Finanzen

UnionPay präsentiert innovative E-Payment-Technologien

UnionPay hat auf dem Singapore FinTech Festival (SFF) 2017 vom 13. bis 17. November seine Vision für die Zukunft des elektronischen Zahlungsverkehrs vorgestellt. Dazu zählen u. a. UnionPays Produkte FacePay - eine neue Gesichtserkennungstechnologie, mit der Nutzer für Einkäufe bezahlen können, indem sie ein Foto ihres Gesichts machen; Sound Code - eine neue Technologie, die Daten in Ultraschallwellen kodiert, um interaktive Zahlungen für Benutzer zu ermöglichen; Virtual Reality - eine neue Anwendung, mit der Einzelhändler vor Umsetzung die Ladenausstattung und die Integration neuer Zahlungstechnologien visualisieren können; und ein verbessertes Risk Management System - das Kartenausgebern und Acquirern dabei hilft, Verbraucherdaten zu verifizieren und die Bewertung der Kreditwürdigkeit in Echtzeit vorzunehmen, um das Risiko von Kartenbetrug zu steueren. Diese Technologien werden in Real-Life-Szenarien in Partnerschaft mit asiatischen Marken getestet und bieten Besuchern einen Blick in die Zukunft von E-Payments.

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Politische Instabilität in Saudi-Arabien macht Schweizer Banken nervös

Die politischen Wirren in Saudi-Arabien sorgen für Nervosität am Schweizer Finanzplatz, der mit rund 200 Milliarden Dollar an saudischen Offshore-Vermögen besonders exponiert ist. Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe. Was rechtens sei und was als korrupt gelte, könne sich in Saudi-Arabien derzeit ständig ändern, sagt der Compliance-Anwalt Michael Kunz: „Regimewechsel sind für die Banken schlicht nicht zu managen.“ Stets stünden die Institute im Rechtsrisiko, weil sie gemäss Geldwäscherei-Normen „die Verantwortung für die aktuelle Situation“ trügen.

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Kanton Luzern: Vernehmlassung zur Steuergesetz-Änderung wird eröffnet

Der Regierungsrat hat das Finanzdepartement ermächtigt, zu einer Änderung des Steuergesetzes eine Vernehmlassung durchzuführen. Hauptbestandteil der Vorlage ist die nach dem Scheitern der Unternehmenssteuerreform III neu aufgelegte Steuergesetzrevision 2017 des Bundes im Bereich der Dividendenbesteuerung. Die Besteuerung von Erträgen aus massgeblichen Beteiligungen des Privatvermögens soll im Kanton Luzern bereits ab 2019 mit 70 Prozent erfolgen.

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Kanton Bern: Steuervorlage 17 des Bundes grundsätzlich ausgewogen

Der Regierungsrat stimmt der Steuervorlage 17 des Bundes (SV17) im Grundsatz zu. Er beantragt jedoch, dass der Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer von heute 17 Prozent auf 21,2 Prozent (statt 20,5 Prozent) erhöht wird. Dies entspricht dem Satz, der bei der Unternehmenssteuerreform III (USR III) vorgesehen war. Die Massnahmen der SV17 werden dem Kanton sowohl Mehr- als auch Mindereinnahmen bringen, wobei die Mehreinnahmen die Mindereinnahmen übersteigen. Diese Mehreinnahmen leisten einen Beitrag an die geplanten Gewinnsteuersenkungen der kantonalen „Steuerstrategie 2019–2022“.

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Tamedia: Vollständige Übernahme des mobilen Flohmarkts Tradono Schweiz

Tamedia übernimmt die Tradono Schweiz AG vollständig und wird den mobilen Flohmarkt in der Schweiz als eigenständiges Produkt weiterentwickeln. Tradono Schweiz wurde anfangs 2016 als Joint Venture zusammen mit Tradono Dänemark lanciert und entwickelte sich seither mit rund 20’000 Neuregistrierungen pro Monat sehr positiv. Der lokal ausgerichtete Online-Marktplatz ist auf die Nutzung mit mobilen Geräten ausgerichtet, mit einer engen Anbindung an Social-Media-Kanäle.

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Schweizer Finanzmarktregulierung: Was bedeutet sie für die Finanzberatung?

Das Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) wird weitreichende Konsequenzen für die Anlageberatung haben. Nach aktuellem Stand der parlamentarischen Beratungen dürften eine zertifizierte Weiterbildung und die Eintragung in ein Register für Anlageberaterinnen und Anlageberater obligatorisch werden. Von Fidleg ausgenommen bleiben die Versicherungen, doch dürfte das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in den verschiedenen Punkten entsprechend angepasst werden. Damit wird die Finanzberatung noch stärker im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Kundenbedürfnissen stehen.

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Finma-Verfahren: Pierin Vincenz hält privat 15 Prozent an Raiffeisen-Tochter

Pierin Vincenz hält privat 15 Prozent an der Raiffeisen-Tochter Investnet Holding, die er seit der Gründung im Sommer 2015 auch präsidiert. Dies zeigen Recherchen der "Handelszeitung". Die Raiffeisen-Tochter Investnet Holding steht im Zentrum eines Enforcement-Verfahrens der Finanzmarktaufsicht Finma gegen die Genossenschaftsbank und deren ehemaligen Chef Pierin Vincenz.

