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Ergebnisse für Schweiz

Januar bis September 2016: 3‘390 Firmen gingen in Konkurs

556 zahlungsunfähige Unternehmen im Kanton Zürich, eine Zunahme um drei Prozent: Damit haben sich die Konkurse in Zürich gleich entwickelt wie in der ganzen Schweiz. Insgesamt wurde über 3‘390 Firmen ein Konkursverfahren wegen Insolvenz eröffnet. Besonders stark stieg die Anzahl der Firmenpleiten in der italienisch- und in der französischsprachigen Schweiz sowie in der Ostschweiz.

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Erklärung zur Finanzierung von Start-up-Unternehmen unterzeichnet

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Teilnehmenden dazu bereit erklärt, den Risikokapitalmarkt in der Schweiz weiterzuentwickeln und somit Start-up-Unternehmen zu finanzieren. Die Erklärung wurde vom Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und Bundespräsidenten Johann N. Schneider-Ammann mit dem Vorsteher des Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) Alain Berset, dem Schweizerischen Pensionskassenverband (ASIP), der Schweizerischen Bankiervereinigung SwissBanking, dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Venture Capital Unternehmen in Bern unterzeichnet.

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Bessere Arbeitsbedingungen im Gartenbau überfällig

Mit den Arbeitsbedingungen im Gartenbau steht es nicht zum Besten. Das ergab eine Umfrage unter Gärtnerinnen und Gärtnern, die die Unia-Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen bestätigt. Eine Petition der Betroffenen richtet sich an den Arbeitgeberverband JardinSuisse. Im Sommer 2016 führte die Gewerkschaft Unia eine repräsentative Umfrage zum Thema „Zukunft Gartenbau“ durch. Die Umfrage gab den Gärtner/innen die Möglichkeit, sich zu ihren Arbeitsbedingungen zu äussern.

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Arbeitsraumsuche: Mit der App zum passenden Büro

Der Bedarf, an dem entsprechenden Standort einen passenden Arbeitsraum zu finden, steigt in Zeiten wachsender Flexibilität. Eine von Regus, dem globalen Anbieter flexibler Arbeitsraumlösungen, veröffentlichte Studie besagt, dass bei der Suche nach der geeigneten Büromöglichkeit immer häufiger Apps zum Einsatz kommen. Während heute mehr als ein Fünftel der Reisebuchungen über Apps vorgenommen wird, nutzen 10 % der Befragten nach eigener Auskunft eine App, um geeignete Arbeitsräume zu buchen.

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Geringer Anstieg des Produzenten- und Importpreisindex im September

99,7 Punkte (Basis Dezember 2015 = 100) sind der Stand, den der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im September 2016 erreichte. Das sind 0,3 Prozent mehr als im Vormonat. Vor allem die höheren Preise für Mineralölprodukte sind dafür verantwortlich. Aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) geht weiterhin hervor, dass das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten im Vergleich zum September 2015 um 0,1 Prozent zurückging.

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100 Tage im Amt: Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann

Regierungschef und Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann ist 100 Tage im Amt. Er präsentiert nun seine politischen Schwerpunkte zur Stärkung des Kantons Bern als Wirtschaftsstandort. Die Schlüsselvorhaben und der Medizinstandort entlang der Achse Thun-Bern-Biel stehen dabei im Zentrum. Der Volkswirtschaftsdirektor setzt mit innovativen Projekten Akzente im gesamten Kanton und fördert regionale Stärken. Regierungsrat Christoph Ammann hat die Medien nach 100 Tagen zu einem „informativen Zwischenstopp“ in die Welle 7 beim Berner Bahnhof eingeladen. In unmittelbarer Nähe der Universität Bern und des Universitätsspitals Insel weist der Volkswirtschaftsdirektor auf die grosse Bedeutung des Medizinstandorts Bern für den Kanton Bern hin.

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Milliardäre sind etwas ärmer geworden

„Are billionaires feeling the pressure?“ lautet der Titel des aktuellen Billionaires Reports (www.ubs.com/billionaires), der von UBS Group AG und PwC in regelmässígem Turnus herausgegeben wird. Der Bericht befasst sich mit der Situation und den Herausforderungen, denen sich Milliardäre gegenübersehen – es handelt sich um echte „Luxus-Probleme“. Der jetzt vorgelegte Report analysiert die Vermögensbildung bei Milliardären im Jahr 2015. Der Anstieg des Gesamtvermögens hat sich 2015 nicht fortgesetzt, vielmehr sank es um USD 300 Milliarden auf USD 5.1 Billionen. Der Bericht zeigt ausserdem auf, dass in diesem exklusiven Club in den nächsten 20 Jahren Vermögen in Höhe von USD 2.1 Billionen übertragen werden.

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Negativzinsen: Weiteres Hypothekarwachstum mit Pfandbriefen

Die Schweizer Banken glauben noch nicht an ein Ende des Immobilien- und Hypothekarwachstums. Über ihre Pfandbriefbanken wollen sie auch in Zukunft im grossen Stil Kapital für die Refinanzierung von Hypotheken aufnehmen können, wie die „Handelszeitung“ berichtet. So hat die Pfandbriefzentrale der Kantonalbanken vor kurzem eine Kapitalerhöhung im Umfang von 600 Millionen Franken durchgeführt, wie Handelsregisterauszüge belegen. Dies erlaube, rund 24 Milliarden Franken am Markt aufzunehmen und den Banken als Darlehen zur Verfügung zu stellen, rechnet ein Vertreter der Pfandbriefzentrale vor. Auch die Pfandbriefbank der privaten Hypothekarinstitute hat vor kurzem ihr Aktienkapital erhöht.

