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Ergebnisse für Schweiz

economiesuisse gegen Selbstbestimmungsinitiative

Der Dachverband der Schweizer Wirtschaft economiesuisse wendet sich gegen die von der SVP eingereichte „Selbstbestimmungsinitiative“. Am Freitag hatten Vertreter der Partei die gesammelten mehr als 116‘000 Unterschriften offiziell übergeben. economiesuisse sieht in dem Antritt einen frontalen Angriff auf die Interessen der Wirtschaft, denn sie gefährde die starke Vernetzung der Schweiz mit der Weltwirtschaft und die Teilnahme am europäischen Binnenmarkt. Eine Annahme der Vorlage würde sich auf hunderte bestehende Wirtschaftsabkommen auswirken und zu einer anhaltenden Rechtsunsicherheit führen. Die Volksinitiative „Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)“ sei eine gefährliche Mogelpackung: Sie ziele auf die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und greife gleichzeitig die wirtschaftlichen Interessen der Schweiz an. Künftige bilaterale oder multilaterale Abkommen mit Handelspartnern auf der ganzen Welt würden erschwert oder gar unmöglich.

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BKW-Tochterunternehmen gründen Betriebsgesellschaft

Die BKW-Tochterunternehmen AEK Energie AG (Solothurn) und onyx Energie Mittelland AG (Langenthal) gründen eine gemeinsame Betriebsgesellschaft. Über die AEK onyx AG werden die beiden Gesellschaften den Markt ab November zusammen bearbeiten. Das Personal beider Firmen soll in der AEK onyx AG zusammengeführt werden. Auf diese Weise sollen sich die beiden regional stark verankerten Marken weiterentwickeln können. Gleichzeitig werden die Standorte in der Region Solothurn und im Oberaargau im anspruchsvollen, aber chancenreichen Umfeld gestärkt. Ziel des neuen Unternehmens ist es, die Synergien der beiden bisherigen Gesellschaften dort zu nutzen, wo sie einen Mehrwert für ihre Kunden schaffen. Mit der AEK onyx AG profitieren diese unter anderem von einer effizienteren Kostenstruktur. Mit der BKW im Rücken können sie zudem von einer breiteren und erweiterten Dienstleistungspalette und dem Gesamtangebot des Firmennetzwerks profitieren.

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BIZ Appenzell Ausserrhoden wird digital

Das neue Schuljahr steht vor der Tür. Ein guter Zeitpunkt für das Berufs- und Informationszentrum (BIZ) Appenzell Ausserhoden, die digitale Wendung einzuläuten. Zu diesem Zweck werden Berufsinformationen vermehrt online angeboten. Zudem gibt es eine App, die die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche besser unterstützten soll. Darüber hinaus wechselt das BIZ seinen Standort und organisiert sich neu in der Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung; bleibt aber im Herisauer Regierungsgebäude. Die kantonale Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, bei welcher das BIZ integriert ist, unterstützt Ratsuchende so, dass sie selbständig in der Lage sind, für sie wichtige Informationen zusammen zu tragen, um Entscheide zu treffen und die richtigen Schritte auf ihrem Berufsweg zu planen und zu ergreifen. Die Angebote und Räumlichkeiten entsprachen in der bisherigen Form aber nicht mehr den Anforderungen der Ratsuchenden.

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In der Krise? Versicherungsbroker Knip

Bislang galt der Online-Versicherungsbroker Knip als das Schweizer Vorzeige-Fintech. Nun häufen sich allerdings die Probleme, wie die „Handelszeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe vermeldet. Demnach haben etliche Führungskräfte das Unternehmen kürzlich verlassen: der Produktchef im Februar, der Art Director im Mai, der Marketingchef im Juni und der Strategiechef im Juli. Passend dazu sind die Download-Zahlen der Knip-App - in der Schweiz wie in Deutschland – in den vergangenen Monaten um bis zu 90 Prozent eingebrochen.

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Peter Brabeck – Gewichtsverschiebung bei Nestlé

Nestlé, der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern mit Sitz in der Schweiz, will sich neu ausrichten. Künftig will das Unternehmen sich zur Nutrition-, Health- und Wellness Company wandeln. Diese Neuausrichtung geht auch mit einer Personalie einher, Mark Schneider wird neuer Konzernchef. „Geholt haben wir Schneider vor allem aus strategischen Gründen“, sagt VR-Präsident Peter Brabeck im Interview mit der Handelszeitung. Er äussert sich damit erstmals zum künftigen CEO. Insbesondere soll mit Schneider der Gesundheitsbereich bei Nestlé markant aufgewertet werden; künftig soll dieser Brabeck zufolge sogar „eine zentrale Bedeutung“ erhalten. Deshalb werden die beiden Gesundheitsbereiche im Konzern - Health Science und Skin Health – von CEO Schneider persönlich geführt werden. Brabeck zur strategischen Neuausrichtung: „Es geht also um eine Gewichtsverschiebung innerhalb von Nestlé - und um die Fixierung einer modifizierten Strategie.“

