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Der Arbeitsmarkt der Schweiz – mit widersprüchlichen Tendenzen

Den Arbeitsmarkt der Schweiz prägen derzeit widersprüchliche Tendenzen. Derzeit leiden die Mehrzahl der Unternehmen und damit auch der Arbeitsmarkt unter dem starken Franken. Gleichzeitig gehen Politik und Wirtschaft davon aus, dass der Mangel an Fachkräften in absehbarer Zukunft deutlich grösser wird. Bisher konnte sich die Mehrzahl der Schweizer Arbeitnehmer darauf verlassen, dass sich die Suche nach einer neuen Stelle unkompliziert gestaltet. Die offizielle Arbeitslosenquote der Schweiz liegt derzeit bei 3,1 %. Im Juni 2015 waren in der Schweiz 133´256 Personen erwerbslos, im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl allerdings um 6´624 Personen oder 5,2 % gestiegen. Trotzdem bedeuten solche Werte im internationalen Vergleich de facto Vollbeschäftigung. Auch von der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde der Arbeitsmarkt der Schweiz nicht besonders hart getroffen, selbst auf dem Höhepunkt der Krise in den Jahren 2009 und 2010 lag die Arbeitslosenquote in der Eidgenossenschaft unter 4 %.

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Tourismus in Zürich wächst trotz Frankenhoch

Zürich bei Nacht. (© Nataliya Hora - shutterstock.com)

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sind die Hotelübernachungen in der Tourismusregion Zürich auf Rekordkurs. Gegenüber dem ersten Vorjahreshalbjahr 2014 ist ein Plus von 4.3 Prozent zu verzeichnen. In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeutet das 2.6 Millionen Übernachtungen. Die Stadt Zürich mit 1.35 Millionen (+0.9%) und die Flughafengemeinden mit 0.55 Millionen (+10.7%) Hotelübernachtungen kommen zusammen auf 73.5 Prozent aller Übernachtungen in der Tourismusregion Zürich. Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus, freut sich über die Halbjahreszahlen: «Mit über 106‘000 zusätzlichen Logiernächten gegenüber 2014 verzeichnen wir das stärkste Wachstum in der Schweiz.» Anders sieht es bei den Zahlen für die gesamte Schweiz aus. Im gleichen Zeitraum sind die Hotelübernachtungen um 0.6 Prozent zurückgegangen.

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Gefahren für den Arbeitsmarkt, Grundsatzurteil zum Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer

Die Auswirkungen des starken Frankens auf die Schweizer Wirtschaft sind ein Dauerthema – der Einfluss auf den Arbeitsmarkt wird sich sehr wahrscheinlich erst in der zweiten Jahreshälfte in vollem Ausmass zeigen. Das Bundesgericht hat in der vergangenen Woche ein Grundsatzurteil verabschiedet, das den Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer verbessern soll, ohne deren Arbeitsmarktchancen durch allzu strikte Auflagen für die Unternehmen zu verkleinern. Die Credit Suisse publizierte eine Studie, in der es darum geht, ob Kapitalverkehrskontrollen den Aufwertungsdruck auf den Franken mindern könnten. In Grossbritannien rückt das Referendum über die EU-Mitgliedschaft der Briten näher, die Abstimmung über den „Brexit“ könnte schon 2016 auf der Tagesordnung stehen.

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Studie: Unternehmen stehen auf dem Weg zur Digitalen Exzellenz massiv unter Druck

Unternehmen in fast allen Wirtschaftszweigen stehen massiv unter Druck, ihre Digitalisierung voranzutreiben. Schwierigkeiten ergeben sich besonders an drei zentralen Stellen: beim Aufbau und der Integration digitaler Kanäle zu ihren Kunden und Partnern; bei agilen und datengetriebenen Vorgehensweisen für die Entwicklung digitaler Angebote; und bei der klaren Verankerung der Führungsverantwortung für die digitale Transformation.

