Finanzen

„Super Mario“ – das Bild des EZB-Präsidenten verblasst

Am kommenden Donnerstag schauen Finanz- und Wirtschaftsexperten wieder mit Spannung nach Frankfurt. Denn dann wird Mario Draghi die neuesten geldpolitischen Entscheidungen der EZB bekanntgeben. Doch im Vorfeld der EZB-Beschlüsse ist es diesmal auffallend ruhig. Das war längst nicht immer so. Es gab Zeiten, da liessen ein paar Worte von Draghi den Euro und die Kurse an den Börsen heftig ausschlagen. Die EZB-Entscheidungen waren Ereignisse, die schon Wochen im Voraus die Schlagzeilen der Finanzmedien beherrschten.

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Galenica-Gruppe: „Frist des Bar-Kaufangebots für Relypsa-Aktien abgelaufen“

Am heutigen Donnerstag gab die Galenica Gruppe bekannt, dass die Frist ihres Bar-Kaufangebots für die ausstehenden Stammaktien von Relypsa, Inc. (NASDAQ: RLYP), am Tagesende vom Mittwoch, den 31. August 2016, um Mitternacht New Yorker Zeit abgelaufen ist. Das Kaufangebot belief sich auf USD 32,00 pro Aktie netto, ohne Zinsen und abzüglich der anwendbaren Quellensteuern. Abgegeben wurde das Kaufangebot durch die mittelbare, hundertprozentige Tochtergesellschaft von Galenica, die Vifor Pharma USA Inc. Die Depotstelle teilte mit, dass bei Ablauf der Angebotsfrist insgesamt 38’673’841 der ausstehenden Stammaktien von Relypsa wirksam zum Kauf angedient und nicht zurückgezogen waren (ohne Berücksichtigung der Aktien, die unter Anzeige garantierter Andienung angeboten waren). Dies entspricht nahezu 85.6% der ausstehenden Aktien von Relypsa.

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UBS KMU Barometer: Quartalsübersicht

In der Industrie ist das Barometer bei allen Unternehmensgrössen im Juli gegenüber dem Vormonat etwas gestiegen. Während aber die KMU mit -0,23 Punkten leicht unter dem langjährigen Durchschnitt lagen, konnten sich die Grossunternehmen mit 0,15 Punkten knapp darüber halten. Die Lage der KMU im Dienstleistungssektor verbesserte sich im dritten Quartal ebenfalls marginal.

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Debiopharm: Millionen-Investition in kanadisches Startup GenePOC

Das auf die Entwicklung schneller Diagnosetests spezialisierte Startup GenePoc, Inc. hat kürzlich die CE-Kennzeichnung für seinen ersten bakteriologischen Test erhalten. Mit der Kommerzialisierung in Europa wird GenePoc noch in diesem Herbst beginnen. Der Debiopharm-Konzern wird mehrere Millionen Dollar investieren, die in die Entwicklung von GenePOCs Technologie und seine Einführung fliessen. Zudem plant Debiopharm die Einführung einer neuen Produktreihe für Diagnosetests in seinem in Valais ansässigen Unternehmen.

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Gutes Halbjahresergebnis 2016 für BLS Cargo

Im ersten Halbjahr 2016 konnte die BLS Cargo AG ihren Umsatz deutlich steigern. Der erzielte Gewinn beträgt CHF 0,6 Millionen. Auch die Verkehrsmenge ist mit knapp 9000 Zügen im Vergleich zur Vorjahresperiode stabil geblieben. Ab September führt BLS Cargo Probefahrten durch, um sich auf die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels vorzubereiten. Im laufenden Jahr übernahm das Unternehmen für neue Kunden die Verantwortung für die gesamte internationale Strecke und erhöhte dadurch den Umsatz um 14 Prozent von CHF 83,9 Millionen auf CHF 95,8 Millionen. BLS Cargo erzielte im ersten Halbjahr 2016 ein Betriebsergebnis (EBIT) in der Höhe von CHF 1,3 Millionen (Vorjahr CHF -1,3 Millionen) und schloss die Halbjahresrechnung mit einem Gewinn von CHF 0,6 Millionen ab (Vorjahr CHF-1,6 Millionen).

