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Ergebnisse für Schweiz

Gutachten: Aufträge für Spitex-Leistungen ausschreiben

Spitex-Dienstleistungen – Leistungen der ambulanten Pflege – sind ein wichtiger Faktor bei der Versorgung von Pflegebedürftigen und mindestens ebenso bedeutsam wie stationäre Pflege. Die ASPS ist die Schweizer Interessenvertretung privater Spitex-Anbieter. Sie fordert bereits seit Längerem die Ausschreibung von kommunalen öffentlichen Aufträgen für Spitex-Dienstleistungen. Im Auftrag der ASPS haben jetzt die Rechtsanwälte Prof. Dr. iur Tomas Poledna und Dr. iur Ralph Trümpler ein Gutachten zu diesem Thema erstellt. Die wesentlichen Argumente des Gutachtens werden nachfolgend wiedergegeben.

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Bauernverband: Heftige Kritik am Preisüberwacher

Heftige Kritik an Stefan Meierhans, dem Preisüberwacher des Bundes, übt der Schweizer Bauernverband. Meierhans hatte in seinem Newsletter vom 30. Juni eine Analyse zur Hochpreisinsel Schweiz vorgestellt. Darin sprach er sich für eine Abschaffung der als „preistreibend“ angesehenen Agrarzölle aus. Es sei für den Staat günstiger, die Landwirtschaft über Direktzahlungen als über Zölle zu unterstützen, so der Preisüberwacher. Der Bauernverband weist darauf hin, dass die Zölle auf Lebensmittel der Landwirtschaft einen Mehrwert von zwei Milliarden Franken und dem Fiskus Einnahmen von 600 Millionen Franken einbrächten. Mit der vorgeschlagenen Grenzöffnung fielen diese Einnahmen weg.

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Uni Zürich: Zusätzliche Studienplätze für Ärzte

Für die Medizinische Fakultät der Universität Zürich hat der Regierungsrat 72 weitere Studienplätze in der Bachelorstufe beschlossen. Diese Erhöhung soll dem gestiegenen Bedarf an Ausbildungsplätzen für künftige Ärzte Rechnung tragen. Der Ausbau eines Bildungsnetzwerks Humanmedizin macht diese Ausweitung der Kapazität möglich. Ab dem Studienjahr 2017/2018 wird demgemäss die Aufnahmekapazität auf Bachelorstufe der Medizinischen Fakultät (Humanmedizin einschl. Chiropraktik) um 72 Plätze auf insgesamt 372 Plätze erhöht.

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Steht eine Deindustrialisierung bevor?

Der Abbau von Arbeitsplätzen in der Industriebranche sowie die Verlagerung in andere Länder werden in Medien und Politik heiss diskutiert. Von einer generellen Deindustrialisierung der Schweiz kann jedoch nicht die Rede sein. Allerdings stellen die gegenwärtige Frankenstärke und der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft die hiesige Industrie vor eine Herausforderung. Um sich weiterhin vor einer Deindustrialisierung zu schützen, ist eine Konzentration auf Branchen mit komparativen Vorteilen nötig.

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Schiedsgerichtsverfahren zwischen Ameropa und russischer Regierung

Ameropa, der Agrarhändler aus dem basellandschaftlichen Binningen, fordert die russische Regierung zu einem internationalen Schiedsgerichtsverfahren auf. Anlass dafür ist ein Kampf um den russischen Düngemittelproduzenten TogliattiAzot, an dem Ameropa 12,9 Prozent hält. Die russische Uralchem möchte sowohl das Unternehmen wie auch die bei Ameropa liegenden Aktien übernehmen. Doch die Schweizer lehnen dies ab.

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Brexit – Chance für Versicherungsplatz Zürich

Zürich ist seit jeher wichtiger Versicherungs-Standort. Namhafte Grössen wie Zurich, Swiss Re und Swiss Life haben hier ihren Sitz. Der Brexit könnte dem Standort zusätzliche Perspektiven bieten. Diese Ansicht vertritt zumindest Pia Tischhauser, führende Vertreterin der Boston Consulting Group. „Der Brexit könnte eine Chance für die hiesigen Versicherer sein“, so Tischhauser in einem Interview mit der Handelszeitung. Die Schweizer Versicherer stünden oft im Wettbewerb mit Konzernen, die in Grossbritannien beheimatet seien, etwa Prodential, RSA oder Aviva. Versicherungsexpertin Tischhauser weiter: „Ich hoffe für die Schweiz, dass man den Brexit als Chance sieht und aktiv in der Konsolidierung mitspielt.“

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Gift in der Outdoor-Branche: Hersteller schwenken um

Es ist eine Premiere und ein Schritt in die richtige Richtung: Zum ersten Mal hat sich mit dem deutschen Unternehmen Vaude einer der grossen Produzenten von Outdoor-Artikeln zu einer giftfreien Herstellung verpflichtet. Vaude unterzeichnete das Greenpeace-Detox-Commitment. Ebenso ging der Schweizer Hersteller Rotauf diese Verpflichtung ein. Auf der anderen Seite hinken Konzerne wie Mammut dieser Entwicklung noch weit hinterher. Bei Untersuchungen von Greenpeace schneidet Mammut desaströs ab. Vaude und Rotauf werden in Zukunft auf gefährliche Chemikalien in ihren Produkten verzichten. Dies haben die beiden Outdoor-Marken heute am Rande der Branchenmesse „OutDoor“ in Friedrichshafen (D) bekannt gegeben. Mit der Unterzeichnung des Detox-Commitments von Greenpeace verpflichten sich das deutsche und das Schweizer Unternehmen, ihre ganze Produktionskette bis spätestens im Jahr 2020 von umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien zu befreien.

