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Strafuntersuchung gegen Credit Suisse: Genfer Staatsanwalt Yves Bertossa soll abberufen werden

Die laufende Strafuntersuchung gegen die Credit Suisse durch den Genfer Staatsanwalt Yves Bertossa wegen Organisationsmängeln in der Geldwäschereibekämpfung nimmt eine neuerliche Wendung. Ein privater Nebenkläger, der Milliardär und georgische Ex-Premierminister Bidzina Ivanishvili, fordert in einer Eingabe die Abberufung von Bertossa als verfahrensführenden Staatsanwalt, wie die "Handelszeitung" aus zwei unabhängigen Quellen erfahren hat.

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Kanton Zug: Betrüger nehmen Unternehmen ins Visier

In den letzten Tagen sind mehrere Firmen durch Betrüger kontaktiert worden. Angestellte wurden unter einem Vorwand aufgefordert, hohe Geldbeträge auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Dazu wurden die E-Mail-Adressen von Vorgesetzten verfälscht. Die unbekannte Täterschaft ging in allen Fällen ähnlich vor; sie kontaktierte mittels E-Mail eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Buchhaltung, Finanzabteilung oder aus dem Sekretariat und gab sich als Präsident, Vorsitzender, CEO, CFO oder dergleichen aus.

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COVID-19 Kredite: Konzept zur Missbrauchsbekämpfung verabschiedet

Der Bundesrat hat am 3. April 2020 die Eckwerte zur Missbrauchsbekämpfung bei der COVID-19 Überbrückungshilfe gutgeheissen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat auf Grundlage der Eckwerte ein Prüfkonzept über die Aktivitäten zur Missbrauchsbekämpfung erlassen und am 15. Mai 2020 verabschiedet. Seit dem 26. März 2020 können Unternehmen vom Bund verbürgte COVID-19-Überbrückungskredite in Anspruch nehmen und so ihre Liquidität sichern. Die Überbrückungshilfe wurden bewusst unbürokratisch gestaltet und können bei aktuell 123 Banken beantragt werden. Nur dank einfachen, schlanken Prozessen und der Kreditgewährung auf Basis von Selbstdeklaration konnten innert Kürze über 122’000 um das Überleben kämpfende Unternehmen rasch Liquiditätshilfe erhalten. Dabei ist unvermeidlich, dass ein Missbrauchspotenzial besteht.

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Kurzarbeit nach Neustart: Bund und Kantone kontrollieren jetzt genau

Nach der Wiedereröffnung grosser Teile der Binnenwirtschaft wird Kurzarbeit weiterhin möglich sein. Doch das Risiko steigt, dass Arbeitgeber das Kurzarbeitsregime missbrauchen. "Seit Montag schauen wir wieder genau hin, wer wie viel Belegschaft in der Kurzarbeit belässt", sagte Oliver Schärli, Leiter Bereich Arbeitslosenversicherung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), zur "Handelszeitung".

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Coronavirus: Bundesrat ergreift gezielte Massnahmen gegen Konkurse

Der Bundesrat will mit gezielten Massnahmen coronabedingte Konkurse und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen verhindern. Er hat die entsprechende Verordnung an seiner Sitzung vom 16. April verabschiedet. Sie tritt am 20. April in Kraft. Die Verordnung sieht eine vorübergehende Entlastung von der Pflicht zur Überschuldungsanzeige vor, die in der Regel zum sofortigen Konkurs führen würde, sowie die Möglichkeit einer befristeten, unbürokratischen COVID-19-Stundung insbesondere für KMU.

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Stadt Bern: Coronavirus - 20 Prozent der Betriebe geschlossen

In der Stadt Bern sind 2963 Betriebe seit dem 17. März aufgrund der COVID-19-Verordnung 2 geschlossen. Dies entspricht 20,3 Prozent aller Betriebe. Davon betroffen sind 18’966 Beschäftigte. Sie entsprechen 10,0 Prozent aller Beschäftigten. Dies zeigt eine Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BFS), welche in Zusammenarbeit mit der Konferenz der regionalen statistischen Ämter der Schweiz (KORSTAT) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) entstanden ist und hier von Statistik Stadt Bern mit Fokus auf die Stadt Bern publiziert wird.

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