Finanzen

Seltsame Entwicklung bei den Zinsen im Schatten der Aktienmärkte

Die Kreditrisikoprämien bei den Unternehmensanleihen steigen in den Himmel. Das ist nachvollziehbar, da die Gefahr von Zahlungsausfällen bei Schuldnern mit einer schlechten Bonität gestiegen ist. Zudem versiegt die Liquidität in diesem Segment rasch und Zwangsverkäufe, beispielsweise um Rückzüge von Anlagefonds zu decken, treiben die Prämien zusätzlich in die Höhe. Nur schwer nachvollziehbar ist dagegen die Entwicklung bei den sicheren Staatsanleihen wie den Eidgenossen-Anleihen oder den US- Treasuries. Die Rendite der 10-jährigen Obligation der Eidgenossenschaft ist bis am 9. März auf -0.94% gesunken.

Weiterlesen

Homeoffice wegen Coronavirus: Angestellte sind rechtlich gut geschützt

Immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeitenden ins Homeoffice. Was heisst das versicherungstechnisch zum Beispiel bei einem Unfall? Die Unfallversicherung unterscheidet nicht, wo ein Unfall geschieht, sondern ob es sich um einen Arbeitsunfall handelt oder nicht. Ein Arbeitsunfall kann auch zuhause geschehen. Wer mindestens acht Stunden pro Woche für einen Arbeitgeber arbeitet, ist überdies für die Folgen von Unfällen versichert, die ausserhalb der Arbeit passieren. Bei kleineren Pensen muss der Arbeitnehmende für eine Deckung von Nichtberufsunfällen selbst eine Versicherung bei seiner Krankenkasse abschliessen.

Weiterlesen

Können die Zentralbanken die Konjunktur noch stärken?

Die Fed hat in einer ersten ausserordentlichen Aktion ihren Leitzins um 0.50% gesenkt. Das gleiche hat die Bank of England gemacht. Die EZB will ihr Anleihenkaufprogramm aufstocken und den Banken noch mehr billiges Geld für Kredite zur Verfügung stellen. Die Bank of Japan kauft über ETF direkt Aktien. Auf all diese Massnahmen haben die Finanzmärkte nur kurz, wenn überhaupt, positiv reagiert. Die Retter in der Not der letzten Jahre scheinen ihren Heldenstatus für die verängstigten Finanzmärkte verloren zu haben. Vielmehr steht die Frage im Raum, ob die Zentralbanken überhaupt noch in der Lage sind, die angeschlagene Konjunktur zu stärken.

Weiterlesen

Angst vor Coronavirus - kein Vergleich zur Finanzkrise 2008

Die Angst vor dem Coronavirus lähmt die Wirtschaft nun auch in Europa und zunehmend in den USA. Die internationale Reisetätigkeit wird eingestellt und Veranstaltungen bleibt man gewollt oder staatlich verordnet fern. Die Meldungen von Firmen über Umsatzeinbrüche und Produktionsstopps mehren sich. Die Börsen reagieren nervös und die bekannten Untergangspropheten melden sich wieder zu Wort. In diesem Umfeld ist es nicht einfach, einen kühlen Kopf zu bewahren und zunehmend wird eine Wiederholung der Finanzkrise 2008 heraufbeschworen.

Weiterlesen

132 Infektionen in Italien - Führt der Coronavirus zu steigenden Zinsen?

Übers Wochenende wurden 132 Infektionen in Italien bekannt. Daraufhin wurden öffentliche Veranstaltungen wie der Karneval in Venedig abgesagt und ebenfalls Quarantänemassnahmen verhängt. Droht eine Pandemie sowie eine Rezession oder handelt es sich um bei den negativen Auswirkungen des Coronavirus um einen temporären Schock? Die Aktienmärkte haben bisher im Gegensatz zum Ölpreis, der sank, oder den „sicheren Häfen“, die gesucht waren, kaum reagiert.

Weiterlesen

Postauto-Affäre: Bundesrat nimmt Stellung zum Bericht der GPK-S

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 zum Bericht der Geschäftsprüfungs-Kommission des Ständerats (GPK-S) vom 12. November 2019 „Buchungsunregelmässigkeiten bei der PostAuto Schweiz AG – Erwägungen aus Sicht der parlamentarischen Oberaufsicht“ Stellung genommen. In dieser Stellungnahme geht der Bundesrat auf die Empfehlungen des Berichtes ein. Zur Sprache kommen darin auch das Konzept und die Entwicklung der Corporate Governance des Bundes für die bundesnahen Unternehmen.

