Finanzen

Niedrige Zinsen – von Steuervorteilen bei der Säule 3a profitieren

Die extrem niedrigen Zinsen machen es besonders rentierlich, jetzt in die Säule 3a bei der Altersvorsorge einzuzahlen. Denn die Rendite ist hier nur zum geringeren Teil vom jeweiligen Zinsniveau abhängig. Entscheidender ist sind die vom Fiskus gewährten Steuervorteile. Deren Höhe fällt allerdings sehr unterschiedlich aus. Sie sind neben dem Einkommen vom Zivilstand und vom Wohnort abhängig. Bei einem Einkommen von 80‘000 Franken schwankt der Betrag zwischen 320 und 2280 Franken. Vom schweizweit grössten Steuerrabatt auf diesem Lohnniveau profitieren alleinstehende Personen mit Wohnort in Genf.

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Thatchers arme Kinder

Eine Studie des Institute of Fiscal Studies (IFS) brachte ans Licht, dass Briten der Geburtsjahrgänge der 1980er-Jahre vergleichsweise arm sind. Das Vermögen dieser Kinder der Thatcher-Ära ist mit durchschnittlich 27.000 Pfund nur halb so gross wie das ihrer zehn Jahre zuvor geborenen Landsleute vor zehn Jahren. Schuld daran sind die schlechten Einkommen und die hohen Mieten.

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PwC – neuer Leiter der Zürcher Geschäftsstelle

Die PwC-Geschäftsstelle in Zürich steht seit 1. Oktober unter neuer Leitung. Zu diesem Termin hat Roger Kunz die Funktion übernommen. Der 44-jährige ist seit 2011 PwC-Partner und arbeitet bereits seit 1998 bei dem renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. Als eidg. Diplomierter Wirtschaftsprüfer und Bankfachmann verfügt Roger Kunz über eine breit abgestützte Prüfungserfahrung.

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Sibos 2016: Zahlungen in Echtzeit werden von D+H vorgestellt

Die DH Corporation (D+H) gab auf der Sibos 2016 eine Präsentation mit dem Thema "Real-time Payments: Making Payments Faster" (Zahlungen in Echtzeit: schneller Zahlungsabwicklung). D+H ist ein führender Anbieter von Technologielösungen. Die Präsentation führten Eran Vitkon, Leiter der Abteilung für Payments, Platform & Cross Product Management sowie Gene Neyer, Gruppenleiter für die Abteilung Industry & Regulatory Product Management. Die Annahme von Bezahlungssystemen in Echtzeit nimmt weltweit an Fahrt auf, wodurch sich die Zahlungslandschaft in den Ländern ändert, wo Zahlungsregelungen in Echtzeit implementiert werden. D+H ist bereits Teil der Zahlungstransformation in Echtzeit in Schweden, in Singapur, im Vereinigten Königreich und in Südafrika.

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UBS-Konsumindikator leicht gestiegen

Im August stieg der UBS-Konsumindikator von 1,45 auf 1,53 Punkte an. Der wieder erstarkte Tourismus sowie ein überdurchschnittlicher Automobil-Monat sind für diese erfreuliche Entwicklung verantwortlich. Jedoch wirft die Situation des Arbeitsmarktes einen Schatten auf den eigentlich positiven Anstieg. Im August legte der UBS-Konsumindikator von 1,45 auf 1,53 Punkte zu. Dies ist einerseits auf den Tourismus zurückzuführen: Die Zunahme der Hotellogiernächte um 1,6% im Vorjahresvergleich deutet daraufhin, dass im Juli der Sommertourismus doch noch Fahrt aufgenommen hat. Andererseits hielt sich der Schweizer Automobilmarkt weiterhin auf erfreulichem Niveau. So lagen die Neuimmatrikulationen im August über dem entsprechenden Monatsdurchschnitt seit der Jahrtausendwende.