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Neuer Präsident von Fogal: Eberhard von Koerber

Eberhard von Koerber wird neuer Präsident des Schweizer Traditionsunternehmens Fogal. Dies berichtet die „Handelszeitung“ in ihrer neuen Ausgabe. In den Achtziger Jahren war von Koerber Vorstandmitglied bei BMW, ab 1988 zehn Jahre lang Vizepräsident der ABB-Konzernleitung. Zudem machte er sich einen Namen als Co-Präsident des Club of Rome. Der Schweizer Strumpfhersteller Fogal ist mit einem Schuldenberg von mehr als 50 Millionen Franken aus früheren Zeiten belastet und kämpft um den Turnaround. Fogal gehörte bis Ende 2015 zur Gaydoul Group, die das Unternehmen dann an die Schweizer Bademodefirma Lahco abgab.

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Jubiläum in Bern: 125 Jahre Elektrizitätsversorgung

Am 10. August 1891 wurden in Bern anlässlich der 700-Jahr-Feier erstmals die Hauptstrassen zwischen Hirschengraben und Zytglogge mit elektrischen Bogenlampen festlich beleuchtet. An diesem Tag nahm das Elektrizitätswerk offiziell seinen Betrieb auf, mit drei BELL-Turbinen zu je 110 PS. Zwei Dynamomaschinen der Maschinenfabrik Oerlikon dienten zur Stromerzeugung. Sie gaben eine Gleichspannung von 120 Volt ab. Die dritte Maschine diente der Pressluftherstellung für das Lufttram der Berner Tramway-Gesellschaft. Die Betriebsaufnahme des Kraftwerks fiel mit der 700-Jahr-Feier der Stadt Bern zusammen. Zum ersten Mal wurden Strassen und Plätze zwischen Zytglogge und Hirschengraben sowie der Festplatz der Stadtgründungsfeier, welche auf dem damals noch unbebauten Kirchenfeld stattfand, mit 30 elektrischen Kohlebogenlampen beleuchtet. Die Stadt verfügte zu diesem Zeitraum über Verteilleitungen von rund 5000 m Länge.

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Die Mobiliar kauft Mietkautions-Marktführer SwissCaution

Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG – kurz „Die Mobiliar“ – gibt die Übernahme der SwissCaution bekannt. Der Kauf des vollständig digitalisierten Unternehmens ist eine weitere strategische Akquisition nach der im Frühjahr erfolgten Beteiligung an Scout24, einem führenden Netzwerk von Online-Marktplätzen in der Schweiz. „Wir beabsichtigen, vom Know-how der beiden Unternehmen bei der Weiterentwicklung unseres eigenen Geschäftsmodells zu profitieren, insbesondere auf dem Gebiet vernetzter Ökosysteme“, sagt Markus Hongler, CEO der Mobiliar. „Unsere Zusammenarbeit mit SwissCaution, einer echten ,InsurTech‘, wird uns erlauben, für unsere Kunden mit neuen Dienstleistungsangeboten im Bereich des Wohnens aufzuwarten.“

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Travail.Suisse fordert ein Prozent mehr

Travail.Suisse sieht die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz für 2016 optimistisch. In einigen Branchen seien die Folgen des überbewerteten Frankens zwar noch spürbar, doch es zeichne sich für dieses Jahr ein solides Wirtschaftswachstum ab. Dies sei nicht zuletzt dem Einsatz und der Flexibilität der Arbeitnehmer zu verdanken. Spürbare Lohnerhöhungen und eine Steigerung der Kaufkraft der Arbeitnehmer seien nötig und auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Damit werde der private Konsum als Konjunkturstütze stimuliert. Travail.Suisse – als unabhängiger Dachverband der Arbeitnehmer - und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel&Gastro Union fordern deshalb im Lohnherbst 2016 Lohnerhöhungen in der Grössenordnung von einem Prozent. Travail.Suisse argumentiert dabei wie folgt:

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Synthetische Biologie: Uni Bern entwickelt chemischen Schalter

Die synthetische Biologie gehört zu den aufstrebenden und sich dynamisch entwickelnden Forschungsgebieten im Ingenieurwesen. Es ist ein stark interdisziplinäres Forschungsfeld, das Biologie, Chemie und Physik mit Ingenieurwissenschaften verbindet. Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts „Molecular Systems Engineering“ haben Berner Forscher einen chemischen Schalter in eine molekulare „Nanomaschine“ eingebaut. Damit können u.a. synthetische Zellen mit Energie versorgt werden. Ziel der synthetischen Biologie ist es, sogenannte molekulare Fabriken und synthetische Zellen mit neuen Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, die im Gesundheitswesen, in der Industrie oder in der biologischen und medizinischen Forschung eingesetzt werden sollen. Solche künstlichen Systeme im Nanometerbereich werden zusammengesetzt, indem bereits existierende oder synthetische „Bausteine“ – zum Beispiel Proteine – kombiniert werden.

