Finanzen

Lob vom IWF für Schweizer Wirtschaft

Die Schweizer Konjunktur werde sich dank der hohen Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft nachhaltig erholen. Zu diesem Schluss kommen die Experten des Internationalen Währungsfonds und empfehlen die Weiterführung des geld- und haushaltspolitischen Kurses mit lediglich punktuellen Anpassungen.  Auch die schon eigeleiteten Strukturreformen finden ihre Unterstützung. Lediglich internationale Finanzmärkte und Inlands-Entwicklungen könnten potenzielle Risiken mit sich bringen.

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Wo ist die Inflation geblieben?

1923: In Deutschland werden stapelweise Banknoten verbrannt, um sich in der Kälte etwas aufzuwärmen. Dieses Bild kennen wir aus den Geschichtsbüchern. In den 1970-er Jahren erreichte mit 12 % die Inflation ihren Höhepunkt in der Schweiz. Seitdem sank die Inflationsrate, seit 1992 unter 5 %. In den letzten Jahren konnte in den Industrieländern und in einigen Schwellenländern die Inflationsgefahr dank der Bemühungen der Zentralbanken unter Kontrolle gehalten werden. Doch mittlerweile werden auch andere Stimmen laut.

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Visa Innovation Award für die BonusCard.ch AG

Für die erfolgreiche Lancierung von Apple Pay zeichnet Visa BonusCard.ch mit dem Visa Innovation Award aus. Als erste Kreditkartenherausgeberinnen in der Schweiz ermöglichen BonusCard.ch und Cornèrcard ihren Kunden die Zahlung mit Apple Pay. Visa freut sich über die innovativen Einzel- und Teamleistungen der Mitarbeitenden von BonusCard.ch. Mit dem Innovation Award will Visa „Initiative, Kreativität, Durchhaltewille und Out-of-the-box-Thinking innerhalb der Visa Schweiz Community fördern“, so Thomas Hermann, Senior Relationship Manager bei Visa Europe.

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Konzernfinanzierung in der Schweiz soll einfacher werden

Die Finanzierungstätigkeiten von Konzernen in der Schweiz sollen gestärkt werden. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat eine Vernehmlassung zu einer Änderung der Verordnung über die Verrechnungssteuer eröffnet. In der Schweiz ansässige Konzerne nehmen heute Finanzierungsaktivitäten häufig gezielt im Ausland vor. Sie weichen damit der Verrechnungssteuer aus, die in bestimmten Situationen anfiele, würden sie die Finanzierung über in der Schweiz ansässige Konzerngesellschaften abwickeln. Damit entgeht der Schweizer Volkswirtschaft ein Teil der Wertschöpfung in diesem Bereich.

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Investitionen durch Regulierung von neuen Netzen gefährdet

Die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Teilrevision des Fernmeldegesetztes (FMG) wurden vom Bundesrat zur Kenntnis genommen. Der Bundesrat hat ausserdem das UVEK beauftragt, bis September 2017 eine Botschaft zur Änderung des FMG auszuarbeiten. Swisscom ist angesichts des dynamischen Wettbewerbs in der Branche und des laufenden Ausbaus der ICT-Infrastruktur gegenüber einer Ausdehnung der Netzzugangsregulierung auf neue Technologien und einer Revision des Fernmeldegesetztes zum aktuellen Zeitpunkt noch skeptisch.

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PwC-Thesenpapier: Versicherer 4.0

Durch neue Technologien und Mitbewerber wie junge Insurtech-Unternehmen werden bewährte Geschäftsmodelle der Versicherungsbranche in Frage gestellt. Zu diesen Trends hat PwC Schweiz fünf Thesen ausgearbeitet: Kunden wollen erstens massgeschneiderte Pakete, da sich zweitens mit dem gesellschaftlichen Wandel auch ihre Bedürfnisse verändern. Drittens sind Partnerschaften mit Insurtech-Unternehmen sowie viertens Investitionen in digitale Talente der Schlüssel zum Erfolg. Automatisierung erleichtert zudem fünftens die Anpassung an neue Regulierungen.

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Neue UN-Studie – zehn Schritte auf dem Weg zum digitalen Bezahlen

Die „Better Than Cash Alliance“ ist ein lockerer Zusammenschluss von Regierungen, Unternehmen und Organisationen unter dem Dach der Vereinten Nationen, die sich für die Verbreitung digitaler Zahlungstransaktionen anstelle von Bargeld einsetzt. Ein aktueller Bericht der Allianz zeigt konkret zehn Schritte auf, mit denen Regierungen und Unternehmen den Übergang vom Bargeld zum bargeldlosen digitalen Bezahlen forcieren können.

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Starkes Wachstum bei digitalem Zahlungsverkehr

Weltweit erhöht sich kontinuierlich das Volumen des digitalen Zahlungsverkehrs. Für das Jahr 2015 steigt voraussichtlich die Wachstumsrate erstmals auf 10 Prozent an. In Transaktionen ausgedrückt: 426,3 Milliarden. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2014 von 8,9 Prozent (387,3 Milliarden Transaktionen) wird damit übertroffen. Dies ist das Kernergebnis des World Payments Reports (WPR) 2016 von Capgemini und BNP Paribas.

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Verdienen Versicherer übermässig mit beruflicher Vorsorge?