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St.Galler Kantonalbank: Die Weltwirtschaft wächst, die Aktionäre freuen sich

Der Internationale Währungsfonds IWF hat seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für 2017 von 3.3% auf 3.6% erhöht. In den letzten Jahren ist der IWF mehr mit Senkungen seiner Wachstumsprognosen als mit optimistischen Aussagen aufgefallen. Auch für die nächsten Jahre zeigen sich die Ökonomen des Fonds optimistisch. Das BIP-Wachstum wird zwar nicht mehr die vor der Finanzkrise üblichen 5% erreichen, sich aber auf dem aktuell guten Niveau halten. Ein Abdriften in Richtung Rezession sehen sie nicht. Das ist ein positives Signal für die Aktienmärkte. Ein stabiles Wachstum der Weltwirtschaft verheisst stabile Gewinnzunahmen für die internatio- nalen Konzerne und damit eine gute fundamentale Basis für die Aktienkurse.

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Prepaid-Kartenprogramm von Monaco erhält grünes Licht

Monaco, eine zukunftsweisende Zahlungs- und Kryptowährungsplattform, gab heute bekannt, dass sein Prepaid-Kartenprogramm grünes Licht vom Zahlungskartenaussteller, einem führenden FinTech-Anbieter für Zahlungsabwicklung und Zahlungskarten in Singapur, erhalten hat. "Unser Team hat im vergangenen Jahr unglaublich hart dafür gearbeitet, diesen Meilenstein zu erreichen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung der Vision von Monaco, Kryptowährung im Massenmarkt einzuführen", sagte Kris Marszalek, Mitgründer und CEO von Monaco.

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Tendenziöse „Kassensturz“-Sendungen über Steuererlass-Fall im Kanton Bern

Die Beiträge der Konsumentensendung „Kassensturz“ im Deutschschweizer Fernsehen vom 10.10.2017 und 24.10.2017 zum Thema Steuererlass bei Ergänzungsleistungen im Kanton Bern waren einseitig. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern betont, dass sie die gesetzlichen Vorgaben umsetzt und dabei keinen Ermessensspielraum hat. Dies war auch im vom „Kassensturz“ genannten Fall nicht anders.

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Schulden der USA werden weiter steigen, Steuersenkungen wurden vorbereitet

Der amerikanische Kongress hat die Grundlagen für das Budget des Finanzjahres 2017/18 erarbeitet, das bis im Dezember verabschiedet werden muss. Zwar gibt es noch inhaltliche Unterschiede in den Vorlagen der beiden Kammern. Diese werden aber keine unüberwindbaren Hürden sein. In den Budgetentwürfen sind auch die Voraussetzungen dafür eingebaut, dass die Steuern für Unternehmen und Privatpersonen gesenkt werden können.

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PostFinance beteiligt sich an Fintech-Start-up Sentifi aus der Schweiz

PostFinance hat eine Minderheitsbeteiligung am Schweizer Fintech-Start-up Sentifi erworben. Sentifi analysiert mithilfe von Artificial Intelligence unstrukturierte Daten aus sozialen Medien wie Newsfeeds, Blogeinträgen oder Twitter-Nachrichten und bereitet diese für Finanzinvestoren auf. Auf diese Weise können Anleger wichtige Ereignisse, Trends und mögliche Auswirkungen auf Aktien, Rohstoffe oder Währungen frühzeitig erkennen und ihr Anlageportfolio entsprechend ausrichten.

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Steuerfüsse und Steuerkraft: Über 1/3 der Gemeinden passt Besteuerung an

Insgesamt 29 Luzerner Gemeinden verändern im laufenden Steuerjahr den Steuerfuss, der mittlere Steuerfuss sinkt auf 1,87 Einheiten. Die Steuerkraft der Gemeinden wächst weiter, wie LUSTAT Statistik Luzern mitteilt. 21 Gemeinden senken 2017 ihren Steuerfuss, acht erhöhen ihn. Eine ähnlich grossflächige Reduktion der Gemeindesteuerfüsse erfuhr der Kanton Luzern letztmals 2009. Erhöhungen nehmen vor allem bevölkerungsmässig kleine Gemeinden mit überdurchschnittlich hohem Steuerfuss vor.

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Börsencrash von 1987 war für SNB-Direktoren nicht unerwartet

Der Börsensturz vom 19. Oktober 1987 kam für die Schweizerische Nationalbank nicht überraschend. Dies geht aus Gesprächsprotokollen des Direktoriums hervor, welche die „Handelszeitung“ zum dreissigsten Jahrestag des Schwarzen Montags erstmals auswerten konnte. Die bisher einer Sperrfrist unterliegenden Dokumente zeigen, dass sich die SNB-Spitzen wenige Tage vor dem Crash um den Finanzmarkt sorgten. Man rechnete mit einer Korrektur und mit „Turbulenzen in der internationalen Bankenszene“.

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