Schutz vor Cyberattacken bei Schweizer KMU katastrophal

Die Schweizer KMU halten zwar die Cyberkriminalität für eine ausserordentlich ernste Bedrohung. Allerdings sind nur 2,5 Prozent ausreichend dagegen geschützt. Kein Risiko hat in der Schweizer Wirtschaft derart an Bedeutung gewonnen wie die Cyberkriminalität. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Versicherung Zurich unter kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mittlerweile gehen 12 Prozent der KMU davon aus, dass Hacker ein Schlüsselrisiko für sie darstellen. Gegenüber dem Jahr 2013 hat sich ihr Anteil mehr als vervierfacht.

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Zahl der Industrieroboter wächst weiter

Von 2010 bis 2015 wurden in der US-Industrie rund 135.000 neue Industrieroboter installiert. Vor allem die Automobilindustrie war hier federführend, während in dieser Sparte im gleichen Zeitraum 230.000 neue Beschäftigte eingestellt wurden. Platz zwei hinter Japan bei der Roboterdichte ist ein Ausdruck der industriellen Renaissance in Nordamerika, die unvermindert anhält. Laut World Robotics Report 2016 der International Federation of Robotics (IFR) werden bei stabiler Konjunkturlage die Roboterlieferungen nach Kanada, Mexiko und den USA im jährlichen Durchschnitt um 5 % bis 10 % wachsen.

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Elektronische Signatur: Neue Nutzungsmöglichkeiten ab 2017

Unternehmen und Behörden ist es ab 2017 möglich, die Integrität und Herkunft ihrer digitalen Dokumente mittels Zertifikaten zu garantieren. In der Totalrevision der Verordnung über die elektronische Signatur sind die entsprechenden Modalitäten verankert. Die Verordnung wurde bei der Sitzung des Bundesrats vom 23. November 2016 genehmigt. Den neuesten Entwicklungen im Bereich der Finanzdienstleistungen wird damit Rechnung getragen, was den Banken ermöglicht, die Identität ihrer Kundinnen und Kunden festzustellen, ohne dass diese physisch anwesend sind. Mit der Annahme der revidierten Verordnung über die elektronische Signatur (VZertES) hat der Bundesrat festgelegt, unter welchen Voraussetzungen sich Anbieterinnen von elektronischen Signaturen (Anbieterinnen von Zertifizierungsdiensten) anerkennen lassen können und welche Rechte und Pflichten diese haben.

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Banque CIC baut Corporate-Finance-Sparte auf

Die Basler Banque CIC, die zur französischen Crédit-Mutuel-Gruppe gehört, bietet neu auch Corporate-Finance-Services an, wie die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Der Fokus liegt auf den Bereichen Fusionen und Übernahmen, strukturierten Finanzierungen sowie ausserbörslichem Eigenkapitel. Die neue Sparte wird von Maurice Pierazzi geleitet, der langjährige Erfahrung im Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäft hat.

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Biogas – auch beim Heizen eine förderwürdige Energie

Die Schweizer Gaswirtschaft fordert eine stärkere Förderung der Nutzung von Biogas für Heizzwecke. Nach wie vor werde zum Heizen eingesetztes Biogas nicht als erneuerbare Energie im Sinn kantonaler Vorschriften anerkannt. Bei der Biogas-Nutzung zur Stromerzeugung finde dagegen eine Förderung statt. Trotz der fehlenden öffentlichen Förderung habe die Schweizer Gaswirtschaft die Biogas-Einspeisung ins Erdgasnetz innerhalb der vergangenen fünf Jahre auf 262 GWh vervierfacht. Politik und Verwaltung seien nunmehr gefordert, die Weichen richtig zu stellen, damit das Potenzial von Biogas als nachhaltiger und klimaneutraler Energieträger voll genutzt werden könne. Weiter erklärt der Verband der Schweizerischen Gasindustrie:

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Schweizer Gaswirtschaft – Potenzial von Biogas voll nutzen

