Finanzen

PostFinance AG: Alex Glanzmann zum neuen Verwaltungsrat gewählt

Alex Glanzmann ist neuer Verwaltungsrat der PostFinance AG. Dies wurde in einer ausserordentlichen Generalversammlung beschlossen. Sein Amt tritt er im August 2016 an und folgt damit auf Thomas Egger, der im Juli aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden ist. PostFinance gewinnt mit Alex Glanzmann eine Persönlichkeit mit langjähriger Erfahrung im Finanzbereich. Derzeit ist Alex Glanzmann (1970) Leiter Finanzen der Schweizerischen Post. Er startete seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Amt für Informatik und Organisation des Kantons Solothurn. Anschliessend war er leitender Berater sowie Vizedirektor beim Wirtschaftsprüfungs- und Treuhandunternehmen BDO Visura. Im Jahr 2005 stiess er zur Schweizerischen Post, bei der er vor seiner Ernennung zum Finanzchef Konzern unter anderem sechs Jahre lang den Bereich Finanzen beim Konzernbereich PostLogistics verantwortet hat.

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Swisscom stark - trotz Preisdruck und Wettbewerb

Swisscom-Chef Urs Schaeppi zeigt sich erfreut über das Konzern-Ergebnis des ersten Halbjahres. Trotz starken Wettbewerbs seien sowohl der Umsatz als auch der Gewinn gehalten worden. Insgesamt erreichte der Nettoumsatz von Swisscom in den ersten sechs Monaten CHF 5‘769 Mio. (CHF +11 Mio. oder +0.2%) und lag damit leicht über Vorjahresniveau. Während in der Schweiz der Umsatz mit Telekommunikationsdienstleistungen wegen hohem Preisdruck und zunehmender Marktsättigung um CHF 46 Mio. (-1.4%) sank, stieg er im Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um CHF 29 Mio. Der EBITDA stieg um 4.4% oder CHF 94 Mio. auf CHF 2‘227 Mio.

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EX-SNB-Präsident Hildebrand will höhere Entschädigung

Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand hat in einem ersten Prozess gegen die Whistleblower Reto T. und Hermann Lei eine Prozessentschädigung von 10‘800 Franken zugesprochen bekommen. Dabei war er als Privatkläger aufgetreten, weil die beiden Beklagten seine privaten Devisengeschäfte öffentlich gemacht hatten. Trotz des Prozesserfolgs ist Hildebrand aber mit dem Urteil nicht zufrieden. Er fordert jetzt eine mehr als doppelt so hohe Summe – ganz genau 24'519 Franken und 25 Rappen. Das teilt einem Bericht der Handelszeitung zufolge sein Anwalt Peter Bettoni in einer Eingabe an das Zürcher Obergericht mit.

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Small-Cap-Investment in Shenzhen – auch für Ausländer

China bietet erstmals auch Anlegern von ausserhalb des Reiches der Mitte die Möglichkeit, in junge IT- und Tech-Unternehmen in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen zu investieren. Shenzhen grenzt unmittelbar an Hongkong an. Die chinesische Regierung hat jetzt die Verbindung Hongkong - Shenzhen (SHHKSC) als Zugang für fremde Aktieninvestoren genehmigt. Nach der Einrichtung von A-Share Aktien als Zugangsmöglichkeit für Ausländer ist dies ein weiterer Schritt, der der Nachfrage nach Small-Cap Titeln aus China Rückenwind verleihen könnte. China-Experte HSBC rechnet mit Gewinnmitnahmen bei Large-Cap Titeln zu Gunsten erster Investition in Small-Caps.

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Stadler Rail ergattert zwei Grossaufträge

Für Peter Spuhler könnte es nicht besser laufen: Wie die Handelszeitung berichtet, hat der Patron des Thurgauer Bahnbauers Stadler Rail einen Grossauftrag aus den USA vermeldet. Stadler Rail liefert 16 Züge ins Silicon Valle – für 550 Millionen Franken. Recherchen der Handelszeitung haben ergeben, dass die US-Order nicht die einzige Grossbestellung ist. Auch ins Vereinigte Königreich wird Stadler Rail Züge im Wert von rund einer halben Milliarde Franken liefern können.

