Finanzen

Aktienmärkte: Verschnaufpause oder Start des Abstiegs?

Die Aktienmärkte haben seit dem letzten November im Stile eines Trail-Läufers neue Höhen erklommen. Der Swiss Performance Index hat mehr als 30% zugelegt, der technologielastige Nasdaq gar 40%. Den Startschuss gaben Meldungen über eine rasche Verfügbarkeit von Corona-Impfungen. Angetrieben wurde der Lauf durch zusätzliche Hilfsgelder, insbesondere in den USA und der EU. Zusätzlichen Schub gaben sehr gute Quartalszahlen der Unternehmen für das erste und das zweite Quartal 2021. Seit Anfang September gerät der Steigerungslauf jedoch ins Stottern.

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Zinsangst treibt Hypothekarnehmer in längere Laufzeiten

Hypothekarabschlüsse für längere Laufzeiten mehren sich im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal. Das zeigt das aktuelle Comparis-Hypothekenbarometer. „Getrieben wird diese Entwicklung unter anderem von der Sorge, dass die Zinsen in den kommenden Monaten ansteigen könnten“, sagt Comparis-Finanzexperte Frédéric Papp. Das dritte Quartal 2021 fällt durch eine Verschiebung der Laufzeitenpräferenz auf. So erhöhte sich die durchschnittliche Laufzeit der vermittelten Hypotheken im Vergleich zum Vorquartal von knapp sieben auf gut acht Jahre. Das zeigen die Daten von HypoPlus, der Hypothekarspezialistin der Comparis-Gruppe.

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US-Schuldenobergrenze - einmal mehr

Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre wieder. Das US-Treasury erreicht mit seinen ausstehenden Schulden die vom Kongress bestimmte Obergrenze und kratzt überall Geld zusammen bis ein Beschluss zur Erhöhung der Schuldengrenze vorliegt. In den letzten zwei Jahren wurde die Obergrenze ausgesetzt. Seit dem 1. August ist sie nach dem Auslaufen dieser Regelung wieder in Kraft. Seither darf das Treasury keine neuen Schulden mehr machen. Irgendwann zwischen Mitte Oktober und Anfang November wird es trotz ausserordentlichen Massnahmen nicht mehr in der Lage sein, ohne Erhöhung der Schuldengrenze seine Rechnungen zu bezahlen. Der nächste Government Shutdown droht.

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Geldpolitische Lagebeurteilung: Noch nichts Neues von der SNB

Am nächsten Donnerstag wird die SNB das Resultat ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung veröffentlichen. Das Verfassen des Berichts wird für die Pressestelle eine Herausforderung sein. Es ist nicht so, dass sie präzise und verständlich eine Neuausrichtung der Geldpolitik erklären muss. Die SNB wird die Notwendigkeit der Negativzinsen und ihre Bereitschaft für Devisenmarktinterventionen bekräftigen. Sie wird weiter von einem überbewerteten Franken sprechen und lediglich die bedingte Inflations- prognose leicht anheben. Der Bericht wird eine Kopie vom Juni sein, weshalb die Pressestelle aufpassen muss, dass sie wirklich alle Daten anpasst und nichts vergisst.

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52% der Deutschschweizer sorgen sich nicht um Krankenkassenprämien 2022

Während sich 78% der französischsprachigen und 82% der italienischsprachigen Schweizer Sorgen um ihre Prämien aufgrund des Coronavirus machen, befürchten fast 52% der deutschsprachigen Schweizer nicht, dass ihre Prämien erhöht werden. Parallel dazu ging es bei der Befragung darum, welche Massnahmen die Versicherten zu akzeptieren bereit wären, um ihre Prämien zu senken. In der Schweiz ist fast ein Drittel der Bevölkerung nicht bereit, Zugeständnisse zu machen!

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Neu: Im The Chedi Andermatt kann man jetzt mit Bitcoin und Ethereum bezahlen

Im Schweizer Luxus- und Lifestylehotel The Chedi Andermatt kann ab sofort mit zwei der beliebtesten Kryptowährungen bezahlt werden: Bitcoin und Ethereum. Mit Einführung der neuen Hotel-Payment-Lösung setzt das The Chedi Andermatt damit auch im Zahlungsbereich auf Innovationen, um Gästen moderne Technologien während ihres Aufenthalts anzubieten. Die Lancierung erfolgt in Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Worldline und dem Schweizer Kryptodienstleister für Kryptowährungen Bitcoin Suisse.