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"Sharing Economy": Schweizer teilen eigene vier Wände ungern

Schweizer sind nicht bereit, ihre Wohnung mit Fremden zu teilen. Das ergab eine von homegate.ch durchgeführte repräsentative Studie. In der Umfrage wurde gezielt auf die Nutzung des Community-Marktplatzes Airbnb für die Buchung und Vermietung von Unterkünften eingegangen. Die Mehrheit der schweizweit Befragten kann sich nicht vorstellen die eigene Unterkunft über das Portal zu vermieten.

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b24-Wochenrückblick: Babyboom und Zukunftssorgen

Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte in der letzten Woche überraschende Zahlen: Demnach erlebt die Schweiz derzeit sowohl bei den Geburten als auch bei den Eheschliessungen einen Boom. Trotzdem ist das Bevölkerungswachstum in der Schweiz fast ausschliesslich der Zuwanderung geschuldet. In der Schweizer Wirtschaft machen sich dagegen Zukunftssorgen breit. In einer aktuellen Umfrage zeigten sich vor allem exportorientierte KMUs unerwartet pessimistisch. Neben dem Franken-Hoch könnte sich auch der Börsencrash in China als Bremse für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz erweisen – die ersten besorgten Stimmen dazu kamen aus der Uhrenindustrie.

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Inhaberaktionäre aufgepasst – Jetzt kommt GAFI!

Die Schweiz hat kürzlich auf Empfehlung der Groupe d’Action Financière (GAFI, einer Arbeitsgruppe der OECD zur Geldwäschereibekämpfung) und dem in solchen Fällen üblichen internationalen Druck ihre Transparenzvorschriften zur Bekämpfung der Geldwäscherei weiter verschärft. Diese Gesetzesrevision wurde in den Medien vor allem wegen dem ursprünglich vorgesehenen Bargeldverbot ab CHF 100‘000 bekannt. Auch wenn das Bargeldverbot in der geplanten Form gestrichen wurde und das Parlament weitere Entschärfungen vorgenommen hat, hat es die Gesetzesänderung für private Aktiengesellschaften mit Inhaberaktien, und etwas reduziert auch für alle anderen privaten Aktiengesellschaften und GmbH, in sich.

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Bierpreis-Index 2015: Zürich auf Platz 65

Mancher meint: Reisezeit ist Bierzeit. Damit sich am Urlaubsort aber keine böse Überraschung hinsichtlich der Kosten einstellt, hat die Reisesuchmaschine GoEuro.ch die Bierpreise in 75 Metropolen weltweit ermittelt. Demzufolge trinkt es sich in Krakau am günstigsten, in Genf müssen Bierfreunde am tiefsten in die Taschen langen. Auch Zürich gesellt sich zu der Gruppe der teuersten Städte im Hinblick auf Bierpreise.

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b24-Wochenrückblick: Öffentliche Sparprogramme und mehr Studienplätze für Mediziner

Die prognostizierten Haushaltsüberschüsse für die Schweiz haben sich angesichts des Franken-Hochs und der abgeschwächten Konjunktur in ein strukturelles Defizit verwandelt. In den kommenden Jahren folgt daraus die Notwendigkeit umfangreicherer Sparprogramme. Weitgehend ausgenommen ist davon die Aktivierung des Schweizer Arbeitskräftepotenzials. Durch ein Förderprogramm im Umfang von 100 Millionen Franken soll innerhalb von vier Jahren bis zu ein Viertel mehr Medizinstudienplätze entstehen. Die CVP will ausserdem die Zulassung zum Medizinstudium reformieren und den Numerus clausus durch ein Praktikum ersetzen.

