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An den Kapitalmärkten scheint die Inflation vorbei zu sein

Die Zinsen in der Schweiz sinken wieder. Sie folgen damit dem internationalen Trend. Die Zeit der höheren Zinsen scheint vorbei zu sein. Ob das auf reinem Wunschdenken oder auf einer guten Prognosefähigkeit basiert, werden die nächsten Monate zeigen. Bezüglich letzterem sind Zweifel angebracht. Nichtsdestotrotz: Der Swapsatz für 10-jährige Franken-Anlagen ist seit Mitte Oktober von 2.33% auf 1.68% gefallen. Die 10-jährige Anleihe der Eidgenossenschaft rentiert mit 1.03% nur noch knapp über der 1%- Marke. Von der SNB wird nur noch eine Erhöhung des Leitzinses von heute 0.50% auf 1.25% erwartet. Spätestens im März ist es vorbei mit Zinser- höhungen der SNB.

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Neue "Teleboy Live"-App: gratis und ohne Anmeldung Fussball schauen

Mit der neuen TV-App „Teleboy Live“ verpassen Fussball-Fans ganz bestimmt kein Goal von Shaqiri, Embolo und Co. Wer mit der Schweizer Nati an der WM mitfiebern möchte, kann die neue, eigens für Live-TV entwickelte App des Internet-, Telefonie- und TV-Anbieters Teleboy kostenlos in den App-Stores für iOS- und Android-Geräte herunterladen. Abgesehen vom Sportanlass des Jahres, ist „Teleboy Live“ eine optimale Ergänzung zu einem Streaming-Abo. Denn viele Schweizer:innen wollen trotz Abo von Netflix oder Disney+ auf grosse Live-Events oder News nicht verzichten.

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Als wäre ein Ballon geplatzt

Die im Oktober tiefer als erwartet ausgefallene Inflationsrate in den USA und eine schlechtere Konsumentenstimmung haben zu einem Sturz des US-Dollars geführt, der an den Devisenmärkten in seinem Tempo und in seinem Ausmass ein seltenes Ereignis ist. Gegenüber dem Franken hat er innert Kürze sieben Rappen verloren. Vor einer Woche musste für einen US- Dollar noch 1.01 Franken bezahlt werden, nun sind es noch 94 Rappen. Während man die Bewegung im CHF/USD-Kurs noch mit einem kleinen Marktvolumen abtun kann, gilt das für den EUR/USD-Kurs nicht. Gegenüber dem Euro hat der US-Dollar in der gleichen Zeit ebenfalls sechs Cent verloren. Es schien, dass mit dem Stich einer Nadel der Ballon der US- Dollar-Hoffnungen geplatzt wäre.

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Neue Photovoltaikanlage für den Standort Sursee der RAMSEIER Suisse

Auf den Dächern der Abfüllhalle und des Hochregallagers der RAMSEIER Suisse AG in Sursee wurde per Ende Oktober 2022 eine Photovoltaikanlage installiert. Die neue PET-Abfülllinie in Sursee, die Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen wurde, wird damit noch nachhaltiger. Die Investition in die PET-Anlage, die durch hochmoderne Technologie den Wasser- und Dampfverbrauch bei der Getränkeproduktion reduziert, ist eine Massnahme der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Die Solarzellen bieten nun die Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen aus der Region zu nutzen und Strom für den eigenen Energiebedarf herzustellen.

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Der Franken ist und bleibt eine starke Währung

Der Franken hat seit Ende September handelsgewichtet 4% an Wert verloren. Der Euro ist von 96 Rappen auf 99 Rappen gestiegen. Der US-Dollar kostete wieder mehr als einen Franken. Die SNB hat einen Verlust von 142 Mrd. Franken für die ersten neun Monate dieses Jahres bekanntgegeben und damit die Diskussion um ihr tiefes Eigenkapital lanciert. Das genügt, um die fast schon legendäre Stärke des Frankens in Frage zu stellen. Teilweise wird gar darüber spekuliert, ob die grossen Hedge Funds jetzt gegen den Franken wetten. Die Abschiedsreden für einen starken Franken sind jedoch verfrüht.

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Migros-Startup bestsmile verdoppelt die Produktionsfläche in Winterthur

Das Schweizer Dental-Startup bestsmile hat sich innert vier Jahren zum Marktführer für Zahnkorrekturen mit Spezialisierung auf die Herstellung von Alignern und Veneers entwickelt. Nun hat bestsmile die Weichen für noch mehr Wachstum gestellt: Die Produktionsstätte in Winterthur wurde flächenmässig auf 500m2 verdoppelt und bezüglich Infrastruktur stark aufgerüstet. Die Investitionen bedeuten eine Steigerung der Produktionskapazität, und sind ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Winterthur. bestsmile schafft damit ein hochmodernes Arbeitsumfeld für Zahntechnikerinnen und -techniker.

