Finanzen

Abschaffung der Inhaberaktien stellt eine Enteignungsdrohung dar

Das Parlament verabschiedete am 21. Juni 2019 das neue Bundesgesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des Globalen Forums über Transparenz und Informationsaustausch. Dieses Gesetz wird voraussichtlich Anfang 2020 in Kraft treten. 2015 hatte die Schweiz die Regeln zwar schon verschärft, dies genügte aber dem Global Forum (Arbeitsgruppe der OECD) nicht, da gemäss GAFI/FATF die Inhaberaktien wegen der Anonymität und leichten Übertragbarkeit als mögliche Mittel zur Steuerhinterziehung, Geldwäscherei und Terrorfinanzierung missbraucht werden können.

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Bestechung – Rohstoffhändler Gunvor muss Millionenbusse zahlen

Die Bundesanwaltschaft (BA) verurteilt das Unternehmen Gunvor zur Zahlung von insgesamt rund 94 Millionen Franken, davon 4 Millionen Franken als Busse. Der Genfer Rohstoffhändler hatte nicht alle erforderlichen und zumutbaren organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, dass seine Angestellten oder Vermittler Amtsträger bestachen, um Zugang zu den Erdölmärkten der Republik Kongo und der Elfenbeinküste zu erhalten.

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Welche Folgen hat die Brexitdebatte für die Realwirtschaft?

Das britische Parlament, die britische Regierung um Premierminister Johnson sowie die EU ringen nach knapp drei Jahren weiter um einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Vor lauter Debatten im Parlament und Entscheidungen des höchsten Gerichts über legales oder eben illegales Vorgehen des Premierministers lohnt sich wieder einmal ein Blick auf die Realwirtschaft. Wie geht es dieser?

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Anklage gegen vier Personen wegen Bestechung bei IT-Aufträgen im SECO

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat gegen einen ehemaligen beschaffungsverantwortlichen Ressortleiter des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) sowie drei Unternehmer Anklage beim Bundesstrafgericht eingereicht. Ihnen wird insbesondere aktive bzw. passive Bestechung bezüglich der Vergabe von mehreren hundert IT-Aufträgen des SECO im Wert von insgesamt rund 99 Millionen Franken vorgeworfen.

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Aduno-Gutachten: Strafverteidiger von Pierin Vincenz half schon vor zehn Jahren

Der Strafverteidiger von Pierin Vincenz, Lorenz Erni, half schon vor zehn Jahren mit, den Banker bei einem heute umstrittenen Geschäft rechtlich abzusichern, wie die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Das Strafverfahren gegen Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz basiert auf einer Anzeige des Finanzdienstleisters Aduno, den Vincenz bis Sommer 2017 präsidierte.

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Allianz Vermögensstudie: Schweiz verliert Spitzenposition an die USA

In der zehnten Auflage des „Global Wealth Reports“ der Allianz kommt es zu einer traurigen Premiere: 2018 sind die Geldvermögen in Industrie- und Schwellenländern gleichzeitig zurückgegangen. Selbst 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, war dies nicht der Fall. Weltweit befanden sich die Anleger in einer Zwickmühle: Auf der einen Seite der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China, die endlose „Brexit-Saga“ und zunehmende geopolitische Spannungen, auf der anderen Seite die Verschärfung der monetären Bedingungen und die (angekündigte) Normalisierung der Geldpolitik. Die Allianz hat die Geldvermögen und Verschuldung der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert.

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Geldpolitik der SNB: Der Frankenkurs ist von zentraler Bedeutung

Der Wechselkurs des Frankens lenkt die Geschicke der hiesigen Wirtschaftsakteure. Um die Schweizer Wirtschaft zu unterstützen, musste die SNB im Zuge der Eurokrise der Aufwertung des Frankens entgegentreten. Sie hat damit der Exportwirtschaft unter die Arme gegriffen. Aber nicht nur. Mit einem stabilen Franken kann die SNB verhindern, dass die Inflation über billige Importgüter in negatives Territorium rutscht.

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