Auf 267 GWh Biogas hat die die Schweizer Gaswirtschaft innerhalb der letzten fünf Jahre die Einspeisung ins Erdgasnetz vervierfacht. Und das ohne öffentliche Förderung im Gegensatz zum Biogas, das verstromt wird. Damit Biogas, das zum Heizen genutzt wird, auch als erneuerbare Energie im Sinne der kantonalen Vorschriften anerkannt wird, müssen die Weichen von Politik und Verwaltung jetzt richtig gestellt werden. Nur so kann das Potenzial von Biogas als klimaneutraler und nachhaltiger Energieträger voll genutzt werden. In der Schweiz steigt die Nachfrage nach Biogas stark an. In Kombination mit Erdgas wird es nicht nur als Treibstoff, sondern zunehmend auch zum Heizen eingesetzt. Immer mehr lokale Gasversorger mischen dem Erdgas einen festen Biogas-Anteil bei. Biogas ist eine erneuerbare und CO2-freie Energie aus natürlichen Abfallstoffen.

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Akquirierung von Balzer Ingenieure stärkt Position der BKW

Die Bündner Balzer Ingenieure AG mit Sitz in Chur und Standorten in Winterthur und Baar (ZG) hat sich in den beiden Bereiche Gebäudetechnik und Brandschutz spezialisiert. Dass sie nun zur BKW Gruppe gehört, stärkt die Rolle der BKW in der Gebäudetechnik-Branche. Mit dem Erwerb des Bündner Unternehmens realisiert die BKW einen weiteren wichtigen Schritt in der Umsetzung ihrer Strategie und baut die Dienstleistungen um den Bereich Gebäudetechnik und Brandschutz aus. Die Balzer Ingenieure AG bearbeitet insbesondere die Regionen Graubünden, Ostschweiz, Zürich sowie Zug und ergänzt das bestehende Angebot der BKW optimal. Dadurch wird das Gebäudetechnik-Engineering in der Schweiz auf rund 170 Mitarbeiter ausgebaut.

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Teurere Krankenversicherung belastet verfügbares Einkommen

Mit dem Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) misst das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) die jährliche Entwicklung der Krankenversicherungsprämien. Der Index ist ein wichtiger Indikator für die Belastung der Schweizer Bürger durch die Krankenversicherung. Der KVPI verzeichnet für das Prämienjahr 2016 ein Wachstum von 3.0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er erreicht einen Indexstand von 178.5 Punkten (Basis 1999=100). Anhand des KVPI kann die Auswirkung der Prämienentwicklung auf das Wachstum des verfügbaren Einkommens geschätzt werden. Gemäss BFS-Modellrechnung beeinflussen 2016 steigenden Prämien das Wachstum des verfügbaren Durchschnittseinkommens mit 0.2 Prozentpunkten.

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Wirecard und Gastro-MIS – Optimales Bezahlen in der Gastronomie

Der Zahlungsdienste-Anbieter Wirecard hat jetzt Gastro-MIS als Partner gewonnen. Gastro-MIS bietet Software-Lösungen für die Gastronomie an. Alleine in Deutschland ist Gastro-MIS-Software in über 4000 Kassensysteme von gastronomischen Betrieben integriert. Die vereinbarte Zusammenarbeit zielt auf mobiles Bezahlen mit Karten. Die Kartenzahlung ist heute aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Konsumenten sind daran gewöhnt, wenig Bargeld mit sich zu führen und nutzen auch in Restaurants, Bars und Cafés lieber flexiblere Zahlungsalternativen. Zukünftig bietet Wirecard zusammen mit Gastro-MIS Gastronomen neben klassischen Terminals am Point of Sale (POS) auch eine mobile Point of Sale (mPOS) Lösung an.

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proALPHA und ADP beschliessen strategische Zusammenarbeit

Der ERP-Anbieter proALPHA erweitert sein Produktangebot im Bereich von Personaladministration und -management. ADP, der weltweite Marktführer für HCM-Produkte und -Dienstleistungen (Human Capital Management), leistet dabei strategische Hilfe. Lösungen der ADP für Lohn- und Gehaltsabrechnung können ab sofort über proALPHA ERP eingesetzt werden, und zwar länderübergreifend. In Kürze werden noch andere Produkte und Services rund um die betriebliche Altersversorgung, Zeitwirtschaft oder das Personal-Controlling dazukommen. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personalentwicklung, Reisekostenmanagement - Abläufe im HR-Management sind arbeitsintensiv und damit kostenträchtig. Mit einem künftig ausgeweiteten Produktangebot unterstützt proALPHA seine Kunden, Kosten für das Personalmanagement einzusparen und ihre Prozesse in der Personalverwaltung sowie im HCM zu optimieren.

