Finanzen

Fintech-Konkurrenz macht es Banken schwer

Fintech-Anbieter verzeichnen beachtliche Fortschritte in der Kundenwahrnehmung. Ein Grossteil der Banken muss dabei zugeben, auf die wachsende Bedrohung durch sie nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Zu diesem Resultat kommt der World Retail Banking Report (WRBR) von Capgemini und Efma. Die Studie stellte fest, dass weltweit mittlerweile fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Bankkunden Fintech-Produkte oder -Dienstleistungen nutzen. Gleichzeitig sind Kunden eher dazu bereit, Freunden und Familie ihren Fintech-Anbieter (55 Prozent) zu empfehlen, als ihre Bank (38 Prozent).

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Wie sichere ich mir ein finanziell sorgenfreies Alter?

Egal, ob dereinst die Rente oder das Kapital bezogen wird, eine frühzeitige Beratung und eine detaillierte Finanzplanung zahlen sich aus. Denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile: Die Rente bietet mehr Sicherheit und Planbarkeit, der Kapitalbezug mehr Individualität und Flexibilität. Der Kapitalbezug ist im Gegensatz zur Rente steuerlich privilegiert, und ein allfälliges Restvermögen geht in die Erbmasse über. Die Rente garantiert dafür ein fixes Einkommen bis ans Lebensende. Was die bessere Lösung ist, entscheidet sich im Einzelfall – eine generelle Regel dazu gibt es nicht. Eine frühzeitige Planung ist daher unabdingbar, damit der richtige Entscheid auf einem soliden Fundament gefällt werden kann. Dieser Prozess sollte spätestens mit 50 bis 55 Jahren beginnen.

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Aktien lohnen sich nicht?

Aktuell steht der Swiss Market Index (SMI) bei rund 8000 Punkten. Dies entspricht dem Niveau von Ende 2000. Seit 15 Jahren habe man mit Aktien nichts verdienen können, schrieben diverse Kommentatoren. Diese Kalkulation greift viel zu kurz. Unter Berücksichtigung der reinvestierten Dividenden erreichte die Gesamtrendite 50 Prozent. Wenn Sie als Anleger langfristig denken und Ihr Portfolio breit diversifizieren, so ist der gegenwärtige Kursverlauf für Sie sekundär.

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Studie zeigt Erwachen des Schweizer FinTech-Markts

Erstmalig hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft eine umfassende Bestandsaufnahme des Schweizer FinTech-Markts vorgenommen. Wie die Studie zeigt, ist das Angebot an innovativen digitalen Finanzdienstleistungen hierzulande beachtlich. Der Markt ist international kompetitiv und hat sich für weiteres Wachstum gut positioniert. Um langfristig im globalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen die Anbieter einen einfachen Zutritt zu internationalen Märkten erhalten und gleichzeitig weltweit geeignete Fachkräfte rekrutieren können.

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Bargeld-Abschaffung bedeutet Angriff auf Sparguthaben

Die Abschaffung oder schon die Einschränkung des Bargeldes haben zur Folge, dass es vor Negativzinsen der Notenbanken kein Entkommen gibt. Dies schreibt Philipp Dobbert, Chefvolkswirt der auf Honorarberatung spezialisierten quirin bank AG. Aktuell gewinnt die Diskussion rund um die Reduktion oder gar Abschaffung des Bargeldes wieder an Fahrt. Von den Befürwortern wird ins Feld geführt, dass ohne Bargeld Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität kaum noch finanziell möglich wären.

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Gebühren: Kreditkartenkonzerne verstärken Druck auf Händler

Schweizer Händler, die weiterhin Zusatzgebühren für Kartenzahlungen erheben, erhalten verstärkten Druck durch die Kreditkartenkonzerne Visa und Mastercard. Betroffen sind vor allem Firmen aus dem Online-Handel und der Reisebranche. „Wir sehen in der Schweiz immer noch Zuschläge, obwohl diese gemäss unseren Regeln verboten sind“, sagt Stefan Holbein, Manager von Visa Europe, gegenüber der „Handelszeitung“. Visa hat daher interne Verfahren gegen die Acquirer-Banken eröffnet, welche für den Handel die Transaktionen abwickeln.

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Postfinance lanciert weitere Bezahl-App

Postfinance lanciert eine Konkurrenz zur hauseigenen Bezahl-App Twint. Schon in „zwei bis drei Monaten“ werde die bestehende Postfinance-App für Android-Handys mit einer Funktion erweitert, die das Bezahlen mit der Postfinance Card ermögliche, so Postfinance-Manager David Kauer laut einem Bericht der „Handelszeitung“. In Unterlagen von Postfinance ist von einer Einführung im laufenden Jahr die Rede. Die App soll nur für Android-Telefone verfügbar sein, da sie – wie kontaktlose Kreditkarten – den NFC-Standard verwendet. Diesen sperrt iPhone-Hersteller Apple derzeit für Drittanbieter. Handys, auf denen die App installiert ist, sollen laut Postfinance genau gleich fürs Bezahlen verwendet werden können wie NFC-Karten: Ans Terminal halten, fertig.

