Im November 2015 haben in der Schweiz 429 Firmen Insolvenz angemeldet, das sind 8 Prozent mehr als im November 2014. Am stärksten betroffen ist das Gastgewerbe.
Offenbar ist die sich momentan zäh entwickelnde Wirtschaft nun auch bei den Mittelständlern angekommen.
2013 hat die Migros das grösste Solarkraftwerk der Schweiz ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Jetzt wurde die Anlage auf den Dächern der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN AG) erweitert und sie produziert neu Strom für 1'600 Haushalte. Damit ist sie wieder das leistungsfähigste Solarkraftwerk der Schweiz.
Mit dem Bau einer neuen Lagerhalle hat die MVN AG ihre bestehende Solaranlage um 5'740 Photovoltaikmodule oder 9'184 m² Fläche vergrössert. Mit dieser Erweiterung produziert die Anlage über 25 Prozent mehr Strom als bisher und ist aktuell das leistungsstärkste Solarkraftwerk der Schweiz.
Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens bringt der Schweiz grosse Vorteile: Unser Land könnte pro Jahr gegen vier Milliarden Franken Energiekosten sparen, 500 vorzeitige Todesfälle vermeiden sowie Tausende von Jobs schaffen. Dies zeigt eine Studie des New Climate Institutes im Auftrag des WWF Schweiz.
Klimaschutz heisst ganz einfach weniger Erdöl, Erdgas und Kohle zu verbrennen. Das bedeutet für Länder wie die Schweiz: weniger Rohstoff-Importe, mehr Jobs in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie bessere Gesundheit dank sauberer Luft. Das Beratungsunternehmen New Climate Institute hat diese Vorteile u.a. für die USA, die EU und im Auftrag des WWF auch für die Schweiz berechnet.
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Für Lokomotivführer, die ihren Arbeitsort in der Schweiz haben, müssen Löhne bezahlt werden, die in der Schweiz üblich sind. Die Gewerkschaft SEV erhält damit recht; das Urteil ist wegweisend für die Frage der Schweizer Löhne im Umgang mit der Europäischen Union.
Das Urteil versetzt das Bundesamt für Verkehr ins Unrecht, das für das Bahnunternehmen Crossrail zugelassen hatte, dass auch ausländische Löhne zur Berechnung zugelassen wurden.
Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), der weltweit grösste Pure Play Sicherheitsanbieter, hat die Malware-Familien präsentiert, die im November 2015 weltweit am häufigsten für Angriffe auf Netzwerke von Unternehmen eingesetzt wurden. Forschungsdaten zeigen einen Anstieg der auf Deutschland gerichteten Cyber-Bedrohungen von Indexwert 2,2 im Oktober auf 3,8 im November.
Interessantes Ergebnis ist auch, dass die Schweiz und Österreich in beiden Monaten mehr angegriffen wurden. Hier wurde ein Anstieg von 3,7 (Österreich) und 2,2 (Schweiz) auf bis zu 4,4 (Schweiz) und 4,5 (Österreich) berichtet. 1 Das am meisten angegriffene Land war Saudi Arabien; im Oktober war es noch Tansania.
Bereits zum zweiten Mal hintereinander führt Giulia Enders die Sachbuch-Jahresbestsellerliste an. Mit deutlichem Abstand landet ihr Hardcover-Sensationserfolg "Darm mit Charme" 2015 auf Platz eins – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Österreich und der Schweiz.
In Portugal springt Rang drei heraus. Dies ist das Ergebnis der Jahresauswertung von GfK Entertainment. Das Unternehmen ermittelt die Buchmarktdaten in Kooperation mit den Landesverbänden wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem SBVV (Schweiz) und dem HVB (Österreich).
Zum zweiten Mal in Folge ist Peter Spuhler von der „Handelszeitung“ zum Unternehmer des Jahres gewählt worden. Der Industrielle setzt sich 2015 gegen Nick Hayek (Swatch, Platz 2) und Oscar Schwenk (Pilatus, Platz 3) durch.