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Baloise Bank SoBa – Zinsgeschäft prägt Zwischenergebnis

Die Baloise Bank SoBa freut sich über ein solides Ergebnis im ersten Halbjahr 2016. Der Reingewinn blieb mit einem leichten Zuwachs auf gut 13 Mio. CHF nahezu stabil. Das Ergebnis war vor allem dem Zinsgeschäft zu verdanken, dass deutlich um 3.2% auf 39.1 Mio. CHF zugenommen hat. Positiv ist auch der Zufluss an Kundengeldern in Höhe von rund 45 Mio. CHF zu werten. Trotz eines schwierigen, von Negativzinsen geprägten Umfeldes konnte sich die Baloise Bank SoBa daher sehr gut behaupten und bleibt auf Erfolgskurs. Der Zuwachs an Kundengeldern ist auch Ausdruck der guten Position der Bank und ihrer Akzeptanz im Markt.

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Alpiq setzt auf Entschuldung – dritter Anleiherückkauf

Alpiq ist ein Schweizer Energiekonzern mit Sitz in Lausanne und internationaler Ausrichtung. Bei seiner Finanzstrategie setzt das Unternehmen auf Entschuldung und die Senkung von Finanzierungskosten. Aus diesem Grund hat der Konzern jetzt bereits sein drittes Anleihe-Rückkaufprogramm gestartet. Am Dienstag, 30. August, gab Alpiq ein Rückkaufangebot auf ausstehende Anleihen im Umfang von bis zu 300 Mio. CHF bekannt. Betroffen sind ausstehende Anleihen mit Fälligkeiten von 2017 bis 2021.

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VP Bank Gruppe mit guten ersten Halbjahr

Mit einem sehr guten Ergebnis hat die Liechtensteiner VP Bank Gruppe das erste Halbjahr 2016 abgeschlossen. Zwar sank der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr von CHF 40.9 Mio. auf CHF 24.4 Mio.. Dies war aber auf einen Einmaleffekt bedingt durch die Fusion mit der Centrum Bank zurückzuführen. Um diesen Effekt bereinigt hat sich der Gewinn um CHF 8.5 Mio. oder 53.2 Prozent gegenüber 2015 erhöht. Die Kernkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 24.4 Prozent auf 25.7 Prozent. Dank intensiver Marktbearbeitung konnten in den letzten Monaten vor allem in Asien und im Fondsbereich auch deutliche Zuflüsse von Kundengeldern erzielt werden. Der Geschäftsaufwand reduzierte sich um 7.6 Prozent.

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Lyrica beschert Northwestern-Uni Dollar-Milliarden

Rund 30 Jahre ist es her, dass Forscher an der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois das Medikament Lyrica entwickelten. Es handelt sich um einen Arzneistoff, der gegen neuropathische Schmerzen, Epilepsie sowie Angststörungen eingesetzt wird. Er ist auch heute „State of the Art“. Der Universität hat die Erfindung zu einem bemerkenswerten Reichtum verholfen. Mit den Einnahmen konnte sie den achtgrössten College-Stiftungsfonds der USA aufbauen. Er umfasst derzeit rund zehn Milliarden US-Dollar.

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Bei Hertie gilt die D-Mark wieder

Totgesagte leben länger – dieser Spruch gilt auch für die D-Mark, die bis 2001 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland war, ehe sie vom Euro abgelöst wurde. Viele Deutsche trauern noch immer der alten Währung nach – und hüten sie zu Hause. Daran will das niedersächsische Online-Kaufhaus Hertie jetzt etwas ändern und den Deutschen die letzten D-Mark-Münzen und -Scheine abknöpfen. Hierzu hat sich das Osnabrücker E-Commerce-Unternehmen eine spezielle Aktion einfallen lassen - die D-Mark gilt nun wieder im Hertie-Online-Shop.

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Schweiz - Mehr Insolvenzen im ersten Halbjahr

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Schweiz steigt. Das stellt der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B in einer aktuellen Studie fest. Im ersten Halbjahr mussten danach schweizweit 2‘648 Firmen Insolvenz anmelden, das bedeutet ein Plus von rund 5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Besonders negativ fallen dabei die Romandie und das Tessin auf, wo die Firmenzusammenbrüche um 16 bzw. 11 Prozent angestiegen sind.