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Preis für besten Schweizer Aktienfonds

Swissquote Bank AG, die führende Online-Bank der Schweiz, hat den Thomson Reuters Lipper Fund Award in der Kategorie "Schweizer Aktienfonds" erhalten. Die Auszeichnung bekam Swissquote für den Fonds Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A, der die beste Performance aller Schweizer Aktienfonds über die letzten drei Jahre bewiesen hat. Der Swissquote Quant Swiss Equities (CHF) A besteht aus Aktien mittlerer und grosser Schweizer Unternehmen aus dem SPI; die Zusammensetzung erfolgt auf Basis quantitativer Methoden. Mathematische Modelle prüfen hunderte Szenarien, um das optimale Portfolio zusammenzustellen. Das Risikoniveau ist auf -2% (Value at Risk) festgelegt. Seit Auflage des Fonds im Jahr 2009 ist der Wert des Fonds um fast 60% gestiegen.

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Dubai: Beklagte Schweizer Privatbank verstösst gegen Gerichtsentscheid

Es ist der bislang grösste Fall irreführender Verkäufe von Finanzprodukten in der GCC-Region. Beteiligt waren die Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin sowie deren Korrespondenzbank für den Mittleren Osten, die Bank Sarasin-Alpen (ME) Limited. Beide Banken wurden zu einer Schadenersatzzahlung von insgesamt 70 Millionen US-Dollar verurteilt. Ihren Anteil von etwas über 35 Millionen US-Dollar hat die Sarasin-Alpen jedoch laut Dubai International Financial Centre (DIFC) nicht fristgerecht bezahlt.

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Erfolgsprämien spornen nicht alle Manager an

Bislang galt die Erfolgsprämie als probates Mittel, um Manager zu Höchstleistungen anzuspornen. Doch nicht alle Führungskräfte reagieren gleich. Laut einer Studie der University of Texas in Dallas sind es vor allem die Manager mit grösseren Karriereambitionen, die auf die Erfolgsprämien ansprechen. Sie sind auch bereit, mehr Risiko einzugehen. Ob Erfolgsprämien ein Anreiz sind, entscheiden die Persönlichkeit des Managers und die Unternehmens-Performance.

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Treuhanddienstleistungen: Hilfe im Paragrafen- und Aktendschungel

Ein Jahr ist vorbei, ein neues hat begonnen. Das bedeutet besonders für Unternehmen nicht zuletzt eine Menge Papierkram. Steuererklärungen müssen gemacht und Bilanzen erstellt werden. Aber auch Privatpersonen sind durch die Steuererklärung betroffen. Solche Bürokratie kann ganz schön frustrierend und zeitraubend sein, v. a. wenn man sich in der Materie zu wenig auskennt. Wie gut dass es da Dienstleister gibt, die alles aus einer Hand anbieten: Treuhand-Unternehmen. Was das ist und wie Sie einen kompetenten Anbieter finden, stellen wir im Folgenden vor.

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Nationalbank-Präsident verteidigt geldpolitischen Kurs

Die Schweizer Wirtschaft werde es schaffen, sich an die Währungsaufwertung und den intensiveren Wettbewerb mit dem Ausland anzupassen. Dies sagte Thomas Jordan gegenüber der „Handelszeitung“. Laut dem Präsidenten der Nationalbank sollten Innovation und Effizienzgewinne den Firmen dabei helfen. „Jeder einzelne Arbeitsplatz, der verloren geht, ist für die Betroffenen äusserst schmerzhaft“, so Jordan, „doch der Strukturwandel ist für die Schweiz nichts Neues.“

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Schweizer skeptisch gegenüber neuen FinTech-Anbietern

Die neuen Anbieter von Finanzdienstleistungen (FinTechs) betrachten viele Kunden in der Schweiz mit Skepsis. 87 Prozent der befragten Schweizer scheuen davor zurück, anonymen Startups ihre privaten Finanzen anzuvertrauen, und wollen daher lieber bei ihrer Hausbank bleiben.   Zwar finden sie mobiles Banking per Smartphone hilfreich (88 Prozent), möchten aber nicht verschiedene Applikationen von unterschiedlichen Adressen nutzen, sondern alle Dienste aus einer seriösen Hand. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Werden die neuen Anbieter im Bereich Finanzdienstleistungen die klassischen Banken ablösen?", zu der Mitte November 250 Erwachsene in der Schweiz befragt worden sind.

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Postfinance plant Einstieg in die Online-Vermögensverwaltung

Die Finanztochter des gelben Riesen wird zum Roboadvisor. Wie Postfinance-Chef Hansruedi Köng gegenüber der «Handelszeitung» mitteilte, sei beabsichtigt, in Kooperation mit der Swissquote-Bank ab 2017 auch ins Online-Vermögensverwaltungsgeschäft einzusteigen. Der Roboadvising-Service der Postfinance werde dabei auf der bestehenden «White-Label-Plattform» der Swissquote-Bank aufbauen, erklärt Köng.

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