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Keine mehrheitsfähige Lösung bei Altersvorsorge

Der Nationalrat hat verschiedene Massnahmen für die Reform der Altersvorsorge 2020 beschlossen – allerdings bieten diese keine mehrheitsfähige Lösung. Ursprünglich war eine Zusatzfinanzierung geplant, doch davon sind nur 0.6 Mehrwertsteuerprozentpunkte übrig geblieben. Dies genügt jedoch nicht. Schon bald würde so der beschlossene Mechanismus für eine Rentenalter von 67 zur Anwendung kommen. Man will offenbar die AHV aushungern, um dann Rentenalter 67 einführen zu können. Verantwortungsvolle Politik sieht anders aus. Die heute bisher beschlossenen Massnahmen des Nationalrats zur Altersvorsorge sind besorgniserregend: Rentenalter 65 der Frauen ohne sozialen Ausgleich, Kürzungen bei den Witwenrenten, Abschaffung der Kinderrenten, Interventionsmechanismus mit Rentenalter 67 und eine absolut ungenügende Finanzierung der AHV mit 0.6 Mehrwertsteuer-Prozentpunkten. Dazu kommt ein in letzter Minute eingebrachtes neues Kompensationsmodell in der beruflichen Vorsorge für die Senkung des Mindestumwandlungssatzes, dessen Auswirkungen und Finanzierung unklar sind.

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UBS-Immobilienblasen-Index weist auf Gefahren hin

Der Global Real Estate Bubble Index von UBS misst das Risiko von Immobilienblasen auf ausgewählten Märkten weltweit. Konkret werden die Preise für Wohnimmobilien in 18 bedeutenden Städten rund um den Globus betrachtet. In vielen dieser Metropolen gab es in den letzen Jahren starke Preissteigerungen, die Gefahr einer Überhitzung ist gewachsen. Das ist erstaunlich, da die letzten grossen Immobilienblasen, die zur Finanzkrise führten, noch nicht so lange her sind.

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Schweizer Versicherungswirtschaft zur „Altersvorsorge 2020“

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV), die Dachorganisation der Schweizer Versicherungswirtschaft, äussert sich zum weiteren Vorgehen bei der „Altersvorsorge 2020“. Der Nationalrat sei bei der Behandlung der Reform weitgehend den Anträgen seiner vorberatenden Kommission gefolgt. Damit seien einerseits wichtige Entscheide des Ständerats bestätigt worden, anderseits aber auch neue Differenzen entstanden. Es kommen nun entscheidend darauf an, dass die Differenzbereinigung zu einem mehrheitsfähigen Gesamtpaket zusammenführt werde. Weiter erklärt der SVB:

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Basel-Stadt: Kantonale Steuer soll vom Lohn abgezogen werden

In unserem Bericht vom 25. März 2014 informierten wir Sie über tiefgreifende Änderungen im schweizerischen Steuerrecht. Damals erläuterten wir die geplanten Änderungen im Bereich der Quellensteuer und nahmen im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens dazu Stellung. Ein zentrales Element im schweizerischen Recht soll nun jedoch, zumindest im Kanton Basel-Stadt, nicht länger Geltung haben: „Die Schweiz gehört zu den wenigen Ländern, die die Steuern nicht grundsätzlich vom Lohn abziehen, sondern ihren Bürgern vertrauen und diesen die Bezahlung ihrer Steuern selber überlassen.“

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Brexit – Eventualpläne für Standortverlagerung

Gut drei Monate nach der Brexit-Entscheidung ist es oberflächlich ruhig um den EU-Austritt Grossbritanniens geworden. Das heisst allerdings nicht, dass das Thema nicht mehr auf der Tagesordnung steht. Im Gegenteil: sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft im Vereinigten Königreich befasst man sich sehr intensiv mit den Konsequenzen. Bei den TOP-Managern grosser Unternehmen überwiegt die Skepsis. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der WP-Gesellschaft KPMG unter 100 Firmenchefs. Danach überlegen drei Viertel der befragten CEOs eventuell, den Hauptsitz ihres Unternehmens oder zumindest Teile des Geschäftsbetriebs aus Grossbritannien zu verlegen.

