Peter Pauli, der ehemalige Chef des Thuner Solarherstellers Meyer Burger, hat einen neuen Job. Und zwar als Firmengründer. "Ich gründe die Firma Epasus mit den dazugehörigen Domains epasus.com und epasus.ch, die Ende Januar live gehen werden", sagt Pauli zur "Handelszeitung".
Viele Schweizer hegen den Wunsch sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen. Ein Grossteil möchte dabei sein Glück in der Gastronomie versuchen. Spätestens wenn der Businessplan und das Konzept stehen und auch schon ein passender Standort für das neue Restaurant, das Café oder die Bar gefunden ist, sollte man auch an die Ausstattung für sein neues Lokal denken. Denn ohne Möbel, Küchengeräte, Geschirr und Co. können die zukünftigen Gäste schliesslich nicht bewirtet werden.
Die Schweiz bleibt für Firmengründer attraktiv. Nach der Flaute 2015 hat die Zahl der ins Handelsregister neu eingetragenen Unternehmen 2016 wieder angezogen. Vor allem die Genferseeregion entwickelte sich erneut dynamisch. Dies zeigt die jüngste Erhebung, der auf Online-Firmengründungen spezialisierten STARTUPS.CH. Und für 2017 ist gar mit einem Boom zu rechnen - sofern das Stimmvolk am 12. Februar ja zur Steuerreform III sagt.
Ex-Fifa-Kadermann Guido Tognoni, PR-Spezialist Sacha Wigdorovits und der norwegische IT- und Sportverbandskenner Niels Roine wollen mit einer Firmengründung die Fan-Basis in der Sportwelt monetarisieren. Das schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Mit der Zürcher Digital Sports Force, welche dieser Tage lanciert wurde, will das Trio Sportclubs, Ligen und Verbände dabei unterstützen, das Datenpotenzial ihrer Fans und Followers besser zu nutzen.
Pensionskassen zeigen wenig Interesse, ihre Gelder in Zukunftsfonds zu investieren, mit denen innovative Schweizer Startups gefördert werden sollen. Bei der Publica, der grössten Pensionskasse des Landes, verzichtet man ganz darauf, Gelder in sogenanntes Wagniskapital zu investieren. Als Hauptursache nennt Anlagechef Stefan Beiner auf Anfrage der „Handelszeitung“ das „historisch wenig attraktive Risiko-Rendite-Verhältnis von Risikokapitalfonds gegenüber Aktien“. Er warnt vor einer zu starken Förderung des Risikokapitalmarkts: „Wir befürchten, dass sonst plötzlich Projekte mit geringen Erfolgsaussichten finanziert werden.“
Am Mittwoch, 20. Oktober, erlebte Liechtenstein eine aussergewöhnliche Veranstaltung. Neun Start-ups aus dem Fürstentum und der Schweiz präsentierten sich beim Liechtensteiner Investitionsmarkt (LIM) vor einem interessierten Publikum. Mehr als 250 Teilnehmer waren gekommen, die Tagung war damit komplett ausverkauft. Der Auftritt von Unternehmerlegende und Start-up-Förderer Henri B. Meier bildete den Höhepunkt des Gründer-Events.
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Teilnehmenden dazu bereit erklärt, den Risikokapitalmarkt in der Schweiz weiterzuentwickeln und somit Start-up-Unternehmen zu finanzieren. Die Erklärung wurde vom Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und Bundespräsidenten Johann N. Schneider-Ammann mit dem Vorsteher des Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) Alain Berset, dem Schweizerischen Pensionskassenverband (ASIP), der Schweizerischen Bankiervereinigung SwissBanking, dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Venture Capital Unternehmen in Bern unterzeichnet.
Startups benötigen zum Aufbau ihres Geschäftes nicht nur Kapital. Oft ist auch unternehmerisches Know How gefragt. Erfahrungsgemäss kennen sich viele Gründer zwar im Bereich ihrer Geschäftsidee sehr gut aus, wenn es aber über darüber hinausgehende Themen geht, fehlt es an Kenntnissen und Erfahrungen. Diese Lücke hilft jetzt Companisto schliessen, die grösste Crowdinvesting-Plattform in Deutschland.
Das Start-up-Unternehmen PulseShift will Grosskonzernen zu mehr Transparenz verhelfen – mit Echtzeit-Analyse und kontinuierlichen Mitarbeiterbefragungen. Chief Solutions Officer Martin Müller erläutert das Konzept des Start-ups: "Mittels Mikro-Umfragen fangen wir die Stimmung im Unternehmen ein und werten diese mit einem datengetriebenen IT-System aus." Er erläutert weiter: "Indem wir die Arbeitsrealität abbilden, weiss das Top-Management wie Strategiewechsel bei der Belegschaft ankommen und kann entsprechend reagieren."