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Das Auftauchen von FinTech und die Vorteile für die Nutzer

Der technologische Fortschritt hat zur Modernisierung vieler historischer Bereiche der Gesellschaft geführt. In der Kommunikation, der Unterhaltung und vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens sind die Veränderungen offensichtlich. Auch im Finanzsektor hat sich gezeigt, dass technische Verbesserungen den klassischen Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnet haben, wie im Fall der Banken und der Digitalisierung. In diesem Zusammenhang sind aber auch neue Akteure aufgetaucht, die die Möglichkeiten der Technologie für Unternehmen und Verbraucher ausloten. Die Rede ist von den sogenannten FinTech-Unternehmen.

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Rechenexperiment: Wie viel verdient Elon Musk mit unseren Twitter-Daten?

Die Datenschutzexperten von heyData haben die Ergebnisse einer Datenanalyse veröffentlicht, die Aufschluss darüber gibt, welchen Geldwert unsere personenbezogen Daten für die grössten Social Media-Plattformen haben. Mithilfe von Informationen zum Umsatz pro Nutzer und zur durchschnittlichen Bildschirmzeit, konnte ermittelt werden, wie viel die Plattformen von Meta, Twitter, TikTok, YouTube und Snapchat pro Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat und Jahr an einem Nutzer verdienen. Daten gegen Service beschert Milliardenumsätze Soziale Medien machen Milliardenumsätze mit dem Verkauf von zielgruppenspezifischen Werbeplatzierungen und der kommerziellen Verwertung der persönlichen Daten ihrer Nutzer. Diese Einnahmen sind das Resultat eines modernen Tauschhandels: Um die Plattform kostenlos zu nutzen, erlauben wir ihnen, unsere Daten zu tracken und uns Werbung zu zeigen. Die Zustimmung dazu liefern wir mit der Bestätigung der Nutzungsbedingungen in den AGB. Das Geschäftsmodell lohnt sich, wie die Bilanzen der grossen Social Media-Plattformen zeigen. Meta beendete das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von 118 Milliarden US-Dollar, TikTok setzte im gleichen Zeitraum mehr als 58 Milliarden US-Dollar um und Twitter erzielte etwa fünf Milliarden US-Dollar Umsatz.

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Wenn schlecht gut und gut schlecht ist

Die Aktienmärkte nehmen einen neuen Anlauf für ein Rallye. Der Swiss Performance Index hat seit Ende September rund 5% zugelegt, der S&P 500 gar 8%. Der Auslöser für die Kursgewinne ist der gleiche wie im Juli, als die Aktienkurse vorübergehend 15% gestiegen sind: die Hoffnung, dass die Zentralbanken, allen voran die Fed, die Zinsen nicht so stark erhöhen wie befürchtet und bereits im nächsten Jahr die Zinsen wieder senken werden. Das hat zur Folge, dass schlechte Meldungen für die Konjunkturentwicklung bejubelt werden, während positive Konjunkturdaten die Sorgenfalten zurückbringen. Wenn der Online-Händler Amazon seine Besorgnis für das anstehende Weihnachtsgeschäft äussert, bricht die Aktie von Amazon 15% ein, aber bei den anderen Aktien wird zugegriffen.

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STASH liefert jetzt auch elektronische Gadgets in 10 Minuten

Wer kennt das nicht: kurz vor dem Videocall sind die AirPods unauffindbar, der Akku des Notebooks oder des Handys macht schlapp oder man hat das Ladekabel im Zug vergessen. STASH bietet Hilfe und liefert neu elektronische Gadgets in 10 Minuten - wohin man will. Zur Auswahl stehen über 50 Produkte. In 10 Minuten geliefert, kein Mindestbestellwert, Lieferung drinnen oder draussen: das ist STASH. Der schnellste Lebensmittel-Lieferant der Schweiz versorgt Kundinnen und Kunden in Zürich und Luzern per Velo mit Snacks, Getränken oder Hygieneartikeln.

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Auch in der Schweiz steigt die Zahl der Zombie-Unternehmen

Die steigende Zahl an Zombie-Unternehmen erhöht die Verlustrisiken für Kapitalgeber am Markt. Im Vergleich zu 2021 stieg ihre Zahl weltweit um 10% auf nun nahezu 2'000 Unternehmen an, wie die Managementberatung Kearney in ihrer finalen Analyse „The Walking Debt − Die wachsende Schar der Zombie-Unternehmen“ zeigt. In der Schweiz trifft diese Entwicklung in erster Linie den Mittelstand im Gesundheitssektor, vereinzelt sind aber auch Immobilien- und IT-Unternehmen betroffen. Steigen die Zinsen weiter an, droht jedem 7. Immobilienunternehmen weltweit ein ähnliches Schicksal.