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Der Kampf um die Sandburgen: Immer mehr Strände werden zu Bausand

Sand gibt es „wie Sand am Meer“ – doch die moderne Industriegesellschaft braucht noch viel mehr davon. Und während der Wettkampf um Öl und Gas täglich in den Medien präsent ist, spielt sich das weltweite Ringen um den Bausand eher abseits der Öffentlichkeit ab. Sand gibt es fast überall – in der Natur, in Stahlbeton, in Computern, Alltagsprodukten und Kosmetika. Die Nachfrage ist riesig, aber die früheren Abbaugebiete sind erschöpft. Darum wird zur Gewinnung von Bausand zunehmend Raubbau an den Küsten betrieben, und unsaubere Geschäftspraktiken wie der Sandschmuggel florieren.

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b24-Wochenrückblick: Vier Abstimmungen und zwei Gesetzesänderungen

Am Sonntag haben die Schweizerinnen und Schweizer über vier Volksinitiativen abgestimmt. Die neue Gesetzesvorlage zur Präimplantationsdiagnostik (PID) war für eine klare Mehrheit überzeugend, für die Änderung des RTVG gab es dagegen nur ein äusserst knappes „Ja“. Die Erbschaftssteuer- und Stipendieninitiative sind bei den Wählerinnen und Wählern dagegen durchgefallen.

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Fleischatlas 2014: Wie die industrielle Fleischproduktion die Welt verändert

Mit ihrem Fleischkonsum sind die Schweizerinnen und Schweizer zumindest in einem Punkt auf der sicheren Seite: Knapp 80 % der hierzulande konsumierten Fleischwaren stammen aus dem Inland, etwa 30 % kommen als sogenanntes Label-Fleisch aus Betrieben mit umweltfreundlicher und artgerechter Haltung. Auf der „Insel der Seligen“ leben die Schweizer deshalb trotzdem nicht. Ein grösserer Teil der Fleischprodukte, die auf ihrem Teller landen, stammt von Tieren aus industriellen Mastanlagen, die – unter anderem durch entsprechende Medienberichte – immer wieder wegen „unhaltbarer Zustände“ und „Tierquälerei“ in die Kritik geraten. Diverse Fleischskandale haben sich auch in der Schweiz für viele Konsumenten, die ihrem Metzger zuvor vertrauten, als ein Schock erwiesen.

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b24-Wochenrückblick: Gebremste Konjunkturaussichten für die Schweiz

Die OECD hat ihre Konjunkturprognose für die Schweiz deutlich nach unten korrigiert – der Grund dafür ist der starke Franken. Die privaten Konsumausgaben sowie staatliche Investitionen könnten jedoch zu Wachstumstreibern werden. Das Franken-Hoch war auch auf dem Swiss Economic Forum Thema. Viele Firmen leiden unter Auftragseinbrüchen und sinkenden Margen – ihre Situation dürfte sich in den kommenden Monaten weiterhin verschärfen.

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Franken-Aufwertung belastet – droht der Schweiz die Rezession?

Im Januar hat die Schweizerische Nationalbank die Bindung des Franken an den Euro aufgegeben. Die Folge war eine massive Aufwertung. Jetzt zeigen sich die ersten Auswirkungen dieser Entscheidung. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hat aktuell die Wirtschaftsdaten für das erste Quartal dieses Jahres veröffentlicht. Sie belegen ein leichtes Schrumpfen der Schweizer Wirtschaft und eine schlechtere Entwicklung als erwartet. Droht der Schweiz jetzt eine Rezession?

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b24-Wochenrückblick: Auswirkungen des starken Franken, FIFA-Skandal und ein Hinweis auf das iCar

In der Schweizer Diskussion geht es nach wie vor um die Auswirkungen des starken Franken. Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz ist im ersten Quartal 2015 leicht gesunken, das Seco hält jedoch an seinen bisherigen Konjunkturprognosen fest. Die Economiesuisse will angesichts des Franken-Hochs die Unternehmen durch den Abbau von Regulierungen entlasten. Eine Stellungnahme von SNB-Präsident Thomas Jordan lässt erwarten, dass weitere Zinssenkungen zumindest kurzfristig eher unwahrscheinlich sind.

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