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H-Hotels AG: Positive Halbjahresbilanz

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 zieht die die H-Hotels AG aus dem hessischen Bad Arolsen eine positive Bilanz. Das familiengeführte Unternehmen erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz von 189,3 Millionen Euro und konnte damit den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode abermals toppen. Nicht nur die Durchschnittsrate erhöhte sich um 11,9 Prozent. Auch der RevPar konnte um 13,1 Prozent erhöht werden; ebenso erhöhte sich die Belegung um 5,4 Prozent. Nach den überaus erfolgreichen Jahren 2014 und 2015 setzt sich das Wachstum der hessischen Hotelgruppe somit weiterhin positiv fort. „Für uns sind die Zahlen ein Beleg, dass wir mit den in 2013 begonnenen Umstrukturierungen und Investitionen den richtigen Kurs genommen haben“, erklärt Alexander Fitz, Vorstandsvorsitzender der H-Hotels AG.

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Miele: Umsatz um 6,4 Prozent gestiegen

Deutliche Steigerung bei Umsatz und Beschäftigung: Das Unternehmen Miele erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 Umsätze von 3,71 Milliarden Euro. Damit konnte sich der Hausgerätehersteller um beachtliche 6,4 Prozent bzw. 224 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Auch bei der Beschäftigung hat Miele zugelegt. Zum ersten Mal arbeiten mehr als 18‘000 Menschen für Miele. Investiert wurden im Berichtszeitraum 184 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen erfüllt Miele einmal mehr sein strategisches Ziel, über alle Konjunkturzyklen hinweg stetig und nachhaltig zu wachsen. Das aktuelle Umsatzplus wurde "organisch" erreicht, also ohne Zukauf anderer Hersteller oder Marken und ohne fremdes Kapital. Und wie schon im vorletzten Geschäftsjahr lag der Umsatzzuwachs signifikant über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

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Renminbi – weiterer Schritt zur Reservewährung

Bisher konnte die chinesische Währung Renminbi nicht mit anderen grossen Weltwährungen mithalten, da die Handelbarkeit eingeschränkt war und unter dem starken Einfluss der chinesischen Zentralbank stand. Doch die Volksrepublik hat schrittweise eine Liberalisierung in die Wege geleitet. Sie macht den Weg frei für den Renminbi als internationale Reservewährung. Ein weiterer Meilenstein wurde jetzt erreicht: Die People's Bank of China bewilligt das erste Sonderziehungs-Anleiheprogramm (Special Drawing Rights, SDR) für den chinesischen Kapitalmarkt. Das Programm ermöglicht der Weltbank, in SDR lautende Anleihen zu begeben, deren Coupon, Settlement und Rücknahmezahlungen in Renminbi (RMB) lauten werden. Die Anleihe erfolgt mit massgeblicher Beteiligung von HSBC. Während den Vorbereitungen arbeitete HSBC eng mit der Weltbank zusammen und wird Joint-Bookrunner sowie Joint-Leadmanager der ersten Emission sein.

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US-Leitzinsen: das Zögern der Fed

Im Dezember 2015 hat die amerikanische Notenbank Fed zuletzt die Leitzinsen leicht erhöht. Für dieses Jahr waren weitere kleine Zinsschritte nach oben erwartet worden. Doch bisher konnten sich Janet Yellen und ihre Mitstreiter nicht dazu durchringen. Zu wackelig erscheint ihnen die amerikanische Konjunktur. Das ständige Zögern und Verschieben bleibt nicht ohne Auswirkungen, meint zumindest Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank. Wir geben hier seine Einschätzung zur Zinslage in den USA wieder: „In ihrer letzten Stellungnahme hat die Fed sie sich zwar positiver über die US-Wirtschaft geäussert, zugleich aber die mangelnde Investitionstätigkeit hervorgehoben und die globalen Risiken betont. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die Fed bis mindestens im Sommer des nächsten Jahres keine weitere Zinserhöhung vornehmen wird. Ich bin da anderer Meinung und gehe von einer Erhöhung um 0.25% noch in diesem Jahr aus.

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economiesuisse gegen Selbstbestimmungsinitiative

Der Dachverband der Schweizer Wirtschaft economiesuisse wendet sich gegen die von der SVP eingereichte „Selbstbestimmungsinitiative“. Am Freitag hatten Vertreter der Partei die gesammelten mehr als 116‘000 Unterschriften offiziell übergeben. economiesuisse sieht in dem Antritt einen frontalen Angriff auf die Interessen der Wirtschaft, denn sie gefährde die starke Vernetzung der Schweiz mit der Weltwirtschaft und die Teilnahme am europäischen Binnenmarkt. Eine Annahme der Vorlage würde sich auf hunderte bestehende Wirtschaftsabkommen auswirken und zu einer anhaltenden Rechtsunsicherheit führen. Die Volksinitiative „Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)“ sei eine gefährliche Mogelpackung: Sie ziele auf die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und greife gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen der Schweiz an. Künftige bilaterale oder multilaterale Abkommen mit Handelspartnern auf der ganzen Welt würden erschwert oder gar unmöglich.

