstand, Reichtum und unsere Gesellschaft aussagt.

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Schweizer Konzerne toppen die europäische Konkurrenz

30.05.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Schweizer Konzerne toppen die europäische Konkurrenz
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Viele Grosskonzerne der Schweiz konnten in den vergangenen Jahren beeindruckende Umsatzzahlen vorlegen, die das Geschäftsergebnis der Konkurrenz aus Europa in den Schatten stellten. Nach einer aktuellen Studie von EY dürfte sich diese Entwicklung auch noch in naher Zukunft fortsetzen. Während viele Grosskonzerne der EU Schwierigkeiten haben, den Umsatzentwicklungen von Firmen der USA zu folgen, gilt dies für die meisten Schweizer Konzerne nicht.

In der Auswertung für das Jahr 2013 zeigt sich, dass die umsatzstärksten 300 Konzerne Europas nur über ein geringes Umsatzwachstum verfügten, während die US-Konkurrenz reizvolle Zahlen von durchschnittlich 4 % aufweisen konnten. Stärker noch dürfte die Gewinnspanne der Unternehmen jenseits des Atlantiks zu denken geben, die bei durchschnittlich 5 % lag. Unter den Top Ten der umsatzstärksten Unternehmen unseres Kontinents befinden sich mit der Roche Holding und Nestlé gleich zwei Unternehmen mit Sitz in der Schweiz.

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Land Grabbing – ein Trend in der Kritik

27.05.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Land Grabbing – ein Trend in der Kritik
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Wer in letzter Zeit die Wirtschaftsnachrichten verfolgt, stösst dabei immer wieder auf den Begriff des Land Grabbing. Dieses greift gerade in Afrika oder Zentralasien rasant um sich, muss jedoch für die betroffenen Länder durchaus als kritische Bedrohung angesehen werden.

Ihren Beginn nimmt die Entwicklung während der Agrarkrise im Jahr 2008. Diese führte dazu, dass Reis und Weizen knapp wurden, was zu einer entsprechenden Verteuerung dieser Grundnahrungsmittel führte. Der hohe Preis konnte zwar von den reichen Industriestaaten bezahlt werden, aber nicht mehr von den ärmeren Ländern.

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Der Produktlebenszyklus – Lebenslauf für ein Erzeugnis

27.05.2014 |  Von  |  Finanzen, Produkte  | 
Der Produktlebenszyklus – Lebenslauf für ein Erzeugnis
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Trotz eines fast unüberschaubaren Warensortiments in den Supermärkten, Drogeriemärkten oder Kaufhäusern sehen sich Konsumenten immer wieder der Herausforderung ausgesetzt, dass sie ihr gewünschtes Produkt im Regal nicht finden. Dann könnte es sein, dass der Lebenszyklus des Produktes abgelaufen ist und es aus dem Sortiment genommen wurde.

Wer sich schon einmal gefragt hat, warum plötzlich sein Lieblingsduschgel oder der Eistee, der der ganzen Familie schmeckt, nicht mehr im Handel erhältlich ist, sollte sich den Begriff des Produktlebenszyklus einprägen. Dieser hilft den Unternehmen, ihr Warensortiment richtig zu erstellen, denn es liegt auf der Hand, dass auch beliebte Produkte einmal alt werden.

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Der Fordismus – zwischen Gesellschaft und Kapital

27.05.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Der Fordismus – zwischen Gesellschaft und Kapital
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Fällt der Name Henry Ford, gibt es dazu unterschiedliche Reaktionen. In Gewerkschaftskreisen gilt der Gründer eines der weltweit grössten Fahrzeughersteller als umstritten. Der Begriff des Fordismus wird daher von diesen auch eher abwertend verstanden. Doch was bezeichnet er tatsächlich?

Vom Erfinden und Nicht-Erfinden

Mit dem Namen Henry Ford wird die Erfindung der rationalen Massenfertigung und der Fliessbandarbeit in Zusammenhang gebracht. Doch genau das ist falsch, denn die Massenfertigung durch hohe Arbeitsteilung geht auf den Ingenieur Frederic Winslow Taylor zurück, während das erste Fliessband in einem Unternehmen vermutlich von Ransom E. Olds umgesetzt wurde. Henry Ford hat diese beiden Ideen also nicht erfunden, doch er hat sie 1913 als erster Unternehmer mit Erfolg umgesetzt. Damit erreichte er, die Produktionszeiten und die Preise drastisch zu senken sowie einen neuen industriellen Standard zu etablieren.

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Sind Ratingagenturen Dienstleister oder böse Mächte?

27.05.2014 |  Von  |  Dienstleistungen, Finanzen, Kommunikation  | 
Sind Ratingagenturen Dienstleister oder böse Mächte?
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Spätestens seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise vor einigen Jahren sind die Ratingagenturen ein brisantes Thema. Denn kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue bedenkliche Meldungen über kriselnde EU-Staaten wie Griechenland, Italien oder Portugal die Runde machen. Denn das Schreckensszenario „insolventer“ Staaten ist nach wie vor Thema und bedroht letztendlich die komplette Weltwirtschaft. Fixer Bestandteil diverser Informations- und Nachrichtensendungen sind daher die Analysen und Einschätzungen von Ratingagenturen. Doch wer sind diese Meinungsmacher eigentlich wirklich?