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Umstellung beim Telefonnetz – SKS-Merkblatt hilft

Im Schweizer Telefon-Festnetz stehen einige Änderungen an. Die Swisscom will bis Ende 2017 alle Festnetzanschlüsse mittels Internetprotokoll (IP) betreiben – ISDN und analoges Telefonieren hätten ausgedient, so die Auffassung. Sunrise will analoges Telefonieren immerhin bis mindestens Ende 2021 ermöglichen. Damit wird die Situation für Festnetz-Kunden nicht übersichtlicher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) veröffentlicht deshalb ein neues Merkblatt, in dem die wichtigsten Aspekte der Umstellung erläutert werden.

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Matrix42: Grosses Kino zum Arbeitsplatz 4.0

Matrix42 Helvetia AG ist einer der Top-Anbieter der Schweiz für Arbeitsplatzmanagement-Software. „Grosses Kino zum Arbeitsplatz 4.0“ ist das diesjährige Motto der Roadshow, zu der Matrix24 ins Verkehrshaus Luzern einlädt. Termin ist der 24. August 2016. Die Veranstaltung betrachtet Arbeitsplatzmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigt, wie die Vielfalt an Plattformen, Endgeräten und Services gemeistert werden kann. Die Mobilität der Mitarbeiter und die Cloud machen den klassischen PC-Arbeitsplatz zum Auslaufmodell. Beide Trends führen zu einer Revolution des Arbeitsplatzmanagements. Heute wollen Mitarbeiter mit beliebig vielen Geräten ihrer Wahl auf Applikationen, Dokumente und Geschäftsdaten zugreifen - zu jeder Zeit und an jedem Ort. Von der IT wird erwartet, dass sie den Arbeitsplatz als Service rechts- und datensicher, kostengünstig und komfortabel zur Nutzung bereitstellt.

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Informatiker gefragt: Lehrabgängerbefragung 2016

Fast 2‘200 Informatik- und Mediamatik-Lernende aus der gesamten Schweiz schliessen im Sommer 2016 die Grundausbildung ab. Im Zuge dessen wurde eine repräsentative Befragung unter 1‘002 Lehrabgängern durchgeführt. Diese zeigt deutliche Ergebnisse: 9 von 10 Lernenden sind mit ihrer Ausbildung sehr zufrieden. Ebenso positiv wurde das Betriebsklima in den Lehrfirmen beurteilt. Und auch die Zukunft sieht gut aus: Mehr als 90 Prozent der Befragten gab an, für die Zeit nach der Ausbildung bereits eine Anschlusslösung zu haben.

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Stellenabbau bei Sia Abrasives – guter Sozialplan

Die Angestellten Schweiz haben in Zusammenarbeit mit der Angestelltenkommission der Sia Abrasives Industries AG Frauenfeld einen fortschrittlichen Sozialplan mit guten Leistungen für die vom Stellenabbau betroffenen Angestellten ausgehandelt. Die Sia Abrasives Industries AG in Frauenfeld, eine Bosch-Tochter, gab am 10. November 2015 einen Abbau von 260 Stellen bekannt. Nun sind 217 Kündigungen definitiv geplant. Die Verlagerung der Konfektion von Schleifmitteln und des Fertigwarenlagers nach Osteuropa wird vollzogen.

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Architekturwettbewerb: Sieger stehen fest

„KUMA“ hat den ersten Preis gewonnen: Das Projekt von Markus Schietsch Architekten aus Zürich konnte die Jury überzeugen. Bei dem Architekturwettbewerb geht es um den Neubau des Hochschulcampus in Brig. Er wurde gemeinschaftlich von den Universitären Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz) und der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) durchgeführt. Im Rhonesandquartier in Brig soll ein gemeinsamer Hochschulcampus für die FFHS und die FernUni Schweiz entstehen, welcher für beide Institutionen optimale Betriebsabläufe zu erbringen vermag. Die zwei Hochschulen beschäftigen am Standort Brig insgesamt 77 Mitarbeitende und zählen gesamtschweizerisch über 3200 Studierende sowie rund 470 Dozierende.

