Finanzen

Personenfreizügigkeit – Licht und Schatten

Das SECO zeichnet in seinem aktuell veröffentlichten 12. Observatoriumsbericht ein gemischtes Bild der Personenfreizügigkeit für die Schweiz. Positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung und für die finanzielle Stabilität der Sozialwerke werden ebenso gewürdigt wie negative Effekte auf den Arbeitsmarkt. Travail.Suisse, der unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmer, betont, dass der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen zentrales Ziel sein müsse, um die Personenfreizügigkeit auch in Zukunft zu erhalten.

Weiterlesen

Zürcher Bankmitarbeiter: Digitalisierung als Chance

„Robo-Advisors“ und „Fintech-Lösungen“ – das sind zwei Schlagworte, die Zürcher Bankangestellte nicht als Bedrohung für ihren Arbeitsplatz empfinden. Ganz im Gegenteil – sie sehen den technologischen Fortschritt im Finanzsektor als Chance. Dagegen machen die zunehmende Regulierung und das Standort-Marketing des Finanzplatzes Sorgen. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Zürcher Bankenverbands (ZBV) in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Finanzportal finews.ch.   Die Erhebung ging der Frage nach, wie die derzeitige Befindlichkeit unter dem Zürcher Bankpersonal ist. Trotz Digitalisierung und laufender Sparrunden bei vielen Instituten haben drei Viertel der Befragten keine Angst, in den nächsten zwölf Monaten den Job zu verlieren. Damit offenbart sich eine überraschend positive Einschätzung der aktuellen Situation. Die mit Abstand grössten Wachstumsfelder sehen die Bankangestellten nach wie vor im Kerngeschäft Private Banking (23,5 Prozent) sowie im Fintech-Bereich (23,4 Prozent).

Weiterlesen

Frühsommerapéro bei Arbeitgeber Banken

Arbeitgeber Banken ist die Interessenvertretung der Schweizer Kreditwirtschaft im Zusammenhang mit Arbeitgeber-Fragen. Die Vereinigung hatte aktuell zum ersten Frühsommerapéro im Zürcher Hotel Baur au Lac geladen. Gekommen waren namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder konnte dabei mit prononcierten Positionen überzeugen. In der anschliessenden Diskussion ging es um den Brexit und seine Folgen. Es herrschte Einigkeit, dass für die Unternehmen in der Schweiz möglichst rasch Planungs- und Rechtssicherheit geschaffen werden muss.

Weiterlesen

„Grand Challenge“ – UBS-Gewinner stehen fest

Die Sieger des „Grand Challenge“-Wettbewerbs der UBS stehen fest. Gekürt werden mit dem Wettbewerb innovative Finanzlösungen, die nachhaltige Entwicklung fördern. Der Wettbewerb wurde nach einer entsprechenden Aufforderung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ins Leben gerufen: die Privatwirtschaft solle einen Beitrag dazu leisten, um die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. Sie wurden 2015 auf einem UN-Gipfel von 193 Ländern verabschiedet.

Weiterlesen

Mehr Firmenpleiten in der Schweiz

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben die Firmeninsolvenzen in der Schweiz wieder zugenommen. 1‘933 Firmenpleiten gab es von Januar bis Mai 2016 - das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B. Diese Entwicklung bedeutet eine Zunahme um sechs Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Studie im Überblick: Besonders negativ fällt die französischsprachige Schweiz auf, wo die Unternehmenskonkurse um ganze 23 Prozent angestiegen sind.

Weiterlesen

UBS-Tochter in London auf dem Prüfstand

Banken, die am Finanzplatz London vertreten sind, müssen sich nach der Brexit-Entscheidung neu aufstellen. Das gilt auch für die UBS, die ihre Investmentbank in der britischen Hauptstadt wohl umorganisieren muss. Die UBS Limited unter Chef Andrea Orcel ist nämlich bisher nicht nur in Grossbritannien präsent, sondern auch in anderen EU-Ländern wie Deutschland, Polen oder den Niederlanden. Diese nicht-britischen Zweigstellen der UBS-Investment-Tochter stehen nach Angaben der Handelszeitung zur Disposition, wenn das Vereinigte Königreich den Zugang zum EU-Finanzmarkt ganz oder teilweise verlieren sollte.

