Studien

Schweizer Spitalmarkt: So robust waren die Finanzen 2014

Das Schweizer Spitalwesen erneuert sich fortwährend. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass grosse Um- oder Neubauprojekte angekündigt werden. Doch wie gesund sind die Finanzen des Schweizer Spital- und Psychiatriemarktes? Um dies zu ermitteln, hat PwC in der Studie „Schweizer Spitäler: So gesund waren die Finanzen 2014“ zum vierten Mal in Folge die Jahresrechnungen von 28 Schweizer Akutspitälern und neu 9 Psychiatrien im Zeitraum von 2007 - 2014 untersucht und ausgewertet. Finanzielle Kennzahlen sind für Verantwortungs- und Entscheidungsträger von Spitälern zunehmend zentral, allen voran die EBITDA-Marge (für Eigentümer von Spitalimmobilien) bzw. EBITDAR-Marge (für Mieter von Spitalimmobilien) und im Zusammenhang mit Grossprojekten immer häufiger auch der Freie Cash Flow (Free Cash Flow). Als EBITDA- bzw. EBITDAR-Margenziel erachtet PwC bei Akutspitälern einen Richtwert von rund 10 % weiterhin als angemessen und langfristig sinnvoll.

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Motivation: Drohende Verluste wirken mehr als Gewinne

Drohende Strafen haben bei vielen Arbeitnehmern. eine grössere Wirkung als mögliche Belohnungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der University of Pennsylvania. In einem Experiment wurden 281 Angestellten der dortigen Hochschule über drei Monate hinweg dazu aufgefordert, pro Tag mindestens 7.000 Schritte zu machen. Die Forscher setzten verschiedene Anreize. Die Teilnehmer einer Gruppe bekamen 1,40 Dollar für jeden Tag, an dem sie das vorgegebene Ziel erreichten. Eine andere Gruppe erhielt hingegen pro Monat automatisch 42 Dollar, abzüglich 1,40 Dollar für jeden Tag, an dem sie unter 7.000 Schritten blieben. Eine dritte Gruppe bekam überhaupt keinen monetären Anreiz.

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Grosse Herausforderungen für Schweizer Asset Management

Das Asset Management in der Schweiz steht vor grossen Herausforderungen – und das trotz hoher Kompetenzzuschreibung, aussichtsreicher Marke und ansprechender Performance. So sind Selbstbewusstsein und Optimismus der Anbieter zwar stark ausgeprägt. Andererseits geht das Vertrauen der Investoren in die Branche zunehmend zurück. Zudem fehlen echte Alleinstellungsmerkmale/USP und das aktuelle Stärken-/Schwächen-Profil im Schweizer Asset Management entspricht nur eingeschränkt den Schlüsselerfordernissen der Branche.

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Sonnenenergie lädt Wärmeboiler: EKZ starten Pilotprojekt

Die zunehmende Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz ist ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die ETH Zürich und Landis+Gyr gehen diese Herausforderung in einem neuen Pilotprojekt gemeinsam an. In Rickenbach-Sulz erproben sie, wie man Solarenergie in Wärmeboilern speichern kann. Die unregelmässig produzierte Solarenergie stellt das Stromnetz vor Herausforderungen. Speichermöglichkeiten in einem intelligenten Stromnetz sind deshalb ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Sonnenenergie sollte vorwiegend dort, wo sie lokal produziert wird, verbraucht respektive gespeichert werden – zum Beispiel in Wärmepumpen, Ladestationen von Elektroautos, Batterien oder Wärmeboilern.

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Wenn der Chef ethisch unethisch wird

Wenn Chefs Geschäftsentscheidungen nach ethischen Kriterien trifft, kann dies für die Mitarbeiter unangenehm werden. Darauf weisen Ergebnisse einer Studie der Michigan State University hin. Die Ursache: Ethisches Verhalten führt zu mentaler Erschöpfung und bewirkt ein Phänomen namens „Moral Licensing“. Die Führungskraft glaubt dann, sie habe durch ihre gute Tat einen moralischen Freibrief für schlechtes Verhalten erworben. Unternehmen können aber bei beiden Auslösern gegensteuern, so die Wissenschaftler.

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KMU-Nachfolge Schweiz: 320'000 Arbeitsplätze betroffen

Von der Nachfolgeproblematik bei Schweizer KMU sind in den nächsten 5 Jahren rund 320'000 Arbeitsplätze betroffen. Aktuell stehen in der Schweiz 71'447 KMU vor einer offenen Nachfolgeregelung. Dies entspricht einen Anteil vom 13.7 Prozent aller kleinen und mittelgrossen Unternehmungen. Besonders viele betroffene Angestellte arbeiten in Unternehmens- und Steuerberatungen (32'000 Mitarbeitende), im Grosshandel (30'000 Mitarbeitende), in Handwerksbetrieben (29'000 Mitarbeitende) sowie im Einzelhandel (26'000 Mitarbeitende).

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Frauen in Unternehmen weiter unterrepräsentiert

Frauen kommen in Unternehmen nicht voran. So werden in Europa bis 2025 voraussichtlich nur 37 Prozent der Fach- und Managementpositionen von Frauen besetzt werden. Das entspricht dem Stand 2015. Im selben Zeitraum steigt der Anteil weltweit um nur 5 Prozent auf 40 Prozent. Dies sind Ergebnisse der neuen Mercer-Studie "When Women Thrive", für die fast 600 Unternehmen und Organisationen befragt wurden, davon 21 Prozent in Europa. In Lateinamerika wird sich der Frauenanteil voraussichtlich von 36 auf 49 Prozent erhöhen, in Australien und Neuseeland von 35 auf 40 Prozent, in Kanada und den USA um nur einen Prozentpunkt auf ebenfalls 40 Prozent und in Asien von 25 auf 28 Prozent.