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Eröffnung Pilotfiliale: Interdiscount präsentiert neues Ladenkonzept

Nicht nur ein neues zeitgemässes Design zeichnet das neue Ladenkonzept der Coop-Tochter Interdiscount aus. "Im Zentrum des neuen Ladenkonzeptes stehen die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kundinnen und Kunden", fasst Unternehmensleiter, Pierre Wenger, das Ladenkonzept zusammen. Die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden wurden im Vorfeld in Zusammenarbeit mit einem Partner genau analysiert, worauf basierend das Konzept erstellt wurde.

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Finanzergebnis: SWISS verbucht starkes drittes Quartal

Vorteilhafte Marktbedingungen in den Sommermonaten sowie erzielte Effizienzgewinne infolge der Restrukturierung haben dem Erholungskurs von SWISS weiter Schub verliehen. In den ersten neun Monaten 2022 erwirtschaftete SWISS ein operatives Ergebnis von CHF + 287,5 Mio. (1. – 3. Quartal 2021: CHF - 375,5 Mio. [1]). Im selben Zeitraum stiegen die operativen Erträge gegenüber Vorjahr um 132,3 Prozent auf CHF 3,18 Mrd. (1. – 3. Quartal 2021: CHF 1,37 Mrd.). Im dritten Quartal steigerte SWISS ihr operatives Ergebnis auf CHF 220,5 Mio. (3. Quartal 2021: CHF 22,7 Mio.[2]). SWISS geht davon aus, das Gesamtjahr 2022 mit einem soliden Gewinn abzuschliessen. Im reiseintensiven dritten Quartal konnte Swiss International Air Lines (SWISS) an die positive Geschäftsentwicklung der Vormonate anknüpfen und ihren operativen Gewinn weiter ausbauen. Dazu beigetragen haben nahezu einzigartige Marktvoraussetzungen, die sich aus einer branchenweiten Verknappung des Angebots infolge von globalen Ressourcenengpässen und grossen Nachholeffekten sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr ergeben haben. Positiv beeinflusst wurde das operative Ergebnis zudem durch Kostenoptimierungen und Profitabilitätssteigerungen, die aus der Restrukturierung resultierten.

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Swisscom: Mit stabilem Umsatz und Betriebsergebnis auf Kurs

Der Konzernumsatz sank um 1,4% auf CHF 8'225 Mio., zu konstanten Währungen wäre dieser leicht gewachsen (+0,3%). Mit CHF 6'152 Mio. blieb der Umsatz im Schweizer Kerngeschäft stabil. Der anhaltende Wettbewerbs- und Preisdruck liess den Umsatz mit Telekomdiensten um 1,1% auf CHF 4'091 Mio. zurückgehen. Der Rückgang resultiert aus dem Geschäftskunden-Segment. Hingegen erhöhte sich der Umsatz im IT-Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um 6,8% auf CHF 877 Mio. Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb entwickelt sich weiterhin positiv: Das Umsatzwachstum beträgt im Vergleich zum Vorjahr EUR 47 Mio. (+2,7%). Das konsolidierte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt mit CHF 3'341 Mio. um 3,6% unter Vorjahr. Ohne Sondereffekte und zu konstanten Währungen resultiert eine Zunahme um 0,5%. Im Schweizer Kerngeschäft konnte der Umsatzrückgang durch die laufenden Effizienzsteigerungen kompensiert werden, der EBITDA stieg auf vergleichbarer Basis um 0,7%. Bei Fastweb erhöhte sich der EBITDA um 4,3% (in EUR).

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Fabrice Zumbrunnen tritt als Präsident der Migros-Generaldirektion zurück

Fabrice Zumbrunnen hat sich entschlossen, Ende April 2023 als Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) zurückzutreten. Nach zehn Jahren in der Generaldirektion und fünf Jahren als deren Präsident will er beruflich neue Wege gehen. Die Verwaltung des MGB dankt Fabrice Zumbrunnen für seine ausserordentliche unternehmerische Leistung und sein grosses Engagement, mit dem er sehr viel für die Migros-Gemeinschaft erreicht hat. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen strategisch fokussiert, die Führungsposition im Online-Handel erfolgreich ausgebaut und neue Bereiche wie etwa Gesundheit aufgebaut. Die Suche nach der Nachfolge von Fabrice Zumbrunnen wird eingeleitet. Fabrice Zumbrunnen hat der Verwaltung MGB zugesichert, für eine reibungslose Übergangsphase zur Verfügung zu stehen und die Einführung seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers zu unterstützen.

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Fabrice Zumbrunnen tritt als Präsident des Migros Bank-Verwaltungsrats zurück

Fabrice Zumbrunnen hat sich entschlossen, per Ende April 2023 als Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) und von seiner Funktion als Präsident des Migros Bank-Verwaltungsrats zurückzutreten. Fabrice Zumbrunnen wird seine Position als Verwaltungsratspräsident der Migros Bank AG per Ende April 2023 aufgeben. Nach zehn Jahren in der Generaldirektion und fünf Jahren als deren Präsident will er beruflich neue Wege gehen.

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