Weiterlesen

Brexit – Freizügigkeit für Briten verteidigen

Der „Brexit“ könnte auch Folgen für die Schweiz haben, obwohl sie selbst nicht EU-Mitglied ist. Das ergibt sich unter Umständen aus den bestehenden bilateralen Vereinbarungen mit der EU. Vor diesem Hintergrund fordert der Basler Wirtschaftsprofessor und Europa-Kenner Rolf Weder in einem Gespräch mit der Handelszeitung ein Signal von der Schweiz an Grossbritannien, dass die Personenfreizügigkeit für britische Staatsbürger aufrechterhalten bleibe. Die von der Schweiz geschlossenen Vereinbarungen mit der EU dürften Regelungen mit Drittstaaten nicht einschränken.

Weiterlesen

Brexit und die Credit Suisse Universalbank

Der geplante EU-Austritt Grossbritanniens wird sich auf den Finanzplatz Schweiz auswirken – und zwar durchaus positiv. Davon ist Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, überzeugt. Der Schweizer Finanzplatz, so Rohner im Interview mit der Handelszeitung, könne von seinem Ruf als „sicherer Hafen“ profitieren. Der Brexit würde der Schweizer Universalbank auf mittlere Sicht helfen. An den Plänen für einen Börsengang der Einheit Credit Suisse Schweiz AG im kommenden Jahr hält Rohner vor diesem Hintergrund fest.

Weiterlesen

Schweizer unterschätzen Lohn-Einbussen durch Krankheit

Laut einer Umfrage von Zurich haben 40 Prozent der Personen in der Schweiz schon einmal wegen Krankheit oder Unfall einen Teil des Einkommens verloren. Bei jedem fünften von ihnen dauert die Einbusse ein Jahr oder länger. Dabei wissen viele nicht, dass die Einbusse bei Krankheit viel höher als nach einem Unfall ist. Viele Menschen in der Schweiz sind schlecht gerüstet für eine Einbusse beim Einkommen wegen Krankheit oder Unfall. Jede vierte Person verfügt nicht über genug Ersparnisse, um während eines einzigen Monats einen Ausfall des Einkommens auszugleichen.

Weiterlesen

Brexit-Folgen: Schweizer Franken bleibt unter 1.08

Der Brexit bestimmt weiter die Entwicklung der Finanzmärkte. Es wird sicher Monate dauern, bevor die Unsicherheit weicht und wieder Normalwerte erreicht werden. In Japan konnten sich der Nikkei und Topix teilweise von dem massiven Abverkauf am Freitag erholen. Der Topix stieg um 1,77% und der Nikkei erholte sich 2,39%. Die Aktien des chinesischen Festlandes machten die Verluste der letzten Woche teilweise wieder gut, was vermuten lässt, dass der Markt - zu einem gewissen Mass - auf das Brexit-Referendum überreagiert hat.

Weiterlesen

Brexit: Unruhe an den Finanzmärkten

Mit dem Brexit haben die Finanzmärkte nicht gerechnet – sie hat der britische Entscheid definitiv überrascht. Die Quotenmacher, die weitgehend davon ausgegangen waren, dass das Referendum zu Gunsten des Verbleibs in der EU ausfallen würde, haben ihre Quoten geändert, sobald die ersten Ergebnisse vorlagen. Die Folgen dieses historischen Ereignisses sind noch zu bewerten, vor allem für das Vereinigte Königreich. Grossbritannien hat weitgehend dafür gestimmt, aus der Europäischen Union auszutreten, wobei in Schottland 62% dafür stimmten, in der EU zu verbleiben.