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Lenkungsabgabe soll Risiken von Pflanzenschutzmitteln minimieren

Die Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen, sollen mittels einer Lenkungsabgabe reduziert werden. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erwägt diese Möglichkeit, die ein Bericht von ETH Zürich und Universität Bonn nahelegt. Die Abgabe müsste allerdings speziell auf die Schweizer Zielsetzungen ausgerichtet und Teil eines ganzheitlichen Massnahmenpaketes sein. Lenkungsabgaben auf Pflanzenschutzmittel sind ein wirksames Mittel, um die Entscheidungen der Anwender von Pflanzenschutzmitteln zu beeinflussen und damit das Risiko, das durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entsteht, zu reduzieren. Eine erfolgreiche Anwendung dieses Instrumentes bedingt aber, dass es differenziert, den Zielen der Agrarpolitik entsprechend, ausgestaltet wird.

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H.-W. Sinn: EZB-Massnahme fördert Nachfrage nach 1000-Franken-Noten

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn rechnet damit, dass die grossen Schweizer Banknoten zunehmend ins Visier von Sparern und Investoren kommen, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) den 500-Euro-Schein wie angekündigt abschaffen wird. „Die Nachfrage nach der 1000-Franken-Note wird steigen“, sagt Hans-Werner Sinn im Interview mit der „Handelszeitung“. Auch könnte der Franken aufwerten, sollte die Schweizer Notenbank die zusätzliche Nachfrage nach den grossen Frankenscheinen nicht durch ein Mehrangebot befriedigen, ist Sinn überzeugt.

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Geistlich Pharma gründet Tochterfirma in Indien

(v.l.n.r.) Paul Note, CEO Geistlich Pharma, Sandeep Ghavri, General Manager Geistlich Pharma India und Andreas Baum, Schweizer Botschafter in Indien

Die Geistlich Pharma AG feierte am 8. Oktober in Indien die Eröffnung ihrer zehnten Tochtergesellschaft. Der Startschuss fiel in Anwesenheit des Schweizer Botschafters Dr. Andreas Baum. Mit dem neuen Unternehmen stösst Geistlich in einen potentiell sehr interessanten Markt für Anbieter regenerativer Zahnmedizin vor. Geistlich Pharma hat sich positiv entwickelt, wie an der international ausgebauten Präsenz und den Zahlen erkennbar ist: Mit Indien gründet das stetig wachsende Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden seine zehnte Tochtergesellschaft. Dazu kommen rund 60 Distributionspartner, die zu einer Präsenz des Spezialisten für die regenerative Zahnmedizin in nahezu 100 Ländern führt.

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BAK Herbstprognose-Tagung: Anmeldung bis 14. Oktober möglich

Am Donnerstag, 20. Oktober 2016, findet die diesjährige BAK Herbstprognose-Tagung in Basel statt. Die neuen Prognosen sowie den Anlass zum persönlichen Austausch mit Kollegen, Experten und Ökonomen von BAKBASEL sollte man sich nicht entgehen lassen. Über Jahrzehnte war der wachsende Handel – und die engere wirtschaftliche Verflechtung der Welt – ein wesentlicher Motor für das Wirtschaftswachstum. Seit einigen Jahren kommt Sand ins Getriebe der Globalisierung und der Austausch zwischen den Staaten lahmt.

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Landis+Gyr – 330‘000 Smart Meter für Österreich

Landis+Gyr im schweizerischen Zug ist einer der führenden Anbieter von Energiemanagement-Lösungen und in internationalem Massstab tätig. Jetzt hat das Unternehmen einen grossen Auftrag von einem Konsortium österreichischen Energieversorgern unter der Führung der Energie Steiermark erhalten. Ab Ende 2017 werden die Schweizer die Energie-Unternehmen mit 330‘000 Smart Metern beliefern. Die intelligenten Stromzähler sollen bei den privaten Haushaltskunden im südlichen Bundesland Steiermark zum Einsatz kommen.

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Kampf gegen unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern

Der Bundesrat hat den Bericht „Unlautere und unrechtmässige Finanzflüsse aus Entwicklungsländern“ gutgeheissen. Der Bericht gibt eine Gesamtschau über Massnahmen zur Bekämpfung derartiger Finanzflüsse. Der Bundesrat ist sich der mit diesem Thema verbundenen Herausforderungen bewusst und weiterhin gewillt, Lösungen auf internationaler Ebene aktiv mitzugestalten. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat die beiden Postulate von Nationalrätin Maja Ingold vom 26. September 2013 (13.3848) und Ständerätin Liliane Maury Pasquier vom 23. September 2015 (15.3920) zur Problematik von illicit financial flows (IFF) aus Entwicklungsländern.

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BA eröffnet Strafverfahren gegen die Falcon Private Bank

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat ein Strafverfahren gegen die Falcon Private Bank Ltd. eröffnet. Die Eröffnung des Verfahrens basiert auf Erkenntnissen im Strafverfahren in Zusammenhang mit 1MDB sowie auf Elementen des Entscheids der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA von Anfang Oktober 2016. Es besteht der Verdacht auf Mängel in der internen Organisation der Bank, aufgrund derer die Bank mögliche Straftaten nicht verhindern konnte, welche momentan im Rahmen des Strafverfahrens der BA im Zusammenhang mit 1MDB untersucht werden.

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