Weiterlesen

Fast jeder fünfte Schweizer lebt in Haushalt mit Zahlungsrückstand

Im Jahr 2017 waren Zahlungsrückstände die häufigste Verschuldungsart in der Schweiz. 18,9% der Bevölkerung lebten in einem Haushalt mit mindestens einem Zahlungsrückstand in den vorangehenden 12 Monaten. Am häufigsten ausstehend waren Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien. 8% lebten in einem Haushalt mit mindestens drei verschiedenen Verschuldungsarten. Dies sind die Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS).

Weiterlesen

Publireportagen

Firmenveranstaltungen richtig kalkulieren - darauf müssen Unternehmen achten

Kosten für Event

Die Planung einer Firmenveranstaltung setzt immer Kompetenz und Erfahrung voraus. Zahlreiche Punkte müssen bedacht und geplant werden, um für einen reibungslosen Ablauf sorgen zu können. Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltungsplanung ist die Kalkulation von Kosten und Budget. Wichtig ist es dabei, von Anfang an alle Kosten zu berücksichtigen. Steht eine Firmenveranstaltung an, ganz egal, ob es sich um eine Weihnachtsfeier, ein Jubiläum oder den Tag der offenen Tür handelt, sollte möglichst zu Beginn der Vorbereitung die Budgetplanung erfolgen. Hier müssen natürlich verschiedene Aspekte angefangen von der Location über das Catering bis hin zur Unterhaltung bedacht werden. Wichtig ist es, zunächst ein Budget für die Veranstaltung festzulegen. So lässt sich vermeiden, dass Zeit in Ideen investiert wird, die aus finanzieller Sicht nicht realisierbar sind. Ohne klares Budget erschwert sich die gesamte Veranstaltungsplanung unnütz und es entstehen Hürden, an die im Eventmanagement zunächst nicht gedacht wurde.

Weiterlesen

"Wie lautet Ihre IBAN?" - Vier dreiste Fragen, die Telefonbetrüger stellen

Stromanbieter, Gewinnspiele und falsche Polizisten - Telefonbetrüger versuchen mit einer Vielzahl von Tricks, ahnungslose Gesprächspartner um ihr Hab und Gut zu bringen. Aufmerksame Angerufene können jedoch schnell erkennen, ob sie im Begriff sind, betrogen zu werden. Der Experte für Anruferkennung und Spam-Schutz Thomas Wrobel von Clever Dialer verrät vier freche Fragen, die nur Telefonbetrüger stellen:

Weiterlesen

Kanton LU: Vorsicht vor Vorschussbetrug und dubiosem Bitcoin-Handel!

Bei der Luzerner Polizei gingen in letzter Zeit mehrere Meldungen ein, wonach Personen von sogenannten Vorschussbetrügern bei Online-Geschäften um mehrere tausend Franken betrogen wurden. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei Onlinegeschäften mit Kryptowährungen wie beispielweise mit Bitcoins. Im Internet und in Sozialen Medien kursieren mehrere dubiose Werbungen für Geldanlagen rund um Kryptowährungen.

Weiterlesen

Immobilienfonds sind trotz hohen Agios einen genauen Blick wert

Die Preise für Schweizer Immobilienfonds haben in den letzten Monaten deutlich zugelegt. Das Agio, der Aufpreis des Börsenkurses gegenüber der Bewertung der Liegenschaften in den Fonds, ist wieder auf Werte über 30% gestiegen. Das ist viel und bedeutet ein gestiegenes Rückschlagrisiko, wenn sich die Stimmung an den Finanzmärkten ins Negative dreht wie Ende 2018. Dennoch sind Schweizer Immobilienfonds als Ergänzung im Portfolio einen genauen Blick wert.

Weiterlesen

Welchen Einfluss hat das Coronavirus auf die Märkte?

Die Liveticker melden stündlich neue Fälle von Erkrankungen durch das Coronavirus. Immer zahlreicher werden die Länder, die auch Ansteckungen melden. Bilder von abgeriegelten und faktisch stillgelegten Millionenstädten in China machen die Runde. Die Schätzungen des wirtschaftlichen Schadens gehen in die Milliarden. Dass auch die Anleger verunsichert sind, überrascht da nicht. Neu ist eine solche Situation aber nicht. In der jüngeren Vergangenheit gab es immer wieder Ausbrüche von ansteckenden Krankheiten.

Weiterlesen

Empfehlungen