Weiterlesen

Brexit: Risiken für die Schweizer Wirtschaft

Die Briten haben für einen Austritt aus der EU gestimmt. Welche Verwerfungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dies mit sich bringt, ist noch nicht vollständig abzuschätzen. Fest steht jedoch, dass die Folgen des Brexit nicht spurlos an der Schweiz vorrübergehen werden. Kurzfristig ist von einer Verschlechterung der Wachstumsaussichten auszugehen. Aber auch langfristig wird die Schweiz aufgrund eines strukturell geschwächten Europas betroffen sein.

Weiterlesen

Publireportagen

Grosses Sparpotenzial bei bestehenden Privatkrediten

Ab dem 1. Juli 2016 gilt für Konsumkredite ein maximaler Zinssatz von zehn Prozent. Die grössten Anbieter von Privatkrediten haben ihre Konditionen bereits angepasst und vergeben Kredite mit maximal 9,9 Prozent. Demnach ist jetzt der ideale Zeitpunkt für Privatkreditkunden, bestehende Kreditverträge zu prüfen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Denn das Sparpotenzial ist teilweise gross. Die derzeitigen Anpassungen der Zinssätze seitens der Anbieter bringen Bewegung in den Markt für Privatkredite. Für Kreditnehmer empfiehlt sich, die aktuellen Vertragsbedingungen zu prüfen und einen Anbietervergleich durchzuführen.

Weiterlesen

Gemeinschaftliche Photovoltaikanlage für alle

Rund hundert Panels stehen auf der für alle zugänglichen Solaranlage in der Gemeinde Schüpfheim zum Verkauf. Unter dem Motto „Solarstrom für alle“ entstand dieses kleine Stromkraftwerk durch das CKW. Ökostrom-Vergütung für zwanzig Jahre winken dem Teilhaber. Installiert wird die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Moosmättili in der Gemeinde Schüpfheim. Die Mindestbeteiligung – ¼-Panel – kostet 199 Franken. Dafür erhält man von CKW mindestens 50 kWh Solarstrom pro Jahr, und zwar über die gesamte Lebensdauer der Anlage, also zwanzig Jahre lang.

Weiterlesen

Neuste Zahlen zum Schweizer Detailhandel

Der Schweizer Detailhandel verzeichnet im 1. Quartal 2016 gegenüber der Vorjahresperiode ein Minus von 1.1 Prozent. Alle Hauptmärkte befinden sich im Minus, wobei der Lebensmittelhandel weiterhin besser abschneidet als die Non-Food-Märkte. Das geht aus dem GfK Markt Monitor Schweiz für das 1. Quartal hervor. Der Schweizer Detailhandel verzeichnete in den ersten 3 Monaten des Jahres 2016 ein Minus von 1.1 Prozent. Es zeigt sich, dass sich die beiden Bereiche Lebensmittelhandel (0 Prozent) und Non Food-Handel (- 3.4 Prozent) sehr unterschiedlich entwickeln. Preissenkungen machen sich weiterhin sehr stark in den Non Food-Märkten bemerkbar.

Weiterlesen

Zahlungsmoral im Schweizer B2B-Geschäft nur mittelmässig

Wie sieht es mit der Zahlungsmoral von Unternehmen aus? Antwort gibt die jüngste Ausgabe des Atradius Zahlungsmoralbarometers für Westeuropa. Rund 90 % der Befragten berichten von Zahlungsverzögerungen bei ihren Kunden im Business-to-Business-Bereich im letzten Jahr. Dabei waren durchschnittlich fast 40 % der Gesamtforderungen im B2B-Geschäft überfällig. Laut der Studie sind Unternehmen in Italien und Griechenland am stärksten von verspäteten Zahlungen im inländischen B2B-Bereich betroffen. Im Durchschnitt war bei fast 50 % des Gesamtwerts der B2B-Rechnungen ein Zahlungsverzug festzustellen, damit liegt dieser Wert in beiden Ländern rund 10 % über dem westeuropäischen Durchschnitt.

Weiterlesen

Empfehlungen