Alle drei Unternehmer stehen für die Treue zum Werkplatz Schweiz, das Bekenntnis zu den Mitarbeitern und zu einer liberalen Wirtschaftspolitik, welche das Unternehmertum in den Vordergrund rückt.
Yunfeng Gao wird zu einer echten Grösse der Zentralschweizer Hotellerie. Das steht spätestens seit der am 09.12.2015 vermeldeten Übernahme des Luzerner Nobelhotels „Palace“ fest. Am Samstag, den 12.12.2015 wird der chinesische Unternehmer mit „Family Lodge“ auf Melchsee-Frutt sein zweites Hotel eröffnen. Des Weiteren soll im kommenden April der Baubeginn eines Luxushotels in Engelberg folgen.
Die hotel revue hat Gao zu seiner Hotelstrategie in der Schweiz befragt.
Wie geht Hotellerie im 21. Jahrhundert? Diese Frage versucht der Hotel-Innovationspreis (HIP) durch Verleihung von Preisen an besonders innovative Hoteliers zu beantworten. Vergangenen Mittwoch, den 09.12.2015 wurde der Preis zum zweiten Mal vergeben. Die vom Verein Hotels-St. Gallen-Bodensee verliehene Auszeichnung wurde an vier Sieger-Ideen in den Kategorien „Mitarbeiter“ und „Hotelier“ vergeben.
In der Kategorie „Mitarbeiter“ wurden Preise für den 1. bis 3. Rang vergeben, ein Preis wurde in der Kategorie „Hotelier“ vergeben. Insgesamt waren elf Projekte eingereicht worden.
Der Schweizer Presserat nimmt Stellung zu einer Zeitungsbeilage von «24heures». Er kommt zum Fazit: Eine Zeitung darf eine durch die öffentliche Verwaltung verfasste Beilage veröffentlichen. Aber sie muss darauf achten, dass der Leser den Inhalt dieser Beilage klar vom redaktionellen Teil unterscheiden kann.
Nach der Veröffentlichung einer Beilage zum Thema Unternehmenssteuerrechtsreform durch die Waadtländer Zeitung «24heures» hat der Presserat auf Vorschlag eines seiner Mitglieder diesen Fall von sich aus aufgegriffen.
Das Einkaufszentrum Centro Ovale in Chiasso steht bis auf einen letzten Mieter leer. Das Tessiner Shoppingcenter ist somit die erste «Dead Mall» der Schweiz, wie die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. «Dead Malls» werden in den USA verwaiste Einkaufszentren genannt. Ein Phänomen, das Branchenkenner in der Schweiz so nicht für möglich gehalten hätten.
«Tatsächlich ist nur noch ein letzter Laden offen im Centro Ovale», bestätigt Arnoldo Coduri. Der Präsident der Centro Ovale 1 SA, welche das Center betreibt, glaubt, dass das Einkaufszentrum wegen eines «zu generischen Angebots» nicht zum Erfolg gekommen sei. Zusätzlich hätten Frankenstärke und Auslandshopping zum Misserfolg geführt.
Schweizer Banken drohen in den kommenden Monaten Hunderte Selbstanzeigen von ehemaligen Steuersündern aus dem Ausland. Wie Schweizer Anwälte berichten, melden sich bei ihnen zunehmend Selbstanzeiger, welche von ihren Banken die Herausgabe von Retrozessionen verlangen. Statt wie bisher nur zivilrechtlich, können Kunden die «Retros», wie sie im Jargon auch genannt werdem, nun auch über eine Strafanzeige zurückfordern.
Grund ist ein Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich von Ende November. Es hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, eine Strafuntersuchung gegen die Zürcher Bank Coutts zu führen. «Den Bankkunden könnte es nunmehr mit weniger Gegenwehr möglich sein, die ihnen zustehenden Gelder nicht nur zurückzufordern, sondern auch zu erhalten», sagt Dieter Söhner, dessen Kanzlei die Strafanzeige gegen die Bank Coutts eingereicht hatte.
