Stadt Bern: Coronavirus – 20 Prozent der Betriebe geschlossen

09.04.2020 |  Von  |  Handel, News

In der Stadt Bern sind 2963 Betriebe seit dem 17. März aufgrund der COVID-19-Verordnung 2 geschlossen. Dies entspricht 20,3 Prozent aller Betriebe. Davon betroffen sind 18’966 Beschäftigte. Sie entsprechen 10,0 Prozent aller Beschäftigten.

Dies zeigt eine Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BFS), welche in Zusammenarbeit mit der Konferenz der regionalen statistischen Ämter der Schweiz (KORSTAT) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) entstanden ist und hier von Statistik Stadt Bern mit Fokus auf die Stadt Bern publiziert wird.

Seit dem 17. März steht das öffentliche Leben in der Schweiz still. Kultur- und Sportveranstaltungen wurden abgesagt, Restaurants und Geschäfte, die nicht Artikel des täglichen Bedarfs verkaufen, sind geschlossen. In der Stadt Bern betrifft dies 2963 Betriebe, welche 18’966 Personen beschäftigen. Dies entspricht 20,3 % aller in Bern ansässiger Betriebe und 10,0% aller Beschäftigen. Somit ist der Anteil der Beschäftigten kleiner als jener der Betriebe. Dies ist darauf zurückzuführen, dass gerade im Detailhandel, der Gastronomie und im Kulturbetrieb viele kleinere Betriebe vorübergehend schliessen mussten.

Im Vergleich zum nationalen Mittel und auch zum Kanton Bern liegen die Prozentwerte bei den Betrieben für die Stadt Bern etwas höher. Im Vergleich zu den anderen grösseren Städten liegt die Stadt Bern im Mittelfeld. Zürich mit 19,0% und Genf mit 19,9% verzeichnen leicht tiefere Werte, während sie bei Lausanne mit 21,3% und Basel mit 21,9% etwas höher liegen. Bei den Beschäftigten verzeichnet die Stadt Bern den tiefsten Wert aller betrachteten Städte, welche Werte zwischen 11,1% (Basel und Zürich) und 12,6% (Genf) verzeichnen. Der Berner Wert liegt auch leicht unter dem nationalen Mittel von 10,2%.

In der Stadt Bern mussten unter anderem 698 Einkaufsläden und Märkte, 539 Restaurationsbetriebe (inkl. Bars und Diskotheken), 466 Betriebe mit künstlerischen und unterhaltenden Tätigkeiten (inkl. Kinos) und 411 Betriebe zur Erbringung von Dienstleistungen des Sports, der Unterhaltung und der Erholung (inkl. Betrieb von Skipisten und Campingplätzen) vorübergehend geschlossen werden. Diese Betriebe weisen die folgenden Beschäftigtenzahlen auf: 5193 (Einkaufsläden), 6478 (Restaurationsbetriebe), 1589 (künstlerische und unterhaltende Tätigkeiten) und 2579 (Dienstleistungen des Sports, der Unterhaltung und der Erholung).

Eine tabellarische Übersicht findet sich hier.

 

Quelle: Stadt Bern
Titelbild: MDOGAN – shutterstock.com

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