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UBS: „Immobilienblasenindex“ bleibt rückläufig

Im 2. Quartal 2016 ist der UBS Swiss Real Estate Bubble Index leicht gesunken. Mit 1,32 Punkten verharrt er in der Risikozone. Dieser zweite Rückgang in Folge führte zu einer abnehmenden Dynamik des Hypothekarwachstums und real sinkenden Eigenheimpreisen. Dank niedriger Zinsen bleiben Investitionen in Immobilien weiterhin beliebt. Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index lag im 2. Quartal 2016 bei 1,32 Indexpunkten in der Risikozone. Gegenüber dem revidierten Wert des Vorquartals sank der Index um 0,03 Punkte. Zwei Faktoren begünstigten den leichten Rückgang: Erstens stagnierten die nominalen Eigenheimpreise gegenüber dem Vorquartal, was teuerungsbereinigt einem Rückgang von 0,6 Prozent entspricht.

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Neue Finanzkrise – ein Problem für europäische Institute

Wenn es zu einer neuen Finanzkrise käme, würden etliche europäische Finanzhäuser wegen zu wenig Eigenkapital in Schwierigkeiten geraten. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Beteiligung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Die Forscher stützten sich dabei auf die jüngsten Resultate der Stresstests bei Banken. Danach würden Fehlbeträge in Milliardenhöhe entstehen, die je nach Krisenszenario und Methode erhebliche Schwankungen aufweisen. Diese sind insbesondere bei Geldhäusern in Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Spanien und Italien am stärksten ausgeprägt. Für ihren Vergleich haben die Wissenschaftler zwei Massstäbe herangezogen: zum einen den Ansatz der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) für den Bankenstresstest 2014, zum anderen die Methode der US-Notenbank Fed für den Stresstest 2016 im Bankensektor der Vereinigten Staaten von Amerika.

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England setzt auf Apps für mehr Bankenwettbewerb

Um den Bankenwettbewerb in den Segmenten Kleinunternehmen und Privatkunden anzukurbeln, setzt die britische Competition and Markets Authority (CMA) auf Apps. So soll es das "Open Banking" den Kunden ab 2018 erleichtern, für sich die besten Angebote zu finden. Ebenso verschärft die Wettbewerbsaufsicht im Bereich Überziehungsgebühren die Regeln. Nach Angaben der "Financial Times" sollen Kleinunternehmen und Endkunden durch die Massnahmen 1 Milliarde Pfund sparen, gerechnet über einen Zeitraum von fünf Jahren.

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Travail.Suisse fordert ein Prozent mehr

Travail.Suisse sieht die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz für 2016 optimistisch. In einigen Branchen seien die Folgen des überbewerteten Frankens zwar noch spürbar, doch es zeichne sich für dieses Jahr ein solides Wirtschaftswachstum ab. Dies sei nicht zuletzt dem Einsatz und der Flexibilität der Arbeitnehmer zu verdanken. Spürbare Lohnerhöhungen und eine Steigerung der Kaufkraft der Arbeitnehmer seien nötig und auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Damit werde der private Konsum als Konjunkturstütze stimuliert. Travail.Suisse – als unabhängiger Dachverband der Arbeitnehmer - und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel&Gastro Union fordern deshalb im Lohnherbst 2016 Lohnerhöhungen in der Grössenordnung von einem Prozent. Travail.Suisse argumentiert dabei wie folgt:

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Zürich: Konsumentenpreise um 0.4 Prozent gesunken

Im Juli wies der Zürcher Index der Konsumentenpreise gegenüber dem Vormonat eine leicht sinkende Tendenz auf. Der Preisrückgang betrug 0.4 Prozent, der Index erreichte damit einen Stand von 100.4 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Auf Jahressicht blieben die Preise mit einer Teuerungsrate von null Prozent völlig stabil. Hauptverantwortlich für den Indexrückgang in den letzten Wochen waren günstigere Preise für Kleider und Schuhe infolge von Ausverkaufs-Aktionen sowie tiefere Preise für Hotelübernachtungen, Linienflüge, Treibstoffe und Heizöl. Höhere Preise für Pauschalreisen ins Ausland und für Autos dämpften hingegen den Teuerungs-Rückgang.

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