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KAM baut für Kiel ein richtungsweisendes Gasmotorenheizkraftwerk

Der Generalunternehmer Kraftanlagen München (KAM) wurde von den Stadtwerken Kiel mit dem Bau eines innovativen Gasmotorenheizkraftwerks betraut. Die Verträge für das Kraftwerk, das im Herbst 2018 ans Netz gehen soll, wurden bereits 2015 unterzeichnet. KAM beweist damit einmal mehr ihr herausragendes Know-how für richtungsweisende Kraftwerksprojekte. Die Stadtwerke Kiel haben den Bau des Gasmotorenkraftwerks am 11. November 2016 definitiv beschlossen. Kraftanlagen München, eine Tochtergesellschaft der Alpiq, wird das Bauvorhaben als Generalunternehmer zusammen mit den Jenbacher Gasmotoren von GE realisieren. Die Verträge für den Auftrag wurden bereits am 3. August 2015 unterzeichnet.

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Publireportagen

WEKO erhebt Beschwerden gegen Tessiner Werbegesetz

Seit dem 1. Februar 2016 ist das Tessiner Gesetz über die Gewerbebetriebe (Legge sulle imprese artigianali, LIA) in Kraft. Es hat von allen im Kanton Tessin tätigen Handwerksbetrieben verlangt, sich bis spätestens zum 1. Oktober 2016 in einem Register einzutragen. Die Wettbewerbskommission (WEKO) erhebt jetzt Beschwerde gegen zwei Verfügungen, die auf der Basis des LIA erlassen worden sind. Nach Auffassung der WEKO beschränkt das Gesetz den Marktzugang für ausserkantonale Handwerksbetriebe und verstösst damit gegen das Bundesgesetz über den Binnenmarkt (BGBM).

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Unternehmenssteuerreform III – Regierungsrat des Kantons Bern nimmt Stellung

Der Regierungsrat des Kantons Bern nimmt Stellung zu der vom Bundesparlament am 17. Juni 2016 verabschiedeten Unternehmenssteuerreform III (USR III). Die Reform verlangt u.a. die Aufhebung der bisherigen Sonderbestimmungen für Statusgesellschaften. Für die betroffenen Unternehmen im Kanton Bern ist dies mit einer erheblichen Steuermehrbelastung verbunden. Dessen ist sich der Regierungsrat bewusst. Er will daher im Rahmen der Steuergesetzrevision 2019 den Übergang zur ordentlichen Beteuerung mit Ersatzmassnahmen aus der USR III abfedern. Weiter wird erklärt:

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„Swissness“-Berechnung: Ausnahmen bei Rohstoffen stehen fest

Am 15. November 2016 wurden insgesamt 58 unterschiedliche Rohstoffe vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) von der Swissness-Berechnung ausgenommen. Betroffen sind zum Beispiel Molkenproteinisolate für Speziallebensmittel. Auch Industriewein für Fertigfondue und Industriehonig gehören zu den Ausnahmen dazu. Am 1. Januar 2017 treten die entsprechenden Verordnungen in Kraft. Die Departementsverordnung über die Verwendung von schweizerischen Herkunftsangaben für Lebensmittel (HasLV-WBF) sowie die Änderung von Anhang 1 der entsprechenden Bundesratsverordnung (HasLV) sind Teil der Swissness-Vorlage, die am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

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12. Berufsmesse Zürich – Chancen durch berufliche Bildung

Die zwölfte Berufsmesse Zürich ist eröffnet. Pünktlich zum Start fanden sich am Dienstagmorgen hunderte von Schulklassen in den Zürcher Messehallen ein. Noch bis zum Samstag, 26. November zeigen 130 Berufsverbände, Firmen und Schulen ihres insgesamt 540 beruflichen Grundbildungs- und Weiterbildungsangebote. Bei der Eröffnungsfeier sprach Ständerat Ruedi Noser über seinen eigenen Werdegang vom Maschinenmechaniker zum Unternehmer. Nicht nur Tausende Oberstufenschülerinnen und -schülern zog es zum Start der Berufsmesse Zürich. Bildungsdirektorin Silvia Steiner freute sich über die zahlreichen Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

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