Laut Recherchen der „Handelszeitung“ will das Industrieunternehmen aus Winterthur insgesamt 1200 Stellen innerhalb der kommenden 12 Monate abbauen.
Aus internen Quellen geht hervor, dass auch die Schweiz vom Abbau betroffen ist. So sollen in der Sulzer-Division Chemtech 80 Arbeitsplätze weggespart werden.
Es ist der bisher umfassendste Fall von täuschenden Verkäufen von Finanzprodukten, der in der Gegend des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC) je stattgefunden hat.
Die zwei angeklagten Banken, darunter die Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin, haben ihr erstes Revisionsverfahren gegen das öffentlichkeitswirksame Urteil verloren. Dieses war durch das Gericht des Dubai International Financial Centre (DIFC) gegen sie ergangen.
Der Expansionspfad der Schweizer Wirtschaft bleibt sowohl 2016 als auch 2017 verhalten – so die neue Prognose von BAKBASEL. Seit Jahresanfang hat sich vor allem das aussenwirtschaftliche Umfeld spürbar eingetrübt.
Der bislang unterstellte Aufschwung in den Industriestaaten verzögert sich, weshalb im laufenden Jahr nachfrageseitig nur wenig Rückenwind für den Schweizer Exportsektor zu erwarten ist.
Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können ab jetzt an der "Digital Switzerland 2016" Studie teilnehmen. Die Forschungsergebnisse werden am 28. April 2016 im Zusammenhang des SUISSEDIGITAL-DAY FÜR KMU in Bern vorgestellt.
Wie meistern Schweizer KMU die digitale Transformation? Diese Frage steht im Zentrum der Studie "Digital Switzerland 2016", die von SUISSEDIGITAL und der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt wird.
Daniel Jositsch, SP-Ständerat und Präsident des Kaufmännischen Verbandes Schweiz, übt scharfe Kritik an der Bankenregulierung in der Schweiz. „Ich glaube, dass wir die Regulierung sehr weit getrieben und die Bankenbranche bereits nachhaltig geschädigt haben“, sagt er gegenüber der „Handelszeitung“.
Probleme hätten speziell kleinere und mittlere Banken oder Finanzmediäre. „Wir können nicht jedes Risiko ausschalten, nicht jeden Fall regulieren“, ist Jositsch überzeugt. Das könne unter dem Strich nicht mehr rentieren. Mit der Too-big-to-fail-Regulierung werde den Banken ein Rucksack aufgeladen, damit man sicher sei, dass sie beim nächsten Regen top ausgerüstet seien. Allerdings ist in den Augen des KV-Präsidenten Skepsis angebracht: „Ich zweifle, ob diese Mechanismen im Ernstfall wirklich greifen.“
Wie innovativ sind Schweizer Unternehmen? Zu dieser Frage führte die weltweit tätige Markenberatung Prophet eine Online-Umfrage durch, zu der 250 Erwachsene in der Schweiz interviewt wurden.
Die zentralen Ergebnisse: 82 Prozent der befragten Schweizer meinen, dass es in der Schweizer Digital-Wirtschaft einen "Swiss-Faktor" gebe, der für Qualität und Innovation stehe. Und 83 Prozent der Interviewten antworteten, dass die zunehmende Digitalisierung eine grosse Chance für die Schweizer Unternehmen und auch für sie persönlich sei.
Nachdem im vergangenen Jahr deutliche Umsatzeinbussen zu verzeichnen waren, dürfte sich die Lage der Bauwirtschaft 2016 in der Schweiz wieder aufhellen. Dies geht aus dem Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) hervor, der heute publiziert wurde.
Der Bauindex startet mit einer Seitwärtsbewegung ins Jahr 2016 (-1 Punkt). Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze für das 1. Quartal 2016 liegen damit im Bereich des Vorquartals (-0.4%). Dabei zeigen sich sowohl der Tief- (+0.6% zum Vorquartal) als auch der Hochbau (-1.4%) relativ stabil, wobei bei Letzterem das Minus aufgrund einer erneuten Abschwächung der Umsätze des Wirtschaftsbaus resultiert.
Das Schweizer Spitalwesen erneuert sich fortwährend. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass grosse Um- oder Neubauprojekte angekündigt werden. Doch wie gesund sind die Finanzen des Schweizer Spital- und Psychiatriemarktes? Um dies zu ermitteln, hat PwC in der Studie „Schweizer Spitäler: So gesund waren die Finanzen 2014“ zum vierten Mal in Folge die Jahresrechnungen von 28 Schweizer Akutspitälern und neu 9 Psychiatrien im Zeitraum von 2007 - 2014 untersucht und ausgewertet.
Finanzielle Kennzahlen sind für Verantwortungs- und Entscheidungsträger von Spitälern zunehmend zentral, allen voran die EBITDA-Marge (für Eigentümer von Spitalimmobilien) bzw. EBITDAR-Marge (für Mieter von Spitalimmobilien) und im Zusammenhang mit Grossprojekten immer häufiger auch der Freie Cash Flow (Free Cash Flow). Als EBITDA- bzw. EBITDAR-Margenziel erachtet PwC bei Akutspitälern einen Richtwert von rund 10 % weiterhin als angemessen und langfristig sinnvoll.
Angesichts der Entwicklung des schweizerischen Arbeitsmarktes zeigt sich Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, besorgt.