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Hypothekenbarometer 2016: Zinsen im Keller

Die Zinsen für Festhypotheken sind bereits seit Sommer des Vorjahres auf Talfahrt. Dies hat sich auch im II. Quartal 2016 fortgesetzt. Zu Beginn des Jahres lagen in der Schweiz die Hypothekarzinsen bei knapp 1,9 Prozent, nach dem I. Quartal bei 1,6 Prozent und am Ende des II. Quartals bei 1,5 Prozent. Wer gut verhandelt, kann von dieser Entwicklung profitieren – nicht selten werden Hypotheken mit zehn Jahren Laufzeit bei 1 Prozent oder darunter abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal werden zehnjährige Laufzeiten zu 0,1 Prozentpunkten weniger verzinst, also nur noch zu 1,5 Prozent. Entsprechend hat die Nachfrage nach langen Laufzeiten weiter zugelegt. Auch die Nachfrage nach mittelfristigen Laufzeiten hat leicht zugenommen, während kurzfristige Laufzeiten weniger nachgefragt wurden. Dies geht aus dem aktuellen Hypotheken-Barometer von comparis hervor.

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KMU-Exporte im 3. Quartal: China macht Hoffnung

Der Schweizer Mittelstand sieht grosse Potentiale im chinesischen Markt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE), an der rund 200 kleine und mittlere Schweizer Export-Firmen teilgenommen haben. China-Exporte dürften in den kommenden fünf Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Credit Suisse sieht für Schweizer KMU gute Absatzchancen. Besonders aktiv sind Firmen aus der Maschinen-, Metall- und Elektro-Industrie. Wachstum und Währung in China dürften sich in den nächsten sechs Monaten weiter positiv für den Export entwickeln. Die Exportstimmung ist so gut wie nicht mehr seit der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze im Januar 2015.

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Arbeiten, wo man lebt – neues Konzept

VillageOffice heisst eine Genossenschaft, die die Arbeit im ländlichen Raum neu gestalten will. Der Name ist dabei Programm: „Dorfbüros“ sollen gemeinschaftlich genutzte Arbeitsorte im Zentrum von Dörfern, kleinen Städten und Vororten bieten. Dadurch könnte sich das Pendelproblem lösen. Pendeln stammt nach Meinung der Initiatoren noch aus einer Zeit, in der es nötig war, dorthin zu fahren, wo sich Maschinen befanden – in die Fabrik. Noch heute pendelten viele Arbeitnehmer in „Fabriken“, obwohl fast die Hälfte ihre Arbeit von irgendwo aus erledigen könnte. Was ist die Alternative? Der Konzeptbericht „Mobility Pricing“ schlage die vermehrte Nutzung von Home Offices vor. Das sei ein erster Schritt. Aber wer schon Home Office nutze, wisse um die Probleme: die Vermischung von Privat- und Arbeitsleben, Ablenkung, ungenügende Infrastruktur und schwindende soziale Kontakte.

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Intergenerika: Irreführung durch Preisüberwacher

Zwischen dem Branchenverband Intergenerika und Preisüberwacher Stefan Meierhans tobt derzeit ein Streit. Meierhans hatte der Generika-Industrie in einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 10. Juli 2016 vorgeworfen, für den Anstieg der Krankenkassenbeiträge mitverantwortlich zu sein. Die Generika-Preise seien überhöht. Hiergegen verwahrt sich Dr. Axel Müller, Intergenerika-Geschäftsführer. Er wirft Meierhans falsche Darstellungen vor und unterstellt ihm Eigeninteresse.

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Frankenschock gemeistert: Jetzt droht perfide Kehrseite

Die Schweizer Exportwirtschaft hat den Frankenschock hervorragend gemeistert. So konnte die Schweiz im Jahr 2015 den bisher höchsten Überschuss im Aussenhandel erzielen. Das zeigt, wie konkurrenzfähig unsere Wirtschaft auf den globalen Märkten ist. Dieser Erfolg hat allerdings eine Kehrseite: Die Überschüsse bedeuten, dass ständig noch mehr Devisen in unser Land fliessen, was den Aufwertungsdruck beim Franken zusätzlich verstärkt. Je besser unsere Wirtschaft also gegen den harten Franken ankämpft, desto mehr wird sie in Form einer weiteren Aufwertung dafür bestraft.

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Rekord für bike to work: über 10 Millionen Velokilometer

Die Velo- und Gesundheitsaktion „bike to work“ hat bei ihrer zwölften Durchführung im Mai und Juni 2016 mit Rekordbeteiligung abgeschlossen. 1‘773 Betriebe aus allen Schweizer Landesteilen nahmen diesmal teil, fast 700 davon sogar in beiden Monaten. 53‘922 Mitarbeiter dieser Firmen radelten im Rahmen der Aktion und legten dabei erstmals mehr als   10 Millionen Velokilometer zurück. Dass zudem eine erneute Rekordzahl Pendler aufs Velo umgestiegen ist, entspricht dem Trend zum Rad in den Grossstädten. Viele Personen entdecken das Velo als Lebensgefühl der Freiheit und Bewegung. Der Umwelteffekt ist beachtlich. Die gefahrene Veloleistung hat eine CO2-Äquivalenz von 1‘640 Tonnen. Diese Menge CO2 absorbiert ein Buchenwald mit einem Bestand von 130‘000 Bäumen einem Jahr.

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