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Neu – die E-Rikscha in der Berner Innenstadt

Normalerweise kennt man Rikschas von Bildern und Berichten aus asiatischen Grossstädten. In Schweizer Metropolen würde man sie kaum vermuten. Doch in Bern wird man sie jetzt häufiger sehen – in einer speziellen Elektromobilitäts-Variante. Denn seit kurzem beliefert Lyreco – ein Service-Anbieter für Büro- und Arbeitsplatzlösungen – seine Kunden mit einer E-Rikscha. Damit nutzt Lyreco noch einen besonderen Vorteil: Die Berner Innenstadt bleibt mit dem Elektro-Fahrzeug auch nach 11 Uhr vormittags zugänglich. In der Berner Innenstadt, wo nur vormittags motorisierter Verkehr erlaubt wird, ist Lyreco ab sofort mit dem umweltschonenden Verkehrsmittel unterwegs. Leichte Materialien wie persönliche Schutzausrüstung, Büroartikel und Pausenverpflegung lassen sich gut mit einer E-Rikscha transportieren. Bei einem Ladevolumen von 1.5 Kubikmetern schafft der Rikschafahrer rund 40 Lieferungen pro Tag. Gerade in der Berner Innenstadt, wo Lyreco seine Kunden bisher nur bis 11 Uhr beliefern konnte, kann mit dieser Idee ein zentraler Grundsatz besser eingehalten werden: Was der Kunde heute bestellt, erhält er am nächsten Tag zugestellt.

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85 Jugendliche starten bei CKW

85 neue Lernende starten bei CKW in die Berufswelt. Die CKW-Gruppe bleibt mit insgesamt 328 Lernenden weiterhin eine der grössten privatwirtschaftlichen Lehrlingsausbildnerinnen der Zentralschweiz. Fast zwei Drittel aller Abgänger beschäftigt die CKW-Gruppe weiter. Ihr erfolgreiches Engagement für Hochschulabsolventen setzt die CKW ebenfalls weiter fort.

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AMAG Welcome Camp 2016 – neues Format

Bei der AMAG besitzen Auszubildende einen hohen Stellenwert. Über 700 Lernende machen rund 13 Prozent der Belegschaft aus. Daher legt das Unternehmen ausgesprochenen Wert darauf, dass die „Neuankömmlinge“ einen einwandfreien Start in ihre Berufsausbildung erhalten. Dazu gibt’s jedes Jahr eine grosse Willkommensveranstaltung. Dieses Jahr wurde mit dem Welcome Camp 2016 ein neues Format gewählt, an dem 204 AMAG Lernende teilgenommen haben. Das AMAG Welcome Camp soll am Beginn der Ausbildung die AMAG Welt näherbringen sowie die Gruppendynamik und das Networking fördern. Letzten Donnerstag und Freitag fand das erste gesamtschweizerische AMAG Welcome Camp in der Umweltarena in Spreitenbach statt. Teilgenommen haben 152 Lernende aus der Deutschschweiz, 42 aus der Westschweiz und 10 aus dem Tessin.

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Polizei Basel-Landschaft warnt vor unseriösen Handwerkern

In den letzten Tagen häufen sich bei der Polizei Basel-Landschaft Meldungen über unseriöse Handwerker, die zum Teil in aufdringlicher Form ihre Dienste anbieten. Dabei werden völlig überzogene Preise verlangt. Es geht meist um Arbeiten im Privatbereich, aber auch das Reinigen oder Teeren von Parkplätzen. Das Phänomen ist nicht neu, sondern bereits aus den letzten Jahren bekannt. Nach einer ersten Kontaktaufnahme verlangen die Handwerker oft einen Wucherpreis für eine Gegenleistung, welche einen solchen Preis nie rechtfertigt. Auch kriminelle Handlungen sind mit im Spiel.

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Landwirte kämpfen um Meistertitel

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine eigene Schweizer Berufsmeisterschaft für das Berufsfeld der Landwirtschaft geben. Vom 1. bis zum 4. September treten 48 junge Berufsleute im Rahmen der AgriSkills, die 2015 oder 2016 ihre Ausbildung abgeschlossen haben, gegeneinander an. Der Kampf um den Meistertitel findet in Grange-Verney, Moudon (VD) statt und die Agrilogie stellt für den Wettbewerb das Gelände zur Verfügung.

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CH-Dokfilm-Wettbewerb: Drei Gewinner der ersten Runde

In der ersten Runde des 7. CH-Dokfilm-Wettbewerbs wurden jetzt drei Gewinner vom Migros-Kulturprozent vorgestellt. Die drei Sieger erhalten je 25‘000 Franken für die Realisierung ihrer Filmidee. Aus der Weiterentwicklung der Projekte wird die internationale Jury unter Vorsitz des österreichischen Filmemachers Ulrich Seidl schliesslich das Siegerprojekt küren. Die finale Auszeichnung ist mit 480‘000 Franken dotiert und wird bei den Solothurner Filmtagen 2017 verliehen. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Utopie“.

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