Was hat es mit dem Gesamtarbeitsvertrag auf sich? Wie hat er sich historisch entwickelt und wie sieht er heute in der Schweiz aus?
Der vorliegende Beitrag gibt dazu einen Überblick.
Was zeichnet zukunftsfähige Gebäudekomplexe aus? Womit meistert die Bauwirtschaft den steigenden Termin-, Qualitäts- und Kostendruck? Wie wird die Architektur noch umweltgerechter? Diese und viele weitere Fragen behandeln die Autoren im Schweizer Energiefachbuch 2016.
Der jährliche Bestseller für Baukompetenz erscheint bereits zum 33. Mal. Dennoch gibt es eine Premiere zu feiern – mit der ersten Ausgabe, die auch als App publiziert wird.
Laut aktueller BIP-Prognose von BAKBASEL wird sich die Schweizer Wirtschaft erst 2017 deutlich erholen. 2016 bleibt der Frankenkurs ein Wachstumshindernis für die Schweizer Wirtschaft. Der hohe Margendruck zwingt viele Unternehmen zu Sparmassnahmen, was sich 2016 in einer sehr verhaltenen Investitionstätigkeit widerspiegeln wird.
Vom Aussenhandel ist wegen der anhaltenden Frankenstärke vorerst ebenfalls wenig Rückenwind zu erwarten, wenngleich sich die Absatzchancen der Schweizer Exporteure aufgrund der erwarteten Belebung in den Industriestaaten im Jahresverlauf 2016 nach und nach aufhellen.
Markus Häfliger ist Journalist des Jahres 2015 in der Schweiz. Der Bundeshauschef der "Neuen Zürcher Zeitung" gewann in einer Abstimmung des Branchenmagazins "Schweizer Journalist" die meisten Stimmen. Insgesamt hatten sich bei der elften Auflage dieser Branchenwahl 1.867 Journalisten und Leser des "Schweizer Journalisten" beteiligt, was eine Rekordteilnahme bedeutete.
Markus Häfliger, der im kommenden Jahr zum "Tages-Anzeiger" wechselt, hatte 2015 die sogenannte "Kasachstan-Affäre" aufgedeckt. Er konnte gut dokumentiert nachzeichnen, wie regimetreue kasachische Politiker über Schweizer Lobbyisten und Politiker Einfluss auf die Politik in der Schweiz nehmen konnten.
Das Label Nachhaltiges Bauen Schweiz (LNBS) wird am 16. Januar 2016 an der Swissbau vorgestellt. Es ist Teil der Strategie des Bundesrats zur nachhaltigen Entwicklung und basiert auf dem 2013 eingeführten Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).
Entwickelt wird es von der SGS Société Générale de Surveillance – einer der weltweit grössten Zertifizierungsgesellschaften mit Sitz in Genf – in Kooperation mit Zimraum Raum + Gesellschaft sowie Experten der CSD Ingenieure, der Ecosens AG und der Hochschule Luzern.
Heute wurde in Brig die Stiftung Kompetenzzentrum für Fernstudien, eLearning und eCollaboration Schweiz (SKZ-CH) gegründet. Die beiden beteiligten Institutionen, Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) und Universitäre Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz), möchten das Fernstudium auf Hochschulebene gemeinsam weiter fördern.
Mit Hilfe der neu gegründeten Stiftung wollen die zwei Institutionen das Fernstudium auf Universitäts- und Fachhochschulebene noch vermehrt gesamtschweizerisch ausrichten und weiterentwickeln. Unter dieser neuen Trägerschaft will man gemeinsame Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen eingehen, Lobbyarbeit organisieren und gemeinsame Forschungsschwerpunkte erarbeiten.