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Kampagne für Marktforschung: „Das erste Duschgel zum Trinken“

Ein Duschgel, das man trinken kann – braucht es das wirklich? Anhand dieses fiktiven Produkts will die neue Kampagne des Verbands Schweizer Markt- und Sozialforschung (vsms) über den persönlichen Nutzen von Marktforschung aufklären und die Schweizer Bevölkerung zur Teilnahme an Umfragen motivieren. Der Verband lanciert damit den dritten Flight seiner Aufklärungskampagne „Ihre Meinung entscheidet mit“. Bereits mit den ersten beiden Kampagnen (2012, 2014) ist es sehr gut gelungen, das Ziel der Aufmerksamkeits- und Bekanntheitssteigerung zu erreichen:

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Verbraucher hoffnungsvoll trotz Herausforderungen

Welche Befindlichkeiten und Einstellungen haben die Verbraucher in einer Welt des ständigen Wandels? Auskunft darüber gibt der aktuelle Ford Trend-Report. Die Studie zeigt: Trotz der jüngsten Probleme wie etwa der Flüchtlingskrise oder des weltweiten Terrorismus zeigen Verbraucher ein Gefühl der Entschlossenheit, um die Welt im Jahr 2016 und darüber hinaus nachhaltig zu einem besseren Ort zu machen.

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7,8 Billionen Euro Überstunden - das leisten KMU-Inhaber weltweit

KMU-Inhaber schieben weltweit Überstunden im Wert von fast 8 Billionen Euro. (Bild: © Syda Productions - shutterstock.com)

Eine weitere Studie bestätigt, dass die KMU wahrlich das Rückgrat jeder Wirtschaft sind. Ihre Inhaber leisten nämlich weltweit Überstunden im Wert von 7,8 Billionen Euro. Ein Geschenk im Wert der Bruttoinlandsprodukte von Japan und Deutschland zusammengenommen! Die Umfrage, die der Software-Hersteller Sage unter ca. 2600 Unternehmern aus elf Ländern durchführte, hat ausserdem noch andere interessante Daten zutage gefördert.

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Wie wirkt sich Finanzspekulation auf die Rohstoffpreise aus?

Die Frage, wie sich Finanzspekulation auf die Rohstoffpreise auswirkt, untersuchte die Hochschule Luzern im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit der Universität Basel. Die Wissenschaftler analysierten dafür 100 bestehende wissenschaftliche Studien und führten eine eigene empirische Untersuchung für 28 Rohstoffe durch. Die Forscher kommen zur Erkenntnis, dass Spekulation auf die Grundnahrungsmittel Weizen und Mais einen stabilisierenden Effekt auf Preisausschläge hat, wohingegen bei Lebendvieh und Schweinebäuchen Spekulation eher destabilisierend wirkt.

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Publireportagen

Schweizer Beschäftigte sorgen sich um Arbeitsplätze und leiden unter Stress

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, hat den "Barometer Gute Arbeit" veröffentlicht. Basierend auf einer repräsentativen Umfrage bewerten die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen. Schlechte Noten erhalten insbesondere die gesundheitlichen Belastungs-Kriterien und die Förderung der Weiterbildung. Auch die Sorge um die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes ist weit verbreitet. Mit dem "Barometer Gute Arbeit" von Travail.Suisse existiert ein menschliches Mass zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen. Die Bewertung der Arbeitsbedingungen richtet sich dabei an der Kernfrage nach guter Arbeit im Sinne von zukunftsfähiger Arbeit aus.

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Umfrage: Langweilige Webseiten halten vor allem Frauen vom Kaufen ab

Soziale Medien gewinnen in der Schweiz für die Kaufentscheidungen vieler Kunden und den Erfolg einer Marke immer mehr an Bedeutung. Bereits zwei von drei Schweizern orientieren sich bei ihren Käufen auch nach dem Urteil, das andere Erwerber im Netz über die Qualität gekaufter Produkte abgegeben haben. Und mehr als 80 Prozent geben auf Facebook, Twitter, Xing und Co zuweilen positive Bewertungen ab, wenn ihnen bestimmte Artikel gut gefallen haben. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Wie wichtig ist Social Media für ihr Kaufverhalten". Hierfür wurden 250 Schweizer in einer Online-Umfrage interviewt.

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Männer sind Leader, Frauen Harmonizer – Universum Professional Research 2015

Männer sind Hunter und Leader, Frauen Idealisten und Harmonizer: Die Universum Professional Research zeigt, dass sich unter Erwerbstätigen einige Geschlechterklischees hartnäckig halten. Aber nicht nur Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Karrierewünsche. Während bei Nicht-Akademiker vor allem ein guter Lohn und Jobsicherheit Priorität haben, wünschen sich Akademiker ein kreatives Arbeitsumfeld und anspruchsvolle Tätigkeiten. Im Laufe der Karriere werden zudem Respekt gegenüber den Mitarbeitenden und Führungsaufgaben immer wichtiger. An der grössten Talentstudie der Schweiz haben über 7‘500 Berufstätige teilgenommen.

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Machen männliche Arbeitskollegen krank?

In der Pendlerzeitung 20 Minuten lasen wir, dass Frauen, die in einem von Männern dominierten Arbeitsumfeld tätig sind, häufiger krank wären. Die Zeitung beruft sich dabei auf das Ergebnis von Studien an der Indiana University Bloomington. Es heisst, der Hormonhaushalt von Frauen, die in Männerdomänen arbeiten, sei häufig chronisch gestört, das betreffe vor allem das Stresshormon Cortisol. Hören wir nicht immer wieder Frauen sagen, dass sie viel lieber mit Männern zusammenarbeiten als in einem Frauenteam? Wie kommt ein solches Studienergebnis zustande?

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