Führungskräfte: Auf dem Weg nach oben oft frustriert
von Janine El-Saghir Allgemein
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der "Kampf um die Talente" gehört inzwischen zu den Standardthemen, wenn es um Karriere geht. Angesichts der demografischen Entwicklung müssen die Unternehmen fürchten, dass ihnen der Nachwuchs an Fach- und Führungskräften ausgeht. Für Berufseinsteiger ist dies zunächst eine gute Nachricht. Zum Teil können Absolventen gefragter Fachrichtungen, bei denen auch die Noten stimmen, zwischen mehreren attraktiven Arbeitgebern wählen. Auch für schnelle und erfolgreiche Karrieren sollten also gute Zeiten herrschen. Eine aktuelle Studie kommt jedoch zu einem anderen Schluss: Zwar sind Jobwechsel und Karrieresprünge häufiger geworden, jedoch gestaltet sich der Weg nach oben in vielen Fällen schwierig. Für viele Mitarbeiter ist der Übergang auf eine neue Position weniger mit Freude als mit Stress und Frust verbunden. Für die Studie "Leaders in Transition" ("Führungskräfte im Wandel") hat die Personalberatung Development Dimensions International (DDI) weltweit 870 Führungskräfte interviewt. 40 % der Befragten kamen aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, zehn % aus Grosskonzernen, in denen über 50.000 Menschen tätig sind. Die europäische Stichprobe umfasste 252 Führungskräfte, die in ihrer Karriere mindestens einen Positionswechsel vollzogen hatten. Das Kerngeschäft von DDI besteht in der Auswahl und Entwicklung von Führungskräften inklusive Kompetenz- und Performance-Management. Mit seinen Dependancen in derzeit 26 Ländern ist das Unternehmen selbst global aktiv.
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