Grundsätzlich sind Ratingagenturen einfach Unternehmen, deren Geschäft darin besteht, Risikobewertungen von Wertpapieren abzugeben. Dabei geben die Ratings lediglich die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls der betreffenden Aktie oder Anleihe an. Meist arbeiten die Agenturen im Auftrag des Emittenten, der die Wertpapiere auf den Markt gibt und letztendlich für die Analyse bezahlt.

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Die Nachfolgeregelung in mittelständischen Unternehmen – gern verdrängt und doch eine zentrale Aufgabe

27.05.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation  | 
Die Nachfolgeregelung in mittelständischen Unternehmen – gern verdrängt und doch eine zentrale Aufgabe
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Seit Mitte der 90er-Jahre findet insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen, den sogenannten KMU, ein Generationenwechsel statt, der nicht immer mit der Übergabe des Stabes an die nächste Generation endet. Stattdessen steht eine Vielzahl dieser Betriebe ohne Nachfolger zur Disposition, mit der Folge, dass das Unternehmen verkauft oder der Geschäftsbetrieb ganz eingestellt wird. Unternehmensübertragungen in den verschiedenen Varianten sind nicht nur in der Schweiz ein bedeutsames Thema, sondern betreffen nahezu alle europäischen Staaten, darunter Österreich, Italien, Schweden, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland.

Die aktuelle Situation

Schätzungen zufolge wird mindestens ein Viertel aller kleinen und mittleren Betriebe zumindest in der Schweiz auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger erfolglos bleiben. Die häufigsten Gründe für das Scheitern von Nachfolgeregelungen sind ein Kaufpreis, der von der Realität weit entfernt ist, und eine fehlende wirtschaftlich tragfähige Basis für eine sichere Existenz. Ein wichtiger Grund ist häufig auch die Tatsache, dass der Inhaber den richtigen Zeitpunkt und eine Planung für die Übergabe des Stabes an die nächste Generation oder für die Suche nach geeigneten Nachfolgeregelungen schlichtweg verpasst hat.

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Lohndiskriminierung von Frauen – noch lange nicht vom Tisch

21.05.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Lohndiskriminierung von Frauen – noch lange nicht vom Tisch
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Die Beseitigung von Diskriminierung ist in allen Industriegesellschaften ein Thema. Das Credo unserer Zeit lautet: Gleiches Chancen und gleiches Recht für alle. Auf dem Papier stimmt diese These in der Regel auch. In der Praxis sieht es leider nicht selten anders aus.

Auch bei der Lohndiskriminierung von Frauen wird dieses Faktum deutlich. In der Schweizer Privatwirtschaft ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in den letzten 20 Jahren zwar geschrumpft, sein Ausmass ist jedoch nach wie vor gravierend.

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Das Franchise-Prinzip: Ein möglicher Weg in die Selbstständigkeit

18.05.2014 |  Von  |  Finanzen, Marketing, Produkte  | 
Das Franchise-Prinzip: Ein möglicher Weg in die Selbstständigkeit
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Franchising ist eine Möglichkeit, den Weg in die Selbstständigkeit zu beschreiten. Dazu gehen ein Franchise-Nehmer und ein Franchise-Geber eine Partnerschaft ein, die durch einen Vertrag begründet wird und mit gegenseitigen Leistungspflichten verbunden ist. Wie bei anderen Geschäftsmodellen gibt es auch hier Vorteile und Nachteile, die man als Existenzgründer kennen und gegeneinander abwägen sollte.

Die wesentlichen Merkmale des Franchisings

Beim Franchising bietet ein Franchise-Geber dem Franchise-Nehmer ein komplett geschnürtes Geschäftspaket an. Rechtlich arbeitet dieser als Unternehmer auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Der Franchise-Nehmer übernimmt gegen Bezahlung ein durch den Franchise-Geber organisiertes Absatzsystem inklusive Namen, Know-how und Marketing. Dabei übt der Franchise-Geber eine Weisungs- und Kontrollfunktion aus und stellt so ein systemkonformes Verhalten sicher.

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Soziale Mindeststandards am Beispiel Australien

16.05.2014 |  Von  |  Finanzen  | 
Soziale Mindeststandards am Beispiel Australien
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Am kommenden Sonntag stimmen die Schweizer über die Mindestlohn-Initiative ab. Aus Sicht der Wirtschaft schafft ein Mehrheitsvotum dafür Probleme. Viele Unternehmen sind durch die Höhe der Lohnuntergrenze wirtschaftlich überfordert. Kritiker befürchten, dass der Mindestlohn in grösserem Umfang Arbeitsplätze kosten wird.

Australien gehört zu den Ländern mit den historisch längsten Erfahrungen mit dem Mindestlohn. Heute beläuft sich dieser auf 16,37 Australische Dollar und ist damit der höchste nominale Mindestlohn der Welt, auf den Angestellte ab dem Alter von 20 Jahren Anspruch haben. Seine Höhe entspricht etwas mehr als der Hälfte des Medianlohns eines Vollzeitangestellten. Laut Angaben der OECD liegt er kaufkraftbereinigt bei 10,2 US-Dollar respektive 9,5 Franken.

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