Die Gewinner der Swisscom StartUp Challenge absolvierten letzte Woche ein Mentorenprogramm im Silicon Valley. Darunter war auch ein Spin-Off der ETH Lausanne, das Start-up-Unternehmen Nanolive, das von Swisscom mit CHF 500.000 unterstützt wird. Nanolive hat eine neuartige Technologie entwickelt, welche die dreidimensionale Erforschung lebender Zellen möglich macht, ohne diese zu beschädigen. Das Verfahren ist im Vergleich zu anderen Industrielösungen einfach und kostengünstig und erfolgt mithilfe eines Mikroskops. Mit ihrem „3D Cell Explorer“ lassen sich Fortschritte in der medizinischen Forschung erzielen, indem die Wirkung von Medikamenten an lebenden Zellen in Echtzeit getestet werden kann.
Ticketfrog ist eine innovative Business-Idee für eine gebührenfreie Online-Ticketing-Plattform. Bereits zwei Monate nach der Firmengründung am Standort Olten ist man einen entscheidenden Schritt weiter. Die erste Finanzierungsrunde ist gesichert. Damit kann Ticketfrog die im Businessplan definierten Ziele konsequent weiter verfolgen. Der Plan sieht den Ausbau des bisher sechsköpfigen Teams auf 14 Mitarbeiter in den kommenden zwölf Monaten vor. Der Personalausbau ist notwendig, um zum einen die Plattform weiter zu entwickeln und zum anderen Marketing und Verkauf zu stärken.
Mit einem Zentrum, in dem sich Industrie und Konzerne mit innovativen Startups treffen können, bringt CUBE die "vierte industrielle Revolution" nach Berlin. Ziel ist es, dass sich Konzerne und Startups im Coworking Space miteinander verbinden. Der Cooperation Space ist Verbindungsstelle zwischen CUBEs Startups und deren Partnern – zu finden mitten in Berlin. So sollen Verbindungen zwischen innovativen B2B-Startups und Branchenführern verstärkt werden können. Startups und Konzerne sind ein kulturelles Gegenteil; sie sprechen keine gemeinsame Sprache. Durch verschiedene Projekte und Module, verbindet CUBE innovative Startups und führende Konzerne miteinander, doch das ist nicht genug. CUBE sieht sich nicht nur als Vermittler sondern auch als Übersetzer zwischen den zwei Welten, weil er die Bedürfnisse von Startups als auch von Konzernen versteht. So kann CUBE Geschäftspartnerschaften und die Digitalisierung der Industrie schneller ermöglichen als irgendeine andere innovative Scouting-Platform.
Der Liechtensteiner Investitionsmarkt freut sich auf die Präsentation von neun Start-ups. Hochkarätige Investoren und Entscheidungsträger erwarten ein Spektrum von spannenden Geschäftsideen - vom innovativen Lebensmittelautomaten über intelligente Softwarelösungen bis hin zu einer elektronischen Menükarte mit integrierter Bestellfunktion. Der Liechtensteiner Investitionsmarkt bringt am Mittwoch, 19. Oktober 2016, im SAL in Schaan bereits zum fünften Mal innovative Start-ups und KMU auf Kapitalsuche mit Investoren und Entscheidungsträgern zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen auch in diesem Jahr die Pitches von Start-ups aus den unterschiedlichsten Branchen.
Die Migros-Industrietochter Mibelle Group bringt ein junges Online-Konzept zum nationalen Rollout. Das schreibt die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe. Das Startup Tick-Wash holt bei Kunden Wäsche ab, übergibt die Kleidungsstücke einer externen Wäscherei und bringt sie gewaschen dem Kunden zurück.
Der Wunsch nach mehr selbstständiger Arbeit steigt - immer mehr Menschen wollen sich selbstständig machen. Doch welche Hoffnungen und Ängste werden mit Selbstständigkeit und Unternehmertun verbunden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Projekt ARBEIT 4.5 und zeigt den Alltag von Selbstständigen. Die TeilnehmerInnen werden dabei auf eine Reise ins Herz der Zürcher Kreise 4 & 5 geschickt.
Crowdfunding liegt im Trend – anstatt mühsam nach Investoren für ein Projekt zu suchen, wird das Vorhaben einfach der Online-Community vorgestellt. Und wer will, kann sich daran beteiligen. Immer mehr Projekte werden mittels Crowdfunding umgesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist sicherlich der Film Stromberg. Hier konnten binnen einer Woche mehr als 3000 Unterstützer gewonnen werden, die insgesamt eine Million Euro in den Blockbuster über den Büroschreck investierten.
Unter allen Schweizer Startup-Unternehmen erreichte bexio am „Top 100 Startup“-Award Platz 7. Das Unternehmen, das webbasierte Business Software für Selbstständige und Kleinunternehmen anbietet, wurde zudem als bestes Software-Startup ausgezeichnet. Für den „Top 100 Startup“-Award wählten Experten aus über 100.000 Firmengründungen die 100 innovativsten und erfolgversprechendsten Startups der Schweiz.
Das Schweizer ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) wird in diesem Herbst von der Europäischen Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI eröffnet. Das ESA BIC Switzerland erhält maximal 500'000 EUR finanzielle Förderung pro Start-up. Zusammen mit der technischen und betriebswirtschaftlichen Unterstützung ist es ein sehr attraktives Programm für schweizerische Jungunternehmen. Gefördert werden Innovationen für die Raumfahrt wie auch der Transfer in Anwendungen ausserhalb der Raumfahrt.