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Lob vom IWF für Schweizer Wirtschaft

Die Schweizer Konjunktur werde sich dank der hohen Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft nachhaltig erholen. Zu diesem Schluss kommen die Experten des Internationalen Währungsfonds und empfehlen die Weiterführung des geld- und haushaltspolitischen Kurses mit lediglich punktuellen Anpassungen.  Auch die schon eigeleiteten Strukturreformen finden ihre Unterstützung. Lediglich internationale Finanzmärkte und Inlands-Entwicklungen könnten potenzielle Risiken mit sich bringen.

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Wo ist die Inflation geblieben?

1923: In Deutschland werden stapelweise Banknoten verbrannt, um sich in der Kälte etwas aufzuwärmen. Dieses Bild kennen wir aus den Geschichtsbüchern. In den 1970-er Jahren erreichte mit 12 % die Inflation ihren Höhepunkt in der Schweiz. Seitdem sank die Inflationsrate, seit 1992 unter 5 %. In den letzten Jahren konnte in den Industrieländern und in einigen Schwellenländern die Inflationsgefahr dank der Bemühungen der Zentralbanken unter Kontrolle gehalten werden. Doch mittlerweile werden auch andere Stimmen laut.

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Visa Innovation Award für die BonusCard.ch AG

Für die erfolgreiche Lancierung von Apple Pay zeichnet Visa BonusCard.ch mit dem Visa Innovation Award aus. Als erste Kreditkartenherausgeberinnen in der Schweiz ermöglichen BonusCard.ch und Cornèrcard ihren Kunden die Zahlung mit Apple Pay. Visa freut sich über die innovativen Einzel- und Teamleistungen der Mitarbeitenden von BonusCard.ch. Mit dem Innovation Award will Visa „Initiative, Kreativität, Durchhaltewille und Out-of-the-box-Thinking innerhalb der Visa Schweiz Community fördern“, so Thomas Hermann, Senior Relationship Manager bei Visa Europe.

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Konzernfinanzierung in der Schweiz soll einfacher werden

Die Finanzierungstätigkeiten von Konzernen in der Schweiz sollen gestärkt werden. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat eine Vernehmlassung zu einer Änderung der Verordnung über die Verrechnungssteuer eröffnet. In der Schweiz ansässige Konzerne nehmen heute Finanzierungsaktivitäten häufig gezielt im Ausland vor. Sie weichen damit der Verrechnungssteuer aus, die in bestimmten Situationen anfiele, würden sie die Finanzierung über in der Schweiz ansässige Konzerngesellschaften abwickeln. Damit entgeht der Schweizer Volkswirtschaft ein Teil der Wertschöpfung in diesem Bereich.

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Investitionen durch Regulierung von neuen Netzen gefährdet

Die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Teilrevision des Fernmeldegesetztes (FMG) wurden vom Bundesrat zur Kenntnis genommen. Der Bundesrat hat ausserdem das UVEK beauftragt, bis September 2017 eine Botschaft zur Änderung des FMG auszuarbeiten. Swisscom ist angesichts des dynamischen Wettbewerbs in der Branche und des laufenden Ausbaus der ICT-Infrastruktur gegenüber einer Ausdehnung der Netzzugangsregulierung auf neue Technologien und einer Revision des Fernmeldegesetztes zum aktuellen Zeitpunkt noch skeptisch.

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PwC-Thesenpapier: Versicherer 4.0

Durch neue Technologien und Mitbewerber wie junge Insurtech-Unternehmen werden bewährte Geschäftsmodelle der Versicherungsbranche in Frage gestellt. Zu diesen Trends hat PwC Schweiz fünf Thesen ausgearbeitet: Kunden wollen erstens massgeschneiderte Pakete, da sich zweitens mit dem gesellschaftlichen Wandel auch ihre Bedürfnisse verändern. Drittens sind Partnerschaften mit Insurtech-Unternehmen sowie viertens Investitionen in digitale Talente der Schlüssel zum Erfolg. Automatisierung erleichtert zudem fünftens die Anpassung an neue Regulierungen.

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