Travail.Suisse hat sich auf der Grundlage von veröffentlichten Finma-Zahlen intensiver mit den Gewinnen der Versicherungswirtschaft befasst. Nach Ansicht der Arbeitnehmer-Interessenvertretung gingen zuletzt in der Diskussion um die Altersreform die Gewinne der Versicherungen fast unter. Die Ergebnisse der Analyse sind laut Travail.Suisse bedenklich. Die untersuchten Unternehmen hätten 2015 rund zwei Drittel ihrer Gewinne mit der beruflichen Vorsorge erwirtschaftet. Dabei handele es sich explizit um eine gesetzliche Sozialversicherung. Konkret stellt die Organisation dazu fest:

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Beim Vermögenswachstum sieht die Schweiz die Rücklichter

Wie es aussieht, gehören die "fetten" Jahre des Vermögenswachstums erst einmal der Vergangenheit an. Weltweit erzielte das Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2015 mit 4,9 Prozent eine Zuwachsrate, die nur noch knapp über der Wachstumsrate der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit lag. Dagegen war in den drei Jahren zuvor das Vermögen mit durchschnittlich 9 Prozent noch rund doppelt so schnell gewachsen.

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Ruag-Privatisierung: Taskforce-Bericht verzögert sich

Die Arbeit der vom Bundesrat eingesetzten Taskforce zu einer möglichen Privatisierung der Ruag verzögert sich. Das zeigen Recherchen der «Handelszeitung». Seit mehr als einem Jahr überprüft die Taskforce, ob der Bund noch der richtige Eigentümer für die Ruag ist. Nun werden Meetings abgesagt. Der Leiter der Taskforce hat vor 14 Tagen den Hut genommen. Der Bericht und damit der Antrag an den Gesamtbundesrat verschieben sich nach hinten.

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Bankenkrisen verhindern mit Frühwarnsystem?

Eine neue Roland Berger-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Banken ihre Kreditportfolios besser analysieren müssen. Es gäbe ein enormes Potenzial, entsprechende Ausfallrisiken mittels Frühwarnsystem zu erkennen. In der Regel laufen Bankenkrisen nach dem gleichen Schema ab: In Zeiten guter Konjunktur vergeben die Banken grosszügig Kredite. Folgt dann aber der wirtschaftliche Abschwung und Kredite geraten unter Druck, sind sie in Bezug auf Zahlungsausfälle meist nicht ausreichend abgesichert. Das passierte 2008 bei der Subprime-Krise (USA) und während der europäischen Bankenkrise 2010. In entwickelten Volkswirtschaften treibt zudem die Niedrigzinspolitik das Kreditwachstum weiter voran.

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Publireportagen

Die US-Wirtschaft läuft – aber mit gebremstem Schaum

Diese Woche blickt die Finanzwelt wieder mit Spannung in die USA, denn am Mittwoch tritt der geldpolitische Ausschuss der Fed zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Ob es diesmal zu einer Zinserhöhung kommen wird? Viel wird schon im Vorfeld darüber spekuliert. Es gibt sowohl Argumente dafür und dagegen. In der Vielfalt amerikanischer Statistiken und Befindlichkeitsumfragen lassen sich für alle Meinungen schlagende Beweise finden. Lagen im Juli die Daten mehrheitlich noch über den Erwartungen der Ökonomen, mehrten sich in den letzten Wochen die Enttäuschungen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte. Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, analysiert die Lage:

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Crowdfunding – Projektfinanzierung digital

Crowdfunding liegt im Trend – anstatt mühsam nach Investoren für ein Projekt zu suchen, wird das Vorhaben einfach der Online-Community vorgestellt. Und wer will, kann sich daran beteiligen. Immer mehr Projekte werden mittels Crowdfunding umgesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist sicherlich der Film Stromberg. Hier konnten binnen einer Woche mehr als 3000 Unterstützer gewonnen werden, die insgesamt eine Million Euro in den Blockbuster über den Büroschreck investierten.

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Kapitalerhöhung bei bonainvest

Die zweite Kapitalerhöhung 2016 bei bonainvest Holding AG: Bei neuen und bestehenden Aktionären hat sich das Unternehmen CHF 10 Mio. frisches Kapital gesichert. Somit beläuft sich das Eigenkapital nun auf CHF 250 Mio. Zwei neue Grundstücke in Täuffelen (Kanton Bern) und Langnau am Albis (Kanton Zürich) konnten seit der letzten Kapitalerhöhung Anfang Jahr erworben werden. Der Baubeginn dieser Projekte kann aufgrund der bereits vorliegenden Baubewilligungen nächstens erfolgen. Beide Projekte beinhalten ausschliesslich Mietwohnungen nach dem bonacasa-Konzept, die bonainvest in ihr Portfolio übernehmen wird.

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Mehr Geld für Bildung, Forschung und Innovation

Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 ist der Nationalrat dem Ständerat gefolgt: Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt dies mit Befriedigung zur Kenntnis. Somit werden dem BFI-Bereich für die nächsten Jahre 395 Millionen Franken mehr zugesprochen, als der Bundesrat in seiner Botschaft verlangt hat.

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Japan fordert 105 Millionen Euro von Apple

Nachdem Apple von der EU wegen gezielter Steuervorteile in Irland zur Kasse gebeten wurde (wir berichteten), nehmen nun auch japanische Steuerfahnder das Unternehmen ins Visier. Lokalen Medienberichten zufolge soll das Finanzministerium eine Steuernachzahlung von umgerechnet rund 105 Mio. Euro von Apple verlangt haben. Grund: Eine japanische iTunes-Tochterfirma soll Gewinne zu niedrig ausgewiesen haben. Der Betrag soll bereits beglichen worden sein.

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