Laut den neusten Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamtes für Statistik ist eine deutliche Zunahme der Erwerbslosen in der Schweiz zu konstatieren. Insbesondere die Zunahme von erwerbslosen Jugendlichen und von erwerbslosen Arbeitnehmenden ab 50 Jahren ist besorgniserregend.
Das Asset Management in der Schweiz steht vor grossen Herausforderungen – und das trotz hoher Kompetenzzuschreibung, aussichtsreicher Marke und ansprechender Performance.
So sind Selbstbewusstsein und Optimismus der Anbieter zwar stark ausgeprägt. Andererseits geht das Vertrauen der Investoren in die Branche zunehmend zurück. Zudem fehlen echte Alleinstellungsmerkmale/USP und das aktuelle Stärken-/Schwächen-Profil im Schweizer Asset Management entspricht nur eingeschränkt den Schlüsselerfordernissen der Branche.
Von der Nachfolgeproblematik bei Schweizer KMU sind in den nächsten 5 Jahren rund 320'000 Arbeitsplätze betroffen. Aktuell stehen in der Schweiz 71'447 KMU vor einer offenen Nachfolgeregelung. Dies entspricht einen Anteil vom 13.7 Prozent aller kleinen und mittelgrossen Unternehmungen.
Besonders viele betroffene Angestellte arbeiten in Unternehmens- und Steuerberatungen (32'000 Mitarbeitende), im Grosshandel (30'000 Mitarbeitende), in Handwerksbetrieben (29'000 Mitarbeitende) sowie im Einzelhandel (26'000 Mitarbeitende).
Die unabhängigen Schweizer Hostels haben ein erfolgreiches Jahr 2015 hinter sich. Die Anzahl der Logiernächte stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf insgesamt 486'722.
Das gab Swiss Hostels, der Verein der unabhängigen Hostels in der Schweiz, jetzt bekannt.
MSD ist zum vierten Mal in Folge als einer der attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz ausgezeichnet worden.
Zusätzlich bekam das Unternehmen den Award „Top Employer Europe 2016“.
In den Bilanzen von Schweizer SMI-Unternehmen haben sich gefährliche Blasen aufgebaut. So schlummern in ihnen mehr als 100 Milliarden Franken an Goodwill aus vergangen Zukäufen. Dieser Betrag ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Fachleute zeigen sich wegen dieser Entwicklung besorgt. „Alle paar Jahre bauen sich da Blasen auf“, so Peter Leibfried, Direktor des Instituts für Accounting, Controlling und Auditing an der Uni St. Gallen.
Ein hoher Goodwill in der Bilanz birgt das Risiko, dass sich nach einer Wertberichtigung der Gewinn schmälert oder dass sogar ein Verlust resultiert und der Aktienkurs leidet – wie zuletzt bei der Credit Suisse. Ein Goodwill-Abschreiber in der Höhe von 3,8 Milliarden Franken auf die 2000 gekaufte Investmentbank DLJ drückte die Grossbank im Jahr 2015 in die roten Zahlen.
Angesichts der geopolitischen Bedrohung und der gesellschaftlichen Instabilität in Europa zeigen sich die Schweizer Verbraucher beunruhigt. 49 Prozent der befragten Schweizer fühlen sich von den weltweiten Krisen verunsichert und schränken ihren Konsum daher ein, bevor die nächste Rezession kommt. Mehr als die Hälfte der Befragten will grössere Anschaffungen vorerst nicht tätigen.
Starke Marken, die Nutzen bringen, denen der Konsument vertraut und die ihn inspirieren, profitieren jedoch von der Unsicherheit der Menschen. 60 Prozent der Befragten gaben an, in unsicheren Zeiten vor allem die Marken zu kaufen, denen sie vertrauten und die ihnen
wirklich nutzten.
Ein neuer Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) rückt immer näher. Die Verhandlungsdelegationen der Sozialpartner haben sich auf einen Entwurf geeinigt.
Erklärtes Ziel ist es, den neuen, allgemeinverbindlich erklärten L-GAV am 1. Januar 2017 in Kraft zu setzen.
Radio wird in der Schweiz fast zur Hälfte (49 Prozent) digital gehört. Der analoge UKW-Empfang verliert weiter an Terrain - in allen Landesteilen und Altersklassen. Das zeigen die Ergebnisse der zweiten Befragung zur digitalen Radionutzung, die heute am „Atelier radiophonique romand“ (ARARO) präsentiert wurden.
Seit Frühling 2015 erhebt die GfK Switzerland im Auftrag der Arbeitsgruppe „Digitale Migration“ (DigiMig) Zahlen zur digitalen Radionutzung in der Schweiz.
Swissquote Bank AG, die führende Online-Bank der Schweiz, hat den Thomson Reuters Lipper Fund Award in der Kategorie "Schweizer Aktienfonds" erhalten. Die Auszeichnung bekam Swissquote für den Fonds Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A, der die beste Performance aller Schweizer Aktienfonds über die letzten drei Jahre bewiesen hat.
Der Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A besteht aus Aktien mittlerer und grosser Schweizer Unternehmen aus dem SPI; die Zusammensetzung erfolgt auf Basis quantitativer Methoden. Mathematische Modelle prüfen hunderte Szenarien, um das optimale Portfolio zusammenzustellen. Das Risikoniveau ist auf -2% (Value at Risk) festgelegt. Seit Auflage des Fonds im Jahr 2009 ist der Wert des Fonds um fast 60% gestiegen.