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RUAG steigert Nettoumsatz im 1. Halbjahr 2016

Der internationale Technologiekonzern RUAG hat es im ersten Halbjahr 2016 geschafft, den Nettoumsatz um 8.7% auf CHF 896 Mio. zu erhöhen – und das, trotz wirtschaftlich herausforderndem Umfeld. Zudem stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber der Vorjahresperiode auf CHF 66 Mio. (+40.7%). Die Umsätze im ersten Halbjahr betreffen zu 59% zivile Dienstleistungen, der im Ausland erzielte Umsatzanteil beträgt 64%. Die RUAG hat im ersten Halbjahr die Milliardengrenze (CHF 1 006 Mio.) beim Auftragseingang überschritten (+5.2%).

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Banken erzielen Gewinn mit Negativzins

Schweizer Banken nutzen die Negativzins-Politik der Schweizerischen Nationalbank, um damit Geld zu verdienen. Da diese Banken ihren Freibetrag, auf den sie der SNB keine Strafzinsen zahlen müssen, nicht ausschöpfen, räumen sie die Differenz solchen Anlegern ein, die ihren Freibetrag bereits ausgeschöpft haben. Rund 40 Prozent der Sichteinlagen bei der Nationalbank unterlagen per Ende 2015 dem Negativzins - das sind 170 Milliarden Franken. Die kumulierten Freibeträge belaufen sich auf etwa 300 Milliarden Franken. Dieser Betrag ist so zwar gut wie ausgeschöpft.

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Neue Aargauer Bank mit gutem Halbjahresergebnis

Banken bewegen sich derzeit in einem schwierigen Umfeld. Negativzinsen und sinkende Margen machen es schwierig, erfolgreich zu sein. Vor diesem Hintergrund bedeuten die 57.9 Mio. Reingewinn der Neue Aargauer Bank AG (NAB) ein gutes Halbjahresergebnis. Bei den Neugeldern gab es wiederum ein sehr starkes Wachstum von CHF 488.3 Mio. Die Anzahl der MyNAB Vorteilspakete sowie der Vermögensverwaltungs-Mandate konnte nochmals entscheidend gesteigert werden. Im Kreditgeschäft ist die NAB wiederum gezielt gewachsen. Grössere Investitionen in den Wachstumsbereich „Digital Banking“, der schwierige wirtschaftliche und regulatorische Rahmen sowie der Verzicht auf die Weitergabe von Negativzinsen an die Privatkunden beeinflussten das Ergebnis.

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Novartis fördert den Verkauf der Roche-Beteiligung

Der im Frühling bekannt gewordene Verkauf der Roche-Beteiligung durch Novartis ist vorbereitet. Gemäss Recherchen der «Handelszeitung» wurden grosse Anleger in den letzten Monaten aufgefordert, ein Angebot für den Kauf von Roche-Aktien abzugeben. In Investorenkreisen geht man davon aus, dass der Verkauf jederzeit ausgelöst und in wenigen Wochen abgewickelt werden kann. Der Verkauf der mehr als 13 Milliarden Franken schweren Position erfolgt über ein Buchbildungsverfahren. Dabei werden bei den Investoren Gebote über gewünschte Volumina und Preise eingeholt. Anschliessend kommt es zur Zuteilung der Aktien.

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Negativzinsen – mehr Verunsicherung als Positiv-Effekt

Negativzinsen gehören mittlerweile nicht nur in der Schweiz zur Realität von Anlegern und Investoren. Der vielfach erhoffte Konjunktureffekt ist weitgehend ausgeblieben, stattdessen entwickeln sich Minuszinsen zunehmen zu einer Belastung für die Finanzindustrie. Mit der Entwicklung und ihren Folgen befasst sich der Beitrag von Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, den wir hier wiedergeben.

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Helvetica Swiss Commercial – neu für qualifizierte Anleger

Helvetica Property Investors hat jüngst die FINMA-Zulassung als Fondsleitungsgesellschaft erhalten. Jetzt bringt das Unternehmen seinen ersten regulierten Schweizer Immobilienfonds auf den Markt. Am 16. September startet die Zeichnungsfrist des Fondsproduktes „Helvetica Swiss Commercial“, das sich an qualifizierte Anleger richtet. Der Fonds ist schwerpunktmässig auf kommerzielle Liegenschaften in den wichtigsten Wirtschaftsräumen der Schweiz ausgerichtet, der maximale Wohnanteil beträgt 30%. Helvetica Property Investors verfolgt dabei ein aktives Hands-on-Management, um zusätzlich zur bestehenden operativen Rendite versteckte Potentiale auszuschöpfen und den Wert langfristig zu steigern.

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