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Bundesrat Ueli Maurer traf sich mit deutschsprachigen Finanzministern

Am 23. und 24. August 2021 traf Bundesrat Ueli Maurer in Vaduz seine Amtskollegen Gernot Blümel (Österreich), Pierre Gramegna (Luxemburg) und Daniel Risch (Liechtenstein) sowie Staatssekretär Rolf Bösinger in Vertretung des abwesenden deutschen Finanzministers Olaf Scholz. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Anlasses unterhielten sich die Finanzminister über aktuelle finanz- und steuerpolitische Themen.

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Kay Rieck: Ölsektor: Lassen Sie sich nicht von dem Wirbel ablenken

Niemand scheint derzeit das Wort "nervös" im Kontext der Ölpreise zu benutzen, aber unter den gegebenen Umständen scheint es angemessen. Niemand scheint derzeit das Wort "nervös" im Kontext der Ölpreise zu benutzen, aber unter den gegebenen Umständen scheint es angemessen. In einigen Ländern werden angesichts steigender Krankheitsfälle und angeschlagener Gesundheitssysteme wieder Beschränkungen für den Covid-19 eingeführt, was sich wiederum negativ auf den Ölpreis ausgewirkt hat.

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Keine Angst vor dem Platzen einer Immobilienblase

Der Immobilienblasenindex der UBS ist im zweiten Quartal von 1.78 auf 1.90 Punkte gestiegen. Ab einem Wert von 2.00 spricht die UBS von einer Immobilienblase. Begründet wird der Anstieg mit einer Erhöhung der Eigenheimpreise in der Schweiz von 5.4% und einer wachsenden Hypothekarverschuldung der Haushalte. Im Kanton St.Gallen sind die Preise gemäss dem SGKB Immobilienmarktbericht gar noch stärker gestiegen.

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Warum sich Schweizer Schulabsolventen um ihre Finanzen kümmern sollten

Das Ende der Schulzeit wird von Erwachsenen gerne mit dem Beginn vom Ernst des Lebens betitelt: Für ca. 80’000 Schulabsolventen hat dieser im August 2021 nun begonnen. Doch kaum einer beschäftigt sich in jungen Jahren mit Finanzen, Versicherungen oder Krediten, wie eine Umfrage von FinanceScout24 zeigt. Da es sich aber lohnt, sich frühzeitig einen Überblick über diese Themen zu verschaffen, hat FinanceScout24 die besten Tipps fürs Erwachsenwerden erstellt.

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Negative Realzinsen dürfen kein Dauerzustand werden

Die Inflationsraten sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Dennoch sind die Zinsen gefallen. Sowohl im kurzfristigen Geldmarkt als auch bei den länger laufenden Obligationen liegen die Zinsen deutlich unter der Inflationsrate, was eine negative Realrendite zur Folge hat. Das heisst, dass auf sicheren Anlagen weniger verdient wird als die Inflation an Kaufkraft wegfrisst. Das trifft die Sparer, die über die Zeit kaufkraftbereinigt weniger Geld zur Verfügung haben werden. In der Schweiz beträgt die negative Differenz zwischen Inflation und Sparzins 0.7%. Das ist im internationalen Vergleich wenig und auch kein neuer Zustand. Bereits zwischen 2016 und 2019 befand sich die Realrendite in der Schweiz im negativen Bereich.

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Fed: Kommunikatives Fingerspitzengefühl ist gefragt

Die Fed kauft immer noch für 120 Mrd. US-Dollar pro Monat US-Staatsanleihen und amerikanische Hypothekenpapiere. Ihren Leitzins hält sie im Bereich zwischen 0.00% und 0.25%, faktisch somit bei Null. Gleichzeitig erholt sich die amerikanische Wirtschaft, unterstützt durch den Fortschritt bei den Corona-Impfungen und den Zahlungen des im Frühjahr beschlossenen Hilfspakets von Präsident Biden.

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